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	<title>LOWA ES6 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=LOWA_ES6&amp;diff=1565581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Worttauschvorschlag</title>
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		<updated>2026-02-06T12:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Worttauschvorschlag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
|Richtung=vertical&lt;br /&gt;
|Fußzeile=ES6-Gespann bestehend aus der Zugmaschine 2001 (o.) und dem Doppeldeckauflieger 201 (u.) im Einsatz auf der Linie O40 am Robert-Koch-Platz, 1961&lt;br /&gt;
|Breite=300&lt;br /&gt;
|Bild1=Hkb 003-61 27A.tif&lt;br /&gt;
|Bild2=Hkb 003-61 23A.tif&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LOWA ES6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 1955 vorgestellter [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] eines [[Oberleitungsbus]]ses in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Das Einzelstück kombinierte das Konzept des [[Elektroantrieb]]s mit der bereits erprobten Idee der [[Doppeldeckerbus|doppelstöckigen]] [[Sattelzugomnibus]]se. Das von der [[LOWA]] hergestellte Fahrzeug konnte jedoch keine Serienfertigung nach sich ziehen, unter anderem weil die DDR ab 1957 infolge eines Beschlusses des [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe]] nur noch tschechoslowakische Škoda-Obusse importieren durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fast 15 Meter lange Fahrzeug wurde 1953 vom [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau]] konstruiert, die [[Oberleitungsbus#Antrieb, elektrische Ausrüstung, Steuerung und Hilfsaggregate|elektrische Ausrüstung]] stammte vom [[Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“ Hennigsdorf]]. Der für die [[Berliner Verkehrsbetriebe]] (BVG) in [[Ost-Berlin]] bestimmte Wagen wurde zunächst ab April 1955 beim [[Oberleitungsbus Zwickau]] getestet. Dort wurden auf der Strecke Weißenborn–Lichtentanne–Stenn erste Probefahrten durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,3850785 Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Längst historisch: Obusse in Zwickau&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Reichenbach: &amp;#039;&amp;#039;Straßenbahn in Zwickau&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Kenning, Nordhorn 1997, ISBN 3-927587-59-1, S.&amp;amp;nbsp;66&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1955 nahm er schließlich bei der BVG seinen Dienst auf. Das Gespann wurde dort unter den Betriebsnummern 2001 für die [[Zugmaschine]] und 201 für den [[Sattelauflieger]] in den regulären Bestand eingereiht. Er wurde vorwiegend auf der Innenstadtlinie O40 eingesetzt und war stets mit besonders geschultem Personal besetzt. Nach der Abstellung des Versuchswagens wurde die Zugmaschine 1966/67 zunächst zu einem [[Abschleppwagen]] umgebaut, bevor man sie 1971 – zwei Jahre vor der Einstellung des [[Oberleitungsbus Berlin (1951–1973)|Berliner Obus-Betriebs]] – schließlich verschrottete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 15 Meter lange ES6 bot 62 Sitzplätze (davon 42 im Oberdeck und 20 im Unterdeck) sowie 42 Stehplätze (davon drei oben und 39 unten).&amp;lt;ref&amp;gt;Kenning S.&amp;amp;nbsp;53&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Auflieger war dabei weitgehend identisch mit jenen der Sattelzugomnibusse vom Typ &amp;#039;&amp;#039;[[Sattelzugomnibus#Sattelzugomnibusse in der DDR|DoSa S6]]&amp;#039;&amp;#039;. Für die Verständigung zwischen dem Fahrer und dem [[Schaffner (Beruf)|Schaffner]] war eine Lautsprecheranlage eingebaut, über die auch in beiden Stockwerken die [[Haltestelle]]n ausgerufen werden konnten. Modern für die damalige Zeit waren auch das [[Fahrgastfluss]]-Prinzip, das stufenlose Unterdeck, der Mittelgang im Obergeschoss und die [[Niederflurtechnik]] mit einer Einstiegshöhe von nur 38&amp;amp;nbsp;Zentimetern. Ferner verfügte der Schaffner über einen festen [[Schaffnersitz|Sitzarbeitsplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da prinzipbedingt keine normalen [[Oberleitungsbus#Fangseile und Retriever|Trolley-Retriever]] verwendet werden konnten, versah man die Zugmaschine mit einer pneumatischen Vorrichtung zum Anlegen und Abziehen der gewinkelten [[Oberleitungsbus#Stromabnehmer|Stromabnehmerstangen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,3252522,3252522#msg-3252522 Ludger Kenning: &amp;#039;&amp;#039;Sattelomnibusse, der Versuch war’s wert&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Konstruktiv hatte die ES6-Zugmaschine große Ähnlichkeiten mit dem konventionellen Obus-Typ &amp;#039;&amp;#039;LOWA W602a&amp;#039;&amp;#039;, so war beispielsweise die Stirnfront identisch. Ferner verfügte sie über einen [[Oberleitungsbus#Verbrennungsmotor|dieselelektrischen Hilfsantrieb]], dieser leistete rund 130&amp;amp;nbsp;[[Volt]] und ermöglichte langsame Rangierfahrten. Außerdem hatte die Zugmaschine eine Lüfteranlage, mit der die Frischluft im Sommer über einen Windkanal in den Auflieger geleitet wurde. Im Winter wurde die angesaugte Luft über einen elektrischen Wärmetauscher erwärmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-verkehrsseiten.de/obus/Ocars/Obus_2001/body_obus_2001.html Der ES6] auf &amp;#039;&amp;#039;berliner-verkehrsseiten.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Mattis Schindler|Herausgeber=Ludger Kenning|Titel=Obusse in Deutschland – Band&amp;amp;nbsp;1|TitelErg=Berlin – Brandenburg – Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein – Hamburg – Bremen – Niedersachsen, Sachsen-Anhalt – Thüringen – Sachsen, Frühere deutsche Ostgebiete |Verlag=Kenning|Ort=Nordhorn|Jahr=2009|ISBN=978-3-933613-34-9}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Eisenbahntechnik&amp;#039;&amp;#039;, Heft 9/1955: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Doppelstock-Sattelschlepper-Obus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* ALBA, &amp;#039;&amp;#039;Berliner Omnibusse&amp;#039;&amp;#039;, Gammrath, Jung, Schmiedeke&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Verkehrsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 9/1968: &amp;#039;&amp;#039;Der Obus in Ost-Berlin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Verkehrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/1973: &amp;#039;&amp;#039;Der Obus in Ost-Berlin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Technikmuseum Berlin&amp;#039;&amp;#039; der Stiftung DTMB und des FDTM, Ausgabe 3/2007, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Obus in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;5–7 von Hans-Georg Winkler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-verkehrsseiten.de/obus/Ocars/Obus_2001/body_obus_2001.html Der ES6 auf den &amp;#039;&amp;#039;Berliner Verkehrsseiten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Es006}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleitungsbusfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Busverkehr (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenverkehr (DDR)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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