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	<title>Laage - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laage&amp;diff=146971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte der Ortsteile */ Leerzeichen nach Beleg eingefügt</title>
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		<updated>2026-04-08T15:23:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte der Ortsteile: &lt;/span&gt; Leerzeichen nach Beleg eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen = Laage-Wappen.PNG&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/55/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12/20/48/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Laage in LRO.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
|Amt = Laage&lt;br /&gt;
|Höhe = 26&lt;br /&gt;
|PLZ = 18299&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 038459&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13072062&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE LGZ&lt;br /&gt;
|Straße = Am Markt 7&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.stadt-laage.de/ Stadt Laage.de.]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Christin Zimmermann&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei = FDP&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Landkreis Rostock]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen [[Amt Laage|Amtes]], dem drei weitere Gemeinden angehören, und bildet für ihre Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.planungsverband-rostock.de/veroeffentlichungen/raumentwicklungsprogramm-2011/#c112 Regionales Raumentwicklungsprogramm Mittleres Mecklenburg/Rostock 2011] - Zentralorte und perspektivische Entwicklung, Planungsregion MMR, abgerufen am 12. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit März 2026 führt die Stadt offiziell den Namenszusatz &amp;#039;&amp;#039;Recknitzstadt&amp;#039;&amp;#039; nach dem gleichnamigen Fluss [[Recknitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/rostock/laage-ist-ab-heute-offiziell-recknitzstadt,mvregiorostock-2924.html, abgerufen am 26. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Laage liegt zwischen den Städten [[Güstrow]], [[Teterow]] und [[Rostock]] an einer natürlichen Furt im [[Recknitz]]tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich und östlich des Recknitz-[[Urstromtal]]es verlaufen [[Endmoräne]]nzüge. Der &amp;#039;&amp;#039;Kalte Berg&amp;#039;&amp;#039; ist mit 62 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]] die höchste Erhebung im Stadtgebiet. Westlich der Stadt befindet sich der [[Flughafen Rostock-Laage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet besteht aus der Kernstadt Laage und folgenden Ortsteilen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-laage.de/files/eightytwenty/Downloads/Satzungen/2019_10_30%20HS%20Laage.pdf PDF-Hauptsatzung der Stadt Laage.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=10em |liste=&lt;br /&gt;
* Alt Diekhof&lt;br /&gt;
* Alt Rossewitz&lt;br /&gt;
* Breesen&lt;br /&gt;
* [[Diekhof (Laage)|Diekhof]]&lt;br /&gt;
* Drölitz&lt;br /&gt;
* Jahmen&lt;br /&gt;
* Klein Lantow&lt;br /&gt;
* Knegendorf&lt;br /&gt;
* Korleput&lt;br /&gt;
* [[Kritzkow]]&lt;br /&gt;
* Kronskamp&lt;br /&gt;
* Liessow&lt;br /&gt;
* Lissow&lt;br /&gt;
* Lissow-Bau&lt;br /&gt;
* Lüningsdorf&lt;br /&gt;
* Pölitz&lt;br /&gt;
* Schweez&lt;br /&gt;
* Striesenow&lt;br /&gt;
* Subzin&lt;br /&gt;
* [[Weitendorf (Laage)|Weitendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Laage hieß 1216 &amp;#039;&amp;#039;Leon&amp;#039;&amp;#039;. Der ursprünglich [[Polabische Sprache|altpolabische]] Name veränderte sich in &amp;#039;&amp;#039;Lawe&amp;#039;&amp;#039; (1257) und &amp;#039;&amp;#039;Laue&amp;#039;&amp;#039; (1306), dann wieder &amp;#039;&amp;#039;Lawe&amp;#039;&amp;#039;, schließlich 1622 in &amp;#039;&amp;#039;Lage&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;&amp;#039; wurde zu &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;) und 1726 in die heute übliche Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Laage&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Wenden|wendische]] &amp;#039;&amp;#039;Lave&amp;#039;&amp;#039; könnte übersetzt als &amp;#039;&amp;#039;Steg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Brücke&amp;#039;&amp;#039; gedeutet werden; Laage also ist der &amp;#039;&amp;#039;Brückenort&amp;#039;&amp;#039; über die dort fließende Recknitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und Werner Mühlmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Ingo Koch Verlag, Rostock 2002, ISBN 3-935319-23-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Besiedlung ===&lt;br /&gt;
Schon in der [[Mittelsteinzeit]], also 8000 v. Chr., waren hier Jäger, Sammler und Fischer in einer fruchtbaren Gegend ansässig. Auch Funde der [[Jungsteinzeit]] (um 4500 bis 1800 v. Chr.) und der Bronzezeit (1800–70 v. Chr.) sind in diesem Gebiet registriert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Riek: &amp;#039;&amp;#039;Laage und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Edition Temmen, Bremen 1998, ISBN 3-86108-433-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Grabhügel bei Goritz bezeugt Funde aus der späten Bronzezeit. Vor deren Abzug in der [[Völkerwanderung]] war die Region von [[Germanen]] besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter existierte eine slawische Burg mit einer Siedlung. Zur Überquerung der Recknitzniederung entstanden spätestens im 6. Jahrhundert befestigte Wege aus Bohlen und Schotter, dazu aus Findlingen. Insgesamt wurden 2015 fünf Überwege entdeckt, die jüngeren unter ihnen wurden zwischen 719 und 830 datiert, der Jüngste in altslawischer Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;J.-P. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Feste Wege über die Flussniederung&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1 (2016), S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 12. Jahrhunderts fand eine deutsche Besiedlung statt und Laage wurde zu einer deutschen Burg am Übergang der Recknitz. 1216 fand Laage als Dorf seine erstmalige Erwähnung. Der Ort gehörte zur [[Herrschaft Werle]]. 1270 wurde Laage in einer Schenkungsurkunde von Fürst [[Nikolaus II. (Werle)|Nikolaus von Werle]] erwähnt. Hier war bis etwa 1500 der Sitz des [[Landvogt]]s. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau einer [[Gotik|frühgotischen]] Dorfkirche begonnen, die dann im 15. Jahrhundert ihren Turm bekam. 1309 (laut anderen Quellen 1271) wurde Laage als &amp;#039;&amp;#039;[[oppidum]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, es hatte somit [[Stadtrecht]]. Die Stadt entwickelte sich durch die bedeutende Ost-West-Verbindung der &amp;#039;&amp;#039;via regia&amp;#039;&amp;#039; – der &amp;#039;&amp;#039;Königsstraße&amp;#039;&amp;#039; von [[Wismar]] nach [[Demmin]] – und einer Landstraße nach [[Rostock]]. Zum Schutz vor Raubrittern erhielt Laage im 14. Jahrhundert einen Wall mit Wallgraben. Mit Fürst [[Wilhelm (Werle)|Wilhelm]] starb das wendische Fürstentum Werle aus, und die mecklenburgischen Herzöge erbten auch Laage. Der Ort wurde [[Landstadt in Mecklenburg]] und war als solche eine der Städte im [[Wendischer Kreis|Wendischen Kreis]], die bis 1918 auf mecklenburgischen Landtagen der [[Union der Landstände|1523 vereinten Landstände]] vertreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1569 ereignete sich ein großer Stadtbrand. Teile der Stadt, Kirche und Rathaus wurden Opfer der Flammen. Im  [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verwüsteten kaiserliche Truppen 1638 Laage. Dann folgte die Pest, die nur fünf Einwohner überlebten. Kaum erholt kamen der [[Großer Nordischer Krieg|Nordische Krieg]] und der [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährige Krieg]] mit große Opfer erfordernden Einquartierungen von Soldaten. 1712 hatte Zar [[Peter der Große]] sein Quartier in Laage.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Querengässer: &amp;#039;&amp;#039;Das kursächsische Militär im Großen Nordischen Krieg 1700–1717.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2019, S.&amp;amp;nbsp;465. [https://books.google.de/books?id=-OSODwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA465 Titel.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1759 folgte wieder ein Stadtbrand, bei dem 63 Häuser und 24 Scheunen niederbrannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt erholte sich von den Kriegen. 1768 erhielt sie eine neue Stadtverfassung, die bis 1918 galt. Seitdem gab es nur noch einen Bürgermeister und zwei Senatoren. Das Bürgerkollegium bestand aus Sprecher, drei Viertelmännern und drei Deputierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1692 wurde eine Papiermühle, die sogenannte [[Henningsmühle]], und 1748 die [[Bockwindmühle]] auf dem Bullenberg gebaut. 1786 entstand die erste Apotheke des Chirurgus Hektor. 1814 besuchte [[Generalfeldmarschall#Kurbrandenburg und Preußen|Feldmarschall]] [[Gebhard Leberecht von Blücher]] die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829 wurde Laage durch den Bau der Chaussee Rostock-[[Neubrandenburg]] besser an das Verkehrsnetz angebunden. Nach der [[Gründerzeit]] zählte der Ort 1885 2345 Einwohner. Das [[Amtsgericht]] und eine Papiermühle wurden eingerichtet. Es folgte 1886 der Eisenbahnanschluss mit dem  [[Bahnhof Laage (Meckl)|Bahnhof Laage]] westlich des Stadtkerns. 1891 gründete sich eine Freiwillige Feuerwehr. Es entstanden eine Molkerei, die Gasanstalt (1905), das Wasserwerk und der [[Wasserturm Laage|Wasserturm]] (1926); 1915 erhielt der Ort elektrisches Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurden neue Wohnhäuser errichtet, u. a. in der Paul-Lüth-Straße, der St.-Jürgen-Straße, der Goethestraße und der Breesener Straße. Auch die [[Kanalisation]] wurde weiter ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1945 marschierte die [[Rote Armee]] in Laage ein. Tags zuvor hatten ortsansässige Sozialdemokraten die zur Verteidigung errichteten Panzerbarrieren demontiert. Der kommissarische Bürgermeister, Otto Thode&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buddrus, Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte Mecklenburgs im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2011, ISBN 978-3-8378-4029-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ging den sowjetischen Truppen entgegen und verhinderte so Zerstörungen in Laage.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Hauffe: &amp;#039;&amp;#039;Zur Lebenssituation in der Stadt Laage in den Jahren 1945 und 1946.&amp;#039;&amp;#039; (Unveröffentlichte Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien, 15-A-GUE.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Einmarsch der Roten Armee, am 2. Mai 1945, nahm sich der bekannte Architekt [[Paul Korff]] zusammen mit seiner Frau das Leben. Auch Otto Thode wählte an diesem Tag mit seiner Frau und seiner Tochter den [[Suizid|Freitod]]. Sie wurden in Gemeinschaftsgräbern auf dem Laager Friedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verdoppelte sich durch den [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlingsstrom]] die Einwohnerzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1945 und Anfang 1946 wurden in Laage zehn Jugendliche (ab 16 Jahren) durch den sowjetischen Geheimdienst [[NKWD]] verhaftet und durch ein Militärtribunal wegen „feindlicher Einstellung zum Kommunismus und zur Roten Armee“ zu hohen Haftstrafen verurteilt. Sieben von ihnen kamen im sowjetischen [[Speziallager Sachsenhausen]] ums Leben. Die Gruppe wurde 1993 von der Generalstaatsanwaltschaft der [[Russische Föderation|Russischen Föderation]] rehabilitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Benno Prieß: &amp;#039;&amp;#039;Erschossen im Morgengrauen&amp;#039;&amp;#039;. (Mitherausgeber: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR) Eigenverlag, Calw 2002, ISBN 3-926802-36-7. S. 203–207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Milchzuckerwerk produzierte ab 1946 wieder. [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]]en entstanden um 1950, und das [[Volkseigenes Gut|Volkseigene Gut]] war von Bedeutung. Ein Freibad wurde errichtet und 1967 eine zweite Schule am neuen Sportplatz gebaut. Das Krankenhaus Breesener Straße wurde zum Landambulatorium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1980 wurde der [[Flughafen Rostock-Laage|Militärflugplatz]] erbaut. Das [[Jagdbombenfliegergeschwader 77]] und das [[Marinefliegergeschwader 28]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA) waren seit 1984 mit Flugzeugen des Typs [[Suchoi Su-22]] auf diesem [[Militärflugplatz]] bis zur Auflösung der NVA stationiert. Von 1979 bis 1988 entstand deshalb das Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;Kronskamp&amp;#039;&amp;#039; mit 850 Wohnungen in [[Plattenbauweise]], u.&amp;amp;nbsp;a. für die in Laage stationierten Soldaten. Eine dritte Schule musste nun ebenfalls gebaut werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Laage Straße des Friedens 9.JPG|mini|Saniertes [[Wohnhaus Straße des Friedens 8 (Laage)|Fachwerkhaus]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laage Flughafen Eingang.jpg|mini|Flughafen Rostock-Laage.]]&lt;br /&gt;
Nach der Wende wurde seit 1991 der [[Historischer Stadtkern|historische Stadtkern]] mit seinem [[Rathaus Laage|Rathaus]] und etwas später das einzige in Mecklenburg noch erhaltene [[Scheunenviertel]] im Rahmen der [[Städtebauförderung]] grundlegend saniert. Auch das Plattenbaugebiet wurde durch Abrisse und Aufwertungsmaßnahmen seit 1998 erheblich verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Militärflugplatz wird vom [[Taktisches Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“|Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“]] der [[Bundeswehr]] weiterbetrieben und wurde nach 1994 parallel dazu zum zivilen [[Flughafen Rostock-Laage]] ausgebaut. 2018 nutzten den Flughafen rund 290.000 Passagiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laage gehörte von 1952 bis 2011 zum [[Kreis Güstrow]] (DDR-[[Bezirk Schwerin]] / Land [[Mecklenburg-Vorpommern]]) und liegt seitdem im [[Landkreis Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knegendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das dortige 437-ha-[[Allod]]gut war zuletzt in der Hand des einflussreichen Landwirts und Züchters&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Band 13-1898, Verlag Gebr. Unger, Berlin 1898, [https://www.google.de/books/edition/Jahrbuch/TOgxpHPlbTsC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Knegendorf+Br%C3%B6dermann&amp;amp;pg=RA1-PA138&amp;amp;printsec=frontcover S. 138.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Domänenrat Dr. h. c. Ernst August Brödermann, dieser erwarb&amp;lt;ref&amp;gt;C. Petersen: &amp;#039;&amp;#039;Milch-Zeitung. Organ für die gesamte Viehhaltung und das Molkereiwesen&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 28, Sechzehnter Jahrgang, Bremen, 13. Juli 1887, [https://www.google.de/books/edition/Milch_Zeitung/WSM_AQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Knegendorf+Br%C3%B6dermann&amp;amp;pg=PA534&amp;amp;printsec=frontcover S. 534.]&amp;lt;/ref&amp;gt; es vor 1887. Ihm folgte nach 1924 Freiherr Hans-Wilke von Bodenhausen-Degener (1901–1937), dem mit den Gütern in [[Meineweh]], Hollsteiz und [[Gutsbezirk Degenershausen|Stammgut Degenershausen]] einige, von seinem Vater-dieser war Gutsbesitzer, Jurist und Manager beim Kruppkonzern-alterebten Besitzungen in der Provinz Sachsen gehörten. Baron von Bodenhausen hatte 1925 auf [[Schloss Ralswiek]] die Gräfin Anga von Douglas geheiratet. Mitte der 1930er Jahre lebten 131 Einwohner im Ort, die Schulstelle war unbesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Staatshandbuch für Mecklenburg. 1937&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 147, Bärensprung, Schwerin 1937, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hans-Wilke von Bodenhausen starb in Ostafrika. Die Witwe lebte mit der Tochter in den 1950er Jahren in einem Dorf in Holstein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Jürgen von Flotow]], [[Walter von Hueck]], u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. A (Uradel). 1959&amp;#039;&amp;#039;. Band III, Band 21 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. u. a. [[Deutscher Adelsrechtsausschuß|Ausschuss für adelsrechtlichen Fragen der deutschen Adelsverbände]], in Gemeinschaft mit dem Deutschen Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1959, {{ISSN|0435-2408}}, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rossewitz:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Im Mittelalter gab es hier eine Burg. Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien Nortman (bis 1450) und von [[Vieregg (Adelsgeschlecht)|Vieregg]] (bis um 1760); es war dann herzogliches [[Kammergut]]. Auf den Fundamenten der Burg entstand nach Plänen von [[Charles Philippe Dieussart]] zwischen 1657 und 1680 das [[Barock|frühbarocke]] [[Herrenhaus Rossewitz]]. Es gilt als erstes Barockbauwerk in Mecklenburg. Großherzog [[Friedrich Franz I. (Mecklenburg)|Friedrich Franz I.]] wohnte mehrfach im Schloss. Nach 1945 war es Flüchtlingsunterkunft. 1982 stürzte das Dach ein, und 1986 wurde ein Notdach errichtet. Seit 1993 fanden Sanierungsarbeiten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schweez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gutsdorf und war u.&amp;amp;nbsp;a. im Besitz der Familien von [[Hahn (Adelsgeschlecht)|Hahn]] (bis 1771), Reichsgraf von [[Wallmoden (Adelsgeschlecht)|Wallmoden]]-Gimborn (bis 1845), Graf von [[Bassewitz]] (bis 1913) und Graf von [[Schlieffen (Adelsgeschlecht)|Schlieffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitendorf:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kirche stammt  aus dem 13. Jahrhundert, der obere [[Barock|barocke]] Turmaufsatz aus dem 18. Jahrhundert und der Barockpark von 1763.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Breesen und Kronskamp eingegliedert. Liessow wurde am 13. Juni 2004&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Bundesamt|StBA]]-Wiesbaden (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Weitendorf am 1. Juli 2006&amp;lt;ref&amp;gt;StBA-Wiesbaden (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2006.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Diekhof am 26. Mai 2019&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung des Ministeriums für Inneres und Europa vom 16. Januar 2019, &amp;#039;&amp;#039;Amts-Blatt M-V&amp;#039;&amp;#039;, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Stadt Laage eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1637 || {{0|000}}5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1706 || {{0|00}}66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1756 || {{0}}513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1813 || {{0}}925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 1828&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || 2345&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 2548&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2924&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1984 || 3884&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 6295&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 6042&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 5223&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 5119&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 5591&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 5403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 6477&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 6450&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 6226&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 6243&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6253&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1990: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl 2020 ist auf die Eingemeindung von Diekhof im Jahr 2019 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtvertretung]] von Laage besteht aus 19 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 60,6 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130725257/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1788&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-2785_id_3318 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130725257/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=86&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_1184 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 35,7 % || 7 || || 24,9 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || || 19,2 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 12,6 % || 2 || || 11,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}9,8 % || 2 || || 11,1 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 14,4 % || 3 || || {{0}}9,6 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Diekhofer Wählergruppe || 11,1 % || 2 || || {{0}}8,7 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergruppe Ortsteile Laage || 16,4 % || 3 || || {{0}}7,9 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Michael Löbermann || – || – || || {{0}}2,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Daniel Luppa || – || – || || {{0}}1,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Annett Stern || – || – || || {{0}}1,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Andreas Dumke || – || – || || {{0}}1,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Maximilian Stern || – || – || || {{0}}0,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Jörg Plaumann || – || – || || {{0}}0,3 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD vier Sitze. Da sie nur drei Kandidaten aufgestellt hatte, bleibt in der Stadtvertretung ein Sitz unbesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Am Markt 7.JPG|mini|[[Rathaus Laage|Rathaus]]]]&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1900–1936: [[Fritz Kähler]]&lt;br /&gt;
* 1936–1942: Paul Koop (NSDAP)&lt;br /&gt;
* 1943–1945: Otto Thode (NSDAP)&lt;br /&gt;
* 1945–1946: August Hanitz (KPD)&lt;br /&gt;
* 1946–1947: Richard Hübner (SED)&lt;br /&gt;
* 1947–1950: Heinrich Schlaack (SED)&lt;br /&gt;
* 1951–1954: Helmuth Lendner (SED)&lt;br /&gt;
* 1954–1955: Robert Bendlin (SED)&lt;br /&gt;
* 1955–1960: Fritz Gelhaar (SED)&lt;br /&gt;
* 1960–1975: Willi Serve (SED)&lt;br /&gt;
* 1975–1979: Annelore Bull (SED)&lt;br /&gt;
* 1979–1990: Eckhart Bomke (SED)&lt;br /&gt;
* 1990–1994: Wolfram Steinke (CDU)&lt;br /&gt;
* 1994–2010: Uwe Heinze (SPD)&lt;br /&gt;
* 2010–2017: [[Ilka Lochner]] (CDU)&lt;br /&gt;
* 2017–2023: Holger Anders (FDP)&lt;br /&gt;
* seit 2024: Christin Zimmermann (FDP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holger Anders wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 8. Oktober 2017 mit 50,9 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Holger Anders erobert Laage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweriner Volkszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Oktober 2017 ([https://www.svz.de/lokales/guestrower-anzeiger/holger-anders-erobert-laage-id18025636.html svz.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übte das Amt bis zu seinem Tod im September 2023 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.svz.de/lokales/laage-dummerstorf-sanitz-tessin/artikel/laage-trauert-um-buergermeister-holger-anders-45570896 &amp;#039;&amp;#039;Laage trauert um Bürgermeister Holger Anders&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweriner Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Stichwahl am 7. April 2024 wurde Christin Zimmermann (FDP) mit 67,0 % der gültigen Stimmen als neue Bürgermeisterin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/2024011001/130725257/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1745&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-2620_id_3054 |titel=Bürgermeister Stichwahl Stadt Laage |werk=votemanager.kdo.de |abruf=2024-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/3fecf82f1599af913966ef7c5bb5a07161196/2019_10_30_hs_laage.pdf |titel=Hauptsatzung der Stadt Laage |titelerg=§ 9 |werk=Daten2.Verwaltungsportal.de. |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Laage-Wappen.PNG&lt;br /&gt;
|Größe          = 150&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Stadt Laage&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge, zwischen dessen silbernen Hörnern eine rote Lilie wächst.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde am 10.&amp;amp;nbsp;April 1858 vom Großherzog [[Friedrich Franz II. (Mecklenburg)|Friedrich Franz II.]] von [[Mecklenburg-Schwerin]] festgelegt, 1998 neu gezeichnet und unter der Nr.&amp;amp;nbsp;5 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{Literatur |Autor=Hans-Heinz Schütt |Hrsg=produktionsbüro TINUS; Schwerin |Titel=Auf Schild und Flagge - Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-9814380-0-0 |Seiten=267/268}}&lt;br /&gt;
|ref            = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das nach dem Siegelbild des SIGILLVM CIVITATIS LAWE – als Abdruck erstmals 1353 überliefert – gestaltete und in der jetzigen Form im April 1858 festgelegte Wappen deutet mit dem für die Werler Linie des mecklenburgischen Fürstenhauses typischen Stierkopf auf den Herrn zu Werle als Stadtgründer und Stadtherrn. Da die Bedeutung der Lilie weitgehend unklar ist, verschwand sie im Laufe der Zeit aus den Siegelbildern der Stadt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 4. April 2016 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge besteht aus gelbem Tuch und ist in der Mitte mit der Figur des Stadtwappens belegt, die zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt: ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul und ausgeschlagener roter Zunge, zwischen dessen silbernen Hörnern eine rote Lilie wächst. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stadt-laage.de/files/eightytwenty/Downloads/Satzungen/2019_10_30%20HS%20Laage.pdf Hauptsatzung § 2] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das [[Dienstsiegel]] zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift {{Inschrift|Text=• STADT LAAGE •}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Laage}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Laage.JPG|mini|Stadtkirche.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss-Rossewitz-Seitenansicht.jpg|mini|Herrenhaus Rossewitz.]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtkirche Laage|Stadtkirche]], [[Romanik|romanisch]]/[[Gotik|frühgotische]] [[Joch (Architektur)|dreijochige]] [[Hallenkirche]] aus [[Backstein]]en und Feldsteinen, Baubeginn Mitte des 13. Jahrhunderts, massiver Westturm aus dem 14. oder 15. Jahrhundert. Innenausstattung: Decken der Gewölbe in den ersten beiden Schiffen aus Holz, Glasfenster mit Motiven der biblischen Geschichte, Kelch von 1603. Die Häuser um den Kirchplatz zählen zu den ältesten der Stadt. Das Pfarrhaus stammt aus dem späten 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* [[Neogotik|Neogotisches]] [[Rathaus Laage]] am Markt von 1876; saniert 1996–2000&lt;br /&gt;
* Ruine der Holländerwindmühle von 1792 auf dem Mühlenberg&lt;br /&gt;
* [[Scheunenviertel]] von 1875, zeigt Laages Entwicklung als Ackerbürgerstädtchen&lt;br /&gt;
* Apotheke von 1786 und weitere [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] am Markt&lt;br /&gt;
* [[Wohnhaus Breesener Straße 21 (Laage)|Fachwerkhaus Breesener Straße 21]] vom Anfang des 19. Jahrhunderts, Geburtshaus [[Otto Intze]]s&lt;br /&gt;
* [[Stadtscheune Laage|Stadtscheune]], von um 1860/1880 am Pfendkammerweg; heute Begegnungsstätte und Heimatmuseum&lt;br /&gt;
* [[Villa Korff (Laage)|Villa Korff]], von 1912, Architekt: [[Paul Korff]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Laage|Wasserturm]] im Pfendkammerweg, bis in die 1980er Jahre genutzt und heute Aussichtsturm am Recknitztal&lt;br /&gt;
* Denkmale für die Gefallenen von [[Deutsch-Französischer Krieg|1870/71]] und [[Erster Weltkrieg|1914/18]] und die Opfer des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Weitendorf:&amp;#039;&amp;#039; [[Dorfkirche Weitendorf (Laage)|Dorfkirche]], [[Klassizismus|Klassizistische]] Grabkapellen von 1816 bis 1845&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Kritzkow:&amp;#039;&amp;#039; [[Dorfkirche Kritzkow|Dorfkirche]] als mittelalterlicher Backsteinbau der [[Gotik]], 1900 fast vollständig erneuert, Pfarrhaus als Fachwerkhaus des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Liessow:&amp;#039;&amp;#039; [[Herrenhaus Rossewitz]] von 1657 bis 1680, Erstbesitzer Generalmajor Heinrich von [[Vieregg (Adelsgeschlecht)|Vieregge]], erste Renovierungsmaßnahmen 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Laage liegt an den Bundesstraßen [[Bundesstraße 103|B 103]] nach [[Güstrow]] und [[Bundesstraße 108|B 108]] nach [[Teterow]] sowie an den [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern|Landesstraßen]] L 18 nach [[Tessin (bei Rostock)|Tessin]] und L 39 nach [[Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Laage (Meckl)]] liegt an der [[Bahnstrecke Neustrelitz–Warnemünde]]. Hier verkehrt die [[S-Bahn Rostock]] mit der Linie S3 [[Rostock Hauptbahnhof|Rostock]]–Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Stadt befindet sich der [[Flughafen Rostock-Laage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Susemihl]] (1826–1901), Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Otto Intze]] (1843–1904), Wasserbauingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Riedel (Mediziner)|Bernhard Riedel]] (1846–1916), Chirurg&lt;br /&gt;
* [[Paul Korff]] (1875–1945), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Beyer]] (1879–1966), Freimaurer&lt;br /&gt;
* [[Rolf H. Dittmeyer]] (1921–2009), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Gieseler]] (1925–2010), Sportfunktionär, geboren in Schweez&lt;br /&gt;
* [[Axel Kaspar]] (* 1939), Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
* [[Frauke Weiß]] (* 1946), Politikerin (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Laage verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Beyer (Pastor)|Carl Beyer]] (1847–1923), 1875–1900 Pastor in Laage, Heimatschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Sieger]] (1867–1925), Maler, lebte in Laage&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kähler]] (1873–1942), 1900–1936 Bürgermeister in Laage, Heimatschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Peter Kauffold]] (1937–2014), 1998–2002 Bildungsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, lebte in Laage&lt;br /&gt;
* [[Joachim Gauck]] (* 1940), ehemaliger Bundespräsident, Vikar in Laage&lt;br /&gt;
* [[Karin Schmidt (Politikerin, 1955)|Karin Schmidt]] (* 1955), Politikerin (Die Linke), Lehrerin in Laage&lt;br /&gt;
* [[Ilka Lochner]] (* 1970), Politikerin (CDU), 2010–2017 Bürgermeisterin in Laage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Lage |Band=14 |Seite=151}}&lt;br /&gt;
* Carl Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Lage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Teil I, Band 52, 1887, S. 209–293; Teil II, Band 53, 1888, S. 1–130.&lt;br /&gt;
* Fritz Kähler: &amp;#039;&amp;#039;Wahrheit und Dichtung über Laage.&amp;#039;&amp;#039; Paul Holm, Laage 1937.&lt;br /&gt;
* Stadtverwaltung Laage (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;775 Jahre Laage/Mecklenburg. Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Lage/Lippe 1991.&lt;br /&gt;
* Monika Riek: &amp;#039;&amp;#039;Laage und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Rostock 1998, ISBN 3-86108-433-3.&lt;br /&gt;
* Stadt Laage (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Laager Almanach 2004.&amp;#039;&amp;#039; Druckerei AC. Froh, Plau am See 2004.&lt;br /&gt;
* Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Laager Geschichten I. Beiträge zur Geschichte anlässlich des 800. Jahrestages der Stadt Laage.&amp;#039;&amp;#039; Laage 2016.&lt;br /&gt;
* Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Laager Geschichten II. Beiträge zur Geschichte der Stadt Laage.&amp;#039;&amp;#039; Laage 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Laage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-laage.de/ Offizielle Seite der Stadt Laage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rostock}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4317702-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laage| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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