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	<title>Laagshof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} mit S. ersetzt/+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laagshof 2014, Ittenbach 012-.jpg|mini|Laagshof, Luftaufnahme aus nordwestlicher Richtung (2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laagshof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gutshof|Hofanlage]] bei [[Ittenbach]], einem Ortsteil der Stadt [[Königswinter]] im nordrhein-westfälischen [[Rhein-Sieg-Kreis]]. Sie steht als [[Denkmalschutzgesetz (Nordrhein-Westfalen)|Baudenkmal]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Laagshof liegt ein Kilometer südöstlich von Ittenbach und ein Kilometer nordwestlich von [[Hövel (Bad Honnef)|Hövel]] am Nordrand eines Waldgebiets auf {{Höhe|220|DE-NHN|link=1}}. Unmittelbar südlich verläuft die Grenze zur Stadt [[Bad Honnef]] (Gemarkung [[Aegidienberg]]), direkt nordöstlich die Trasse der Eisenbahn-[[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]] mit einem 255&amp;amp;nbsp;m langen [[Trogbauwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ittenbach Laagshof 1908.jpg|mini|Gut Laagshof, Wohnhaus und Remisen (um 1908)]]&lt;br /&gt;
Der Laagshof geht mindestens bis an den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Im Rahmen von damaligen [[Volkszählung]]en sowie bei der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande|Topographischen Aufnahme der Rheinlande]] war er als &amp;#039;&amp;#039;Laachshof&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet, 1816 zählte er sieben und 1843 unter der heutigen Schreibweise sechs Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mützell&amp;quot;&amp;gt;{{Wörterbuch Preußischer Staat |Band=3 |Seite=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV1846&amp;quot;&amp;gt;{{Uebersicht Ortschaften Cöln |Seite=87}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Neubau entstand um 1860, sodass der [[Wohnplatz]] &amp;#039;&amp;#039;Laagshof&amp;#039;&amp;#039; 1885 bereits über zwei Wohngebäude mit acht Einwohnern verfügte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/Gemeinde/gemeinde108-117.pdf Gemeindelexikon für das Königreich Preußen] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB), Band XII Provinz Rheinland, Verlag des Königlich statistischen Bureaus, 1888, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. August 1905 erwarb [[Wilhelm Girardet]], ein Essener Zeitungsverleger, den Gutshof einschließlich 380 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] an Ackerland, Wiesen und Wald vom Grafen Franz [[Nesselrode (Adelsgeschlecht)|von Nesselrode]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann2002&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;65&amp;quot; /&amp;gt; Er ließ ihn in achtmonatiger Bauzeit bis 1906 nach Plänen des Architekten und [[Regierungsbaumeister]]s [[Wilhelm von Tettau (Architekt)|Wilhelm Freiherr von Tettau]] im [[Heimatschutzarchitektur|Heimatstil]] in Anlehnung an englische [[Landhaus (Architektur)|Landhäuser]] umbauen und zu einer hufeisenförmigen, dreiflügeligen Anlage erweitern. Dabei entstanden als Anbau das sog. „Inspektorenwohnhaus“ und als vollständiger Neubauflügel das Wohnhaus für Girardet, der dort vor allem herbstliche Treffen in seinem eigenen [[Jagdrevier]] abhalten wollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann2002&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;66&amp;quot; /&amp;gt; Der ursprüngliche, später abgeänderte Entwurf von Tettaus wurde in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Baumeister]]&amp;#039;&amp;#039; kommentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jahrgang, 1906, Tafeln 67, 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente der Laagshof ab Juli 1941 als [[Kriegsgefangenenlager]], das zunächst mit zehn französischen Gefangenen und später auch russischen belegt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ansgar Sebastian Klein]] |Titel=Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus im Siebengebirge |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2008 |ISBN=978-3-89861-915-8 |Seiten=563, 578/579 |Kommentar=zugleich Dissertation Universität Bonn, 2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel der Laagshof in den Besitz des Landes [[Nordrhein-Westfalen]]. 1971 wurde er nach dem Neubau einer [[Reithalle]] als [[Reitsport]]zentrum neu eröffnet, auch eine [[Gastronomie]] kam hinzu. 2005 verkaufte das Land NRW die [[Liegenschaft]], worauf der Reitsportbetrieb vorübergehend eingestellt, jedoch nach einer erfolgten Renovierung im Sommer 2006 wieder aufgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Aus-fuer-das-Ittenbacher-Reitsportzentrum-Laagshof-article73103.html Aus für das Ittenbacher Reitsportzentrum Laagshof]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 3. Dezember 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Schritt-fuer-Schritt-zum-neuen-Laagshof-article87385.html Schritt für Schritt zum neuen Laagshof]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 6. Februar 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Der-Laagshof-steht-den-Reitern-wieder-offen-article107749.html Der Laagshof steht den Reitern wieder offen]&amp;#039;&amp;#039;, [[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]], 30. August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eintragung des Laagshofs in die [[Denkmalliste]] der Stadt Königswinter erfolgte am 11. Juli 2003.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Zum Laagshof gehören ein zweigeschossiges [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], ein ein- bis dreigeschossiges [[Gesindehaus|Gesinde-]] und Verwalterhaus („Inspektorenwohnhaus“), Stallungen, [[Remise]]n und eine [[Scheune]]. Während die Wohngebäude aus [[Trachyt]]quadern (grob gebrochener &amp;#039;&amp;#039;Perlenhardter Trachyt&amp;#039;&amp;#039;) bestehen, sind die Stallungen [[Backstein]]bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als vollständiger Neubau 1905/06 errichtete Flügel des Laagshofs ist zweigeschossig in Trachyt errichtet und gliedert sich dem Ursprung nach in ein Wohnhaus, offene Wagen- und Geräte[[remise]]n und einen Raum für Heizmaterial. Den oberen Abschluss dieses Gebäudes bildet ein verschiefertes [[Krüppelwalmdach]], das ein ausgebautes [[Dachgeschoss]] aufnimmt. Der Eingang zum Wohnhaus liegt zwischen dreiseitigen [[erker]]artigen Vorbauten zurück, die im Erdgeschoss über [[Rundbogenfenster]] verfügen. Im Obergeschoss, ursprünglich steinsichtig und heute ver[[Putz (Baustoff)|putzt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schyma&amp;quot;&amp;gt;Angelika Schyma: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Königswinter. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmäler im Rheinland, Band 23.5.)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;, besteht eine durch die Erkervorbauten begrenzte [[Loggia]]. Zentraler Innenraum des Wohnhauses ist eine Halle mit angeschlossenem Treppenhaus, an die sich vorne Küche und [[Herrenzimmer]] sowie hinten [[Speisezimmer]] und offene Halle anschließen. Das Erdgeschoss verfügt über eine [[Holzbalkendecke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann2002&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;66&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige „Inspektorenwohnhaus“ besteht aus einem bereits vor der Erweiterung von 1905/06 vorhandenen turmartigen [[Schlämmung|geschlämmten]] Ziegelbau und dem seinerzeitigen Anbau in Trachyt. Der Altbau ist dreigeschossig und verfügte ursprünglich über einen bei der Erweiterung hinzugefügten verschieferten Schweif[[giebel]] sowie angrenzend an der Nahtstelle zum Anbau ein [[Treppenturm|Treppentürmchen]] (beide heute gestutzt). Der niedrigere Anbau besitzt ein hohes verschiefertes [[Walmdach]], in das die Fensterreihe des Obergeschosses, unterbrochen durch zwei [[Erker]], vertieft eingelassen ist. Am rechten Ende des Erdgeschosses befindet sich ein großer Rundbogen als [[arkade]]nartiger Übergang zu den dahinterliegenden Werkstätten. Das Erdgeschoss nahm Hühner- und Schweinestall auf, das Obergeschoss Wohnungen für das Personal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann2002&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;66&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Maximilian Schumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Freiherr von Tettau – 1872–1929: Architektur in der Krise des Liberalismus&amp;#039;&amp;#039;. gta Verlag, Zürich 2002, ISBN 3-85676-101-2, S. 65–67. (zugleich Dissertation ETH Zürich, 1999)&lt;br /&gt;
* [[Angelika Schyma]]: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Königswinter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Denkmäler im Rheinland&amp;#039;&amp;#039;, Band 23.5.). Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8, S. 94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.virtuelles-heimatmuseum.de/ittenbach/historie/abfrage_sql.php?rolle=ja&amp;amp;schublade=Reitsportverein%20Siebengebirge%20Laagshof Historische Ansichten und Zeitungsartikel zum Laagshof], Virtuelles Heimatmuseum Ittenbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Liste der Baudenkmäler in Königswinter|Denkmalliste der Stadt Königswinter]], Nummer [[Liste der Baudenkmäler in Königswinter#A 406|A 406]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ulrich Maximilian Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Freiherr von Tettau – 1872–1929: Architektur in der Krise des Liberalismus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.675814 |EW=7.285394 |type=landmark  |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ittenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsiedlung im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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