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	<title>L-Offizier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L-Offizier&amp;diff=2417962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Paintdog: Einzelschriften zur Militärgeschichte verlinkt</title>
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		<updated>2026-01-05T00:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Einzelschriften_zur_Milit%C3%A4rgeschichte&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Einzelschriften zur Militärgeschichte (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Einzelschriften zur Militärgeschichte&lt;/a&gt; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L-Offiziere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landesschutzoffiziere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren [[Zivilbeschäftigter|Zivilangestellte]] der [[Reichswehr]]. Sie rekrutierten sich aus langgedienten, aber aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen [[Offizier]]en der [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Alten Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensvertrages von Versailles]] war die Stärke der Reichswehr auf 100.000 Mann begrenzt. Ebenso war es untersagt, Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet waren, [[Mobilmachung]]svorbereitungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den frühen 1920er Jahren wurden jedoch von der [[Reichsregierung (Weimarer Republik)|Reichsregierung]] Mittel zur Verfügung gestellt, um die Organisation eines illegalen, [[Miliz (Volksheer)|milizähnlichen]] [[Grenzschutz Ost|Grenzschutzes an den Ostgrenzen]] des Reichs zu fördern, der sich zu großen Teilen aus den Resten der kurz zuvor auf Druck der Siegermächte aufgelösten [[Einwohnerwehr]]en und Selbstschutzformationen zusammensetzte. Diesen Grenzschutz begann die [[Reichswehrministerium|Heeresleitung]] unter [[Wilhelm Heye]] ab 1926 im Geheimen zu einer reichsweiten Landesschutzorganisation (L.O.) auszubauen, die aus dem Grenzschutz und einer Wehrersatz- und Mobilmachungsorganisation im Reichsinneren bestand und bis in die frühen 1930er Jahre das zentrale deutsche Geheimrüstungsunterfangen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Bergien: &amp;#039;&amp;#039;Mit „Kreiskommissaren“ zur „Volkswehr“. Die preußischen Einwohnerwehren als Organ einer republikanischen Sicherheitspolitik, 1918–1920&amp;#039;&amp;#039;. In: Rüdiger Bergien, Ralf Pröve (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spießer, Patrioten, Revolutionäre: militärische Mobilisierung und gesellschaftliche Ordnung in der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R unipress, Göttingen, 2010, ISBN 978-3-89971-723-5, S. 117–138 (136)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die L.O. war der Heeres-Organisations-Abteilung des [[Generalstab#Weimarer Republik|Truppenamtes]] (T 2) unterstellt und diente zur Vorbereitung einer Mobilmachung und einer geplanten Vergrößerung des Reichsheeres von sieben auf 21 [[Division (Reichswehr)|Infanteriedivisionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der L-Offiziere gehörten neben den Arbeiten am Grenzschutz einschließlich der Ausbildung und der Betreuung sowie Überwachung geheim eingelagerter Waffen und Ausrüstungsstücke auch Maßnahmen wie die Erfassung der wehrfähigen Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Matuschka: &amp;#039;&amp;#039;Organisation des Reichsheeres&amp;#039;&amp;#039;, S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kreisoffiziere übernahmen sie Arbeitsgebiete der ehemaligen [[Landwehr (Militär)|Landwehr]]-Inspektionen und [[Bezirkskommandeur|Bezirkskommandos]].&amp;lt;ref&amp;gt;Matuschka: &amp;#039;&amp;#039;Organisation des Reichsheeres&amp;#039;&amp;#039;, S. 341&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wiedereinführung der Wehrpflicht im März 1935 gingen aus diesem System die Wehrersatzinspektionen und Wehrbezirkskommandos der [[Wehrmacht]] hervor; das Landesschutzoffizierkorps wurde zeitgleich in das [[E-Offizier|Ergänzungsoffizierkorps]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jun Nakata: &amp;#039;&amp;#039;Der Grenz- und Landesschutz in der Weimarer Republik 1918–1933. Die geheime Aufrüstung und die deutsche Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Rombach, Freiburg im Breisgau 2002, ISBN 3-7930-9331-X (&amp;#039;&amp;#039;[[Einzelschriften zur Militärgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 41), (Zugleich: Hamburg, Univ., Diss., 1999).&lt;br /&gt;
* Edgar Graf von Matuschka: &amp;#039;&amp;#039;Organisation des Reichsheeres&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur deutschen Militärgeschichte 1648–1939&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]], Freiburg (Breisgau), Teil VI: &amp;#039;&amp;#039;Reichswehr und Republik (1918–1933)&amp;#039;&amp;#039;, Bernard &amp;amp; Graefe Verlag für Wehrwesen, Frankfurt am Main 1970, S. 212ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14019841.html „Warten auf Hitler“, in &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 2/1983, 10. Januar 1983] (digitalisat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:LOffizier}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachbegriff (Militärwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Reserve (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Militär)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Paintdog</name></author>
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