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	<title>LZ 18 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=LZ_18&amp;diff=463160&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OTFW am 23. April 2026 um 14:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LZ 18.jpg|miniatur|L 2 während der Landung in Berlin-Johannisthal]]&lt;br /&gt;
Der [[Zeppelin]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LZ&amp;amp;nbsp;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Starrluftschiff]] und unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; das zweite [[Marineluftschiff]] der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]], welches noch vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in Betrieb genommen wurde. Am Tag der Übergabe an die Marine, dem 17. Oktober 1913, verunglückte es jedoch und brannte vollständig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem am 9. September 1913 der erste Marinezeppelin L&amp;amp;nbsp;1 (Baunummer [[LZ 14]]) bei [[Helgoland]] abgestürzt war, wurde LZ&amp;amp;nbsp;18 unverzüglich von der Marine geordert. Im Gegensatz zu L&amp;amp;nbsp;1 sollte L&amp;amp;nbsp;2 mit vier statt drei Motoren ausgestattet sein und damit über bessere Leistungsdaten verfügen. Insgesamt wünschte man sich bei der Marine ein deutlich größeres Luftschiff. Der neue Zeppelin besaß drei Gondeln, die durch Laufgänge im Rumpf verbunden waren. Die Brückengondel war mit [[Zellulose]]material bespannt, um Wetterschutz zu bieten. Der Tragkörper des LZ&amp;amp;nbsp;18 enthielt 18 [[Gaszelle]]n, die erstmals komplett aus [[Goldschlägerhaut]] gefertigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftschiff absolvierte unter dem Kommando von [[Ferdinand Gluud]] ein paar Probefahrten und wurde der Marine am [[17. Oktober]] [[1913]] nach einer ruhigen Fahrt in [[Berlin]] übergeben. Doch schon beim ersten Start mit der Marinebesatzung kam es noch am selben Tag zu einem schweren Unglück. Zuerst sprang einer der vier [[Maybach-Motorenbau|Maybach]]-Motoren nicht an. Der Start wurde trotzdem versucht, doch kaum hatte das Schiff über dem [[Flugplatz Johannisthal]] etwa 200&amp;amp;nbsp;Meter an Höhe gewonnen, setzte eine große Stichflamme die Außenhaut in Brand. Innerhalb kürzester Zeit brannte das Schiff komplett und stürzte ab. 28 der 30 Mann zählenden Besatzung kamen sofort ums Leben, darunter Ferdinand Gluud sowie der Dezernent für den technischen Bereich des Luftfahrtwesen im [[Reichsmarineamt]], Marineschiffbaumeister [[Felix Pietzker]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nekrolog Felix Pietzker&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft, 15, Springer, Berlin 1914, S. 99–101&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fliegerrevue X, Nr. 44, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein weiterer verstarb während des Rettungsversuches. Nur Leutnant Clemens Freiherr von Bleul überlebte zunächst, verstarb aber wenig später an den Folgen des Unfalles im [[Krankenhaus Britz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftschiff war der erste Zeppelin mit internem Laufgang. Die bei späteren Modellen eingebauten senkrechten Gasabzugsschächte (damals noch unter Patentschutz von [[Schütte-Lanz]]) waren jedoch bei LZ&amp;amp;nbsp;18 nicht vorgesehen. Als Unglücksursache wird davon ausgegangen, dass sich das etwaig aus den Gaszellen [[Diffusion|diffundierende]] [[Wasserstoff]]-[[Traggas]] im Laufgang gesammelt hat. Da es nicht nach oben entweichen konnte, wurde es durch den Unterdruck, der aus der Fahrtbewegung resultierte, in eine der Maschinengondeln gesaugt, wo es entzündet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Traum der Lüfte explodiert&amp;#039;&amp;#039; in [[FAZ]] vom 16. Oktober 2013, Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marineführung entschied sich trotzdem für die Anschaffung weiterer Luftschiffe, und bereits im Mai 1914 trat L&amp;amp;nbsp;3 (Baunummer [[LZ 24]]) den Dienst an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zeppelin L2 (LZ 18) verbrennt auf dem Flughafen Johannisthal in Berlin, 1913.jpg|Die katastrophale Gasentzündung in einer Motorgondel des Zeppelins LZ18&lt;br /&gt;
 Crash Zeppelin LZ18 (LII).jpg|Zeitgenössische künstlerische Darstellung des Absturzes&lt;br /&gt;
 LZ 18 wreck1 17Oct1913.jpg|Trümmer des Rumpfes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
Auf dem [[Friedhof Columbiadamm|ehemaligen Garnisonfriedhof]] erinnert noch heute ein Grabdenkmal mit einem hohen [[Findling]] und einem Anker an die Verunglückten der &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;2&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Absturzstelle nahe des ehemaligen Flugplatzes Johannisthal in der Stubenrauchstraße 52A befindet sich eine Gedenktafel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/museum-treptow-koepenick/gedenkorte/artikel.1403822.php Die Gedenktafel auf berlin.de], abgerufen am 7. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 L2-Grab-Mutter Erde fec.jpg|Gemeinschaftsgrab mit Anker, [[Friedhof Columbiadamm]]&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Stubenrauchstr 52a (Johth) LZ 18.jpg|Gedenktafel in [[Berlin-Johannisthal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Fahrten ==&lt;br /&gt;
* Jungfernfahrt am 9. September 1913, dann noch ungefähr drei weitere Probefahrten.&lt;br /&gt;
* Am 17. Oktober 1913 erfolgte die Überführungsfahrt von [[Friedrichshafen]] nach Berlin.&lt;br /&gt;
* Beim zweiten Start am selben Tag brannte das Luftschiff aus und stürzte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
* Traggasvolumen: 27.000 m³ [[Wasserstoff]] in 18 Gaszellen&lt;br /&gt;
* Länge: 158 m&lt;br /&gt;
* Durchmesser: 16,6 m&lt;br /&gt;
* Leermasse: 20,25 t&lt;br /&gt;
* Nutzlast: 11,1 t&lt;br /&gt;
* Auftrieb: 31,35 t&lt;br /&gt;
* Antrieb: vier Maybach-CX-Motoren mit je 134 kW (180 PS)&lt;br /&gt;
* Höchstgeschwindigkeit: 75,48 km/h&lt;br /&gt;
* Reichweite: 2.100 km&lt;br /&gt;
* max. Steighöhe: nicht getestet, 2900 m geschätzt&lt;br /&gt;
* Besatzung: 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christopher Chant: &amp;#039;&amp;#039;Der Zeppelin.&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-5372-7.&lt;br /&gt;
* Peter Kleinheins: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Zeppeline.&amp;#039;&amp;#039; VDI, Düsseldorf 1985, ISBN 3-18-400687-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Zwischenfällen mit Luftschiffen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|LZ 18 / L 2|LZ 18}}&lt;br /&gt;
* [http://zeppelin-luftschiff.com/ Website] über LZ 18, &amp;#039;&amp;#039;zeppelin-luftschiff.com&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Peter-Philipp Schmitt: [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/luftschiff-unglueck-vor-100-jahren-ein-traum-der-luefte-explodiert-12619255.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Traum der Lüfte explodiert&amp;#039;&amp;#039;] In: FAZ vom 16. Oktober 2013&lt;br /&gt;
* [http://www.bics.be.schule.de/son/verkehr/flugzeug/luftschi/billu07.htm LZ 18 bei der Verkehrswerkstatt]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * https://archive.org/details/Flight_International_Magazine_1913-10-25-pdf/page/n19/mode/2up --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{ANNO|aze|18|10|1913|9|Wieder ein Zeppelin zerstört|ALTSEITE=9 unten|HERVORHEBUNG=Zeppelin}}  &amp;lt;!-- Arbeiter-Zeitung vom 18.10.1933, S. 9 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Zeppeline}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:LZ #::18}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individuelles Luftschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeppelin-Luftfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Starrluftschiff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschiff (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugunfall im Deutschen Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugunfall 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Luftfahrt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1913]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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