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	<title>Lüen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:07:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%BCen&amp;diff=176306&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-17T22:24:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Lüen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Lüen wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Lüen Ansicht2.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Arosa&lt;br /&gt;
| BFS = 3925&lt;br /&gt;
| PLZ = 7027&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.8328&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.61209&lt;br /&gt;
| HÖHE = 990&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.48&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 81&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.lueen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lüen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|{{Audio|Roh-Leun.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Leun&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Arosa]], Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 bildete Lüen eine eigene [[politische Gemeinde]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 schloss sich diese, zusammen mit den damaligen Gemeinden [[Calfreisen]], [[Castiel]], [[Langwies GR|Langwies]], [[Molinis]], [[Peist]] und [[St.&amp;amp;nbsp;Peter-Pagig]], der Gemeinde Arosa an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LueenDorf.jpg|mini|links|Blick auf Lüen]]&lt;br /&gt;
Lüen liegt auf der rechten, nördlichen Talseite des [[Schanfigg]]s, sieben Kilometer (Luftlinie) östlich von [[Chur]]. In einem schmalen Streifen erstreckt sich das ehemalige Gemeindegebiet von {{Höhe|750|CH|link=true}} am Talfluss [[Plessur]] fast bis zum Grat hinauf. Der tief eingeschnittene Flusslauf bildet auf rund 2&amp;amp;nbsp;km Länge, zwischen den Mündungen von &amp;#039;&amp;#039;Schelmentobel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Clasaurer Tobel,&amp;#039;&amp;#039; die ehemalige Gemeindegrenze. Oberhalb eines steilen bewaldeten Hangabschnitts liegt das Haufendorf Lüen auf einer Hanglehne, umgeben von Wiesen und Obstbäumen. Jenseits der rund 200 Höhenmeter oberhalb des Dorfes verlaufenden Talstrasse umfasst das Territorium die westliche Flanke des Clasaurer Tobels mit [[Maiensäss]]en, Waldstücken und den Weiden am &amp;#039;&amp;#039;Lüener Berg&amp;#039;&amp;#039;. Der höchste Punkt wird mit 2217&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. an der Südseite des [[Hochwang (Schweiz)|Hochwang]]s erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 % des ehemaligen Gemeindegebietes sind unproduktiv, 52 % bewaldet, und 37 % werden landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das [[Schanfigg]] wird zum grossen Teil von [[Penninikum|penninischen]] [[Bündnerschiefer]]n aufgebaut. Bei Lüen treten diese als Kalkschiefer bis kieselige Kalkschiefer auf. Der Fels ist mit [[Moräne]]n und fluvioglazialen Schottern bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Lüen.jpg|mini|links|x230px|Kirche Lüen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Lüen 2010.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 31. Dezember 2012]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Dorf von [[Rätoromanen]] besiedelt. Aus [[Schweiz in römischer Zeit|römischer Zeit]] wurde eine Münze gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Leune&amp;#039;&amp;#039; (Ortsname ungeklärter, jedoch sicher vorrömischer Herkunft&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rätisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Begründet von Robert von Planta. Band II: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet und herausgegeben von Andrea Schorta. Bern 1964, S.&amp;amp;nbsp;734.&amp;lt;/ref&amp;gt;) datiert von 1084, als die freien Lüener die neu erbaute Kirche [[Zenon|St. Zeno]] dem [[Bistum Chur|Churer Bischof]] schenkten. Die Urkunde lässt auf eine intensive Besiedlung mit Ackerbau (Hanf), Obstbau und Schafwirtschaft schliessen.&lt;br /&gt;
Den [[Freiherren von Vaz|Vazern]] als bischöfliche [[Lehnswesen|Lehensnehmern]] folgten 1338 die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]] und 1363 die [[Toggenburger]]. In den [[Drei Bünde]]n gehörte der Ort als [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Gerichtsgemeinde]] [[St. Peter GR#Ausserschanfigg|Ausserschanfigg]] zum [[Zehngerichtenbund]]. Neue Landesherren waren ab 1437 die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Montforter]], nach 1471 die [[Matsch (Adelsgeschlecht)|Matscher]], ab 1479 Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1520 [[zins]]te eine Familie Schmid für ein Gut in Vanüla der [[Martinskirche (Chur)|Kirche St. Martin in Chur]]. 1530 schloss sich Lüen der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] an. Ende des 16. Jahrhunderts ging man von der [[Bündnerromanisch|romanischen]] zur deutschen Sprache über. 1652 erfolgte der Auskauf der Herrschaftsrechte, 1657 derjenige der bischöflichen Lehensrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kollekte der evangelischen Gemeinden erfolgte nach einem Dorfbrand im Januar 1842.&lt;br /&gt;
1875 bis 1877 wurde 200 Meter oberhalb von Lüen die Talstrasse gebaut, 1914 wurden die [[Bahnhof Lüen-Castiel|Station Lüen-Castiel]] der [[Arosabahn]] sowie die Kraftwerkzentrale eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Lüen wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau golden Buchstabe L, belegt mit goldenem Pfeil in [[Pfahl (Heraldik)|Pfahlstellung]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Die [[Initiale]] des ehemaligen Gemeindenamens wird vom Pfeil als dem Symbol der Talschaft überdeckt. Farben des [[Zehngerichtenbund]]es.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl von Lüen ist seit 150 Jahren mehr oder weniger stabil.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1850 !! 1900 !! 1950 !! 2000&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 83 || 68 || 77 || 74&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Lüen arbeiten sieben Personen in Landwirtschaftsbetrieben, zwei Stellen gibt es im Dienstleistungssektor (Stand 2002). Die restlichen Bewohner finden ausserhalb der ehemaligen Gemeinde Arbeit. Das 1913/14 erstellte [[Wasserkraftwerk]] Lüen wird heute von [[Arosa Energie]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Seit 1914 ist die ehemalige Gemeinde mit der unterhalb des Dorfes gelegenen [[Bahnhof Lüen-Castiel|Station Lüen-Castiel]] an der durch die [[Rhätische Bahn]] betriebene [[Bahnstrecke Chur–Arosa]] an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Von Castiel aus führt eine schmale Strasse ab der [[Schanfiggerstrasse]] nach Lüen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Arosa}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lüen Kirche innen.jpg|mini|Das Innere der Kirche St. Zeno]]&lt;br /&gt;
* Intaktes Dorfbild mit Holzhäusern in [[walser]]ischer [[Strickbau]]weise.&lt;br /&gt;
* Die [[Reformierte Kirche Lüen|reformierte Dorfkirche]] wurde 1084 im [[Romanik|romanischen]] Stil erbaut. Sie war dem heiligen [[Zenon von Verona|Zeno]] geweiht und weist im Innern [[Gotik|frühgotische]] Wandmalereien aus der Werkstatt des [[Waltensburger Meister]]s auf (Mitte 14. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
* Bahnhof Lüen-Castiel (Heimatstil, 1914)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/aufnahmegebaeude.31446 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Aufnahmegebäude (Foto) |wayback=20220118164530}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* [[Hans Danuser (Autor)|Hans Danuser]] / Walser-Vereinigung Graubünden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Wege im Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walser-Vereinigung Graubünden, Splügen 1997.&lt;br /&gt;
* C. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Tale Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Manatschal Ebner &amp;amp; Cie., Chur 1905.&lt;br /&gt;
* Peter Masüger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alträtoromanischen zum «Tschalfiggerisch».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Grischuna,&amp;#039;&amp;#039; 48. Jahrgang, Heft 1, Terra Grischuna Verlag, Chur 1990, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* Christian Patt: &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walservereinigung Graubünden, Chur 1986.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden II. Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* E. Rud: &amp;#039;&amp;#039;Das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei AG Arosa, Arosa o.&amp;amp;nbsp;J. (um 1920).&lt;br /&gt;
* {{HLS|1591|Lüen|Autor=Jürg Simonett}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HLS|1591|Lüen|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4559263-9|VIAF=248723992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Luen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schanfigg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arosa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1084]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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