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	<title>Lüder Rutenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:40:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%BCder_Rutenberg&amp;diff=1231574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Biographie */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-10-23T10:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biographie: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lüder Rutenberg (1816–1890).jpg|miniatur|Lüder Rutenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lüder Rutenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1816]] in [[Bremen]]; † [[14. Juni]] [[1890]] in [[Bad Harzburg]]) war ein Bremer [[Baumeister]], [[Architekt]] und [[Brauerei]]besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rutenberg&amp;amp;nbsp;– Sohn des Baumeisters [[Diedrich Christian Rutenberg]]&amp;amp;nbsp;– lernte nach dem Besuch der Remberti- und der Lateinschule bei seinem Vater. Er studierte von 1836 bis 1840 in [[Berlin]] Physik, Chemie und Technik. Ab 1841 war er Mitarbeiter bei seinem Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 wurde er eigenständiger Baumeister. Sein Betrieb war eines der größten Bauunternehmen in Bremen. Lüder Rutenberg war insbesondere während der Expansion der Bremer Vorstädte als Baumeister für die typischen Wohnstraßen mit ein- oder zweigeschossigen [[Bremer Haus|Reihenhäusern]] erfolgreich. Männer seines Berufsstandes errichteten damals auf eigene Rechnung ganze Straßenzüge und veräußerten die Häuser bzw. Wohnungen gewinnbringend. 1849 wurde vom [[Bremer Senat]] ein Antrag Rutenbergs abgelehnt, in Bremen ähnlich große Mietshäuser wie beispielsweise in Hamburg oder Berlin errichten zu dürfen. Wäre dem Antrag entsprochen worden, so hätte dies großen Einfluss auf das Erscheinungsbild vieler Bremer Wohngebiete gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 stieg Rutenberg in das Brauereigeschäft ein und erwarb mit seiner Schwester und seinem Schwager als Teilhaber die &amp;#039;&amp;#039;Rungesche Brauerei&amp;#039;&amp;#039;, die er in [[St. Pauli-Brauerei]] umbenannte und bis 1870 zur größten Bremer Brauerei ausbaute. Später kaufte er zusammen mit dem Braumeister [[Heinrich Beck (Brauer)|Heinrich Beck]] mehrere kleinere Brauereien auf und beteiligte sich 1873 am Aufbau einer Brauerei in der [[Neustadt (Bremen)|Neustadt]], die dann &amp;#039;&amp;#039;Kaiserbrauerei&amp;#039;&amp;#039; hieß (die spätere Großbrauerei [[Beck &amp;amp; Co.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn, der Arzt [[Christian Rutenberg]], wurde 1878 in [[Madagaskar]] ermordet. Seine drei Töchter (spätere Familiennamen Leisewitz, Marwede und Jenisch) waren die Erben der Brauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lüder Rutenberg ruht auf dem [[Riensberger Friedhof]] in einem [[Mausoleum]] (Grabnummer AA 17/25), das er zu Ehren seines ermordeten Sohns errichten ließ. Auf dem höchsten Punkt des Daches thront eine lebensgroße Darstellung von Christian Rutenberg des Bildhauers [[Diedrich Samuel Kropp]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fof-ohlsdorf.de/kulturgeschichte/2009/105s31_rutenberg.htm Artikel auf www.fof-ohlsdorf.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rutenhof - Bremen - 1877.jpg|miniatur|Der &amp;#039;&amp;#039;Rutenhof&amp;#039;&amp;#039; am Domshof in Bremen (1873–1875 erbaut, 1967/1968 abgerissen)]]&lt;br /&gt;
Von 1847 bis 1849 wurde nach seinen Plänen die [[Kunsthalle Bremen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Am Wall (Bremen)|Am Wall]]&amp;#039;&amp;#039; 207 gebaut, sein erstes namhaftes Bauwerk. Die Halle wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von [[Eduard Gildemeister (Architekt)|Eduard Gildemeister]] umgebaut und erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1862 bis 1910 entstand eine Reihe von Wohnhäusern im [[Östliche Vorstadt#Fesenfeld|Fesenfeldviertel]]. Rutenberg baute zahlreiche Reihenhäuser für wohlhabende Familien, wie z. B. in der [[Ensemble Kohlhökerstraße|Kohlhökerstraße]], [[Contrescarpe (Bremen)|Contrescarpe]] und [[Humboldtstraße (Bremen)|Humboldtstraße]]. Fast vollständig von ihm gestaltet wurden die Straßenzüge der (heutigen) [[Wohnhausgruppe Rutenstraße|Rutenstraße]] und der Mathildenstraße mit dem [[Ensemble Mathildenstraße]] (1866–1871).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 errichtete er sein eigenes Domizil – das &amp;#039;&amp;#039;[[Villa Rutenberg|Haus Rutenberg]]&amp;#039;&amp;#039; am Dobben 91. Es verblieb bis 1920 im Familienbesitz, wurde dann von der Stadt gekauft und diente seitdem als Gesundheitsamt, Gewerbeaufsichtsamt und Staatsarchiv. Heute befindet sich dort das Ortsamt Mitte. Das Gebäude steht – wie zahlreiche andere seiner Bauten – heute unter Denkmalschutz (siehe [[Liste der Kulturdenkmäler in Bremen-Östliche Vorstadt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach ihm benannt waren und sind:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Rutenstraße&amp;#039;&amp;#039; im [[Viertel (Bremen)|Ostertorviertel]] in [[Bremen-Mitte]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Rutenhof&amp;#039;&amp;#039; im [[Viktorianisches Zeitalter|viktorianischen]] Stil an der Westseite vom [[Domshof]] in Bremen-Mitte, der von 1873 bis 1875 an Stelle von drei Pastorenhäusern entstand und 1967/68 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Rutenbergstiftung&amp;#039;&amp;#039; an der Humboldtstraße in Bremen, 1861 von ihm aus dem Erbe seines Vaters gestiftet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Rutenbergstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Bremerhaven]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Rutenbergpavillon&amp;#039;&amp;#039; im [[Bürgerpark und Stadtwald|Bremer Bürgerpark]] der 1870 gebaut und von ihm gestiftet wurde.&lt;br /&gt;
* Die [[Mathildenstraße (Bremen)|Mathildenstraße]] erhielt um 1867 ihren Namen nach seiner Frau Mathilde Rutenberg, geb. Merker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste bedeutender Bremer Bauwerke]]&lt;br /&gt;
* [[Liste Bremer Architekten]]&lt;br /&gt;
* [[Bremer Haus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Thomas Schaefer&lt;br /&gt;
 | Titel=Wer liegt wo? Prominente auf Bremer Friedhöfen&lt;br /&gt;
 | Verlag=Siepmann und Kurze&lt;br /&gt;
 | Ort=Bremen&lt;br /&gt;
 | Datum=1998&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-933410-00-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Michael Weisser]]: &amp;#039;&amp;#039;Lüder Rutenberg. Der Baumeister und Gründer der „Kaiserbrauerei Beck &amp;amp; Co.“ in Bremen. Quellensammlung zur Stadtgestaltung und Baukunst sowie zur Entwicklung des Bremer-Hauses im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Isensee Verlag, Oldenburg 2021, ISBN 978-3-7308-1987-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137147929|VIAF=81379459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rutenberg, Luder}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauereiunternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Östliche Vorstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1816]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rutenberg, Lüder&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bremer Baumeister und Brauereibesitzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1816&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Harzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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