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	<title>LG-Baureihe ER20 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T00:53:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=LG-Baureihe_ER20&amp;diff=1502128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kabelschmidt am 6. April 2026 um 09:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-06T09:08:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
| Baureihe = LG ER20&amp;lt;br /&amp;gt;Siemens ER20CF&lt;br /&gt;
| Abbildung = ER20CF.jpg&lt;br /&gt;
| Nummerierung = ER20 001–044&lt;br /&gt;
| Hersteller = [[Siemens Mobility|Siemens]]&lt;br /&gt;
| Baujahre = 2007–2010&lt;br /&gt;
| Ausmusterung = &lt;br /&gt;
| Anzahl = 44&lt;br /&gt;
| Achsformel = Co&amp;#039;Co&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Spurweite = 1520 mm ([[Breitspurbahn|Breitspur]])&lt;br /&gt;
| Treibraddurchmesser = &lt;br /&gt;
| Anfahrzugkraft = 450 kN&lt;br /&gt;
| Beschleunigung = &lt;br /&gt;
| Bremsverzögerung = &lt;br /&gt;
| Leistungskennziffer = &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = 120 km/h&lt;br /&gt;
| LängeÜberKupplung = 22.600 mm&lt;br /&gt;
| LängeÜberPuffer = &lt;br /&gt;
| Höhe = 4.280 mm&lt;br /&gt;
| Breite = 2.950 mm&lt;br /&gt;
| Drehzapfenabstand = 12.675 mm&lt;br /&gt;
| AchsabstandDerFahrgestelle = 3.840 mm&lt;br /&gt;
| Gesamtradstand = &lt;br /&gt;
| Leermasse = &lt;br /&gt;
| Dienstmasse = 135,7 t&lt;br /&gt;
| Reibungsmasse = &lt;br /&gt;
| Radsatzfahrmasse = 23 t&lt;br /&gt;
| Antrieb = &lt;br /&gt;
| Geschwindigkeitsmesser = &lt;br /&gt;
| Steuerung = [[Sibas 32]]&lt;br /&gt;
| Übersetzungsstufen = &lt;br /&gt;
| Kupplungstyp = [[SA-3 (Mittelpufferkupplung)|Mittelpufferkupplung SA-3]]&lt;br /&gt;
| Bremsen = Scheibenbremse&lt;br /&gt;
| Zusatzbremse = &lt;br /&gt;
| Feststellbremse = Federspeicherbremse&lt;br /&gt;
| Zugheizung = &lt;br /&gt;
| Lokbremse = Elektropneumatisch&lt;br /&gt;
| Zugbremse = &lt;br /&gt;
| Zugsicherung = [[KLUB-U]]&lt;br /&gt;
| Halbmesser = 125 m&lt;br /&gt;
| InstallierteLeistung = 2000 kW&lt;br /&gt;
| Traktionsleistung = &lt;br /&gt;
| Motorentyp = MTU [[MTU 4000|16 V 4000 R41]]&amp;lt;br /&amp;gt;Siemens 1 TB 2525&lt;br /&gt;
| Motorbauart = &lt;br /&gt;
| Nenndrehzahl = 1.800 1/min&amp;lt;br /&amp;gt;3.350 1/min&lt;br /&gt;
| Leistungsübertragung = AC - AC&lt;br /&gt;
| Tankinhalt = 7000 l&lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
| Anmerkung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baureihe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ER20 CF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die litauische Gütereisenbahn [[LTG Cargo]] ihre Variante der [[Siemens EuroRunner|Siemens-EuroRunner]]-Familie von [[Diesellokomotive|dieselelektrischen Lokomotiven]] mit [[Drehstromantriebstechnik]], die zur Beförderung von schweren [[Güterzug|Güterzügen]] gefertigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die damalige [[Lietuvos geležinkeliai|LG]] bestellte im Juli 2005 bei [[Siemens Mobility|Siemens]] die Lokomotiven in einer Anzahl von 34 Stück und erteilte gleichzeitig eine Option über weitere 10 Exemplare. Die Auslieferung der Fahrzeuge begann im Sommer 2007 und war im Frühjahr 2009 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenblatt der Siemens AG&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Option wurde eingelöst. Die Lokomotiven wurden im Siemens Lokomotivenwerk in München-Allach, dem früheren [[Krauss-Maffei]]-Stammwerk, hergestellt und auf Hilfsdrehgestellen zum [[Fährhafen Sassnitz|Fährhafen Mukran]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Merkmale ==&lt;br /&gt;
Bei der ER20 CF handelt es sich dabei um konzeptionelle Weiterführung der [[Siemens ER 20 BF|ER20 BF]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Chollet, Dirk Friess |Titel=Dieselelektrische Güterzuglokomotive Eurorunner ER20CF für die Litauische Staatsbahn - Die sechsachsige dieselelektrische Lokomotivfamilie Eurorunner |Hrsg=Siemens |Sammelwerk=ZEVrail |Band=Glasers Annalen 131 Tagungsband SFT Graz 2007 |Datum=2007 |Seiten=138-150}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mechanischer Teil ===&lt;br /&gt;
Der selbsttragende [[Wagenkasten]] ist in [[Wagenkasten#Differentialbauweise|Differentialbauweise]] aufgebaut und besteht aus den Hauptbaugruppen Untergestell, den zwei Führerhäusern und den beiden Seitenwänden. Das Untergestell wiederum besteht aus zwei Kopfstücken, zwei Außenlangträgern und zwei Mittenlangträgern, die mit vier Querträgern an den Drehgestellen und am Dieselmotor verbunden sind. Die Seitenwände sind im Bereich der Lüftungsgitter aus einem Gitterfachwerk aus Stahlprofilen, ansonsten aus einer verrippte Blechstruktur aufgebaut. Zwei angeschraubte [[Schott]]wände unterteilen den Maschinenraum in drei Räume, den Elektroraum, den Dieselmotorraum und den Kühlerraum. Der Boden, die Seitenwände und die Rückwand der Führerhäuser sind Teil des geschweißten Wagenkastens. An der Vorderseite der Führerhäuser befindet sich ein Montageflansch für das Frontend. Das Frontend ist ein eigenes Fertigmodul, in das der Führertisch integriert ist und welches in der Endmontage mit dem Kasten verbunden wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dieses neue Frontend-Konzept wurde erstmals bei der ER20 CF umgesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Müller |Titel=Eurorunner ER 20 CF für Litauen |Sammelwerk=Eisenbahningenieur |Nummer=11/2007 |Datum=2007-11 |Seiten=35-36}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde auch bei der parallel entwickelten [[Siemens ES 2007|neuen EuroSprinter-Familie]] so umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Maschinenraum sind die Gerüste und Komponenten mittig angeordnet, sodass die Lokomotive zwei Seitengänge hat. Die Lokomotive ist mit einem 16-Zylinder-Dieselmotor vom Typ [[MTU 4000|16 V 4000 R41]] von [[MTU Friedrichshafen]] mit Common-Rail-Einspritzung, Turboaufladung und Ladeluftkühlung ausgerüstet. Dieser leistet 2000&amp;amp;nbsp;kW bei einer Drehzahl von 1800/min. Der Motor treibt den angeflanschten Drehstrom-[[Synchrongenerator]] an. Über dem Dieselmotor ist der Abgasschalldämpfer untergebracht. Der Dieselmotor wird durch eine Kühlanlage mit einem hydrostatisch angetriebenen Lüfter gekühlt. Der Kraftstofftank hängt unterflur zwischen den beiden Drehgestellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden dreiachsigen Drehgestelle sind als vollständig geschweißte, geschlossene Rahmenkonstruktion ausgeführt. Die beiden Drehgestell-Langträger haben keine [[Kröpfung]] und sind über vier Querträger verbunden. Im Unterschied zu den anderen Lokomotiven der EuroRunner-Familie werden zur Übertragung der Zug- und Bremskräfte zwischen Drehgestell und Wagenkasten Zug-Druck-Stangen verwendet. Diese sind an einem Ende an den massiver ausgeführten Drehgestell-Hauptquerträger, welcher im Drehgestell zwischen dem äußeren und dem mittleren Radsatz angeordnet ist, und am anderen Ende mit dem Kopfquerträger des Untergestells verbunden. Diese Anordnung wurde aufgrund des unterflur angebrachten Kraftstofftanks gewählt. Der Wagenkasten stützt sich mit insgesamt zwölf [[Flexicoil-Schraubenfeder]]n auf die Drehgestelle ab, welche immer zu Dritt, längs zur Fahrtrichtung angeordnet sind. Der Antrieb erfolgt über einen [[Hohlwellenantrieb#Ritzelhohlwellenantrieb|Ritzelhohlwellenantrieb]]. Die Fahrmotoren sind je Drehgestell gleichsinnig angeordnet und an den Querträgern federnd gelagert, während das Getriebegehäuse mit Ritzel und Großrad ungefedert auf der Radsatzwelle sitzt. Auf der Motorseite sind die Getriebe über eine Drehmomentstütze mit dem Drehgestellrahmen verbunden. Die Primärfederung zwischen Drehgestellrahmen und [[Radsatzlager|Radsatzlagergehäuse]] erfolgt je Fahrzeugseite über zwei kurze Schraubenfedern mit Dämpfern. Die Übertragung der Längskräfte erfolgt über horizontale Radsatzlenker. An den Querträgern sind die Bremszangen und an den Radscheiben die Bremsscheiben der [[Scheibenbremse]]n angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Chollet, Jörg Hanay |url=http://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2007/2Tag |titel=Dieselelektrische Güterzuglokomotive Eurorunner® ER20 CF  für die Litauische Staatsbahn |hrsg=Siemens |datum=2007-03-30 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110812230539/http://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2007/2Tag%20Vormittag/1_Gasch.pdf |archiv-datum=2011-08-12 |abruf=2007-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrischer Teil ===&lt;br /&gt;
Der vom Dieselmotor angetriebene, eigenbelüftete, fremderregte [[Synchrongenerator]] erzeugt einen Dreiphasen-Wechselstrom, welcher über eine [[Gleichrichter#Ungesteuerte Gleichrichter|ungesteuerte Gleichrichterbrücke]] in einen Gleichspannungszwischenkreis eingespeist wird. Aus diesem werden die beiden [[Pulswechselrichter]] gespeist, welche für die zwei Drehstrom-[[Asynchronmotor]]en eines Drehgestells einen frequenz- und spannungsvariablen Drehstrom erzeugen. Ebenfalls aus dem Zwischenkreis wird der [[Hilfsbetriebeumrichter]] gespeist, welcher die Hilfsbetriebe der Lokomotive mit 440&amp;amp;#x202F;V bei 60&amp;amp;#x202F;Hz Dreiphasenwechselspannung versorgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einsatz der dynamischen Bremsen schalten die Fahrmotoren in den Generatorbetrieb und erzeugen elektrischen Strom, welcher von den Pulswechselrichtern gleichgerichtet und in den Zwischenkreis eingespeist wird. Mit Hilfe von zwei Bremsstellern wird die Leistung der aus dem Zwischenkreis gespeisten zwei [[Bremswiderstand|Bremswiderstände]] gesteuert. Die Bremswiderstände sind in Turmbauform ausgeführt. Durch die Einspeisung in den Zwischenkreis können im Bremsbetrieb auch die Hilfsbetriebe ohne den Dieselmotor versorgt werden, wodurch Kraftstoff gespart werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotive hat zwei getrennte 24&amp;amp;#x202F;V-Kreise für die Verbraucher und den Anlasser. Über den Hilfsbetriebeumrichter wird auch das Batterieladegerät versorgt. Die zum Anlassen des Dieselmotors benötigte elektrische Energie wird in [[Superkondensator|Doppelschichtkondensatoren]], sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Ultra-Cups&amp;#039;&amp;#039;, gespeichert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leittechnik der Lokomotive beruht auf dem [[Sibas 32]] System und besteht aus den Hauptkomponenten Zentral-Steuergerät (ZSG), Antriebs-Steuergerät (ASG) und dem Brems-Steuergerät (BSG). Die Datenkommunikation zwischen den Komponenten erfolgt über den Fahrzeugbus [[Multifunction Vehicle Bus|MVB]] sowie innerhalb des Zugverbandes über den Zugbus [[Wire Train Bus|WTB]]. Die Lokomotive ist mit der [[Sowjetunion]] stammenden Zugbeeinflussungssystem [[KLUB-U]] ausgestattet. Auf dem Dach befindet sich die ca. acht Meter lange [[Kurzwelle]]nantenne für den [[Zugfunk]] vom Typ RWS.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Die Lokomotiven werden vor schweren [[Güterzug|Güterzügen]] im Korridorverkehr zwischen [[Russland]] und den [[Ostsee]]häfen [[Klaipėda]] und [[Kaliningrad]] eingesetzt. In Doppeltraktion eingesetzt, können diese [[Lokomotive]]n Zugmassen von bis zu 6.000 Tonnen ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Siemens ER 20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dieselelektrische Lokomotive]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (Siemens)|ER20 LG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Lietuvos geležinkeliai)|ER20 LG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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