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	<title>L-Boot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T10:19:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L-Boot&amp;diff=485996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wandelndes Lexikon: HC: Entferne Kategorie:Segelbootstyp; Ergänze Kategorie:Kielboot</title>
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		<updated>2023-03-13T23:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Segelbootstyp&quot; title=&quot;Kategorie:Segelbootstyp&quot;&gt;Kategorie:Segelbootstyp&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kielboot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kielboot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kielboot&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bootsklasse&lt;br /&gt;
|Breite (Infobox)       = &amp;lt;!-- (default 200px) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Klassenzeichen         = L-Boot_black.svg&lt;br /&gt;
|Breite (Klassenzeichen)= 70px&amp;lt;!-- (default 100px) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Länge üA               = max. 9,0&lt;br /&gt;
|Länge WL               = &lt;br /&gt;
|Breite üA              = (Verhältnis Länge/Breite: 4,5:1) 1,75–2,00 &lt;br /&gt;
|Freibord               = &lt;br /&gt;
|Tiefgang               = 1,10&lt;br /&gt;
|Masthöhe               = (Takelhöhe über Deck) max. 12&lt;br /&gt;
|Gewicht (segelfertig)  = min. 1.000&lt;br /&gt;
|Gewicht (Ballast, Kiel)= &amp;lt;!-- in kg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Segelfläche am Wind    = max. 30&lt;br /&gt;
|Großsegel              = max. 24&lt;br /&gt;
|Fock                   = min. 6&lt;br /&gt;
|Genua                  =&lt;br /&gt;
|Spinnaker              = max. 65&lt;br /&gt;
|Gennaker               = &lt;br /&gt;
|Takelungsart           =&lt;br /&gt;
|Yardstickzahl          = 106 (Bodensee 100 (2005 103))&amp;lt;!-- z.B. gem. http://www.kreuzer-abteilung.org/Public_PDF/5406.PDF --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Klasse                 = Grenzmaßklasse &amp;lt;!-- (international / national / olympisch / one Design / ...) --&amp;gt; &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L-Boot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein offenes Drei-Mann-Kielboot, konstruiert für den [[Regatta|Regattasport]] sowie als „Nachmittagsboot“. Optisch ist es ein typisches Kind seiner Zeit. Seine Linien, der lang gestreckte Rumpf mit dem niedrigen [[Schiffsmaße#Freibord|Freibord]], darüber ein hohes [[Takelage|Rigg]], drücken aus, was man damals und auch heute noch als eine elegante Yacht bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bootsklasse hatte ihre Blütezeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auf den deutschen Binnenseen, aber auch auf den Alpenseen [[Österreich]]s und der [[Schweiz]]. Ab den 1930er-Jahren verlor sie ihre Bedeutung für den Regattasport, der sich zunehmend auf internationale und [[Liste von Bootsklassen|olympische Bootsklassen]] stützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute feiern die Rennyachten wie viele andere klassische Yachten eine [[Renaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:L-Boote Flaute.jpg|miniatur|links|L-Boote in der Flaute]]&lt;br /&gt;
Auslöser für die Entwicklung der 30-m²-Rennklasse war der große Erfolg, den die im Jahre 1899 gegründete [[Sonderklasse (Bootsklasse)|Sonderklasse]] auf den Regattabahnen des beginnenden 20. Jahrhunderts hatte. Während die Sonderklasse den Herrenseglern vorbehalten war und aufgrund ihrer Größe (über 10&amp;amp;nbsp;m lang, mehr als 50&amp;amp;nbsp;m² Segelfläche, vier Mann Besatzung) gewisse Kosten und Aufwände bereitete, suchten die im [[Deutscher Segler-Verband|Deutschen Segler-Verband]] (D.S.Vb.) organisierten Berliner Segler nach einem kleineren Boot, das breitere Schichten an den Regattasport heranführen sollte. Das neue Boot sollte als Regattaboot tauglich sein, aber auch als „Nachmittagsboot“ zum gemütlichen Segeln allein oder zu zweit dienen. Die Baukosten wurden begrenzt. Gewisse konstruktive Vorgaben (zum Beispiel Mindestgewicht, maximale Segelfläche und Tiefgang, Plankenstärke usw.) sollten sicherstellen, dass die Boote solide und schnell waren und qualitativen Mindestanforderungen entsprachen.&lt;br /&gt;
Die neue Bootsklasse wurde als „30qm-Boot“ vom Deutschen Seglertag des D.S.Vb. im November 1913 angenommen. Die ersten Boote wurden umgehend geordert und im Frühjahr 1914 begannen in Berlin und in Hamburg die ersten Regatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] brachte zwangsläufig auch den Regattasport zum Erliegen. Erst nach dem Krieg wurden verstärkt Neubauten aufgelegt. In den 1920er-Jahren hatten die Boote ihre Blütezeit. Speziell in den Berliner Gewässern waren Regatten mit Feldern um die 20 Boote keine Seltenheit. In diese Zeit fiel auch die Umstellung vom ursprünglichen Gaffelrigg auf die [[Hochtakelung]]. 1922 bekamen die Boote offiziell mit der Einführung der Klassen-Unterscheidungszeichen den Buchstaben „L“ zugewiesen. 1924 flaute das Interesse der Hamburger Segler ab, die sich der neuen Klasse der 30qm-Kreuzer ([[30-m²-Schärenkreuzer]]) zuwandten. In Berlin blieb das Interesse ungebrochen. Zudem wuchs die Flotte am [[Bodensee]] weiter an. In den 1930er-Jahren wurden andere Bootsklassen bedeutsamer. Viele L-Boote wurden aus dem Register gestrichen oder von Seglern übernommen, die anderen Verbänden als dem D.S.Vb angehörten. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es noch einmal mehrere Neubauten – zuletzt die L-204 im Jahre 1961 für Schweizer Rechnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassenvereinigung ==&lt;br /&gt;
1996 wurde von einigen Eignern die Klasse durch die Gründung der Klassenvereinigung wieder belebt. Die offizielle Bezeichnung der Klasse lautet nun &amp;#039;&amp;#039;30&amp;amp;nbsp;m²-Binnenkielklasse&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere ==&lt;br /&gt;
Heute findet man die eleganten Rennyachten auf verschiedenen Revieren in Süddeutschland. Die größte Flotte ist auf dem Bodensee beheimatet, gefolgt vom Schweizerischen [[Thunersee]]. Aber auch auf dem [[Ammersee]], dem [[Großer Wannsee|Wannsee]] und dem [[Millstätter See]] in Österreich wie auch auf kleineren Gewässern wie dem [[Baldeneysee]] oder dem [[Rurtalsperre|Rursee]] und sogar auf dem [[Rhein]] ist diese Klasse vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regatta und Wettfahrten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:L-Boote 90.JPG|miniatur|Regatta zur 90-Jahr-Feier der Bootsklasse]]&lt;br /&gt;
Die 30er-Binnenkieler werden noch immer aktiv auf Regatten gesegelt. Entweder finden sich ausreichend große Felder mit L-Booten oder die Boote segeln nach dem Yardsticksystem.&lt;br /&gt;
Speziell auf Oldtimer-Regatten sind die L-Boote gerne gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue und gebrauchte Boote ==&lt;br /&gt;
Neubauten auf Basis der Bauvorschriften kann jeder Bootskonstrukteur bzw. Bootsbauer anfertigen. Teilweise ist es auch möglich, auf vorhandene Pläne anerkannt schneller L-Boote zurückzugreifen und sie als Replik anfertigen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative ist die Restauration eines nicht mehr segelfähigen Bootes. So kam der Wiederaufbau der L-81 &amp;#039;&amp;#039;Carmen III&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 2004 durch die [[Michelsen-Werft]] am Bodensee fast einem Neubau gleich. Die &amp;#039;&amp;#039;Carmen III&amp;#039;&amp;#039; wurde Gesamtsieger der Bodensee-Traditionswoche 2005. Der Wiederaufbau der L-154 &amp;#039;&amp;#039;Brigite II&amp;#039;&amp;#039; wurde 2006 und der der L-110 &amp;#039;&amp;#039;Gazelle VI&amp;#039;&amp;#039;, gebaut 1922 von der Steinlechnerwerft und konstruiert von Paul Francke, 2009 beendet. Diese Arbeiten führte ebenfalls die Michelsen-Werft in Friedrichshafen am Bodensee durch. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Die Preise für 30&amp;amp;nbsp;m²-Binnenkieler hängen von vielen Faktoren ab. Je nach Zustand kann ein stark renovierungsbedürftiges Boot schon für wenige hundert Euro den Besitzer wechseln, während segelklare Boote in gutem Zustand 35.000 oder mehr kosten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen kompletten Neubau nach vorhandenen Plänen wird man wohl um 75.000&amp;amp;nbsp;Euro veranschlagen müssen, je nach Zubehör und Ausbauwünschen auch etwas mehr (Stand: 2008). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== L&amp;lt;small&amp;gt;95&amp;lt;/small&amp;gt; der Bootswerft Glas ==&lt;br /&gt;
Die Bootswerft Glas am [[Starnberger See]] baut seit 1995 Boote einer neu entwickelten Konstruktionsklasse. Moderne, aber nicht klassenkonforme Elemente wie das freistehende Ruder wurden über Wasser mit der traditionellen Optik kombiniert. Aufgrund dieser und weiterer Unterschiede wurde vereinbart, um Verwechslungen auszuschließen, die Boote mit dem Segelzeichen L&amp;lt;small&amp;gt;95&amp;lt;/small&amp;gt; zu kennzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
* [[Liste der Bootsklassen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Schiffstypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.l-boot.de/ Traditionsvereinigung der 30qm-Binnenkielklasse e.&amp;amp;nbsp;V.] &lt;br /&gt;
* [http://www.michelsen-werft.de Michelsen-Werft]&lt;br /&gt;
* [http://www.bootswerft-glas.de Bootswerft Markus Glas GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kielboot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konstruktionsklasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wandelndes Lexikon</name></author>
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