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	<title>La Pierre Turquaise - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:10:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-10-07T10:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Pierre Turquaise - Saint-Martin-du-Tertre - 01.jpg|200|Pierre Turquaise Saint-Martin-du-Tertre - 06.jpg|200|{{center|1=La Pierre Turquaise}}}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Foret de Carnelle - La Pierre Turquaise 01.jpg|mini|hochkant=0.9|La Pierre Turquaise]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Pierre Turquaise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das eindrucksvollste der erhaltenen Monumente im [[Forêt de Carnelle]] und die größte [[Megalith]]anlage der Region um [[Paris]]. Das bei [[Presles (Val-d’Oise)|Presles]], nördlich von Paris im Tal der [[Oise]] gelegene Waldgebiet ist 975&amp;amp;nbsp;ha groß und hat seinen Namen vom keltischen Wort „carn“, das Stein oder Steinhügel bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Pierre Turquaise ist ein [[Galeriegrab]] mit einer Länge von etwa 12,0&amp;amp;nbsp;m. Die Höhe der Deckenplatte beträgt 1,7&amp;amp;nbsp;m, die Breite der Anlage etwa 2,5&amp;amp;nbsp;m. Die Anlage hat einen [[Ante (Architektur)|antenartigen]] Vorbau, der aus zwei Seitensteinen und einer gebrochenen Deckenplatte besteht. Die Kammer besteht aus acht seitlichen Tragsteinen, dem Endstein dem Frontstein und vier Decksteinen. Die Galerie gehört zu den bekanntesten Anlagen der [[Neolithikum|endneolithischen]] [[Seine-Oise-Marne-Kultur]], (3100–2000 v. Chr.) Den Zugang zur Galerie bildet eine durchbohrte Platte mit einem [[Seelenloch]], das sich durch einen Steinstöpsel verschließen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Pierre Turquaise“ (wahrscheinlich übersetzbar mit „Türkenstein“) wurde 1727 erstmals urkundlich erwähnt. Er beruht wahrscheinlich auf der Gleichsetzung der Türken mit [[Heidentum|Heiden]] und bedeutet, dass es sich um ein „Bauwerk der Heiden“ handeln soll. Bereits im Jahr 1274 wurde die auffällige „Allée couverte“ in einem Rechtsstreit zwischen der [[Basilika Saint-Denis|Abtei von Saint-Denis]] und Landbesitzern in Presles schriftlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Louis-François I. de Bourbon, prince de Conti|Prince de Conti]], zu dessen Besitzungen der Wald gehörte und der eine [[Kunst- und Kuriositätensammlung]] besaß, ließ Mitte des 18. Jahrhunderts dort graben. Man sagt jedoch, er habe nichts gefunden und die Galerie dann als Unterschlupf für seine Jagdhunde benutzt. Danach diente sie Holzfällern als Unterstand. Für den Ausbau der Stadt Paris im 19. Jahrhundert wurden viele Steinmonumente der Gegend abgetragen und die Steine zur Pflasterung der Straßen verwendet. Der französische Archäologe [[Alexandre Hahn]] (1814–1861), der Anthropologe Gustave Millescamps de Chaumontel (1827–1891) und der Abbé Jean-Baptiste Grimot&amp;lt;ref&amp;gt;Abbé Grimot war Korrespondent des Ministeriums für Öffentliche Instruktion für historische Werke und Mitglied des Komitees für historische und wissenschaftliche Werke, sowie Vizepräsident der Departementkommission für Antiquitäten und Kunst des Départements Seine-et-Oise.&amp;lt;/ref&amp;gt; untersuchten und beschrieben die Anlage. Letzterer sorgte 1887, als rund zwei Drittel aller Anlagen im Wald bereits zerstört waren, für die Unterschutzstellung des Megalithdenkmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Pierre Turquaise war im Jahre 1985 Gegenstand eines Sprengstoff-Attentats. In der Nacht vom 14. zum 15. Dezember wurden die Deckplatten durch eine heftige Explosion emporgehoben und brachen mehrfach, als sie wieder zurückfielen. Auch der [[Trilith]] am Eingang der Hauptkammer wurde beschädigt, nicht jedoch die Skulpturen an den beiden Tragsteinen. Danach wurde die Galerie restauriert und die Fundamente verstärkt, damit das Bauwerk nicht weiter in den Waldboden absinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Göttin der Toten ==&lt;br /&gt;
Eine Charakteristik dieser Galerie ist die innen, auf beiden Platten des Eingangs der Hauptkammer dargestellte „Déesse des Morts“, (die Göttin der Toten). Die Göttin wird als plastische Darstellung zweier Brüste und einer Halskette erkannt. Nur sieben weitere Exemplare der Göttin sind in Frankreich bekannt. Sie ist den Anlagen von [[Crec’h Quillé]], [[Galeriegrab von Dampsmesnil|Dampsmesnil]], [[Kerguntuil]], [[Allée couverte von Mougau-Bihan|Mougau-Bihan]], [[Prajou-Menhir]] und [[La Maison des Feins]] und [[Galeriegrab von Guiry-en-Vexin|Guiry en Vexin]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Duplikat des Monuments aus Gips befindet sich im Museum von [[Saint-Germain-en-Laye]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Menhir ==&lt;br /&gt;
Der Menhir von Saint-Martin-du-Tertre steht im Wald von Carnelle, etwa 200 m südöstlich des Dolmens. Es ist ein quaderförmiger [[Sandstein]]block mit einer Höhe von 1,30 m und einer Breite von 1,9 m und einer Dicke von 0,50 m. Eine Untersuchung an seinem Fuß ergab, dass er 0,4 m eingetieft ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Monumente im Val d’Oise, bei Presles ==&lt;br /&gt;
* [[Dolmen de la Pierre Plate]], am Rande des Waldes von L’Isle-Adam&lt;br /&gt;
* [[Allée couverte Le Blanc Val]], auf dem Plateau&lt;br /&gt;
* [[Coffre de Bellevue]] (dt. „Koffer von Bellevue“), wurde in den Park des Schlosses Bellevue versetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michel Brezillon, Jacques Tarrête: &amp;#039;&amp;#039;Deux sculptures inédites de l’allée couverte de la Pierre Turquaise à Saint-Martin-du-Tertre (Val-d’Oise).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gallia préhistoire.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, Nr. 2, 1971, {{ISSN|0016-4127}}, S. 263–266, {{doi|10.3406/galip.1971.1387}}.&lt;br /&gt;
* Marija Gimbutas: Die Zivilisation der Göttin Zweitausendeins Frankfurt a/M 1996 S. 204&lt;br /&gt;
* Alexandre Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Description des monuments celtiques des environs de Paris.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Investigateur, Journal de l’Institut historique.&amp;#039;&amp;#039; Sér. 3, Bd. 4 = Jg. 21, Nr. 153, 1854, {{ZDB|280996-5}}, [https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/singleHit.do?methodToCall=showHit&amp;amp;curPos=11&amp;amp;identifier=100_SOLR_SERVER_338026696&amp;amp;showFulltextFirstHit=true S. 153–155].&lt;br /&gt;
* Paul de Mortillet: &amp;#039;&amp;#039;Silex taillés provenant du Dolmen de la Pierre Turquaise.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société préhistorique de France.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Nr. 7, 1908, {{ISSN|0037-9514}}, S. 323–324, {{doi|10.3406/bspf.1908.11642}}.&lt;br /&gt;
* Ph. Soulier: &amp;#039;&amp;#039;Restauration et sondages à l’allée couverte de la pierre Turquaise, Saint-Martin du Tertre (Val d’Oise).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société préhistorique française.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 85, Nr. 9, 1988, {{ISSN|0037-9514}}, S. 263–266, ([https://www.persee.fr/doc/bspf_0249-7638_1988_num_85_9_9352 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dolmen de la Pierre Turquaise}}&lt;br /&gt;
* {{Base Mérimée|PA00080198|Dolmen dit Pierre Turquaise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/6/21/N|EW=2/18/48.5/E|type=landmark|dim=15|region=FR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultbau (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Galeriegrab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Megalithanlage im Département Val-d’Oise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Saint-Martin-du-Tertre (Val-d’Oise)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seine-Oise-Marne-Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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