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	<title>Lübecker Totentanz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Bilderzyklus</title>
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		<updated>2026-03-18T12:29:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bilderzyklus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bilderzyklus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bilderzyklus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lübecker Totentanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Bilderzyklus in der [[Marienkirche (Lübeck)|Lübecker Marienkirche]] von 1463. Er wurde 1701 durch eine [[#Neufassung von 1701|Neufassung]] ersetzt, diese wurde 1942 zerstört. Der Lübecker Totentanz gehörte zu den bekanntesten und wirkmächtigsten Darstellungen seiner Art.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Totentanz Lübeck.gif|4000|Lübecker Totentanz von 1701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalterlicher Totentanz von 1463 ==&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Totentanzkapelle Lübeck Markierung+Beschriftung1.jpg|mini|Lage des Totentanzes von 1701 in der Marienkirche]]&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Darstellung war ein etwa 30 Meter langer und 1,90 Meter hoher Gemäldefries auf Leinwand.&lt;br /&gt;
Er zeigte 2&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;12 Paare in Lebensgröße&amp;amp;nbsp;– jeweils eine Todesfigur und eine Standesfigur in hierarchischer Abfolge der [[Ständeordnung|Ständegesellschaft]].&lt;br /&gt;
Es ist keine Abbildung erhalten. Ein [[#Das Fragment in Tallinn|Ausschnitt eines Totentanzes]] in der Nikolaikirche in [[Tallinn]] vom gleichen Maler (als eigenständiges Werk oder Fragment aus Lübeck?) vermittelt eine Vorstellung von der Gestaltung des Lübecker Werkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Bildern waren [[Reimvers]]e in [[Mittelniederdeutsche Sprache|mittelniederdeutscher Sprache]] aufgeschrieben. Diese sind in einer Abschrift erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jacob von Melle]] schrieb die Texte um 1700 vor der Übermalung ab&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin spricht jeweils die Person den Tod an. Dieser antwortet und wendet sich dann im letzten Vers dem nächsten „Tanzpartner“ zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zyklus befand sich oberhalb des Gestühls in einer Beichtkapelle im nördlichen Querschiff, der &amp;#039;&amp;#039;Totentanzkapelle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!-- der Fries erinnerte die hier zur Beichte kommenden Menschen an ihre Vergänglichkeit ??--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bilderfolge ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Totentanzkapelle Lübeck Markierung+Beschriftung.jpg|mini|links|Verteilung des Totentanzes in der Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reigen begann mit dem Papst, gefolgt vom Kaiser und der Kaiserin (einer von zwei weiblichen Figuren), dem Kardinal und dem König (an der Westwand: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Nordwand folgten der Bischof (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), der Herzog (1799 bei Erweiterung des Nordportals entfernt), der Abt und der Ritter (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die eindrucksvollste Figurenfolge bestand aus [[Kartäuser]]mönch, Edelmann (seit 1701: Bürgermeister), Domherrn, Bürgermeister (seit 1701: Edelmann) und Arzt vor der Silhouette der Stadt Lübeck (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es folgten an der Ostwand Wucherer, Kaplan, Kaufmann (seit 1701: Amtmann), Küster, Amtmann (im Sinne von: Mitglied eines [[Zunft|Amtes]], Handwerker; seit 1701: Kaufmann) (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Unterbrechung durch die heute nicht mehr vorhandene Oldesloe-Kapelle erschienen an der Nordwand des massiven Querschiff-Mittelpfeilers [[Einsiedelei|Klausner]] und Bauer (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Abschluss bildeten an der Westseite des Pfeilers, dem Anfang gegenüber, ein junger Herr, ein junges Mädchen und schließlich das Kind in der Wiege (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf die Abschlusswand wechselten sich geistlicher und weltlicher Stand ab&amp;amp;nbsp;– Arzt und Küster zählen dabei zu den geistlichen Standespersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Danzas de la muerte.gif|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Cimetière des Innocents#Der Totentanz|Totentanz]]&amp;#039;&amp;#039; in Paris von 1424/25]]&lt;br /&gt;
Auf dem Zyklus war die Jahreszahl MCCCCLXIII = 1463 verzeichnet. Da es in Lübeck 1464 eine größere Pestepidemie gab, ist das Entstehungsjahr etwas unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Totentanz als Reigen von Personen verschiedener Stände und Herkünfte ist erstmals vom [[Cimetière des Innocents]] in Paris von 1424/25 bekannt.&amp;lt;!-- Die Darstellung in der [[Abtei La Chaise-Dieu]] war wahrscheinlich keine Vorlage --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Lübecker Werk wird [[Bernt Notke]] zugeschrieben und auf eine mittelniederländische Vorlage zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1475 wurde eine Orgel in die Kapelle eingebaut. Dafür wurde ein Teil der Leinwand entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sagen.at/doku/totentanz/luebeck.html Lübecker Totentanz] sagen.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[#Das Fragment in Tallinn|Teilstück]] mit genau diesen Motiven gelangte um 1480 nach Reval (Tallinn) im Baltikum. Es ist unsicher, ob dies das Lübecker Teilstück oder ein anderes Werk war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neufassung von 1701 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Totentanz Lübeck 1701.jpg|mini|250px|Aus einem Prospekt anno 1842 entnommen:&amp;#039;&amp;#039; Ausführliche Beschreibung und Abbildung des Todtentanzes in der St. Marien-Kirche zu Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; käuflich zu erwerben beim Küster, Mengstraße 206. Das Bild nach der Kopie 1701 von Anton Wortmann]]&lt;br /&gt;
1701 war der Totentanz in einem so schlechten Zustand, dass sich die Verantwortlichen der Marienkirche entschlossen, statt einer weiteren Reparatur das Gemälde komplett kopieren zu lassen. Gleichzeitig wurden die nicht mehr verständlichen und nur noch zum Teil lesbaren mittelniederdeutschen Verse durch hochdeutsche Reime ersetzt. Vorher schrieb der Pastor und Polyhistor [[Jacob von Melle]] die zu diesem Zeitpunkt noch erhaltenen Verse „&amp;#039;&amp;#039;zum Gedächtnis, und dem Alterthum zu Ehren&amp;#039;&amp;#039;“ ab und erhielt sie so der Nachwelt. Der Kirchenmaler [[Anton Wortmann]] schuf die Kopie der Figuren, während der [[Präzeptor]] am Waisenhaus zu St. Annen [[Nathanael Schlott]] die neuen hochdeutschen Verse als barocke [[Alexandriner]] konzipierte. Dabei erhielten die Verse auch Überschriften, die die jeweiligen Sprecher kennzeichneten. Im Gegensatz zum alten Dialog war es nun der Tod, der jeweils die Personen ansprach.&lt;br /&gt;
Außerdem gab es offenbar zwei Umstellungen: Zum einen wurden aufgrund eines Missverständnisses des mittelniederdeutschen Wortes &amp;#039;&amp;#039;Amtmann&amp;#039;&amp;#039; (das so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Handwerker&amp;#039;&amp;#039; bedeutet) die Beschriftungen dieser Figur und des Kaufmanns vertauscht. Politischen Gründen, nämlich einem gewachsenen Selbstbewusstsein des Stadt[[Patrizier|patriziats]] verdankte sich die andere Umstellung, in der Edelmann und Bürgermeister ihre Plätze tauschten, was den Bürgermeister um zwei Plätze in der sozialen Hierarchie aufrücken ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 wurde das Nordportal der Marienkirche vergrößert. Dieser Baumaßnahme fielen der Herzog und der ihm vorausgehende Tod zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines Charakters als Neufassung war der Totentanz berühmt und wurde mehrfach abgebildet. Der Brite [[Thomas Nugent]] berichtete darüber in seinen &amp;#039;&amp;#039;Travels through Germany&amp;#039;&amp;#039; (1768).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 gab [[Ludwig Suhl]], zu dieser Zeit Lehrer am [[Katharineum zu Lübeck|Katharineum]] sowie Leiter der [[Stadtbibliothek (Lübeck)|Stadtbibliothek]], eine Reihe von acht Kupferstichen mit dem Totentanz und beiden Versüberlieferungen heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=VmAPAAAAQAAJ Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 reinigte [[Carl Julius Milde]] den Totentanz und fertigte bei dieser Gelegenheit Ansichten an, die 1866 als Lithographien zusammen mit einem Text des Historikers und Bibliothekars [[Wilhelm Mantels]] herausgegeben wurden. Dies war der Beginn einer historisch-kritischen Beschäftigung mit dem Kunstwerk und seiner Überlieferung. Mantels erkannte als erster die Ungereimtheiten in der Wiedergabe der mittelniederdeutschen Verse bei von Melle und stellte dazu Überlegungen an, die in der Mehrzahl bis heute akzeptiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] hatte man die Kapelle und den Totentanz mit einer massiven Holzverschalung gegen [[Sprengbombe]]neinwirkung gesichert, jedoch nicht bedacht, dass dies gegen [[Brandbombe]]n nicht nur nichts helfen, sondern die Zerstörung dadurch sogar befördert würde. So verbrannte der Totentanz beim [[Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942|britischen Bombenangriff]] auf Lübeck in der Nacht zum [[Palmsonntag]] 1942 vollständig. Eine genauere Vorstellung vermittelt heute nur noch die Fotodokumentation des Lübecker Fotografen [[Wilhelm Castelli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei von [[Alfred Mahlau]] 1955/56 gestaltete Fenster in der Kapelle erinnern heute an dieses untergegangene Kunstwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Fragment in Tallinn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernt Notke Danse Macabre.jpg|mini|810px|Notkes Totentanz-Fragment in Tallinn (Nikolaikirche)]]&lt;br /&gt;
In der [[Nikolaikirche (Tallinn)|Nikolaikirche]] von Reval/[[Tallinn]] ist das Fragment (ca. 1/4) eines gleichartigen Totentanzes mit heute noch 13 Figuren erhalten. Die Forschung hat lange darum gestritten, ob es sich dabei um einen Ausschnitt, ein Fragment des originalen Lübecker Totentanzes handelt (so die These von [[Carl Georg Heise]], 1937). Heute hat sich jedoch als Konsens durchgesetzt, dass dies das Fragment einer späteren (um 1500), für Tallinn angefertigten, eigenhändigen [[Kopieren (Kunst)|Replik]] Notkes ist.&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1980er Jahre ist dieser Totentanz wieder in der Antoniuskapelle der Nikolaikirche aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Adaption ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Redentiner Osterspiel]] von 1464&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Des dodes dantz]]&amp;#039;&amp;#039; (1489, 1496), [[Inkunabel]]n der Mohnkopf-Offizin des [[Hans van Ghetelen]] in Lübeck, 1496 in veränderter zweiter Auflage&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dodendantz&amp;#039;&amp;#039; 1520, Frühdruck der Mohnkopf-Offizin mit umstrittenem Bezug zu den Inkunabeln zum Thema&lt;br /&gt;
* Suhl: &amp;#039;&amp;#039;Der Todtentanz in der Marienkirche zu Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1783.&lt;br /&gt;
* [[Hans Henny Jahnn]], (Mitverfasser: [[Werner Helwig]]): &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Lübecker Totentanz]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Drama]]). Rowohlt. Hamburg 1954&lt;br /&gt;
* [[Werner Bergengruen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tod von Reval.&amp;#039;&amp;#039; 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* [[Hugo Distler]], Komponist und Kirchenmusiker komponierte den &amp;#039;&amp;#039;[[Totentanz (Distler)|Totentanz]]&amp;#039;&amp;#039; op. 12 Nr. 2 als [[Motette]] für vierstimmigen [[Chor (Musik)|Chor]] &amp;#039;&amp;#039;[[a cappella]]&amp;#039;&amp;#039; und Sprecher anhand einer Übertragung von [[Johannes Klöcking]] und Versen von [[Angelus Silesius]] unter dem Eindruck des Lübecker Totentanzes (Uraufführung am 29. September 1934 in der [[Katharinenkirche (Lübeck)|Katharinenkirche]], dann in Kassel)&lt;br /&gt;
* [[Walter Kraft]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Totentanz. Ein geistliches Spiel vom Tod, mit tanzenden Gestalten nach dem alten Gemälde-Fries von St. Marien.&amp;#039;&amp;#039; 1954.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.stadtbibliothek.luebeck.de/viewer/image/1551271624195/1/ Digitalisat] der autographen Partitur, [[Stadtbibliothek Lübeck]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Milde Fragment Totentanz.jpg|mini|Detail einer Abzeichnung des Totentanzes durch [[Carl Julius Milde]] von 1852 mit Domherr, Edelmann und Arzt vor der Silhouette Lübecks]]&lt;br /&gt;
* [[Yngve Jan Trede]] (1954) und [[Hans-Ola Ericsson]] (2009) schrieben Bühnenmusik zu [[Hans Henny Jahnn]]s Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Lübecker Totentanz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Adès]]: Welt-Uraufführung seines symphonischen Konzerts &amp;#039;&amp;#039;Totentanz&amp;#039;&amp;#039; für Orchester und 2 Singstimmen (Mezzosopran und Bariton) am 17. Juli 2013 anlässlich der BBC [[Proms]] in der [[Royal Albert Hall]], London, UK unter Verwendung der von Jacob von Melle aus dem 15. Jhdt. überlieferten und durch Nathanael Schlott vermutlich 1701 in hochdeutscher Sprache nachgedichteten Originalverse des &amp;#039;&amp;#039;Totentanzes&amp;#039;&amp;#039; der Lübecker St. Marienkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;BBC Proms 2013, Official Guide.&amp;#039;&amp;#039; S. 126, siehe auch &amp;#039;&amp;#039;Dance of Death.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New Yorker]].&amp;#039;&amp;#039; 16. März 2015, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021 schuf der niederländische Regisseur Wim Trompert zur Musik von Thomas Adès den [[Trickfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Totentanz (animation film)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wimtrompert.nl/Totentanz-English-page1.html &amp;#039;&amp;#039;Totentanz (animation film)&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Holtorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Totentanz&amp;#039;&amp;#039;, (1923–1925), Theateradaption im expressionistischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Malerei und Grafik ===&lt;br /&gt;
* Herwig Zens: &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Lübecker Totentanz.&amp;#039;&amp;#039; Eine „Paraphrase“&lt;br /&gt;
* Tympanonfenster von [[Markus Lüpertz]]&amp;lt;!--wo?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aloys Ohlmann: 14 [[Serigrafie]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Kirchzarten]]er Totentanz&amp;#039;&amp;#039; zum Lübecker Totentanz von Hugo Distler von Aloys Ohlmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinn gehört dazu auch [[Horst Janssen]]s &amp;#039;&amp;#039;Hommage à Tannewetzel&amp;#039;&amp;#039;, die er zur Vorstellung des Buches von [[Joachim Fest]] &amp;#039;&amp;#039;Der tanzende Tod&amp;#039;&amp;#039; schrieb und am Neujahrstag 1986 in der Marienkirche vor 3000 Zuhörern als Rede über den [[Freund Hein]] hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Video/Film ===&lt;br /&gt;
* In dem NS-Propagandafilm &amp;#039;&amp;#039;[[Die Degenhardts]]&amp;#039;&amp;#039; (1944) kommt der Lübecker Totentanz prominent vor.&lt;br /&gt;
* Eckhard Blach: Der Tanz mit dem Tod (1987).&lt;br /&gt;
* Herbert Link: &amp;#039;&amp;#039;Der mit dem Tod tanzt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wim Trompert: &amp;#039;&amp;#039;Totentanz (animation film)&amp;#039;&amp;#039; (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wimtrompert.nl/Totentanz-English-page1.html &amp;#039;&amp;#039;Totentanz (animation film)&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* Einer der folgenschwersten  Impfzwischenfälle der Medizingeschichte im Jahre 1930 wurde vereinzelt auch [[Lübecker Impfunglück|Lübecker Totentanz]] genannt.&amp;lt;!-- wo?? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Todtentanz in der sogenannten Todtenkapelle der St. Marienkirche zu Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, Lübeck 1800.&lt;br /&gt;
: [http://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:8:2-1074531 Digitalisat Kiel]&lt;br /&gt;
: [http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN654191816 Digitalisat Göttingen] ([[VD 18]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Todtentanz in der Marienkirche zu Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Gezeichnet von [[Carl Julius Milde|C. J. Milde]] und mit Text von [[Wilhelm Mantels]]. Rahtgens, Lübeck 1866.&lt;br /&gt;
: [http://digital.stadtbibliothek.luebeck.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:48-1-1422412 Digitalisat] des vom Porzellanmaler J. H. Richter handkolorierten Exemplars der [[Stadtbibliothek Lübeck]] (Lub. 2° 3490)&lt;br /&gt;
: Neudruck: Hartmut Freytag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Todtentanz in der Marienkirche zu Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Nach einer Zeichnung von [[Carl Julius Milde|C.J. Milde]], mit einem erläuternden Text von Professor [[Wilhelm Mantels|W. Mantels]]. Neudruck der Ausgabe Lübeck: Rathgens 1866, mit einem Nachwort von Hartmut Freytag. Lübeck 1989. Zweite, vermehrte und verbesserte Auflage 1993. Dritte, erneut vermehrte und verbesserte Auflage 1997, ISBN 3-925402-26-8.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Baethcke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lübecker Todtentanz. Ein Versuch zur Herstellung des alten niederdeutschen Textes.&amp;#039;&amp;#039; Calvary, Berlin 1873 ([https://books.google.com/books?id=Iiglai0xfxMC Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Rolf Paul Dreier: &amp;#039;&amp;#039;Der Totentanz – ein Motiv der kirchlichen Kunst als Projektionsfläche für profane Botschaften (1425-1650).&amp;#039;&amp;#039; Leiden 2010, ISBN 978-90-90-25111-0, S. 79–131. (inklusiv CD-Rom: Verzeichnis der Totentänze, auch auf www.totentanz.nl). Speziell zum Totentanz von Lübeck (1463)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Suhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Nachricht vom Lübeckischen Todtentanze.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1783 [http://books.google.com/books?id=VmAPAAAAQAAJ (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* Hartmut Freytag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Totentanz der Marienkirche in Lübeck und der Nikolaikirche in Reval (Tallinn). Edition, Kommentar, Interpretation, Rezeption&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutsche Studien,&amp;#039;&amp;#039; Band 39). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1993, ISBN 3-412-01793-0.&lt;br /&gt;
* Maike Claußnitzer, Hartmut Freytag, Susanne Warda: &amp;#039;&amp;#039;Das Redentiner – ein Lübecker Osterspiel. Über das Redentiner Osterspiel von 1464 und den Totentanz in der Marienkirche in Lübeck von 1463.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 132, 2003, S. 189–238.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Danse Macabre (Lübeck)|Lübecker Totentanz}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|De Dôd van Lübeck|De Dôd van Lübeck (Sage)}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|Totentanz Lübeck}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dodedans.com/Eindex.htm Lübecker Totentanz] Dodedans.com (englisch und dänisch); ausführliche Beschreibung mit Links&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/doku/totentanz/luebeck.html Lübecker Totentanz] sagen.at, mit sachlich genauer Kurzdarstellung.&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.ekritik.de/html/1__ikonographie_und_ikonologie.html |text=Ikonographie und Ikonologie in der Geschichtswissenschaft anhand des Beispiels des Lübeck-Tallinner Totentanzes (Erstellt an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4315577-7|LCCN=n93099294|VIAF=188758569}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubecker Totentanz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Totentanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgeschichte (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lübecker Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstverlust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilderzyklus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[es:Danza de la muerte (Hrastovlje)]]&lt;br /&gt;
[[sl:Mrtvaški ples (Hrastovlje)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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