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	<title>Lützen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HMUHH am 15. Februar 2026 um 13:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-15T13:59:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadt Lützen in Sachsen-Anhalt, weitere Bedeutungen siehe unter [[Lützen (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Luetzen.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/15/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/08/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lützen in BLK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Burgenlandkreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 121&lt;br /&gt;
|PLZ               = 06679, 06686&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034441, 034444, 03443 (Dehlitz, Poserna, Rippach)&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15084315&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SXZ&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 34 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Markt 1&amp;lt;br /&amp;gt;06686 Lützen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-luetzen.de/ www.stadt-luetzen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Mirko Kother&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lützen 001.jpg|mini|hochkant=1.20|Lützen, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lützen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LützenSchloßO.JPG|mini|hochkant|Schloss]]&lt;br /&gt;
Geographisch gehört Lützen zur [[Leipziger Tieflandsbucht]]. Die Stadt liegt etwa 10&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich der Stadtgrenze [[Leipzig]]s an der [[Bundesstraße 87]], die von [[Weißenfels]] über Lützen und [[Markranstädt]] nach Leipzig führt. Außerdem ist Lützen über die Anschlussstelle [[Bad Dürrenberg]] (ca. 5&amp;amp;nbsp;km entfernt) an die [[Bundesautobahn 9]] und über die Anschlussstelle Lützen (ca. 1&amp;amp;nbsp;km entfernt) an die [[Bundesautobahn 38|A&amp;amp;nbsp;38]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Bad Dürrenberg]] ([[Saalekreis]])&lt;br /&gt;
| NORDOST = &lt;br /&gt;
| OST = [[Markranstädt]] und [[Pegau]] (beide [[Landkreis Leipzig]])&lt;br /&gt;
| SUEDOST = &lt;br /&gt;
| SUED = [[Hohenmölsen]] und [[Teuchern]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = &lt;br /&gt;
| WEST = [[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
| NORDWEST = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ortschaft&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Ortsteile&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Ortsteilartikel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;| {{Imagemap Lützen|Districts of Lützen.svg|280px|frameless}} Die Ortschaften von Lützen&amp;lt;br /&amp;gt; (anklickbare Karte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dehlitz (Saale)|Dehlitz]] || ca. 540 || Dehlitz, [[Lösau (Lützen)|Lösau]] und [[Oeglitzsch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Großgörschen]] || ca. 816 || Großgörschen, [[Kleingörschen]], [[Rahna (Lützen)|Rahna]] und [[Kaja (Lützen)|Kaja]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lützen || ca. 3545&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/152451 |titel=Gemarkung Lützen, Stadt Lützen |werk=GEOindex |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Muschwitz]] || ca. 1300 || Göthewitz, Muschwitz, Kreischau, Pobles, Söhesten, Tornau und Wuschlaub&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meuchen]] || 169 || Meuchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Poserna]] || ca. 400 || Poserna&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rippach]] || ca. 650 || [[Großgöhren]], [[Kleingöhren]], Pörsten und Rippach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Röcken]] || ca. 600 || Röcken, Bothfeld, Michlitz und Schweßwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sössen]] || ca. 230 || Gostau, Sössen und Stößwitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Starsiedel]] || ca. 650 || Kölzen und Starsiedel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zorbau]] || ca. 812 || Gerstewitz, Nellschütz, Zorbau und Zörbitz.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachsen sonst und jetzt (426)a.jpg|mini|Ansicht der Stadt um 1845]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Lützen gehörte seit dem 13. Jahrhundert zum Einflussbereich des [[Hochstift Merseburg|Hochstifts Merseburg]] und war Sitz des bischöflichen [[Amt Lützen|Amts Lützen]]. Nach der [[Säkularisation#Sachsen ab 1539|Säkularisation]] des Bistums Merseburg gelangte das Hochstift mit der Stadt Lützen unter die [[Erwählter Bischof|Administration]] des [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1580er Jahren suchten Seuchen die Region heim, so eine epidemische [[Hirnentzündung]] im Jahr 1583 und die [[Pest]] im Jahr 1585. Nachdem dieser im Spätsommer auch der Scharfrichter zum Opfer gefallen war, beschuldigte dessen Knecht den Totenträger Melchior Schimpf, den rechten Daumen des Verstorbenen zur Handinnenfläche gebogen und dabei etwas Unverständliches gemurmelt zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde_201&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-412-10602-X|Seite=201}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen dieses untrüglichen Indizes für [[Schadenzauber|Pestzauber]] ermittelte das Stadtgericht gegen Schimpf. Seine Frau Ursula geriet ebenfalls in den Fokus der Ermittler, weil sie mit einer unbekannten Wurzel das Leiden Pestkranker lindern konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde_201&amp;quot; /&amp;gt; Unter der [[Folter]] gestand Melchior Schimpf nicht nur, vielen weiteren Toten den Daumen in die Handfläche gebogen zu haben, sondern auch, dem Leichnam eines verstorbenen Mädchens mit der Zauberformel {{&amp;quot; |Ich stecke dich ein in aller teuffel nahmen uff 200 Personen, die hernach sterben sollen}} ein Tuch in den Mund gesteckt zu haben, wodurch 200 weitere Menschen von der Pest dahingerafft worden seien. Angestiftet habe ihn seine Frau, die eine Hexe sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilde |Titel=Zauberei- und Hexenprozesse |Ort=Köln/Weimar/Wien |Datum=2003 |Seiten=260}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser presste man durch die Folter das Geständnis der [[Teufelsbuhlschaft]] und Teilnahme am [[Hexensabbat]] ab. Außerdem gestand sie, die Pestbeulen von Toten mit Köpfen von [[Kaninchen]] und [[Wiesel]]n gekocht und den Sud in die Häuser gegossen zu haben, um Menschen zu töten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde_201&amp;quot; /&amp;gt; Die Eheleute wurden [[Hexenprozess|verurteilt]] und am 10. November 1585 auf dem [[Scheiterhaufen]] verbrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilde_201&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1621 hatte die Stadt eine [[Kippermünzstätten (Kursachsen)|Kippermünzstätte]], in der wahrscheinlich unter Münzmeister Wilhelm Quendel Interimsmünzen (Kippermünzen) geschlagen wurden. Bekannt sind einfache und doppelte Kipper-[[Schreckenberger]] mit dem [[Münzmeisterzeichen]] „Kreuz aus vier L“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lützen war 1632 Schauplatz der [[Schlacht bei Lützen]], einer der Hauptschlachten des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Der Schwedenkönig [[Gustav II. Adolf|Gustav&amp;amp;nbsp;II. Adolf]] ist in dieser Schlacht gefallen. Eine Kapelle und ein [[Gustav-Adolf-Denkmal (Lützen)|Denkmal]] erinnern an den König. Da Napoleon in der Nacht vor der [[Schlacht bei Großgörschen]] (2. Mai 1813) demonstrativ am Gedenkstein für Gustav Adolf übernachtete, umgeben von seinen Truppen, wird diese manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;Schlacht bei Lützen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lützen um 1650.jpg|mini|ohne|hochkant=2.2|Lützen um 1650]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Lutzen&amp;quot; auf dem Arc de Triomphe in Paris.jpg|mini|Unter den Inschriften am [[Triumphbogen (Paris)|Arc de Triomphe]] in Paris befindet sich im obersten Teil eine Reihe von dreißig Schilden, eines davon mit der Aufschrift „LUTZEN“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] und des mit ihm verbündeten [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]] musste das Königreich Sachsen nach Beschluss des [[Wiener Kongress]]es im Jahr 1815 einen großen Teil seines Gebietes an das [[Königreich Preußen]] abtreten. Das Amt Lützen wurde dabei geteilt. Der größere Westteil mit der Stadt Lützen wurde der preußischen [[Provinz Sachsen]] ([[Landkreis Merseburg|Kreis Merseburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm |titel=Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240706051437if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/merseburg.htm | archiv-datum=2024-07-06| abruf=2025-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]]) angegliedert, der kleinere Ostteil kam an das sächsische [[Amt Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lützen war bis zur [[Verwaltungsreform]] der [[DDR]] im Jahr 1952 Teil des [[Landkreis Merseburg|Landkreises Merseburg]]. Dann gehörte die Stadt zum [[Kreis Weißenfels]] im [[Bezirk Halle]] (ab 1990 im Land Sachsen-Anhalt). Seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 2007|Kreisreform 2007]] liegt die Stadt im [[Burgenlandkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eingemeindungen&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1973 wurde [[Meuchen]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Meuchen |val=object_1054317 |abruf=2025-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2009 wurde die vormals eigenständige Gemeinde [[Röcken]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 wurde die Stadt Lützen aus dem Zusammenschluss Lützens mit den bis dahin selbstständigen Gemeinden [[Großgörschen]], [[Muschwitz]], [[Poserna]], [[Rippach]] und [[Starsiedel]] neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2011 wurden die Gemeinden [[Dehlitz (Saale)|Dehlitz]], [[Sössen]]  und [[Zorbau]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3.973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3.653&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 9.250&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 8.625&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 8.458&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 8.443&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 8.259&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 8.244&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 8.242&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starke Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2005 und 2010 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
16 % der Einwohner sind gemäß [[Zensus 2011]] evangelisch-landeskirchlich, 2 % römisch-katholisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:150840315315,BEK_1_1_5,m,table |text=Zensus 2011 |wayback=20130605031517}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelischen Kirchen in Bothfeld, [[St. Marien (Dehlitz/Saale)|Dehlitz]], Großgörschen, Großgöhren, Kleingörschen, Lützen, Meuchen, Pobles, [[Dorfkirche Pörsten|Pörsten]], [[St. Rupertus (Poserna)|Poserna]], Röcken, Starsiedel und Treben bilden den Pfarrbereich Lützener Land im [[Kirchenkreis Merseburg]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]. Die Kirchen in Gerstewitz, Nellschütz und [[Marienkirche (Zorbau)|Zorbau]] gehören zum Pfarrbereich [[Weißenfels]]-Südost im selben Kirchenkreis. Die Kirchen in Göthewitz und Muschwitz sind dem Pfarrbereich [[Hohenmölsen]] im [[Kirchenkreis Naumburg-Zeitz]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot; perrow=&amp;quot;6&amp;quot; caption=&amp;quot;Evangelische Kirchen in der Stadt Lützen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bothfeld (Lützen), die Dorfkirche-2.jpg|Bothfeld&lt;br /&gt;
Dehlitz (Saale) Kirche.jpg|Dehlitz&lt;br /&gt;
Gerstewitz-village church.jpg|Gerstewitz&lt;br /&gt;
GöthewitzKirche4.JPG|Göthewitz&lt;br /&gt;
Kirche Großgörschen (5).jpg|Großgörschen&lt;br /&gt;
Großgöhren (Lützen), die Dorfkirche.jpg|Großgöhren&lt;br /&gt;
Kirche Kleingörschen (4).jpg|Kleingörschen&lt;br /&gt;
Lützen, the town church.JPG|[[St. Viti (Lützen)|Stadtkirche St. Viti Lützen]]&lt;br /&gt;
Kirche-Meuchen.jpg|[[Kirche Meuchen|Gustav-Adolf-Gedenkkirche Meuchen]]&lt;br /&gt;
MuschwitzKirche3.JPG|Dorfkirche Muschwitz&lt;br /&gt;
NellschützKirche2.JPG|Nellschütz&lt;br /&gt;
PoblesKirche1.JPG|St. Gangolf, Pobles (Ruine)&lt;br /&gt;
Dorfkirche Pörsten3.JPG|Dorfkirche Pörsten&lt;br /&gt;
PosernaKirche2.JPG|St. Rupertus Poserna&lt;br /&gt;
Dorfkirche Röcken.JPG|Dorfkirche Röcken&lt;br /&gt;
Kirche-Starsiedel.jpg|Starsiedel&lt;br /&gt;
TrebenDehlitzK.JPG|Treben&lt;br /&gt;
ZorbauKirche1.JPG|Marienkirche Zorbau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Pfarrei]] Lützen, die bereits 1866 als [[Missionsstation#Mission in der Diaspora|Missionspfarrei]] gegründet worden war, wurde 2010 aufgelöst. Die 1895/96 erbaute katholische [[St. Joseph (Lützen)|St.-Joseph-Kirche]] in Lützen wurde im Jahre 2013 [[Profanierung|profaniert]] und befindet sich in Privatbesitz. Die wenigen Katholiken in der Stadt sind jetzt der Pfarrei [[St. Elisabeth (Weißenfels)|St. Elisabeth]] mit Sitz in Weißenfels, [[Bistum Magdeburg]], zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Lützen besteht aus 20 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 67,9 % (2019: 59,3 %) zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/15084315/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=528&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-495_id_964 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/gw19/erg/gem/gw.15084315.ergtab.frametab.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;12&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürgerliste Lützen || 36,6 % || 7 || 35,9 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 20,0 % || 4 || 29,2 % || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 14,7 % || 3 || 15,7 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]]in Dorothee Berthold || – || – || {{0}}5,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Basisdemokratische Partei Deutschland|dieBasis]] || – || – || {{0}}5,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerberin Christine Krößmann || – || – || {{0}}4,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}5,3 % || 1 || {{0}}4,1 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}8,9 % || 2 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}8,0 % || 2 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Heimat|NPD]] || {{0}}6,5 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Lützen (7).jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2018–2025: Uwe Weiß (SPD)&lt;br /&gt;
* seit 2025: Mirko Kother (parteilos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiß wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 15. Oktober 2017 mit 53,2 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadt-luetzen.de/de/datei/anzeigen/id/2327,1259/nr._11_amtsblatt_november_2017.pdf Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 15. Oktober 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kother wurde in der Bürgermeisterwahl am 13. Oktober 2024 mit 56,6 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20241013/15084315/praesentation/index.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 13. Oktober 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat sein Amt am 18. Januar 2025 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/burgenland/buergermeister-wahl-luetzen-ergebnisse-102.html |titel=Lützen: Einzelbewerber wird neuer Bürgermeister |werk=mdr.d |datum=2024-10-15 |abruf=2025-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold, aus dem unteren Schildrand wachsend, silbern nimbiert, [[Johannes der Täufer]] mit schwarzem Haar und Bart, im blauen Gewand über schwarz gegürtetem silbernen Untergewand; mit der rechten Hand weisend auf das auf seinem linken Unterarm auf einem silbernen Buch ruhende, golden nimbierte, silberne Gotteslamm mit Siegesfahne – rotes Kreuz auf Silber – am roten Kreuzstab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/zentralerservice/103/amtsblatt/Amtsblatt/2010_amtsblatt2.pdf |text=Amtsblatt des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt Nr. 2/2010, Seite 29 |wayback=20150402092654 |archiv-bot=}} (PDF; 5,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 25. Januar 2010 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der Stadt sind Blau - Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist blau - gelb (1:1) gestreift (Längsform: Streifen senkrecht verlaufend, Querform: Streifen waagerecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen der Stadt belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Lützen 006.jpg|mini|Schloss Lützen, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav-Adolf-Gedenkstätte Lützen (5).jpg|mini|[[Gustav-Adolf-Denkmal (Lützen)|Gustav-Adolf-Gedenkstätte]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Lützen|Liste der Bodendenkmale in Lützen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Lützen|Lützener Schloss]] wurde Ende des 13. Jahrhunderts von den [[Bistum Merseburg|Merseburger Bischöfen]] erbaut. Seit 1928 beherbergt es das Stadt- und Regionalgeschichtliche Museum. In diesem wird an die beiden weltpolitisch bedeutenden Schlachten bei Lützen erinnert. Dies ist einmal die [[Schlacht bei Lützen]] von 1632, in der der legendäre Schwedenkönig [[Gustav II. Adolf]] sein Leben ließ. Ein Großdiorama mit 3.600 Zinnfiguren zeigt die Schlacht. Die andere ist die [[Schlacht bei Großgörschen]] von 1813, welche in einem noch größeren Diorama (5.500 Zinnfiguren) dargestellt wird. Eine weitere Ausstellung des Museums ist dem Dichter und Schriftsteller [[Johann Gottfried Seume]] gewidmet. Das Gebäude beherbergt auch das historische Stadtarchiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gustav-Adolf-Gedenkstätte ===&lt;br /&gt;
Die [[Gustav-Adolf-Denkmal (Lützen)|Gedenkstätte]] ist dem Schwedenkönig Gustav II. Adolf gewidmet, der während der Schlacht bei Lützen fiel. Schon im Jahr 1632, im Todesjahr, wurde am Todesort ein großer Findling als erstes Denkmal aufgestellt. Im Jahr 1837 erfolgte dann die Einweihung des von [[Karl Friedrich Schinkel]] entworfenen, [[Gustav-Adolf-Denkmal (Lützen)|gusseisernen Baldachins]], welcher über dem sogenannten „Schwedenstein“ errichtet wurde. Im Jahr 1907 kam die vom schwedischen Konsul Oskar Ekman und seiner Frau Maria gestiftete Gustav-Adolf-Kapelle hinzu. Später folgten noch zwei typisch schwedische Holzhäuser. Bei den gelegentlichen Behauptungen, das Grundstück gehöre dem [[Schweden|schwedischen Staat]] oder sei gar [[Exterritorialität|exterritoriales Gebiet]], handelt es sich um eine [[Moderne Sage|moderne Legende]]. Tatsächlich wurde die Gedenkstätte von 1932 bis Mitte der 1990er-Jahre von der privaten schwedischen &amp;#039;&amp;#039;Stiftelsen Lützenfonden&amp;#039;&amp;#039; (Lützenstiftung) mit Sitz in [[Göteborg]] betrieben. Seither sorgen die Stiftung und die Stadt Lützen gemeinsam für den Unterhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nina Fehrlen: &amp;#039;&amp;#039;Die Konzeption der »Schwedenstraße« als deutsch-schwedischer Erinnerungsort des Dreißigjährigen Krieges.&amp;#039;&amp;#039; In: Janina Fuge u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisräume. Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R unipress, Göttingen 2014, S. 385–404, auf S. 400.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum Lützen 1632 ===&lt;br /&gt;
Im November 2024 eröffnete das Museum Lützen 1632, das die Gedenkstätte ergänzt. Dieses informiert auf 870 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; über die Schlacht von 1632 und erinnert an die Opfer. Der markante Betonbau mit einem [[Pultdach]] entstand nach Entwürfen von Peter Zirkel Architekten (Dresden) und Naumann Wasserkampf Architekten (Weimar).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=gk |url=https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Museum_in_Luetzen_von_Peter_Zirkel_und_Naumann_Wasserkampf_Architekten_9714434.html |titel=Betonkante für den Dreißigjährigen Krieg |werk=Baunetz |datum=2025-01-14 |sprache=de |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Gustav-Adolf-Gedenkkirche}} Gustav-Adolf-Gedenkkirche in Meuchen ===&lt;br /&gt;
Die ursprünglich [[Romanik|romanische]] [[Kirche Meuchen]] wurde im 15./16. Jahrhundert [[Gotik|gotisch]] umgebaut und im Jahr 1912 als [[Kirche Meuchen|Gustav-Adolf-Gedenkkirche]] neu gestaltet. Hinter dem Altar befindet sich ein alter hölzerner Tisch, auf dem der Leichnam Gustav II. Adolfs bei der Säuberung gelegen haben soll. Ein Farbfenster und ein Bronzerelief des schwedischen Königs sind weitere Ausstellungsstücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmäler der Schlacht bei Großgörschen 1813 ===&lt;br /&gt;
Das Scharnhorst-Denkmal, die Schinkel-Pyramide, das Denkmal des Prinzen Leopold von Hessen-Homburg und das Marschall-Ney-Haus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scharnhorstkomitee.de/html/marschall-ney-haus.html scharnhorstkomitee.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; sind die wichtigsten [[Schlacht bei Großgörschen#Denkmale zur Schlacht|Denkmäler, die an die Schlacht erinnern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rathaus ===&lt;br /&gt;
Das Rathaus wurde 1884/1885 im Stil der [[Neurenaissance]] erbaut. Von der ursprünglichen Ausstattung sind noch der Sitzungssaal, das Amtszimmer des Bürgermeisters sowie drei erhalten gebliebene Gefängniszellen vorhanden. Die Westseite des Rathauses ziert ein Standbild Gustav Adolfs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtkirche St. Viti ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lützen 005, Stadtkirche St. Viti.jpg|mini|Stadtkirche St. Viti, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Viti (Lützen)}}&lt;br /&gt;
Der Bau der spätgotischen Kirche St. Viti Lützen wurde 1488 auf dem Areal eines romanischen Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert begonnen, 1513 wurde die Kirche geweiht. Der Bau des Turms begann 1513 und wurde 1531 abgeschlossen. Nach einem Blitzeinschlag im Jahr 1778 wurde der zunächst 77&amp;amp;nbsp;m hohe Turm um 10&amp;amp;nbsp;m gekürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Nietzsche|Nietzsche]]-Gedenkstätte in Röcken&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1946 auf dem Gelände der &amp;#039;&amp;#039;Zuckerfabrik&amp;#039;&amp;#039; zur Erinnerung an zwölf [[sowjetisch]]e [[Kriegsgefangene]], die hier Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurden&lt;br /&gt;
* Denkmal von 1951 im &amp;#039;&amp;#039;Schlosspark&amp;#039;&amp;#039; (zu DDR-Zeiten [[Ernst Thälmann|&amp;#039;&amp;#039;Thälmannpark&amp;#039;&amp;#039;]]) für die [[Verfolgter des Naziregimes|Verfolgten des Naziregimes]] von dem Bildhauer [[Gerhard Lichtenfeld]] aus Halle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiergehege im Martzschpark ===&lt;br /&gt;
* Tiergehege: In dem ca. 32 ha großen Areal sind Rehe, Auerochsen, Esel, Ziervögel und verschiedene Kleintiere zu sehen. Das naturnahe Gehege ist ein beliebter Ausflugsort, der in unmittelbarer Nähe zur Gustav-Adolf-Gedenkstätte an der B87 liegt und über ausreichend Parkplätze verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Lützen gilt wegen des niedrigen [[Hebesatz (Steuerrecht)|Hebesatzes]] der [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]] als [[Steueroase]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/steueroasen-deutschland-gewerbesteuer-interview-eichfelder-100.html &amp;#039;&amp;#039;Steueroasen in Sachsen-Anhalt: &amp;quot;Dem Staat entgeht ein beträchtliches Steueraufkommen&amp;#039;&amp;#039;], mdr.de, 10. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/deutsche-bank-luetzen-gewerbesteuer-sparen-tricks-100.html  &amp;#039;&amp;#039;Steuervermeidung in Sachsen-Anhalt: Mit welchen Tricks die Deutsche Bank in Lützen Steuern spart&amp;#039;&amp;#039;], mdr.de, 10. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lvz.de/lokales/leipzig/luetzen-ist-die-steueroase-fuer-weltkonzerne-doch-wie-lange-noch-HEBCPWVHQBBPTPUM7QKFA5H5GU.html &amp;#039;&amp;#039;Lützen ist die Steueroase für Weltkonzerne - doch wie lange noch?&amp;#039;&amp;#039;], lvz.de, 7. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei [[Tochtergesellschaft]]en der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] sind dort ansässig (Stand: November 2025).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.de/magazine/politik/politische-talkshows/boehmermann-enthuellt-deutschlands-steueroasen-41592860 |titel=Kritik: &amp;quot;ZDF Magazin Royale&amp;quot;: Böhmermann enthüllt Deutschlands Steueroasen |werk=web.de |datum=2025-11-15 |abruf=2025-11-19 |zitat=Zwei hundertprozentige Tochterfirmen der Deutschen Bank teilen sich ihren offiziellen Unternehmenssitz mit der Freiwilligen Feuerwehr Lützen-Sössen. […] Eigenkapital: zusammen über drei Milliarden Euro.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Lützen liegt an der [[Bundesstraße 87]] zwischen [[Markranstädt]] und der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Lützen&amp;#039;&amp;#039; an der Autobahn [[Bundesautobahn 38|A 38]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Bahnhof ist &amp;#039;&amp;#039;Markranstädt&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Leipzig–Großkorbetha]]–Erfurt. Hier verkehrt im Stundentakt die [[Regionalbahn]]linie RB 20 zwischen [[Leipzig]] und [[Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg Sole-Kohle-Geschichte führt über [[Bad Dürrenberg]] zum [[Geiseltalsee]]. [[Liste von Fahrradwegen auf stillgelegten Bahntrassen|Auf dem Bahndamm]] der stillgelegten [[Bahnstrecke Leipzig-Plagwitz–Pörsten]] verläuft der asphaltierte Elster-Saale-Radweg bis zum Leipziger Stadtrand in [[Lausen (Leipzig)|Lausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Lützen gibt es vier Schulen, die Freie Gesamtschule Gustav Adolf sowie Grundschulen in Lützen, Großgöhren und Großgörschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gs-grossgoerschen.bildung-lsa.de/ gs-grossgoerschen.bildung-lsa.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1999 gab es das Gustav-Adolf-Gymnasium in Lützen, das wegen zu geringer Schülerzahlen den Betrieb einstellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* TSV Eintracht Lützen&lt;br /&gt;
* 1. Lützener Carneval Klub 1985 e. V.&lt;br /&gt;
* Lützen hat Zukunft e. V.&lt;br /&gt;
* Privilegierte Schützengilde Lützen 1608 e. V.&lt;br /&gt;
* VfB Scharnhorst Großgörschen 1932 e. V.&lt;br /&gt;
* Förderverein Marschall-Ney-Haus zu Kaja e. V.&lt;br /&gt;
* Scharnhorstkomitee Großgörschen e. V.&lt;br /&gt;
* Kleintierzüchterverein Großgörschen e. V.&lt;br /&gt;
* Campus Lützen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Heimat- und Museumsfreunde Lützen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Lützen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Lützen |Band=12 |Seite=131–132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4036538-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-luetzen.de/ Offizielle Website der Stadt Lützen]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-luetzen.de/de/museum-luetzen.html Website des &amp;#039;&amp;#039;Museum im Schloss&amp;#039;&amp;#039; Lützen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Burgenlandkreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4036538-4|LCCN=n2003031608|VIAF=146778704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lutzen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lützen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
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