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	<title>LZ 104 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=LZ_104&amp;diff=482788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadhuey: /* Weitere Verwendung und Verbleib */ format</title>
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		<updated>2026-03-14T15:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Verwendung und Verbleib: &lt;/span&gt; format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LZ 104.jpg|miniatur|LZ 104 beim Aushallen auf dem [[Flugplatz Staaken]], Oktober 1917]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LZ&amp;amp;nbsp;104&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Zeppelin-Militärluftschiffe|Zeppelin-Militärluftschiff]] des Typs W im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Seine taktische Nummer war &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;59&amp;#039;&amp;#039;. Die erste Fahrt fand am 30. Oktober 1917 statt. Zusammen mit L 57 gehörte L 59 sowie den letzten gebauten Militärluftschiffen LZ 112 und LZ 113 zu den vier größten Luftschiffen des Ersten Weltkriegs. LZ 104 gilt als das effizienteste jemals gebaute Transportluftschiff auf weiten Strecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lufschiffhafen Jambol.jpg|mini|Luftschiffhafen Jambol, Startplatz für die Afrikafahrt von LZ&amp;amp;nbsp;104]]&lt;br /&gt;
LZ&amp;amp;nbsp;104 wurde speziell für die Versorgung der [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika|Schutztruppe]] in [[Deutsch-Ostafrika]] im [[Erster Weltkrieg in Ostafrika|Ersten Weltkrieg]] gebaut. Um das wahre Ziel der Mission zu verschleiern, erhielt sie den [[Deckname]]n &amp;#039;&amp;#039;China-Sache&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Meighörner-Schardt: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter des Weltluftverkehrs wider Willen. Die Geschichte des Zeppelin-Luftschifftyps „w“.&amp;#039;&amp;#039; Zeppelin-Museum Friedrichshafen, Friedrichshafen 1992, ISBN 3-926162-58-9, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da das Luftschiff nach dem Versorgungsflug nach Afrika nicht zurückkehren sollte, wären viele Teile des Luftschiffes für den Feldeinsatz der Truppen wiederverwendet worden. Seine Außenhülle wäre beispielsweise zu Zelten und teilweise zu [[Mullbinde]]n verarbeitet worden. Das Aluminiumgerüst wäre etwa für [[Trage]]n, Barackengerüste oder [[Sendemast]]en verwendet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afrikafahrt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Modelle im Zeppelin-Museum Zeppelinheim.jpg|mini|Modell von &amp;#039;&amp;#039;LZ&amp;amp;nbsp;104/L&amp;amp;nbsp;59&amp;#039;&amp;#039; im [[Zeppelin-Museum Zeppelinheim]]]]&lt;br /&gt;
Die Versorgung der deutschen Schutztruppe in Ostafrika mittels [[Hilfsschiff]]en wurde aufgrund der britischen Nordseeblockade immer schwieriger. Zudem suchten die Befürworter der militärischen [[Luftschiff]]fahrt dringend Prestigeerfolg. Der Militärarzt [[Maximilian Zupitza]] machte daher dem [[Reichskolonialamt]] die Anregung, einen Zeppelin als [[Blockadebrecher]] einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Maximilian Zupitza: &amp;#039;&amp;#039;Die Hilfsexpedition für die deutsch-ostafrikanische Schutztruppe auf dem Luftwege&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kolonialzeitung&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 36 (1919), S.&amp;amp;nbsp;29–32 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/kolonialbibliothek/periodical/pageview/7735911 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Uwe Eckart: &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Kolonialimperialismus: Deutschland 1884–1945&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 1997, ISBN 978-3-506-72181-5, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich sollte &amp;#039;&amp;#039;[[LZ 102]]&amp;#039;&amp;#039; (taktische Nr. &amp;#039;&amp;#039;L&amp;amp;nbsp;57&amp;#039;&amp;#039;) eine Transportfahrt nach Deutsch-Ostafrika unternehmen. &amp;#039;&amp;#039;LZ 102&amp;#039;&amp;#039; wurde jedoch am 7. Oktober 1917 durch Sturmböen beim [[Ultraleichtfluggelände Altes Lager|Luftschiffhafen in Jüterbog]] schwer beschädigt, ehe es seine Fahrt antreten konnte. Daraufhin wurde das noch im Bau befindliche &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; für das Unternehmen vorbereitet. LZ 104 musste hierzu 30 Meter länger gebaut werden als ursprünglich geplant. (Mit dieser Verlängerung auf 226,5 m wurde der Gasraum von 55.000 auf 68.500 m³ vergrößert und damit die Nutzlast von 40.000 auf 52.100 kg erhöht.) Am 25. Oktober 1917 wurde &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; in Dienst gestellt. Am 3. November startete das Schiff von [[Flugplatz Staaken|Berlin-Staaken]] zur Afrika-Mission. Das Kommando führte [[Kapitänleutnant]] [[Ludwig Bockholt]], der schon die Fahrt von &amp;#039;&amp;#039;LZ 102&amp;#039;&amp;#039; durchführen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Entfernung der [[Nonstopflug|Nonstopfahrt]] zu reduzieren, wurde als Startplatz der Luftschiffhafen bei [[Jambol]] (Jamboli) im Südosten [[Bulgarien]]s gewählt, das auf Seiten der [[Mittelmächte]] stand. &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; traf am 4. November in Jamboli ein. Am 13. November verhinderten ungünstige Wetterbedingungen den Start Richtung Afrika. Am 16. November scheiterte auch der zweite Versuch, als &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; bei [[Akhisar]] über [[Kleinasien]] unter [[Eigenbeschuss]] durch [[Osmanische Armee#Erster Weltkrieg|osmanische Einheiten]] geriet, die ebenfalls auf Seiten der Mittelmächte standen. Kapitän Bockholt musste wegen Gasverlust und abermals schlechtem Wetter umkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fracht für Deutsch-Ostafrika ====&lt;br /&gt;
Am 21. November 1917 um 5 Uhr morgens startete das Luftschiff wiederum von Jamboli mit einer Gesamtladung von rund 50 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladung bestand aus folgenden Posten:&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Klein-Arendt: &amp;#039;&amp;#039;„Kamina ruft Nauen!“ Die Funkstellen in den deutschen Kolonien 1904–1918&amp;#039;&amp;#039;. Köln: Wilhelm Herbst Verlag, 1995, S. 321, ISBN 3-923925-58-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Posten !! Anzahl !! Masse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Patronen (einzeln) || 311.900 Stück || 7.866 [[Kilogramm|kg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maschinengewehrgurte mit 57.500 gegurteten Patronen || 230 Stück || 1.748 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maschinengewehrpatronenkästen mit 13.500 Patronen || 54 Stück || 441 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maschinengewehre || 30 Stück|| 510 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Infanteriegewehre mit 5.000 Patronen || 4 Stück || 240 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reserveläufe für Maschinengewehre || 9 Stück || 171 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verbandsstoffe und Medikamente || 61 Sack || 2.622 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nähzeug || 3 Sack || 120 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Post || – || 25 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fernrohre || – || 28 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ersatzschlösser || – || 50 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Buschmesser und Gurtfüller || – || 76 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ersatzgerät für Funktelegrafie || – || 33 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Benzin || – || 21.790 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Öl || – || 1.525 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wasser || – || 9.160 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trinkwasser || – || 426 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kleidersäcke || – || 380 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstige Ersatzteile || – || 350 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nahrung (Konserven etc.) || – || 700 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung (22 Personen) || – || 1.760 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || – || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;50.021 kg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrtroute ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Afrikafahrt LZ 104 1917.png|mini|hochkant|Ungefähre Route der Afrikafahrt von LZ&amp;amp;nbsp;104 im November 1917 (Rückfahrt gestrichelt)&amp;lt;ref&amp;gt;[[John Toland (Historiker)|John Toland]]: &amp;#039;&amp;#039;Die große Zeit der Luftschiffe.&amp;#039;&amp;#039; Lübbe, Bergisch Gladbach 1978, ISBN 3-404-65032-8, S.&amp;amp;nbsp;55.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Über die exakte Fahrtroute liegen verschiedene Aufzeichnungen vor, da mehrere Karten mit leicht abweichenden Fahrtrouten existieren. Allgemein stimmen die Angaben dahingehend überein, dass &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; am 21. November 1917 zunächst entlang der Linie europäische Türkei, Kleinasien und Smyrna (heute [[Izmir]]) fuhr. Deutsche Flugzeuge, die von osmanischen Stützpunkten aus operierten, boten dabei Geleitschutz. (LZ 104 selbst war, um die Nutzlast zu erhöhen, genau wie vormals LZ 102 komplett entwaffnet worden.) Weiter folgte eine Route von [[Kos]] über die [[Ägäisches Meer|Ägäis]] zum östlichen Ende [[Kreta]]s. Daran schloss sich die Fahrt über das östliche [[Mittelmeer]] zur afrikanischen Küste an, die etwa bei [[Sallum]] und [[Sidi Barrani]] überquert wurde. Des Weiteren passierte &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; die [[Oase]]n [[Oase Siwa|Siwa]], [[Farafra]] und [[Dachla]] in [[Ägypten]]. Erst im [[Sudan]] wurde der [[Nil]], etwa ab [[Wadi Halfa]], gestreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landeplatz in Ostafrika war das [[Makonde-Plateau]] im Südosten des heutigen [[Tansania]]s ins Auge gefasst worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abbruch der Afrikafahrt ====&lt;br /&gt;
Als fern am Horizont bereits [[Khartum]] auftauchte, empfing &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; folgenden Funkspruch aus [[Nauen]] bei Berlin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Letzter Stützpunkt [[Paul von Lettow-Vorbeck|Lettow-Vorbecks]], Revala, verlorengegangen. Ganzes Makondehochland im Besitz der Engländer. Teile Lettows gefangen. Rest nördlich hart bedrängt. Sofort umkehren!|Funkspruch des deutschen Admiralstabes&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Klein-Arendt: &amp;#039;&amp;#039;„Kamina ruft Nauen!“ Die Funkstellen in den deutschen Kolonien 1904–1918&amp;#039;&amp;#039;. Köln: Wilhelm Herbst Verlag, 1995, S. 324, ISBN 3-923925-58-1&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Funkspruch ließ sich nicht durch Gegenfrage verifizieren, da der Sender der Funkanlage ausgefallen war. Daraufhin kehrte &amp;#039;&amp;#039;LZ&amp;amp;nbsp;104&amp;#039;&amp;#039; um, nachdem es bereits einen großen Teil der Wegstrecke zurückgelegt hatte. Die südlichste Position lag etwa bei {{Coordinate|text=DM|NS=16/30//N|EW=30///E|type=landmark|region=SD|name=LZ 104}}. Kurz nach der Umkehr wurde das Luftschiff durch [[Abwind]]e fast auf den Wüstenboden gedrückt. Die Route der Rückfahrt verlief über dem Sudan, Ägypten und dem Mittelmeer ähnlich wie bei der Hinfahrt. Kleinasien wurde etwas weiter östlich überquert und [[Istanbul]] passiert. In den Morgenstunden des 25. Novembers 1917 wurde schließlich der Ausgangsplatz Jambol wieder erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Fahrt stellte das Luftschiff einen Langstreckenrekord auf. In 95 Stunden und fünf Minuten Fahrzeit legte &amp;#039;&amp;#039;LZ&amp;amp;nbsp;104&amp;#039;&amp;#039; eine Strecke von 6757 Kilometern zurück. Die Afrikafahrt des „L 59“ ist bis Ende 1923 von keinem anderen Luftfahrzeug überboten worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paul von Lettow-Vorbeck|Lettow-Vorbeck]] bezweifelte im Nachhinein, dass &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; ihn und seine Truppe überhaupt gefunden hätte. Seiner Ansicht nach war die Fahrt um einen Monat zu spät erfolgt. Zudem gab es Anzeichen, dass die Briten über die Zeppelin-Mission informiert waren, was spätere Gerüchte über Spionageakte und angebliche Falschmeldungen hervorrief. Der Historiker [[Horst Gründer]] gelangte zu dem Schluss, dass der Admiralstab die Fahrt auf Veranlassung des [[Reichskolonialamt]]s abbrechen ließ, da die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolges aufgrund der aus deutscher Sicht verschlechterten Gefechtslage zu groß erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Verwendung und Verbleib ===&lt;br /&gt;
Nach dem gescheiterten Afrikaunternehmen wurde &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; zum Fronteinsatz umgerüstet. Eine von Bockholt erwogene Wiederholung des Unternehmens wurde verworfen. Auch der Idee der vormaligen [[Mittelmeerdivision]], statt Ostafrika den [[Vilâyet Jemen|Jemen]] im Auftrag von [[Enver Pascha]] zu versorgen, schloss sich der Admiralstab nicht an: &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; werde für Erprobungen und spätere Frontverwendung sehr dringend gebraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Meighörner-Schardt: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter des Weltluftverkehrs wider Willen&amp;#039;&amp;#039;. Zeppelin-Museum, Friedrichshafen 1992, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Durchführung der Umrüstung befand sich das Luftschiff zum Jahreswechsel 1917/18 wieder in Deutschland. Anfang 1918 wurde &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; für Angriffsfahrten in den [[Naher Osten|Nahen Osten]] und [[Italien]] eingesetzt. Im weiteren Verlauf des Kriegs warf &amp;#039;&amp;#039;LZ 104&amp;#039;&amp;#039; 6.400 kg Bomben ab. Am 10. März 1918 bombardierte das Schiff die Flottenbasis und Industrieanlagen von [[Neapel]]. Am 20. März 1918 musste ein Angriff auf [[Port Said]] aufgrund zu starken Gegenwindes vorzeitig abgebrochen werden. Am 7. April 1918 stürzte der Zeppelin aus ungeklärter Ursache bei einer Angriffsfahrt gegen [[Malta]] über der [[Straße von Otranto]] in das Mittelmeer. Die Besatzung des deutschen [[U-Boot]]s [[U-Boot-Klasse UB|UB]] [[SM UB 53|53]] wurde Zeuge des Absturzes, bei dem es keine Überlebenden gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Afrika zu unsern Füßen.&amp;#039;&amp;#039; Koehler, Leipzig 1925, S. 113–119&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 226,5 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Größter Durchmesser || 23,9 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prallgasinhalt || 68.500 m³ [[Wasserstoff]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gaszellenzahl || 16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leergewicht || 27.600 [[Kilopond|kp]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Meighörner-Schardt: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter des Weltluftverkehrs wider Willen.&amp;#039;&amp;#039; Zeppelin-Museum, Friedrichshafen 1992, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Douglas H. Robinson: &amp;#039;&amp;#039;The Zeppelin in Combat. A History of the German Naval Airship Division, 1912–1918.&amp;#039;&amp;#039; Foulis, London 1971, S. 380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nutzlast (0&amp;amp;nbsp;°C, 760&amp;amp;nbsp;[[Torr|mmQS]]) || 51.900 kp&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Motoren || 5 [[Maybach-Motorenbau|Maybach]]-Motoren HSLu zu je {{PS2kW|240|-1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Propeller || 4 [[Paul Jaray|Jaray]]-Holzpropeller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antennen || 3 hängende Drähte, je 120 m lang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 103 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Statische Gipfelhöhe || 8.200 m (?)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 16.000 km&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Dürr (Konstrukteur)|Ludwig Dürr]]: &amp;#039;&amp;#039;Fünfundzwanzig Jahre Zeppelin-Luftschiffbau.&amp;#039;&amp;#039; V.D.I.-Verlag G.m.b.H., Berlin 1924, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geplanter Nachbau des LZ 104 ==&lt;br /&gt;
2025 kündigte die Initiative „Luftschiff-Weltfahrt2029“ an, einen historischen Nachbau des LZ-104 zu verwirklichen, um damit eine Weltumrundung anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Weltfahrt des LZ-127 (im Jahr 1929) zu unternehmen. Der Nachbau soll laut eigenen Angaben um 30 Meter verlängert werden, um mehr Reichweite zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/amberger-schueler-wollen-2029-luftschiff-welt-umrunden-id5263309.html |titel=Amberger Schüler wollen 2029 mit einem Luftschiff die Welt umrunden |sprache=de |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Meighörner-Schardt: &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter des Weltluftverkehrs wider Willen.&amp;#039;&amp;#039; Zeppelin-Museum, Friedrichshafen 1992, ISBN 3-926162-58-9.&lt;br /&gt;
* Johannes Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Afrika zu unsern Füßen.&amp;#039;&amp;#039; Koehler, Leipzig 1925. (Späterer Titel: &amp;#039;&amp;#039;40.000&amp;amp;nbsp;km Zeppelin-Kriegsfahrten&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Peter Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Luftschiffe – Die Geschichte der deutschen Zeppeline.&amp;#039;&amp;#039; Bonn: Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, 1996, S. 97f., ISBN 3-7637-5951-4.&lt;br /&gt;
* Bock, J.K./Knauer, B.: &amp;#039;&amp;#039;Leichter als Luft: Transport- und Trägersysteme.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Frankenschwelle, Hildburghausen 2003, ISBN 3-86180-139-6.&lt;br /&gt;
* Gisela Graichen, Horst Gründer: &amp;#039;&amp;#039;Der längste Flug der Welt – Mit dem Zeppelin nach Ostafrika&amp;#039;&amp;#039;, in (ders.); Deutsche Kolonien – Traum und Trauma, Berlin: Ullstein, 2005, S. 314–312, ISBN 3-550-07637-1.&lt;br /&gt;
* Reinhard Klein-Arendt: &amp;#039;&amp;#039;Die Afrikafahrt des Luftschiffs L59&amp;#039;&amp;#039;, in (ders.); &amp;#039;&amp;#039;„Kamina ruft Nauen!“ Die Funkstellen in den deutschen Kolonien 1904–1918&amp;#039;&amp;#039;. Köln: Wilhelm Herbst Verlag, 1995, S. 319–325, ISBN 3-923925-58-1&lt;br /&gt;
* Joachim Schröder: &amp;#039;&amp;#039;In geheimer Mission – Die Afrikafahrt des Luftschiffs &amp;quot;L 59&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, in: Clausewitz, Das Magazin für Militärgeschichte, 3 (2014), S. 48–52.&lt;br /&gt;
* Karl-Dieter Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flieger über den Kolonien&amp;#039;&amp;#039;. Zweibrücken: VDM Heinz Nickel, 2007, S. 107ff., ISBN 978-3-86619-019-1.&lt;br /&gt;
;Literarisierung&lt;br /&gt;
* Charles Frölich: &amp;#039;&amp;#039;Der Wolkenwal: Die Afrikafahrt des L&amp;amp;nbsp;59 – ein phantastisches Abenteuer.&amp;#039;&amp;#039; Epubli, Berlin 2017, ISBN 978-3-7375-2750-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|LZ 104 / L 59}}&lt;br /&gt;
* Karl-Wilhelm Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.traditionsverband.de/download/pdf/aspekte_afrika.pdf Einige Aspekte zur Afrika-Fahrt des Marine-Luftschiffs L&amp;amp;nbsp;59.]&amp;#039;&amp;#039; (PDF-Datei, 13 Seiten, 99&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.luftschiffharry.de/Zeppelinsteine-und-anderes.htm#L_59 | wayback=20121203041503 | text=Luftschiffharry: Angaben zur Unfallursache und den Ort des Verlustes}}&lt;br /&gt;
* [http://www.buddecke.de/engelke-lebenslauf.htm Ausführlicher Lebenslauf von Friedrich Engelke (Besatzungsmitglied von LZ 104)]&lt;br /&gt;
* programm.ard.de: [https://programm.ard.de/TV/phoenix/deutsche-kolonien-/eid_287258221724609 &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kolonien und morgen die ganze Welt! Kolonien erobern Die Welt Teil 2&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=kZMDn6PaFJU youtube].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:LZ #:::104}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individuelles Luftschiff]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Luftschiff im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Luftschiff (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1917]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadhuey</name></author>
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