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	<title>La Galigo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:37:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=La_Galigo&amp;diff=1919747&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: 1 satz, k</title>
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		<updated>2026-03-20T21:29:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 satz, k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:M101703 id-1-.gif|mini|Verbreitungsgebiet der [[Buginesische Sprache|Buginesischen Sprache]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Galigo.jpg|mini|Manuskript des La Galigo aus dem 14. Jh.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Indonesien.png|mini|Sawerigadings Reiseziele]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Galigo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sureq Galigo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Epos]] in der alten Sprache der [[Bugis]] von [[Sulawesi]] ([[Indonesien]]), das in vielen Handschriften überliefert ist. Der Text umfasst etwa 300.000&amp;amp;nbsp;Verse, etwa 6000&amp;amp;nbsp;Seiten und ist eines der längsten je verfassten literarischen Werke (ungefähr 20&amp;amp;nbsp;Mal die Länge der [[Odyssee]]). Das Epos wurde zwischen dem 13. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geschrieben. Obwohl La Galigo nicht als Geschichtswerk zu sehen ist, gibt es Historikern eine Vorstellung von der Gesellschaft der Bugis von [[Süd-Sulawesi]] im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Das in der [[Universitätsbibliothek Leiden]] aufbewahrte Manuskript wurde am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2011 wegen seiner weltweiten Bedeutung und des außergewöhnlichen universellen Wertes in das &amp;#039;&amp;#039;[[Weltdokumentenerbe|UNESCO-Memory of the World Register]]&amp;#039;&amp;#039; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.unesco.org/new/en/communication-and-information/memory-of-the-world/register/full-list-of-registered-heritage/registered-heritage-page-5/la-galigo/#c200186|titel=La Galigo {{!}} United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization|sprache=en|zugriff=2017-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Galigo ist der Name einer Figur in dieser Geschichte, das Epos erzählt den Mythos der Schöpfung, eingeschlossen in den Abenteuern des großen Kriegers &amp;#039;&amp;#039;Sawerigading&amp;#039;&amp;#039; und seiner inzestuöse Liebe zu seiner Zwillingsschwester &amp;#039;&amp;#039;We Tenriabeng&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sawèri-gàding La-Tanritâppu Pamàdalâtte Lâwe Towanjompa La-Madukallang Lângi-puwang Fürst von Wâra&amp;#039;&amp;#039; (in [[Luwu]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Baumgartner |Titel=Geschichte der Weltliteratur: Die Literaturen Indiens und Ostasiens |Auflage=1. und 2. Auflage |Verlag=Herder |Datum=1902 |Seiten=618 ff. |Online={{Google Buch | BuchID=mQw-AQAAIAAJ | Seite=618}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, kurz &amp;#039;&amp;#039;Sawerigading&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist der Sohn des Königs von Luwu, &amp;#039;&amp;#039;Batara Lattu&amp;#039;&amp;#039;, und der Enkel von &amp;#039;&amp;#039;[[Batara Guru]]&amp;#039;&amp;#039;, der als erstes Götterwesen vom Himmel auf die Erde herabstieg. In seiner Jugend machte &amp;#039;&amp;#039;Sawerigading&amp;#039;&amp;#039; eine Reihe von Reisen, die ihn unter anderem nach [[Sulawesi]], zu den [[Molukken]] und nach [[Sumbawa]], sowie zu einigen nicht identifizierbaren Ländern führten. Eine dieser Reisen führte ihn zur Insel des kosmischen Baumes &amp;#039;&amp;#039;Pao Jengki&amp;#039;&amp;#039;, dessen Äste in den Himmel und dessen Wurzeln bis zur Erdmitte reichen. Er sieht den großen Meereswirbel, der alle Wasser der Welt bewegt, und dringt sogar zweimal in das Land des Todes vor. Beim ersten Aufenthalt dort muss er darauf verzichten, die soeben verstorbene Prinzessin &amp;#039;&amp;#039;We Pinrakati&amp;#039;&amp;#039; mit sich an die Oberwelt zu nehmen, beim zweiten Versuch gelingt es ihm, &amp;#039;&amp;#039;Welle ri Lino&amp;#039;&amp;#039; zu den Lebenden zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder in Luwu eingetroffen, sieht &amp;#039;&amp;#039;Sawerigading&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Male seine bei der Geburt von ihm getrennte Zwillingsschwester &amp;#039;&amp;#039;We Tenriabeng&amp;#039;&amp;#039;, in die er sich sofort verliebt. Allen Vorhaltungen seines Gefolges und auch dem Widerspruch &amp;#039;&amp;#039;We Tenriabengs&amp;#039;&amp;#039; will er nicht folgen, sondern beschließt, sie zu heiraten. Als letzten Ausweg berichtet seine Schwester von einer Cousine, &amp;#039;&amp;#039;We Cudai&amp;#039;&amp;#039;, die im Land Cina lebe und ihr haargenau gleiche. Sie gibt ihrem Bruder eine Haarsträhne, eines ihrer Armbänder und einen Ring mit auf die Reise. &amp;#039;&amp;#039;Sawerigading&amp;#039;&amp;#039; schnitzt sich ein Schiff aus dem Stamm des gigantischen Baumes &amp;#039;&amp;#039;Welenreng&amp;#039;&amp;#039;, den er dafür allerdings fällen muss. Dabei stürzen alle Nester der in der Krone nistenden Vögel herunter, die Eier zerbrechen und verursachen eine riesige Flut. Deshalb leistet &amp;#039;&amp;#039;Sawerigading&amp;#039;&amp;#039; das Sühnegelübde, nie mehr den Boden von Luwu zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielen Abenteuern und Schlachten findet er schließlich &amp;#039;&amp;#039;We Cudai&amp;#039;&amp;#039; und heiratet sie. Sie haben einen Sohn &amp;#039;&amp;#039;La Galigo&amp;#039;&amp;#039;, den Namensgeber des Epos, sowie eine Tochter &amp;#039;&amp;#039;We Tenrido&amp;#039;&amp;#039;, die zu einer &amp;#039;&amp;#039;bissu&amp;#039;&amp;#039; ([[Schamane|Schamanin]], [[Medium (Person)|Medium]]) ausgebildet wird. Als sein Enkel &amp;#039;&amp;#039;La Tenritatta&amp;#039;&amp;#039; heiratet und &amp;#039;&amp;#039;Sawerigading&amp;#039;&amp;#039; sein Gelöbnis, nie wieder Luwu zu betreten, bricht, wird er zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;We Cudai&amp;#039;&amp;#039; von einer Woge verschlungen. In der Unteren Welt übernimmt er von &amp;#039;&amp;#039;Guri ri Selling&amp;#039;&amp;#039; die Herrschaft, seine Schwester &amp;#039;&amp;#039;We Tenriabeng&amp;#039;&amp;#039; und ihr Gatte &amp;#039;&amp;#039;Remmang ri Langi&amp;#039;&amp;#039; werden Herrscher der Oberen Welt. Als eine von &amp;#039;&amp;#039;Sawerigadings&amp;#039;&amp;#039; Töchtern und einer von &amp;#039;&amp;#039;We Tenriabengs&amp;#039;&amp;#039; Söhnen heiraten und Kinder bekommen, erlischt die Verbindung zwischen Welt und Himmel endgültig und die Menschheit ist auf sich allein gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Yves Bonnefoy: &amp;#039;&amp;#039;Asian mythologies&amp;#039;&amp;#039;,  S.&amp;amp;nbsp;170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Puang Matoa 2004.JPG|mini|Puang Matoa, einer der letzten [[Bissu]]-Priester, als Teilnehmer einer Aufführung von &amp;#039;&amp;#039;I La Galigo&amp;#039;&amp;#039; in Singapur 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Erzählungen aus dem Epos können gesungen und von einer einzelnen Violine (&amp;#039;&amp;#039;[[biola]]&amp;#039;&amp;#039;) begleitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=mnaSuQV9abI &amp;#039;&amp;#039;Massure Galigo diiringi Biola.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Regisseur [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]] hat im Jahr 2004 &amp;#039;&amp;#039;[[I La Galigo]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Bühnenumsetzung von &amp;#039;&amp;#039;La Galigo&amp;#039;&amp;#039;, geschaffen. Die Aufführungen fanden 2004 und 2005 in [[Singapur]], [[Amsterdam]], [[Barcelona]], [[Madrid]], [[Lyon]], [[Ravenna]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=yuAV5u4_e5E&amp;amp;hl=id&amp;amp;client=mv-google&amp;amp;gl=ID&amp;amp;fulldescription=1&amp;amp;app=desktop&amp;amp;persist_app=1 &amp;#039;&amp;#039;I la Galigo.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video (Ausschnitt aus der Aufführung von Robert Wilson in Ravenna, 2004)&amp;lt;/ref&amp;gt; [[New York City]], [[Jakarta]] und [[Melbourne]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maria Shevtsova |Titel=Robert Wilson |Sammelwerk=Routledge Performance Practitioners |Verlag=Taylor &amp;amp; Francis |Datum=2007 |ISBN=978-0-203-44845-8 |Seiten=39 ff. |Online={{Google Buch | BuchID=7njfBdKHs7IC | Seite=39}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Ethnik-Tänzerin &amp;#039;&amp;#039;Coppong Daeng Rannu&amp;#039;&amp;#039; (* 1920 in [[Gowa]], Süd-Sulawesi) aus [[Makassar]] tanzte dabei die Figur der Reisgöttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://digitalcollections.universiteitleiden.nl/LaGaligo Digitalisat der Leidener Handschrift]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weltdokumentenerbe Niederlande}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indonesische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltdokumentenerbe (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltdokumentenerbe in der UNESCO-Region Asien und Pazifik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Indonesien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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