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	<title>Laaer Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:32:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laaer_Wald&amp;diff=789981&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-36166-32: /* Erholungsgebiet Laaer Wald */ Unbelegt und nicht (mehr?) zutreffend.</title>
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		<updated>2025-11-24T18:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erholungsgebiet Laaer Wald: &lt;/span&gt; Unbelegt und nicht (mehr?) zutreffend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Laaer Wald&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=Wien - Bezirk Favoriten, Wappen.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Wien&lt;br /&gt;
|Bild=Laaer Wald 01.JPG&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=&lt;br /&gt;
|Ort=Wien&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Favoriten]] (10. Bezirk)&lt;br /&gt;
|Angelegt=&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen=Puchsbaumgasse&lt;br /&gt;
|Querstraßen=Urselbrunnengasse, Donabaumgasse&lt;br /&gt;
|Plätze=Otto-Geißler-Platz&lt;br /&gt;
|Bauwerke=&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Fußverkehr|Fußgänger]], [[Radverkehr]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=ca. 875 m&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laaer Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Straße im 10. [[Wien]]er Gemeindebezirk [[Favoriten]], die 1990 nach dem gleichnamigen Wäldchen benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf und Charakteristik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Wien 0075 (6862829204).jpg|links|mini|Laaer Wald im Böhmischen Prater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ruhige Straße setzt die [[Puchsbaumgasse]], die bei einer ehemaligen Industriebahn von der [[Ostbahn (Österreich)|Ostbahn]] zur [[Ankerbrot]]fabrik endet, Richtung Südosten fort, unterquert die [[Autobahn Südosttangente Wien]], führt auf die Höhe des [[Laaer Berg]]es durch Kleingartenanlagen hinauf und verläuft weiter durch den [[Böhmischer Prater|Böhmischen Prater]] zum Otto-Geißler-Platz, einem zwischen Schrebergärten gelegenen Park- und Umkehrplatz. Hier befindet sich einer der Zugänge zum Erholungs- und Naturschutzgebiet Laaer Wald, das im Westen bis zur [[Laaer-Berg-Straße]] reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkenswertes ==&lt;br /&gt;
=== Pietà ===&lt;br /&gt;
An der Ecke Laaer Wald/Urselbrunnengasse befindet sich eine gemauerte Kapelle aus der Zeit um 1906. Sie ist weiß, hat ein [[Satteldach]] mit zweiarmigem Kleeblattendenkreuz und in der Rundbogennische steht hinter einem Eisengitter die Figur der Gottesmutter Maria mit dem Leichnam Christi auf dem Schoß ([[Pietà]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anna-Kapelle ===&lt;br /&gt;
Hinter dem Böhmischen Prater steht die hölzerne &amp;#039;&amp;#039;St. Anna-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, die 1916 (laut Dehio) oder 1923 errichtet wurde. Sie besitzt einen [[Dachreiter]] und nördlich anschließend einen Sakristeianbau. In dem Saalraum mit Holzdecke befinden sich Bilder der [[Anna selbdritt]] und der Geburt Christi vom Anfang des 20. Jahrhunderts. An der Außenseite steht ein Steinrelief mit der Darstellung des hl. [[Hubertus von Lüttich|Hubertus]]. 1982 haben Mitarbeiter des Wiener Forstamtes das verwahrloste Gebäude renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Böhmischer Prater ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1880 und 1890 entstand dieses kleine Vergnügungsviertel, das sich zu beiden Seiten der Laaer-Wald-Straße erstreckt. Seinen Namen verdankt es den auf dem Laaer Berg arbeitenden Ziegelarbeitern aus [[Böhmen]] und [[Mähren]], die in den ersten Jahren das hauptsächliche Publikum des Böhmischen Praters bildeten. Neben Gastronomiebetrieben wie dem &amp;#039;&amp;#039;Werkelmann&amp;#039;&amp;#039; besteht der Böhmische Prater aus [[Karussell|Ringelspielen]], [[Schaukel]]n, einer Raupenbahn, einem [[Riesenrad]] und diversen anderen Schausteller-Etablissements. Im &amp;#039;&amp;#039;Tivoli&amp;#039;&amp;#039; finden diverse Musikdarbietungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wien Boehmischer Prater 01.jpg&lt;br /&gt;
Laaer Wald 05.JPG&lt;br /&gt;
Laaer Wald 06.JPG&lt;br /&gt;
2012 Wien 0078 (7008945243).jpg&lt;br /&gt;
2012 Wien 0074 (6862828972).jpg&lt;br /&gt;
GuentherZ 2007-04-06 0099 Wien10 Boehmischer Prater Ringelspiel.jpg&lt;br /&gt;
Ringelspiel - Pferde1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erholungsgebiet Laaer Wald ===&lt;br /&gt;
Die Kuppe des Laaer Berges war ursprünglich locker mit [[Flaumeiche]]nmischwäldern bestanden, die seit dem späten 17. und dem 18. Jahrhundert zunehmend gerodet wurden, um [[Ziegelei]]en Platz zu machen. Dabei entstanden aus den Lehmgruben einige [[Ziegelteich]]e. In den frühen zwanziger Jahren des 20. Jh. wurden am Südhang des Laaer Berges von der [[Sascha Filmindustrie]] Monumentalfilme (Stummfilme) wie [[Sodom und Gomorrha (1922)|„Sodom und Gomorrha“]] und „[[Die Sklavenkönigin]]“ gedreht (daher auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Filmteich&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Laaer Bergs war ursprünglich weitgehend waldfrei und beherbergte eine für Wien einzigartige [[Pannonische Florenprovinz|pannonische Flora]]. Aufgrund des Nebeneinanders von [[Trockenrasen]] und Feuchtstandorten bestand ein außergewöhnlicher Artenreichtum. Bereits 1905, als der [[Wiener Grüngürtel]] geplant wurde, bestand die Absicht 234 Hektar Wald am Laaer Berg aufzuforsten. Dieses Vorhaben wurde jedoch erst 1953 mit rund 50 Jahren Verspätung im Ausmaß von 40 Hektar begonnen. Aufgrund der geologischen Beschaffenheit und Trockenheit der Schotterböden kam es jedoch zu starken Ausfällen und nach drei Jahren war nur mehr ein Zehntel der aufgestockten Bäume am Leben. Daraufhin ließ die Stadt, die sich vom Vorhaben nicht abbringen lassen wollte, mit Baggern große Gräben ausheben, mit Erde verfüllen und die dort ausgepflanzten Bäume aufwändig künstlich bewässern. 1956–1970 wurden hier über 270.000 Bäume und Sträucher neu aufgeforstet. Erst 1982 konnte der nun gut angewachsene Wald der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aus heutiger naturschutzfachlicher Sicht wird die damals gut gemeinte Aufforstung und Zerstörung der einzigartigen Trockenvegetation übereinstimmend negativ betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖkoSystemWien&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Aufforstung wurden Wanderwege angelegt und um die beiden ehemaligen Ziegelteiche &amp;#039;&amp;#039;Butterteich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Blauer Teich&amp;#039;&amp;#039; ein [[Vogelschutzgebiet]] geschaffen, das heute über 50 Vogelarten beherbergt. Seit 1982 steht der Laaer Wald der Bevölkerung als Erholungsgebiet zur Verfügung. Das ca. 40 Hektar große Areal ist eingezäunt. Hunde sind im eingezäunten Areal nicht erlaubt. Zugänge bestehen beim Böhmischen Prater von der Laaer-Wald-Straße aus, im Süden von der Klemens-Dorn-Gasse und im Westen von der [[Laaer-Berg-Straße]]. Kinderspielplätze und Sitz- und Ruhegelegenheiten sowie eine Aussichtsplattform beim Butterteich stehen den Besuchern zur Verfügung. Seit 2006 befindet sich im Norden ein großes, traditionelles, holzgeschnitztes Tor aus dem rumänischen [[Kreis Maramureș|Maramuresch]] (in der [[k.u.k.]] [[Donaumonarchie]] Teil des [[Komitat Máramaros|Komitats Máramures]], auf Deutsch damals oft Marmarosch geschrieben), das der Stadt Wien zum Geschenk gemacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wien 10 Laaer Wald k.jpg|Info-Tafel&lt;br /&gt;
Wien 10 Laaer Wald e.jpg|Waldweg&lt;br /&gt;
Wien 10 Laaer Wald f.jpg|Butterteich&lt;br /&gt;
Wien 10 Laaer Wald a.jpg|Waldweg&lt;br /&gt;
Wien 10 Laaer Wald i.jpg|Holztor aus Maramuresch&lt;br /&gt;
Laaer Wald 03.JPG|Anna-Kapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖkoSystemWien&amp;quot;&amp;gt;Alexander Mrkvicka, Susanne Leputsch: &amp;#039;&amp;#039;Grün in die Stadt, Städtische Grünflächenpolitik im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, in: Karl Brunner, Petra Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umwelt Stadt, Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2005, ISBN 3-205-77400-0, S. 482&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Tschulk: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Bezirkskulturführer Favoriten&amp;#039;&amp;#039;. Jugend &amp;amp; Volk, Wien 1985, ISBN 3-224-16255-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Laaer Wald, Vienna|Laaer Wald}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/laaerwald.html Über den Laaer Wald auf wien.gv.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.montelaa.biz/monte-laa-geschichte/geologie-flora-und-fauna-des-laaer-berges/ Geologie, Flora und Fauna des Laaer Berges auf montelaa.biz]&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/10/2/N|EW=16/23/56.6/E|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Wien-Favoriten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenstraße in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-36166-32</name></author>
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