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	<title>L6/40 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L6/40&amp;diff=578016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Entwicklung */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-21T20:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox AFV&lt;br /&gt;
| Name= Carro Armato leggero L6/40&lt;br /&gt;
| Bild= Bundesarchiv Bild 101I-201-1561-21, Balkan, italienischer Panzer.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung= L6/40 auf dem Balkan&lt;br /&gt;
| Besatzung= 2 (Kommandant/Schütze, Fahrer)&lt;br /&gt;
| Länge= 3,78 m&lt;br /&gt;
| Breite= 1,92 m&lt;br /&gt;
| Höhe= 2,03 m&lt;br /&gt;
| Gewicht= 6,8 t&lt;br /&gt;
| Panzerung= 40&amp;amp;nbsp;mm (vorne)&lt;br /&gt;
| Hauptbewaffnung= 20-mm-Maschinenkanone Breda L/65 Mod. 35&lt;br /&gt;
| Sekundärbewaffnung= 8-mm-MG Breda Mod. 38&lt;br /&gt;
| Motor= Fiat SPA 18 D 4 (Benzin-Vierzylinder)&lt;br /&gt;
| Leistung= 52 kW (70 PS)&lt;br /&gt;
| Federung= Torsionsstab&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit= 42&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| Reichweite= 200&amp;amp;nbsp;km (Straße)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L6/40&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein leichter [[italien]]ischer [[Panzer]], der von der Firma [[Ansaldo]] entwickelt und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] genutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Nachdem in [[Italien]] [[Benito Mussolini]] an die Macht gekommen war, begann die Aufrüstung des [[Italienisches Heer|italienischen Heeres]]. Im Jahr 1929 hatte Italien vier [[Carden Loyd Tankette|Carden-Loyd-Tankette]] gekauft, welche von Fiat-Ansaldo nachgebaut und als &amp;#039;&amp;#039;CV-29&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden. Gleichzeitig wurden die älteren [[Fiat 2000|Fiat-2000]]-Panzer aufgerüstet. Aufgrund [[Geographie|geographischer]] Gegebenheiten, finanzieller Aspekte und technischer Möglichkeiten entschied man sich in Italien in den folgenden Jahren für die Fertigung größerer Stückzahlen von [[Tankette]]n. Beeinflusst wurde die Entwicklung auch von den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs. In diesem Konflikt lagen die Hauptkriegsschauplätze in einem zerklüfteten Gebirgsgelände, welches Fahrzeuge mit hohem Richtbereich, geringerem Gewicht und geeignete für schmale Straßen erforderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen der italienischen Streitkräfte während der Kämpfe in Äthopien im Jahr 1935 hatten gezeigt, dass die Tanketten-Konzeption durch den fehlenden Drehturm zu verwundbar waren. Der erste Gedanke war, die Tanketten-Fahrzeuge mit einem Turmaufbau zu versehen. Es entstand als Prototyp der &amp;#039;&amp;#039;Carro D&amp;#039;Assalto modello 1936&amp;#039;&amp;#039;, ein 5-Tonnen-Panzer auf Basis der &amp;#039;&amp;#039;[[L3/33|CV-35 Tankette]]&amp;#039;&amp;#039;, der im neuen Turm über eine kurze &amp;#039;&amp;#039;37-mm-Kanone L/26 modello 1932&amp;#039;&amp;#039; und ein koaxiales &amp;#039;&amp;#039;6,5-mm-[[Breda (Maschinenbau)|Breda]]-Maschinengewehr&amp;#039;&amp;#039; verfügte. Beim alternativen [[Prototyp (Technik)|Prototyp]], dem &amp;#039;&amp;#039;Carro Cannone 5t modello 1936&amp;#039;&amp;#039;, war die &amp;#039;&amp;#039;37-mm-Kanone L/26&amp;#039;&amp;#039; in der Wanne montiert und der Turm verfügte nur über das [[Breda (Maschinenbau)|Breda]]-MG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansaldo und Fiat nutzte die Erkenntnisse aus der Erprobung dieser „umgebauten“ [[Tankette]]n für die privatwirtschaftliche Entwicklung eines wirklich neuen Fahrzeugs, das zum &amp;#039;&amp;#039;L6/40&amp;#039;&amp;#039; wurde. Die Bezeichnung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und ist sprechend, denn L steht für „&amp;#039;&amp;#039;Leggera&amp;#039;&amp;#039;“, also Leichter Panzer, die 6 steht für die Gewichtsklasse von sechs [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] und die 40 für das Modelljahr 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberwanne hatte in der Mitte einen erhöhten Aufbau, auf dem sich der kleine Einmann-Turm befand. Der neue Entwurf von Fiat-Ansaldo musste offiziell freigegeben werden und erhielt für die Erprobung im Jahr 1938 den Turm des [[Autoblindo AB41|Autoblinda AB-40]] mit einem Zwillings-MG Breda 6,5&amp;amp;nbsp;mm sowie eine 37-mm-Kanone in einer [[Kasematte (Begriffsklärung)|Kasematte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich wurde der finale Prototyp mit dem größeren Turm des [[Autoblindo AB41|Autoblinda AB-41]] ausgestattet, der ursprünglich mit einer kurzen &amp;#039;&amp;#039;37-mm-Kanone L/21&amp;#039;&amp;#039; von [[Vickers-Termi]] und in der Serienfertigung dann mit der 20-mm-Kanone &amp;#039;&amp;#039;[[Cannone-Mitragliera da 20/65 modello 35]]&amp;#039;&amp;#039; von Breda bewaffnet war. Auch das Koaxial-MG wurde ausgetauscht und es kam ein &amp;#039;&amp;#039;[[8-mm-Maschinengewehr M38]]&amp;#039;&amp;#039; von Breda zum Einbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fahrwerk]] war den französischen Panzern dieser Zeit ähnlich, dem [[Renault R-35|R-35]] und dem [[Hotchkiss H-35|H-35/39]]. Es wurden dabei im Vergleich zu den Tanketten größere [[Laufrolle (Panzer)|Laufrollen]] gewählt, wobei je zwei [[Laufrolle (Panzer)|Laufrollen]] in einem Rollenwagen kombiniert waren. Das hintere Leitrad ähnelte mehr dem, das bei den Tanketten eingesetzt war und lief ebenfalls auf dem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die ersten Prototypen des L/60 waren bereits 1936 fertiggestellt, doch die [[Serienfertigung]] begann nach der Freigabe des Modells im Jahr 1940 erst 1941. Zuerst wurden 583 Fahrzeuge dieses Typs am 18. März 1940 bestellt und 241 mittlere Panzer vom Typ M13/40. Bis zur ersten Auslieferung dauerte es bis zum Mai 1941 (Auslieferung der [[Nullserie]]) danach wurden bis in den Herbst 1942 416 Fahrzeuge im Fiat-Werk bei [[Turin]] gefertigt. Nach dem [[Waffenstillstand von Cassibile]] wurden noch 17 Fahrzeuge unter deutscher Kontrolle fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Fahrzeug im Vergleich mit den Panzertypen anderer Armeen dieser Zeit als veraltet angesehen werden kann, so war es doch für die italienischen Streitkräfte zu dieser Zeitder der modernste Panzer im Fahrzeugbestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Niet|genietete]] Wanne war aus der Entwicklung des mittleren 6-Tonnen-Panzers hervorgegangen. Die stärkste [[Panzerplatte]]n waren an der Front und der [[Geschützblende]] verbaut und hatten eine Stärke von 40 mm, sie sollten Beschuss mit dem Kaliber 37 mm standhalten. An den Seiten, hinten und an den horizontalen Flächen waren Platten mit 20 bis 6 mm Stärke verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geringe Größe war es im Fahrzeug sehr beengt, links im Turm saß der [[Kommandant]], der gleichzeitig die Hauptwaffe bediente und rechts der Fahrer. Der Turm, der weitestgehend dem des &amp;#039;&amp;#039;Autoblinda AB-41&amp;#039;&amp;#039; entsprach, konnte per Hand um 360° gedreht werden und die Waffen hatten einen Höhenrichtbereich von −12° bis +20°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrwerk war eine überarbeitete Version des erstmals beim &amp;#039;&amp;#039;Carro D&amp;#039;Assalto 1936&amp;#039;&amp;#039; verwendeten Entwurfes. Modern war der Einsatz von &amp;#039;&amp;#039;[[Torsionsstange]]n&amp;#039;&amp;#039; für die [[Federung (Fahrzeug)|Federung]] der beiden Rollenwagen-Paare auf jeder Seite. Das [[Antriebsrad]] saß vorne, dann kamen die vier gummierten Laufrollen und hinten folgte ein größeres Leitrad. Um den Lauf der aus 89 Kettengliedern bestehenden [[Kettenfahrzeug|Kette]] zu stabilisieren, verfügte das Fahrzeug über drei [[Stützlaufrolle]]n. Den [[Bodendruck]] des Gefechtsgewichtes von 6,8 Tonnen verteilte die Kette auf einer Länge von 2,69&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Benzin-[[Vierzylindermotor|Vierzylinder]] vom Fiat, Modell SPD 18D, produzierte bei 2500 [[Drehzahl|Umdrehungen]] 70 [[Pferdestärke|PS]], was im Verhältnis Tonne zu Leistung einen Faktor von 10,3 ergibt. Der Kraftstoffvorrat betrug 200 Liter und der Verbrauch lag auf der Straße bei 100 Litern auf 100&amp;amp;nbsp;km bzw. bei 250 Liter im Gelände. Das Fünfgang-[[Getriebe]] (4 Vorwärts- und 1 Rückwärtsgang) war mit einem Kupplungsbremssystem für die [[Lenkung|Steuerung]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Erprobung hatte der L6/40 Steigungen von 31°, 1,7&amp;amp;nbsp;m breite Gräben und 0,7&amp;amp;nbsp;m hohe Hindernisse bewältigt. Seine maximale [[Watfähigkeit]] betrug 0,8&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carro Armato L6-40 (23988402388).jpg|mini|L6/40 in Kubinka]]&lt;br /&gt;
Bei seiner Einführung war der L6/40 grob mit dem deutschen [[Panzerkampfwagen II]] vergleichbar, aber nicht als Kampfpanzer für den Einsatz an der Front geeignet. In Italien, Nordafrika und der Sowjetunion wurde er von [[Militärische Aufklärung|Aufklärungs]]- und [[Kavallerie]]einheiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Da das Fahrzeug schon bald nach seiner Einführung den gegnerischen Panzertypen unterlegen war, wurde es für verschiedene Sonderaufgaben umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L6/40 lf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammpanzer mit einem [[Flammenwerfer]] anstelle der Hauptbewaffnung und einem 200-Liter-Flammöltank im Fahrzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L6/40 Centro Radio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panzerbefehlswagen mit erweiterter Funkausrüstung und oben offenem Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L6/40 Portamunizioni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munitionsschlepper für die Selbstfahrlafette [[Semovente 90/53|Semovente da 90/53 M.41]]. Die Transportkapazität lag bei 26 Schuss im Fahrzeug und weiteren 40 Schuss in einem gepanzerten Anhänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fiat-Ansaldo L6 40.jpg |L6/40&lt;br /&gt;
Cingoletta Ansaldo L40.jpg|Prototyp Truppentransporter&lt;br /&gt;
Tankovski odred glavnega štaba na poti v Semič (1).jpg|Italienische Truppen mit L6/40&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 101I-203-1680-14A, Albanien, deutsche Soldaten, italienischer Panzer.jpg|L6/40 in Albanien WH&lt;br /&gt;
Uničen nemški tank v Kočevju.jpg|Einsatz bei der Wehrmacht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Semovente L40 da 47/32 ===&lt;br /&gt;
Das Fahrgestell des &amp;#039;&amp;#039;L6/40&amp;#039;&amp;#039; diente als Basis für die [[Selbstfahrlafette]] &amp;#039;&amp;#039;Semovente 47/32&amp;#039;&amp;#039;, von der mehrere hundert gebaut wurden.&lt;br /&gt;
Bei der Aufstellung von schnellen Verbänden sollte das [[Sturmgeschütz]] L40 da 47/32 bei den [[Bersaglieri]] Regimentern das gezogene [[Geschütz]] 47/32 Mod. 1935 ersetzen. Das von Ansaldo entworfene Sturmgeschütz wurde L40 wurde am 10. Mai 1941 im Centro Studi della Motorizzazione militare präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich der leichte Panzer L6/40 als kaum gefechtstauglich erwiesen hatte, nutzte man die Produktionskapazitäten überwiegend für dieses Sturmgeschütz, von dem man sofort 300 Stück bestellte. Als es im September 1943 zum Waffenstillstand mit den Alliierten kam, waren etwa 280 Fahrzeuge produziert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewaffnung mit der 47-mm-kalibrigen Cannone anticarro da L/32 modello 35 entsprach der des mittleren Kampfpanzers M13/40. Ein Nachteil des kleinen Fahrzeugs war, dass die Panzerplatten aufgrund der geringen Gesamtgröße des Fahrzeugs nicht gewinkelt montiert werden konnten. Nachdem die ersten Fahrzeuge an die Front kamen und man erste Erfahrungen gesammelt hatte, erhielten alle Fahrzeuge ein zusätzliches Maschinengewehr, um Infanterieangriffe abwehren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einsatz ====&lt;br /&gt;
Die ersten L40 kamen ab August 1942 in der Sowjetunion bei der 3ª Divisione Celere „Principe Amedeo Duca d&amp;#039;Aosta“, welche zur italienischen Armee der Ostfront, dem &amp;#039;&amp;#039;Corpo di spedizione italiano in Russia&amp;#039;&amp;#039; gehörte, als XIII. (13.) Selbstfahrlafetten Gruppe des 14º Reggimento „Cavalleggeri di Alessandria“ zum Einsatz. Dort zeigte sich, dass das Fahrzeug gegen moderne sowjetische Panzertypen keine Chance hatte, nur wenn es auf britische Lend&amp;amp;Lease-Panzer oder ältere sowjetische Panzertypen aus der Vorkriegszeit traf, reichte die Bewaffnung der Semovente L40, um sich in einem Gefecht zu behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der IV. Panzergruppe des 13º Reggimento „Cavalleggeri di Monferrato“ wurden die Fahrzeuge bis zum Waffenstillstand in Albanien eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordafrika wurde das Fahrzeug an die 132ª Divisione corazzata „Ariete“ (Panzerdivision) und die 133ª Divisione corazzata „Littorio“ (Panzerdivision) ausgegeben und nahm mit diesen Verbänden an der Zweiten El-Alamein-Schlacht teil.&lt;br /&gt;
Insbesondere bei den Kämpfen in Tunesien war das Fahrzeug vielfach im Einsatz. Dort verfügten das I. (1.) und CXXXVI. (126.) Battaglione controcarri (carristi) (Panzerjäger-Bataillon) und die Raggruppamento Esplorante Corazzato (R.E.Co.) „Cavalleggeri di Lodi“ (Gepanzerte Aufklärungsgruppe) beim XXX. (30.) italienischen Korps über je zwei Kompanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Waffenstillstand waren unter anderem folgende weitere Einheiten mit dem Fahrzeug ausgerüstet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sizilien: 6ª Armata di Sicilia: IV., CXXXIII., CCXXXIII. Battaglione semoventi controcarro (carristi) (Panzerjäger-Bataillon)&lt;br /&gt;
* Raum Rom und Porta San Paolo: II Gruppo/Raggruppamento Esplorante Corazzato (R.E.Co.) „Lancieri di Montebello“ (Gepanzerte Aufklärungsgruppe) unterstellt bei der 135ª Divisione corazzata „Ariete II“&lt;br /&gt;
* Provence und später Raum Rom: 5ª Compagnia del LXIX Battaglione/18º Reggimento bersaglieri (in configurazione di R.E.Co.) bei der 136ª Divisione corazzata „Centauro II“&lt;br /&gt;
* Korsika: XX. (20.) Battaglione semoventi controcarro (carristi) (Panzerjäger-Bataillon) bei der 20ª Divisione fanteria „Friuli“ (Infanteriedivision)&lt;br /&gt;
* Korsika: CXXI. (121.) Battaglione semoventi controcarro (carristi) (Panzerjäger-Bataillon) bei der 44ª Divisione fanteria „Cremona“ (Infanteriedivision)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carro Comando L40 ===&lt;br /&gt;
Zugführerwagen mit erweiterter Funkausstattung und mit einer geänderten Bewaffnung. Das Führungsfahrzeug erhielt nur ein 8-mm-Breda-Maschinengewehr als Bewaffnung, das jedoch zur Täuschung in einem größeren Rohr montiert, damit das Fahrzeug nicht sofort als Führungsfahrzeug erkennbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Centro Radio L40 ===&lt;br /&gt;
Befehlswagen zur Führung von Einheiten, der bis zum Waffenstillstand nur als Prototyp entwickelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Semovente da 47-32.jpg|Prototyp 2&lt;br /&gt;
Semovente 47-32 in Aberdeen.jpg|L40 da 47/32 Serienausführung / Aberdeen Proving Ground 2000&lt;br /&gt;
Sem47-32.jpg|L40 da 47/32 ca. 1942&lt;br /&gt;
Czołg z grenadierami pancernymi SS nad jeziorem na froncie bałkańskim (2-557).jpg|L40 da 47/32 der Waffen-SS / Jugoslawien August 1944&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung bei der Wehrmacht ==&lt;br /&gt;
Nachdem Italien einen [[Waffenstillstand]] mit den [[Alliierte]]n ausgehandelt hatte und schließlich kapitulierte, übernahm die Wehrmacht in der Operation „Achse“ am 9. September 1943 die gesamte Ausrüstung von den italienischen Truppen. Diese wurden im weiteren Kriegsverlauf von der deutschen überwiegend im [[Mittelmeerraum]] eingesetzt und von eigenen und loyalen italienischen Kräften verwendet. Hintergrund für den Einsatz dieser leichten Panzer sind die vielfach schwierigen Straßenbedingungen und die schwachen Brücken der Balkanländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in [[Frankreich]] wurden einigen Herstellern Kontrakte zur Fertigstellung laufender Panzerproduktionen gegeben. In der Regel geschah dies, indem das [[Heereswaffenamt]] bestehende Kontrakte der italienischen Armee übernahm. So kamen Ende 1943 und im Jahr 1944 weitere Fahrzeuge unmittelbar aus der Fertigung in den Bestand der Wehrmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Panzerkampfwagen L/6 (i) ===&lt;br /&gt;
Im November 1943 berichtete der „[[Aufstellungsstab Süd]]“ des [[Oberkommando des Heeres]] (OKH), dass 106 Fahrzeuge als Beute verzeichnet worden waren. Neben den von den italienischen Einheiten übernommenen Fahrzeugen wurden 1943/44 noch 15 &amp;#039;&amp;#039;Panzerkampfwagen L6/40&amp;#039;&amp;#039; „normal“ bzw. „2&amp;amp;nbsp;cm“ fertiggestellt und ausgeliefert. Es kann anhand der folgenden Meldungen davon ausgegangen werden, dass die Produktion diese Typs im Dezember 1943 eingestellt wurde. Zusätzlich wurden noch 2 &amp;#039;&amp;#039;Panzerbefehlswagen L6&amp;#039;&amp;#039; fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Meldung vom 29. September 1943 werden 15 Panzer &amp;#039;&amp;#039;L6&amp;#039;&amp;#039; mit 2&amp;amp;nbsp;cm bei dem [[III. SS-Panzer-Korps|III. SS-Panzer Korps]] der [[Heeresgruppe F]] gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1943 wurde angewiesen, dass die [[Heeresgruppe Süd]] fünf &amp;#039;&amp;#039;L6&amp;#039;&amp;#039; und zwei &amp;#039;&amp;#039;Panzerbefehlswagen L6&amp;#039;&amp;#039; für die [[Panzer Ausbildungs Abteilung Süd]] erhalten sollte. Weiter sollten je fünf &amp;#039;&amp;#039;L6/40&amp;#039;&amp;#039; an die [[100. Jäger-Division (Wehrmacht)|100. Jäger Division]], die [[114. Jäger-Division (Wehrmacht)|114. Jäger Division]], die [[104. Jäger-Division (Wehrmacht)|104. Jäger-Division]], die [[117. Jäger-Division (Wehrmacht)|117. Jäger-Division]], die [[SS-Gebirgs Division Prinz Eugen]], die [[1. Gebirgs-Division (Wehrmacht)|1. Gebirgs-Division]], die [[118. Jäger-Division (Wehrmacht)|118. Jäger-Division]], die [[297. Infanterie-Division (Wehrmacht)|297. Infanterie-Division]], die [[369. (kroatische) Infanterie-Division|369. Kroatische Infanterie-Division]], die [[373. (kroatische) Infanterie-Division|373. Kroatische Infanterie-Division]] gehen. Weitere 20 Fahrzeuge waren für [[SS-Polizei-Regimenter]] (je fünf für 1., 2., 14. und 18.) vorgesehen und je vier Fahrzeuge für die 1., 2., 3. und 4. Kroatische Brigade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Meldung vom 30. Dezember 1944 zeigt, dass nur noch bei der Panzer-Ausbildungs-Abteilung Süd und den kroatischen Infanteriedivisionen L6 gemeldet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturmgeschütz 47/32 auf L6 630 (i) ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sturmgeschütze L6&amp;#039;&amp;#039; wurde nach der italienischen Kapitulation noch in größerer Anzahl gebaut. Zu den am 9. November 1943 gemeldeten 35 &amp;#039;&amp;#039;Sturmgeschütz L6&amp;#039;&amp;#039;, die übernommen wurden, kamen weitere 74, die noch 1943 und 1944 gebaut wurden. Ergänzt um zehn &amp;#039;&amp;#039;Carro Comando L40&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Zugführer-Sturmgeschütze L6&amp;#039;&amp;#039;, welche zusammen mit acht übernommenen &amp;#039;&amp;#039;Centro Radio L40&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Befehlswagen Sturmgeschütz L6&amp;#039;&amp;#039; und weiteren 36 noch gebauten &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Panzerbefehlswagen gemäß den Kennblättern fremden Geräts D 50/12|Panzerbefehlswagen 47/32 (i)]]&amp;#039;&amp;#039; (Carro Comando), eine Gesamtzahl von 163 Fahrzeugen mit dem Aufbau der &amp;#039;&amp;#039;Semovente 47/32&amp;#039;&amp;#039; ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugeteilt waren die Fahrzeuge nach einem Bericht vom 31. Dezember 1944 überwiegend den Einheiten, die im ehemaligen [[Jugoslawien]] gegen [[Partisan]]enverbände eingesetzt wurden und im Bereich des [[Oberbefehlshaber Südost|Oberbefehlshabers Südost]] operierten: die [[11. Luftwaffen-Felddivision]], die [[104. Jäger-Division (Wehrmacht)|104. Jäger-Division]], die 117. Jäger-Division, die 118. Jäger-Division, die [[181. Infanterie-Division (Wehrmacht)|181. Infanterie-Division]], die [[264. Infanterie-Division (Wehrmacht)|264. Infanterie-Division]], die [[297. Infanterie-Division (Wehrmacht)|297. Infanterie-Division]], die 369. Infanterie-Division, die 373. (Kroatische) Infanterie-Division, die [[392. (kroatische) Infanterie-Division|392. (Kroatische) Infanterie-Division]], die SS-Polizei-Abteilung 7/[[4. SS-Polizei-Division]], die SS-Polizei-Abteilung 8/4. SS-Polizei-Division und das [[SS-Polizei-Regiment 18]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbände, die noch am 15. März 1945 einen Bestand an &amp;#039;&amp;#039;Sturmgeschütz L6&amp;#039;&amp;#039; meldeten, waren: die Panzerjäger Kompanie des [[LXVIII. Armeekorps|LXVIII. (68.) Armeekorps]], der 2. Zug/[[SS-Sturmgeschütz Kompanie 105]], die Panzer-Ausbildungs-Abteilung Süd, die [[Panzer-Ausbildungs-Abteilung Adria]], das SS-Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18, die [[369. (kroatische) Infanterie-Division|359. Kroatische Infanterie-Division]], die 117. Jäger-Division, die 373. Kroatische Infanterie-Division, die 392. Kroatische Infanterie-Division und die 11. Luftwaffen-Felddivision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Heeres Panzerjäger Abteilung 590]] hatte Anfang 1944 für ihre 2.&amp;amp;nbsp;Kompanie umgebaute &amp;#039;&amp;#039;Sturmgeschütz L6&amp;#039;&amp;#039; ohne Bewaffnung als Zugfahrzeuge für [[7,5-cm-PaK 40|7,5-cm-Pak]] erhalten. Die Erfahrungen der Abteilung zeigten, dass die Fahrzeuge, welche aus der Produktion kamen, erst gründlich gewartet werden mussten, da möglicherweise in den Werken vorsätzlich mechanische Probleme mit den Fahrzeugen herbeigeführt wurden. Die Ausfallquote der Fahrzeuge war hoch, doch Ersatzteile waren gut erhältlich. Kritik wurde geübt an den begrenzten Transportmöglichkeiten für die Geschützbesatzung und dem geringen Munitionsvorrat, der mitgeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
* Gewicht: 6800 kg&lt;br /&gt;
* Länge: 3780 mm&lt;br /&gt;
* Breite: 1920 mm&lt;br /&gt;
* Höhe: 2030 mm&lt;br /&gt;
* Fuhrttiefe: 800 mm&lt;br /&gt;
* Kletterfähigkeit: 0,7 m&lt;br /&gt;
* Steigfähigkeit: 60 %&lt;br /&gt;
* [[Grabenüberschreitfähigkeit]]: 1,7 m&lt;br /&gt;
* Antrieb: Vierzylinder-Reihenmotor SPA 180 mit 70 PS (51 kW)&lt;br /&gt;
* Höchstgeschwindigkeit: 42&amp;amp;nbsp;km/h (Straße)&lt;br /&gt;
* Reichweite: 200 km&lt;br /&gt;
* Bewaffnung:&lt;br /&gt;
** 20-mm-Kanone Breda 35 mit 296 Schuss&lt;br /&gt;
** 8-mm-MG Breda 38 mit 1560 Schuss (koaxial im Turm)&lt;br /&gt;
* Panzerung: 6 bis 30 mm&lt;br /&gt;
* Besatzung: zwei Mann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3828953859}}&amp;lt;!-- Bishop: Waff: II. WK. Enz. (2000) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefano Di Giusto |Titel=Deutsche Panzereinheiten in der OZAK (&amp;#039;&amp;#039;Tankograd Wehrmacht Special No 4019&amp;#039;&amp;#039;) |Auflage= |Verlag=Verlag Jochen Vollert Tankograd Publishing |Ort=Erlangen |Datum=2013 |ISBN= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=George Forty |Titel=World War Two Tanks|Auflage= 1st Edition |Verlag=Osprey |Ort=London |Datum=1995 |ISBN=1-85532-532-2 }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=George Forty |Titel=World War Two Armoured Fighting Vehicles &amp;amp; Self-Propelled Artillery |Auflage= 1st Edition |Verlag=Osprey |Ort=London |Datum=1996 |ISBN=1-85532-582-9 |Seiten= 208}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Thomas L. Jentz &amp;amp; Hilary Louis Doyle |Titel=Panzer Tracts No. 19-2 – Beute-Panzerkampfwagen British, American, Russian and Italian Tanks |Auflage=1. |Verlag=Panzer Tracts Eigenverlag |Ort=Boyds,MD |Datum=2008 |ISBN=0-9815382-1-5 |Seiten=60}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Walter J. Spielberger&lt;br /&gt;
 |Titel=Beute-Kraftfahrzeuge und -Panzer der deutschen Wehrmacht&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Militärfahrzeuge&lt;br /&gt;
 |Band=12&lt;br /&gt;
 |Auflage=2. Auflage&lt;br /&gt;
 |Verlag=Motorbuch Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 |Datum=1992&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-613-01255-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Italienische Militärfahrzeuge des Zweiten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|L6/40 tank|L6/40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Militärfahrzeuge der italienischen Armee im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:L6 40}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichter Panzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärfahrzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kettenfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansaldo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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