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	<title>LEW E 211 001 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:05:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=LEW_E_211_001&amp;diff=1305581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen am 23. Oktober 2025 um 20:53 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-23T20:53:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schienenfahrzeug&lt;br /&gt;
|Baureihe= E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001&lt;br /&gt;
|Anzahl= 1&lt;br /&gt;
|Nummerierung= &lt;br /&gt;
|Hersteller= [[Lokomotivbau Elektrotechnische Werke|LEW „Hans Beimler“]]&lt;br /&gt;
|Baujahre= 1967&lt;br /&gt;
|Achsformel= Bo’Bo’&lt;br /&gt;
|Spurweite=1435&lt;br /&gt;
|Dienstmasse= 80,0&amp;amp;#8239;t&lt;br /&gt;
|Radsatzfahrmasse= 20,0&amp;amp;#8239;t&lt;br /&gt;
|LängeÜberPuffer= 16&amp;amp;#8239;106&amp;amp;#8239;mm&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit= 160&amp;amp;#8239;km/h&lt;br /&gt;
|Treibraddurchmesser= 1250&amp;amp;#8239;mm&lt;br /&gt;
|Stromsystem= 25&amp;amp;#8239;kV, 50&amp;amp;#8239;Hz&lt;br /&gt;
|Stromübertragung= [[Oberleitung]]&lt;br /&gt;
|AnzahlFahrmotoren= 4&lt;br /&gt;
|Fahrstufenschalter= Thyristorsteuerung (Nachlauf- sowie Auf-Ab-Steuerung)&lt;br /&gt;
|Antrieb= [[Hohlwellenantrieb#LEW-Kegelringfederantrieb|LEW-Kegelringfederantrieb]]&lt;br /&gt;
|Stundenleistung= 4×840&amp;amp;#8239;kW = 3360&amp;amp;#8239;kW&lt;br /&gt;
|Bremsen= Druckluftbremse; Widerstandsbremse (KE-GP&amp;amp;#8239;mZ+E)&lt;br /&gt;
|Gesamtradstand= 10&amp;amp;#8239;500&amp;amp;#8239;mm&lt;br /&gt;
|Drehzapfenabstand= 7500&amp;amp;#8239;mm&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;amp;#8239;211 001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Versuchslokomotive des damaligen [[Lokomotivbau Elektrotechnische Werke|LEW Hennigsdorf]], die im Jahr 1967 gebaut wurde. Das LEW hatte diese Lok auf eigene Rechnung als Prototyp für zukünftige Lokomotiven für 25&amp;amp;#8239;kV Einphasenwechselspannung mit der Landesnetzfrequenz von 50&amp;amp;#8239;Hz sowie einer Geschwindigkeit von 160&amp;amp;#8239;km/h hergestellt. Merkmale dieser [[Lokomotive]] waren das außergewöhnliche Design und die für diese Zeit aktuelle Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies brachte der Lokomotive intern auch den Namen „Weltstandslok“ ein. Tatsächlich war sie in Design und Technik am Puls der Zeit. Die E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 verschwand nach wenigen Einsätzen im Jahr 1975 und wurde schließlich 1982 verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 wurde im Frühjahr 1967 fertiggestellt. Sie war für [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Verhältnisse modern gestaltet, besonders auffällig waren hier die Panoramascheiben und die neu entwickelten Einholm-[[Stromabnehmer]]. Im Gegensatz zu den damals bereits gebauten [[DR-Baureihe E 11|E&amp;amp;#8239;11]] und [[DR-Baureihe E 42|E&amp;amp;#8239;42]] war das Design sehr ungewöhnlich. Aber auch technisch hatten die Hennigsdorfer viel aufzubieten, z.&amp;amp;#8239;B. die elektrische Ausrüstung für 25&amp;amp;#8239;kV mit 50&amp;amp;#8239;Hz sowie die Leistungssteuerung mit Halbleiterbauelementen. Die Auslegung für 25&amp;amp;#8239;kV bei 50&amp;amp;#8239;Hz kam nicht von ungefähr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren hatten die französischen Staatsbahn sowie der internationale Eisenbahnverband [[Internationaler Eisenbahnverband|UIC]] bereits dieses Stromsystem favorisiert. Durch die einfacher zu realisierende Infrastruktur, es entfallen aufwändige Bahnkraft- und Unterwerke, versprach man sich massive Einsparungen, denn die Spannung konnte direkt aus dem Landesnetz entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich blieb es auf dem Gebiet der Ex-DDR beim Betrieb mit 15&amp;amp;#8239;kV bei 16⅔&amp;amp;#8239;Hz, lediglich auf der [[Rübelandbahn]] zwischen Königshütte und Blankenburg wurde aufgrund der fehlenden Versorgungsmöglichkeit ein Inselbetrieb mit 25&amp;amp;#8239;kV und 50&amp;amp;#8239;Hz eingerichtet. Jedoch wollte die Lokomotivindustrie der DDR Kunden im Ausland gewinnen. Man bemühte sich dabei vor allem um die [[Bulgarische Staatsbahn]], die zu jener Zeit ihre Strecken mit diesem modernen Stromsystem elektrifizieren wollte. Die entsprechende Ausschreibung gewann jedoch der tschechoslowakische Hersteller [[Škoda (Maschinenbau)|Škoda]], der sich fortan zum größten und wichtigsten Hersteller von elektrischen Lokomotiven im RGW entwickelte (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[ČSD-Baureihe S 489.0]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bestand keine Nachfrage nach einer 50-Hz-Lok, sodass es nur bei einem Prototyp blieb. Jedoch flossen die Erfahrungen, die LEW beim Bau der E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 gemacht hatte, in spätere Entwicklungen ein. So gelangten das [[Leistungselektronik|Thyristorschaltwerk]] und viele andere Baugruppen beispielsweise in die Lokomotiven der Baureihen [[DR-Baureihe 250|250]] und [[DR-Baureihe 243#DR-Baureihe 212 bis DB-Baureihe 112|212]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1966 fanden erste Probefahrten auf der Versuchsstrecke in Hennigsdorf statt. 1967 wurde die E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 auf der Frühjahrsmesse in Leipzig ausgestellt, nunmehr mit einer weinroten Lackierung. Die Lok hatte insgesamt fünf verschiedene Lackierungen, daher auch der Beiname „Chamäleon“. Auch in den folgenden zwei Jahren war die E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 wiederholt auf der Frühjahrsmesse zu sehen, mit jeweils neuen Lackierungen. Danach stand sie ungenutzt auf dem Werksgelände des LEW, erst um 1970 wurde sie für neue Versuchsprogramme reaktiviert. Dabei sollten praxisnah die Laufeigenschaften sowie das Anfahr- und Bremsverhalten erkundet werden. Nach einigen Messfahrten rund um Hennigsdorf wurde die E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 planmäßig auf der Rübelandbahn eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auf dieser Strecke nur maximal 50&amp;amp;#8239;km/h zulässig waren, konnte man die Ergebnisse nur begrenzt verwerten. In den folgenden Jahren folgten noch Rollversuche, unter anderem zwischen Halle und Berlin. Dort wurde die E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 von Lokomotiven der Baureihe [[DR-Baureihe 130|130]] oder der [[DR 18 201|02&amp;amp;#8239;0201]] der [[VES-M Halle]] gezogen. 1975 folgten weitere Schleppfahrten auf dem [[Versuchsring Velim|Testring Velim]] in der heutigen tschechischen Republik mit Geschwindigkeiten bis zu 180&amp;amp;#8239;km/h. Als Zuglokomotive fungierte eine E&amp;amp;#8239;469 der ČSD. Aus eigener Kraft hat die E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 diese Geschwindigkeiten nie erreicht, obgleich sie dazu in der Lage gewesen wäre. Ab 1975 stand die Lokomotive wieder auf dem LEW-Werksgelände. 1982 wurden elektrische Baugruppen ausgebaut und der Fahrzeugteil anschließend verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrzeugnummer &amp;#039;&amp;#039;E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001&amp;#039;&amp;#039; war eine Herstellerbezeichnung, eine DR-Betriebsnummer erhielt die Lokomotive nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wagenkasten|Lokkasten]] der E&amp;amp;#8239;211&amp;amp;#8239;001 war in [[Leichtbauweise|Stahlleichtbauweise]] ausgeführt. Die zweiachsigen Drehgestelle waren baugleich und untereinander tauschbar. Die abnehmbaren, dreiteiligen Dachhauben wurden aus [[Sandwichplatte mit Wabenkern|Papierwaben]] hergestellt, die in [[Kunstharz]] getränkt wurden. Als oberste Deckschicht wurde glasfaserverstärktes [[Polyester]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehgestelle selbst bestanden aus kastenförmigen Längs- und Querträgern. Sie wurden durch [[Drehgestell|Drehzapfen]] mit dem Lokkasten verbunden. Zusätzliche Pendel und Federtöpfe übernahmen die Abstützung des Lokkastens auf den [[Drehgestell]]en. In Verbindung mit [[Reibungsdämpfer]]n dienten sie auch zur Rückstellung der Drehgestelle. Durch diese einfache Konstruktion wurden weitere Rückstelleinrichtungen überflüssig. Erstmals wurden bei einer Lokomotive von LEW zur Achslagerführung [[Lemniskatenlenker]] verwendet. [[Feder (Technik)|Schraubenfedern]] und zusätzliche Gummielemente übernahmen die Federung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der elektrische Teil der E 211 ist bemerkenswert. Er wurde nach den seinerzeit neuesten Erkenntnissen entwickelt. Vier Wellenstrom-Motoren (dem Grundprinzip nach ein [[Gleichstrommotor]]) mit jeweils 840&amp;amp;#8239;kW dienten als Antrieb. Jeder der Fahrmotoren war mit einem eigenen Silizium-[[Stromrichter]] verbunden. Ein ölgekühlter Haupt[[transformator]] lieferte die Motorspannung. Er bestand aus einem [[Spartransformator|Spartrafo]] mit 34 Anzapfungen sowie dem Stromrichter-Transformator mit vier Primär- und vier Sekundärwicklungen. Ursprünglich wurde die Motorspannung von einem konventionellen, mechanischen [[Stufenschalter für Leistungstransformatoren|Hochspannungsschaltwerk]] geregelt, dieses wurde jedoch im Jahre 1970 gegen ein [[thyristor]]gesteuertes Hochspannungsschaltwerk vom Typ LNSW&amp;amp;#8239;11 getauscht. So konnte die Leistung im Gegensatz zu mechanischen [[Lastschalter]]n stufenlos geregelt werden. Im Jahre 1973 wurde dann das Schaltwerk LNSW&amp;amp;#8239;12 eingebaut, das für die Lokomotiven der späteren DR-Baureihe [[DR-Baureihe 250|250]] vorgesehen war. Bemerkenswert ist, dass die Bezeichnung „LNSW“ beibehalten wurde, denn diese Abkürzung steht für „Lokomotiv-Nockenschaltwerk“. Weshalb ein elektronisches Schaltwerk so benannt wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrdrahtspannung wurde über zwei neu konstruierte Einholm[[stromabnehmer]] VM&amp;amp;#8239;28-28&amp;amp;#8239;DH zugeführt. Als Hauptschalter diente ein Druckluft-[[Leistungsschalter]] vom Typ DAT&amp;amp;#8239;2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bremsanlage war als KE-[[Druckluftbremse (Eisenbahn)|Druckluftbremse]] mit Kunststoff-[[Klotzbremse|Bremssohlen]] ausgeführt. Zusätzlich war eine verschleißfreie [[Widerstandsbremse]] vorhanden, die unabhängig von der Druckluftbremse betätigt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E&amp;amp;#8239;211 hätte auch in [[Doppeltraktion]] eingesetzt werden können, eine entsprechende Vielfachsteuerung mit den typischen LEW-Kuppeldosen war vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottfried Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Neue 50-Hz-Bo’Bo’-Gleichrichterlokomotive E 211 aus Hennigsdorf.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Modelleisenbahner 9/1966, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen Berlin; S. 281f&lt;br /&gt;
* Thomas Estler: &amp;#039;&amp;#039;Das große Loktypenbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Transpress Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-71247-4.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Knipping]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Lokomotiven-Album.&amp;#039;&amp;#039; Sconto, München 2004, ISBN 3-86517-017-X.&lt;br /&gt;
* Siegfried Müller, Horstmar Seifarth u. a.: &amp;#039;&amp;#039;E 11 E 211 E 42 E 251.&amp;#039;&amp;#039; EK-Aspekte 10. Eisenbahn-Kurier, Freiburg 1998, {{ISSN|1611-3985}}.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,5122246,5123336#msg-5123336&lt;br /&gt;
   |titel=Messe-Prospekt der E211&lt;br /&gt;
   |werk=Drehscheibe Online Foren :: 04 - Historisches Forum :: LEW E211 001(25kV/50Hz)????&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-03-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,5122246,5123336#msg-5123336 LEW-Messeprojekt über die LEW E 211 001 über Drehscheibe-online-Foren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Schienenfahrzeuge von LEW&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:LEW E 211}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triebfahrzeug (Deutsche Reichsbahn 1945–1993)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrolokomotive für Wechselstrom 25 kV 50 Hz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeug (LEW)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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