<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=L%C3%B6hrbach</id>
	<title>Löhrbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=L%C3%B6hrbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%B6hrbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T00:57:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%B6hrbach&amp;diff=253618&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%B6hrbach&amp;diff=253618&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-08T08:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Birkenau (Odenwald)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Birkenau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.546852&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.758673&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 366 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.73&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 638&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.birkenau.de/_obj/03F3A6DF-1B49-4F4D-8877-7CA3134BE5E3/inline/EWO-Stand-2018.pdf |titel=Einwohnerentwicklung in den Ortsteilen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Birkenau |abruf=2020-01 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200105150754/https://www.birkenau.de/_obj/03F3A6DF-1B49-4F4D-8877-7CA3134BE5E3/inline/EWO-Stand-2018.pdf |archiv-datum=2020-01-05 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 69488&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06201&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = BirkenauLöhrbachWaldskopfN.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick nach Süden von der Sattelhöhe vor Schnorrenbach auf Löhrbach; im Hintergrund links der Waldskopf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:BirkenauLöhrbachKathKircheUnbeflecktesHerzMariens.JPG|mini|Katholische Pfarrkirche Unbeflecktes Herz Mariens]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Löhrbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der östlichste Ortsteil von [[Birkenau (Odenwald)|Birkenau]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Löhrbach liegt im westlichen [[Odenwald]] in der Nähe der [[Bergstraße]] im Tal des &amp;#039;&amp;#039;Löhrbachs&amp;#039;&amp;#039; (dem Oberlauf des &amp;#039;&amp;#039;Kallstädter Bachs&amp;#039;&amp;#039;), einem linken östlichen Seitental der [[Weschnitz]]. Die Häuser und landwirtschaftlichen Gehöfte des Dorfes liegen im Talgrund verstreut auf der ganzen Länge der Gemarkung von fast drei Kilometer zwischen [[Ober-Abtsteinach]] oberhalb im Osten und [[Kallstadt (Birkenau)|Kallstadt]] unterhalb im Westen. Das Tal ist eingerahmt von den bewaldeten Höhen des &amp;#039;&amp;#039;Kisselbuschs&amp;#039;&amp;#039; (502 Meter) und [[Götzenstein]]s (522 Meter) im Norden und der höchsten Erhebung der Gemeinde Birkenau, des 538 Meter hohen [[Waldskopf]]s im Süden. Zur Gemarkung Löhrbach zählen auch die Weiler [[Schnorrenbach]] im Norden und [[Buchklingen (Birkenau)|Buchklingen]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Löhrbach entstand im Gebiet der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039;, einem Verwaltungsbezirk des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]]. Am 20. Januar 773 schenkte [[Karl der Große]] die Stadt Heppenheim nebst der &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039; dem [[Kloster Lorsch|Reichskloster Lorsch]]. Von hier wurde die Urbarmachung und Besiedlung des Gebietes betrieben. Der Blütezeit des Klosters Lorsch, in dessen Gebiet Löhrbach lag, folgte im 11. und 12. Jahrhundert sein Niedergang. 1232 wurde das Kloster dem [[Erzbistum Mainz]] unterstellt. 1461 verpfändete [[Kurmainz]] infolge der [[Mainzer Stiftsfehde]] diese Besitzungen an die [[Kurpfalz]]. Diese wechselte 1556 zum [[Protestantismus|protestantischen]] Glauben und hob 1564 das Kloster auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Ortes findet sich 1071 als &amp;#039;&amp;#039;Lerlebach&amp;#039;&amp;#039; im [[Lorscher Codex]], einem Besitzverzeichnis der [[Kloster Lorsch|Abtei Lorsch]], als König [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig der Bayer]] dem Kloster Lorsch unter anderem den Besitz von 14 [[Hubengut|Huben]], zwei Teilen des [[Zehnte]]n und einer Mühle zu &amp;#039;&amp;#039;Lerlebach&amp;#039;&amp;#039; bestätigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1232 unterstellte Kaiser [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] die Reichsabtei Lorsch dem [[Erzbistum Mainz]] und dessen Bischof [[Siegfried III. von Eppstein|Siegfried III.]] zur Reform. Die [[Benediktiner]] widersetzten sich der angeordneten Reform und mussten deshalb die Abtei verlassen. Sie wurden durch [[Zisterzienser]] aus dem [[Kloster Eberbach]] und diese 1248 durch [[Prämonstratenser]] aus dem [[Kloster Allerheiligen (Schwarzwald)|Kloster Allerheiligen]] ersetzt. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Kloster als [[Propstei (Kirche)|Propstei]] weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1267 wurde erstmals ein [[Burggraf]] auf der [[Starkenburg (Burg)|Starkenburg]] (über Heppenheim) genannt, der auch das [[Oberamt Starkenburg|„Amt Starkenburg“]], zu dem Löhrbach zählte, verwaltete. Das Erzstift Mainz verkaufte 1347 das Dorf an den Ritter &amp;#039;&amp;#039;Anselm von Hemsbach&amp;#039;&amp;#039;. Wie lange es in dessen Besitz war, ist nicht belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der für [[Kurmainz]] verhängnisvollen [[Mainzer Stiftsfehde]] wurde das Amt Starkenburg an Kurpfalz wiedereinlöslich verpfändet und blieb anschließend für 160&amp;amp;nbsp;Jahre pfälzisch. Pfalzgraf [[Friedrich I. (Pfalz)|Friedrich I.]] hatte sich für seine Unterstützung von [[Diether von Isenburg|Erzbischof Diether]] im durch die beiden Kurfürsten am 19. November 1461 geschlossenen „Weinheimer Bund“ das „Amt Starkenburg“ verpfänden lassen, wobei Kurmainz das Recht erhielt, das Pfand für 100.000&amp;amp;nbsp;Pfund wieder einzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1480 wird berichtet, dass das Dorf jährlich 19&amp;amp;nbsp;[[Münzen des Mittelalters|Pfund]] und 10&amp;amp;nbsp;[[Schilling]]e an die [[Keller (Amt)|Kellerei]] zu Heppenheim abzuführen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der [[Reformation]] sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem [[Martin Luther|lutherischen]] Glauben, aber erst unter [[Ottheinrich]], Kurfürst von 1556 bis 1559, erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der lutherischen und [[Reformierte Kirchen|reformierten]] Konfession. Als Folge der Reformation hob die Kurpfalz 1564 das Kloster Lorsch auf. Die bestehenden Rechte wie [[Zehnte]]n, Grundzinsen, [[Gült]]en und [[Gefälle (Recht)|Gefälle]] des Klosters Lorsch wurden fortan durch die „Oberschaffnerei Lorsch“ wahrgenommen und verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seite=178 |Seiten=178ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gericht und untergeordnete Verwaltungseinheit entwickelte sich die [[Zent Abtsteinach]], deren älteste erhalten gebliebene Beschreibung aus dem Jahr 1590 stammt und in der Löhrbach als Teil der [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zent]] bereits genannt wurde. Im Laufe des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) eroberten spanische Truppen der [[Katholische Liga (1609)|„Katholischen Liga“]] die Region und stellten damit 1623 die Kurmainzer Herrschaft wieder her. Dadurch wurde die durch die Pfalzgrafen eingeführte [[Reformation]] weitgehend wieder rückgängig gemacht und die Bevölkerung musste wieder zum [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Glauben zurückkehren. Zwar zogen sich die spanischen Truppen nach 10 Jahren vor den anrückenden Schweden zurück, aber nach der Niederlage der Evangelischen in der [[Schlacht bei Nördlingen|Nördlingen]] 1634 verließen auch die Schweden die Bergstraße und mit dem Schwedisch-Französischen Krieg begann ab 1635 das blutigste Kapitel des Dreißigjährigen Krieges. Aus der Region berichten die Chronisten aus jener Zeit: „Pest und Hunger wüten im Land und dezimieren die Bevölkerung, sodass die Dörfer öfters völlig leer stehen“. Mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] von 1648 wurde die Einlösung der Pfandschaft endgültig festgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1658 ließ der Mainzer Erzbischof [[Johann Philipp von Schönborn]] in Ober-Abtsteinach eine dem heiligen [[Bonifatius]] geweihte Kirche errichten, zu deren Pfarrei 23 Orte gehörten und die die einzige Kirche der ganzen „Zent Abtsteinach“ war und zum „Bergsträßer [[Landkapitel]]“ zählte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1654 ist der Nachweis erhalten, dass alle „Centmänner“ [[Leibeigenschaft|Leibeigene]] von Kurmainz waren. Außerdem ist überliefert, dass Löhrbach aus 16 Huben bestand und die Orte [[Trösel]] und Löhrbach bezüglich der [[Niedere Gerichtsbarkeit|„Niederen Gerichtsbarkeit“]] ein gemeinsames „Ganzes Gericht“ unterhielten. Vom Zehnten fielen in diesem Jahr 2/3 an das Waisenhaus in [[Handschuhsheim]] und 1/3 an das Domkapitel zu Mainz, den „kleinen Zehnten“ erhielt der Pfarrer von [[Weinheim]] und später der Pfarrer von [[Ober-Abtsteinach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es 1782 zu einer Umstrukturierung im Bereich des Kurmainzer [[Oberamt Starkenburg|Amtes Starkenburg]] kam, wurde der Bereich des Amtes in die vier untergeordneten [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogteien]] Heppenheim, Bensheim, Lorsch und Fürth aufgeteilt und das Amt in Oberamt umbenannt. Die [[Zent (Historische Verwaltungseinheit)|Zente]] [[Zent Fürth|Fürth]], [[Zent Mörlenbach|Mörlenbach]] und Abtsteinach, wo Löhrbach lag, wurden der [[Amt Fürth (Odenwald)|Amtsvogtei Fürth]] unterstellt und mussten ihre Befugnisse weitgehend abgeben. Zwar blieb die Zentordnung mit dem Zentschultheißen formal bestehen, dieser konnte jedoch nur noch die Anordnungen der übergeordneten Behörden ([[Oberamt Starkenburg]], Unteramt Fürth) ausführen. Das „Oberamt Starkenburg“ gehörte verwaltungsmäßig zum [[Kurmainz#Das Gebiet des Kurfürstentums und des Erzbistums Mainz|„Unteren Erzstift“]] des [[Kurmainz|Kurfürstentums Mainz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vom 19. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 erhielt die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], als Ausgleich für verlorene linksrheinische Gebiete, unter anderem rechts des Rheins gelegene Teile der aufgelösten Fürstentümer [[Kurmainz]], [[Kurpfalz]] und des [[Bistum Worms|Worms]] zugesprochen. Damit kam auch das Oberamt Starkenburg und mit ihm Löhrbach an Hessen-Darmstadt. Dort wurde die „Amtsvogtei Fürth“ vorerst als hessisches [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] weitergeführt, während das Oberamt Starkenburg 1805 aufgelöst wurde. Die übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“, der ab 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|311428620|Seite=358ff|Seiten=358ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]] wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Damit hatten die Zente und die mit ihnen verbundenen Zentgerichte endgültig ihre Funktion eingebüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 wurde das ehemals Pfälzische [[Oberamt Lindenfels]] aufgelöst und das bereits als Zentort bestehende Wald-Michelbach erhielt eine eigene [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]], deren Amtsbereich auch Löhrbach zugewiesen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KD&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seite=243}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad Dahl berichtet 1812 in seiner &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues&amp;#039;&amp;#039; über&lt;br /&gt;
Löhrbach als Ort der „Zent Abtsteinach“:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Löhrbach (&amp;#039;&amp;#039;Lerlebach&amp;#039;&amp;#039;, 1071) ein Dorf von 17 Höfen mit 23 Häusern und 266 Seelen. Von Absteinach ist es ½&amp;amp;nbsp;Stunde entfernt. Es hat eine Mühle und ein gemeines Wäldchen. Von dem dasigen Zehenden erhält der Pfarrer zu Abtsteinach jährlich 11 [[Malter (Einheit)|Malt.]] [[Hafer|Haber]].&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dahl&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seite=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] des Großherzogtums aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e eingeführt, wobei Löhrbach zum [[Landratsbezirk Lindenfels]] kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Deren [[Gerichtsbezirk]]e entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken. Für den Landratsbezirk Lindenfels war das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die Verwaltung auf Gemeindeebene neu. So war die [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Ober-Abtsteinach|Oberabtsteinach]] für Löhrbach und die Orte [[Trösel]], [[Buchklingen (Birkenau)|Buchklingen]], [[Unter-Flockenbach|Eichelberg]] (heute Eichelberger Höfe in der Gemarkung Unter-Flockenbach), [[Unter-Flockenbach|Flockenbach (heute Unter-Flockenbach)]], [[Gorxheim]], [[Gorxheim|Kunzenbach (heute eine Siedlung in der Gemarkung Gorxheim)]] und [[Unter-Abtsteinach|Unterabtsteinach]] zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von [[Schultheiß]]en mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3555013521|Seite=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Löhrbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Löhrbach (L. Bez. Lindenfels) kath. Filialdorf; liegt 3&amp;amp;nbsp;St. von Lindenfels und hat 30 Häuser und 309 kath. Einw. – Der Ort kommt 1071 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lerlebach&amp;#039;&amp;#039; vor und ist 1802 von Mainz an Hessen gekommen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem jetzt Löhrbach gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1848 wurden die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum [[Regierungsbezirk Heppenheim]] vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der [[Reaktionsära]], kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Löhrbach wurde Teil des neu geschaffenen [[Kreis Lindenfels|Kreises Lindenfels]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren |Titel=Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852 |Sammelwerk=Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30 |Datum= |Seiten=224–229 |Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00232.html?zoom=0.7000000000000002 Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital] |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und [[Kataster]]listen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3110190567|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ergaben für Löhrbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|866461332|Seite=345}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: Katholisches Filialdorf mit 379 Einwohnern. Die Gemarkung bestand aus 1891 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 1042 Morgen Ackerland, 321 Morgen Wiesen und 496 Morgen Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Statistiken des Großherzogtums Hessen werden, bezogen auf Dezember 1867, für das Filialdorf Löhrbach mit eigener Bürgermeisterei, 47 Häuser, 407 Einwohnern, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Wald-Michelbach, die evangelische Pfarrei Birkenau mit dem Dekanat in Lindenfels und die katholische Pfarrei Ober-Abtsteinach des Dekanats Heppenheim, angegeben. Die Bürgermeisterei verwaltete außerdem das Filialdorf [[Buchklingen (Birkenau)|Buch-Klingen]] (22 Häuser, 141 Einw.), das in der Löhrbacher Gemarkung lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde eine Anzahl von Verwaltungsreformen beschlossen. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Wiedereingliederung Löhrbachs in den [[Kreis Heppenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kukowski: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3&amp;#039;&amp;#039;, K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 wurde Gemarkungsgröße mit 472,8&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hessischen Provinzen Starkenburg, [[Rheinhessen (Provinz)|Rheinhessen]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat dann eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen [[Landkreis Bergstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. |titelerg=Die Entstehung des Kreises Bergstraße |datum=2007 |seiten=109 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |abruf=2015-02-09 |format=PDF; 9,0&amp;amp;nbsp;MB |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Einwohnerzahlen von 1939 und 1946 zeigen, nahm auch Löhrbach nach dem Krieg viele [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge und Vertriebene]] aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|ehemaligen deutschen Ostgebieten]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 473&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben, davon waren 142&amp;amp;nbsp;ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurden zum 31. Dezember 1971 die die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Löhrbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |nr=46 |jahr=1971 |datum=1971-11-14 |seite=4 |seiten=1828 |fundstelle=Punkt 1506; Abs. 3. |kbytes=6030}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Nieder-Liebersbach]] auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Birkenau [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=349}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurden aus der Löhrbacher Gemarkung zwei [[Ortsbezirk]]e  eingerichtet: einer für Löhrbach selbst und einer für den Weiler [[Buchklingen (Birkenau)|Buchklingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.birkenau.de/_obj/2123D3EC-E248-4368-B42C-BB862B5F8A28/inline/Hauptsatzung-Entwurf-nach-HFA-Verwaltung-ohne-Kommentar-neu.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Birkebau |abruf=2019-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;750&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160428094933/http://www.birkenau.de/_obj/2123D3EC-E248-4368-B42C-BB862B5F8A28/inline/Hauptsatzung-Entwurf-nach-HFA-Verwaltung-ohne-Kommentar-neu.pdf |archiv-datum=2016-04-28 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Während in der Hauptsatzung von einer &amp;#039;&amp;#039;ehemaligen Gemeinde Buchklingen&amp;#039;&amp;#039; die Rede ist, weist die &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Gemeindegrenzenkarte Hessen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Grenzen nach dem Stand 1. Juli 1972 mit Darstellung der Eingemeindungen, Zusammenschlüsse und Neubildungen von Gemeinden seit 1945&amp;quot;, eine Gemeinde Buchklingen nicht aus. Vielmehr schließt die dort dargestellte Gemarkung Löhrbach erkennbar die Lage von Buchklingen mit ein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtszugehörigkeit in Hessen ===&lt;br /&gt;
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das Fürstentum Starkenburg wurde das „Hofgericht Darmstadt“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde weiter durch die Ämter, Standesherren und [[Patrimonialgericht]]e wahrgenommen. Für Löhrbach war damit das [[Amt Fürth (Odenwald)|Amt Fürth]] zuständig. Ab 1813 war dann das neu gebildete Justizamt in Fürth die erste Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einrichtung der [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Amtsgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] das Gericht erster Instanz. 1853 wurde daraus ein neuer Landgerichtsbezirk ausgegliedert, das [[Landgericht Waldmichelbach]], zu dem auch Löhrbach gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch [[Amtsgericht]]e an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen [[Landgericht]]e nun als Obergerichte fungierten, wurde nun das [[Amtsgericht Wald-Michelbach]] im Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde der Amtsgerichtsbezirk Wald-Michelbach [[Zweiter Weltkrieg|kriegsbedingt]] vorübergehend aufgelöst, dem [[Amtsgericht Fürth (Hessen)|Amtsgericht Fürth]] zugeordnet und dort als Zweigstelle geführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=OL |ID=13165 |titel=Wald-Michelbach, Landkreis Bergstraße |datum=2020-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, was nach dem Krieg wieder rückgängig gemacht wurde. Zum 1. Juli 1968 wurde dann das Amtsgericht Wald-Michelbach aufgelöst&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) |fundstelle=Artikel 1, Abs. 1 g) und Artikel 2, Abs. 1 c)|nr=4| jahr=1968 |datum=1968-02-12 |seite=1 |seiten=41–44 |kbytes=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, womit Löhrbach endgültig in die Zuständigkeit des Amtsgerichts Fürth kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Löhrbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1782: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]], [[Oberamt Starkenburg|Amt Starkenburg]] (1461–1650 an [[Kurpfalz]] verpfändet), [[Zent Abtsteinach]]&lt;br /&gt;
* ab 1782: Heiliges Römisches Reich, Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, [[Oberamt Starkenburg]], [[Amt Fürth (Odenwald)|Amtsvogtei Fürth]]&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], [[Amt Fürth (Odenwald)|Amt Fürth]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Fürth&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1812: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Starkenburg, [[Amt Waldmichelbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Waldmichelbach&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Lindenfels]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Bergstraße]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Gemeinde Birkenau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Löhrbach 705 Einwohner. Darunter waren 30 (4,6 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 123 Einwohner unter 18 Jahren, 306 waren zwischen 18 und 49, 144 zwischen 50 und 64 und 132 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 294 Haushalten. Davon waren 78 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 81 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 111 Paare mit Kindern, sowie 18 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 51 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 198 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 261 Einwohner, 23 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 266 Einwohner, 23 Häuser (17 Höfe)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dahl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 309 Einwohner, 30 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 548 Einwohner, 69 Häuser (mit Buchklingen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Löhrbach|width=450|float=none|maxEinwohner=750&lt;br /&gt;
|472|524|545|525|563|538|538|569|540|594|549|590|541|494|664|615|573|655|709&lt;br /&gt;
|vor1834=(1806,261)(1812,266)(1829,309)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,755)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2005,681))(2011,705)(2015,677)(2018,638)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Birkenauf&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 309 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 60 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 9,16 %), 594 katholische (= 90,69 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
;Ortsbeirat&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Ortsbeirat 2021&lt;br /&gt;
|SPD|FDP|CDU&lt;br /&gt;
|| CDU   = 5&lt;br /&gt;
| SPD   = 1&lt;br /&gt;
| GRÜNE = &lt;br /&gt;
| FDP   = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Für Löhrbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Löhrbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]], nach Maßgabe der §§ 81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des [[Kommunalwahlrecht (Hessen)|Kommunalwahlgesetzes]] in der jeweils gültigen Fassung gebildet. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Löhrbach 62,42 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06431004/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=515&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_770 |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbeirat Löhrbach |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Birkenau |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurden gewählte: fünf Mitglieder der [[CDU]] und je ein Mitglied der [[SPD]] und der [[Freie Demokratische Partei|FDP]]. Der Ortsbeirat wählte Stefan Roewer (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://ris.birkenau.de/Committee.mvc/Details/127516/21.03.2025 |titel=Ortsbeirat Löhrbach |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Birkenau |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den Straßenverkehr ist Löhrbach durch die Landesstraße L 3408 erschlossen, die der Länge nach durch das Tal führt und die Kerngemeinde Birkenau mit [[Abtsteinach]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Konrad Dahl: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1812.&lt;br /&gt;
* Georg W. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1&amp;#039;&amp;#039;  Oktober 1829 ([http://books.google.de/books?id=SJcAAAAAcAAJ online bei Google Books])&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Birkenau-Löhrbach |GND=4653997-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.birkenau.de/unsere-gemeinde/kennenlernen/ortsteile/loehrbach &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Löhrbach.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Birkenau.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ID=13126|ref=nein | titel=Löhrbach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ID=431004040|ref=nein|datum=2018-05-09|titel=Löhrbach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|614375103|Seiten=441–442}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |seiten=8 und 62 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.birkenau.de/_obj/166E48E4-CA08-4F75-A184-50B4ED4D532E/inline/Stand-der-Einwohner-in-den-Ortsteilen.pdf|titel=Einwohnerentwicklung in den Ortsteilen |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Birkenau |abruf=2020-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200105150754/https://www.birkenau.de/_obj/03F3A6DF-1B49-4F4D-8877-7CA3134BE5E3/inline/EWO-Stand-2018.pdf |format=PDF;&amp;amp;nbsp;158&amp;amp;nbsp;kB |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Birkenau (Odenwald)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4653997-9|VIAF=5753148037712988350002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lohrbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Birkenau, Odenwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1071]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>