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	<title>Löthain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:25:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%B6thain&amp;diff=2062829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Quelltext.</title>
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		<updated>2024-10-01T11:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Quelltext.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Löthain&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Käbschütztal&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/8/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/24/44/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 222&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.1616&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 388&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-kaebschuetztal.de/wp-content/uploads/sites/568/2023/12/KAB_01_2024_oA.pdf |titel=Käbschütztaler Gemeindeblatt – Januar 2024 |hrsg=Gemeinde Käbschütztal |seiten=8 |format=PDF; 2,7 MB |abruf=2024-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Jahna-Löthain]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01665&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03521&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Löthain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Käbschütztal]] im [[Landkreis Meißen]], [[Sachsen]]. Das Dorf liegt sieben Kilometer westlich von [[Meißen]] in der [[Lommatzscher Pflege]]. Um 1900 bestand der Ort vorwiegend aus Drei- und Vierseithöfen. Nach der Bodenreform entstanden hauptsächlich an Steigerstraße zahlreiche Neubauernhäuser. Seit 1990 wächst der Ort durch den Bau vieler Einfamilienhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 19. Jahrhundert war Löthain eine eigenständige [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]]. Am 1. März 1974 erfolgte der Zusammenschluss mit der Gemeinde [[Jahna (Käbschütztal)|Jahna]] zur Gemeinde [[Jahna-Löthain]], die am 1. Januar 1994 in der Gemeinde Käbschütztal aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Löthain liegt {{Höhe|223|DE-NN}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geodatenzentrum.de/geodaten/gdz_rahmen.gdz_div?gdz_spr=deu&amp;amp;gdz_akt_zeile=3&amp;amp;gdz_anz_zeile=4&amp;amp;gdz_user_id=0&amp;amp;gdz_para1=1 Geodatenzentrum]&amp;lt;/ref&amp;gt; und umfasst eine Katasterfläche von 316,16 Hektar. Wichtigster Rohstoff ist das im Boden vorkommende [[Kaolin]], das für die Porzellanherstellung in der [[Porzellanmanufaktur Meißen]] benötigt wird. Das Dorf liegt in der [[Lommatzscher Pflege]] auf fruchtbarem Lößboden. Die Landschaft um Löthain prägen sanfte Hügel, Felder und Streuobstwiesen. In der Umgebung liegen mehrere Wäldchen und durch Pingen entstandene Teiche, in denen seltene Tiere wie die geschützte Rotbauchunke und der Rotmilan leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich benachbart liegt der [[Meißen|Meißner]] Ortsteil [[Dobritz (Meißen)|Dobritz]], südöstlich von Löthain liegen die [[Klipphausen]]er Ortsteile [[Garsebach]] und [[Robschütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Jahr || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1547/51&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1764 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1834&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1871&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1890&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1925&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1939&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1946 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1950&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1964&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einwohner]] || 39 || 13 || 209 || 266 || 265 || 238 || 252 || 553 || 679 || 687 || 670 || 395 || 394&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20150420505DR Löthain (Käbschütztal) Rittergut Herrenhaus.jpg|mini|Rittergut Löthain, Herrenhaus (2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20150420545DR Löthain (Käbschütztal) Rittergut.jpg|mini|Wirtschaftsgebäude im Rittergut Löthain (2015)]]&lt;br /&gt;
Löthain wurde 1334 als Lethen erstmals urkundlich erwähnt. 1435 gab es bereits ein Vorwerk und 1551 ein Rittergut, das der Familie von [[Heynitz (Adelsgeschlecht)|Heynitz]] gehörte. Im Jahre 1690 wurde die Familie Vitzthum von Eckstädt mit dem [[Rittergut Löthain]] belehnt, zu dem zu dieser Zeit auch [[Canitz (Riesa)|Canitz]], [[Pauschütz]] und [[Löbschütz (Käbschütztal)|Löbschütz]] gehörten. Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] brannte das Dorf während des Gefechts bei Löthain im Jahre 1759 völlig nieder. Die hoch verschuldeten Vitzthums von Eckstädt konnten das Gut nicht halten. Nach langwierigen Schuldenprozessen und häufigem Besitzerwechsel kaufte schließlich 1796 der Marienberger Bergmeister [[Jobst Christoph von Römer (Bergrat)|Jobst Christoph von Römer]] das Gut. 1845 verpachtete er das Rittergut an [[Heinrich Adolph von Steiger]] gegen jährliche Zinszahlungen, Naturalien und Dienstleistungen. Die Familie von Steiger bewirtschaftete und verwaltete das Rittergut Löthain bis 1945. Im Zuge der Bodenreform erfolgte die Enteignung der Gutsbesitzer. Inventar, Land und Nebengebäude wurden an Neubauern (häufig [[Vertriebene]]) verteilt. Das Römerhaus selbst wurde bis 2000 als Schule und Wohnhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde in Löthain die erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft vom Typ III gegründet. Sie erhielt den Namen „Freiheit“. Mit der 1960 gegründeten LPG Typ I „Glück auf“ bildete diese ab 1970 die LPG „Meißner Land“. Im Jahre 1973 erfolgte der Zusammenschluss mit der LPG „Walther Ulbricht“ in Jahna zur LPG „Jahna-Löthain“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Löthain.jpg|mini|Bahnhof Löthain (2010)]]&lt;br /&gt;
Seit 1776 wird in Löthain und Umgebung [[Kaolin]] und [[Ton (Bodenart)|Ton]] abgebaut. Die [[Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz]] wurde 1909 eingeweiht und bekam einen Bahnhof in Löthain. Sie transportierte ab diesem Zeitpunkt die über die Jahrhunderte insgesamt in 73 Schächten unter und über Tage gewonnenen Rohstoffe nach Meißen und Lommatzsch. 1966 wurde der Eisenbahnbetrieb zwischen Meißen und Löthain eingestellt. Am 28. Oktober 1972 wurde die Strecke Löthain-Lommatzsch stillgelegt. In Löthain existierte seit dem 19. Jahrhundert eine Schule. 1897 wurde das Schulhaus an der Steigerstraße gebaut und bis 1975 genutzt. Später war dort der Kindergarten Zwergenland untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der [[Lommatzscher Pflege]] ist von intensiver Landwirtschaft geprägt. Die Flächen rund um Löthain werden von Agrargenossenschaften bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft ist der Bergbau ein wichtiger Wirtschaftszweig in Löthain und Umgebung. Die [[Kaolin- und Tonwerke Seilitz-Löthain GmbH]] betreiben den Tagebau Canitz-Nord und eine Mischanlage im Steigerschacht. Zahlreiche mittelständische Unternehmen haben in Löthain ihren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Löthain liegt an der [[B 101]] Zwischen Meißen und Nossen. Die Buslinien 412 und 422 der [[Verkehrsgesellschaft Meißen]] fahren den Ort mehrmals täglich an und halten an vier Haltestellen. Seit 1942 bzw. 1947 gibt es in Löthain eine Freiwillige Feuerwehr. Die Johanniter betreiben seit 2006 eine Kindertagesstätte mit Verkehrsgarten. Seit Oktober 2010 wird die [[Straßenbeleuchtung|Leuchte]] Löthains mit stromsparender LED-Technik erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Heimatverein Käbschütztal e. V. hat im früheren Schmalspurbahnhof von Löthain ein Museum eingerichtet. Es gibt den historischen Zustand der Station während der DDR-Jahre bis zur Betriebseinstellung wieder und enthält viele Dokumente und Relikte zur Löthainer Bahngeschichte. Der Museumsbahnhof ist Teil der [[Dampfbahn-Route Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Bauwerke sind in Löthain vom sächsischen Innenministerium in die [[Liste der Kulturdenkmale in Käbschütztal#Löthain|Kulturdenkmalliste für Käbschütztal]] aufgenommen worden, darunter neben dem Bahnhof u.&amp;amp;nbsp;a. eine Höhensäule auf der Korbitzhöhe sowie das sog. „Römerhaus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blaschke, Karlheinz&amp;#039;&amp;#039;, Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eichler, Ernst; Walther, Hans&amp;#039;&amp;#039;, Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wagner, Wolfram; Wunderwald, Peter&amp;#039;&amp;#039;, Die Schmalspurbahn Lommatzsch-Löthain – Meißen-Triebischtal&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schnell, Hans-Dieter&amp;#039;&amp;#039;, Der Bergbau in Deutschland und insbesondere in unserer Meißner Heimat&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Höfer, Horst&amp;#039;&amp;#039;, Rings um Löthain&lt;br /&gt;
* {{WdH|32}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|41|305|315|Löthain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.loethain.de loethain.de – privater Internetauftritt über Löthain]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Löthain|Löthain}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schmalspurbahnmuseum.jimdo.com/ Website des Museumsbahnhofs Löthain]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* vgl. Auskunft des Bauamtes der Gemeinde Käbschütztal&lt;br /&gt;
* vgl. Stand: 30. Juni 2009, Auskunft des Einwohnermeldeamtes der Gemeinde Käbschütztal&lt;br /&gt;
* vgl. 800 Jahre Kaschka, Mehren, Schletta, Stroischen. Natürliche und gesellschaftliche Entwicklung, 2005, S. 22f&lt;br /&gt;
* vgl.: {{WdH|32|163f|Auflage=2|Jahr=1982}}&lt;br /&gt;
* vgl.: Schnell, Hans-Dieter: Der Bergbau in Deutschland und insbesondere in unserer Meißner Heimat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Käbschütztal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16345639-2|VIAF=236201211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lothain}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Käbschütztal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1334]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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