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	<title>Löffingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:54:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%B6ffingen&amp;diff=74478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FrankZ68: /* Wirtschaft und Infrastruktur */</title>
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		<updated>2025-04-25T14:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Stadtwappen Löffingen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/53/01/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/20/37/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Löffingen in FR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Breisgau-Hochschwarzwald&lt;br /&gt;
|Höhe              = 800&lt;br /&gt;
|PLZ               = 79843&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07654, [[Unadingen|07707]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08315070&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Kernstadt und 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.loeffingen.de/ www.loeffingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Tobias Link&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Löffingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]], gelegen an der [[Höllentalbahn (Schwarzwald)|Höllentalbahn]] [[Titisee-Neustadt]]–[[Donaueschingen]] und der [[Bundesstraße 31]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist der anerkannte Wallfahrtsort Löffingen mit dem [[Witterschneekreuz]] durch die südlich der Stadt gelegene [[Wutachschlucht]] und den Freizeitpark &amp;#039;&amp;#039;[[Tatzmania]]&amp;#039;&amp;#039; mit Wildgehege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Naturraum ==&lt;br /&gt;
Als einzige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] des [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald]] hat Löffingen Anteil an der naturräumlichen Einheit [[Baar (Landschaft)|Baar]]. Der plötzliche Übergang vom dicht bewaldeten [[Schwarzwald|Hochschwarzwald]] zum weitgehend offenen Land der Baar wird den auf der B&amp;amp;nbsp;31 von [[Freiburg im Breisgau]] nach [[Donaueschingen]] Fahrenden bei [[Rötenbach (Friedenweiler)|Rötenbach]] (4 km westlich von Löffingen) deutlich, wo der [[Buntsandstein]] in den [[Muschelkalk]] übergeht. Der Großteil der Naturraumeinheit Baar liegt freilich im sich nach Norden und Osten anschließenden [[Schwarzwald-Baar-Kreis]], von dem Löffingen durch die [[Gauchach]] abgetrennt ist. Die südlich und westlich der Gauchach gelegenen von Muschelkalk- und Keuperschichten geprägten Gebiete werden heute zweckmäßig als [[Baar (Landschaft)|Westbaar]] beziehungsweise Löffinger Muschelkalkhochland bezeichnet. Im Süden bildet die [[Wutachschlucht]] eine weitere natürliche Leitlinie, die gleichzeitig die Grenze zum [[Landkreis Waldshut]] bildet. Die Schluchten beider Gewässer waren (Gauchach) bzw. sind (Wutach) vor allem bei winterlicher Witterung wirksame Verkehrsschranken. Weitere kleinere Bachläufe durchfließen das Gebiet der Stadt Löffingen vor allem von Nordwest nach Südost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Westbaar im Vergleich zum Schwarzwald auf den ersten Blick eher sanft wellig erscheint, gibt es markante Höhenunterschiede. Der höchste Punkt wird mit 935&amp;amp;nbsp;m im Nordwesten des Stadtgebiets am Hochmoos an der Gemarkungsgrenze zu [[Friedenweiler]] erreicht. Von dort fällt die Gemarkung relativ gleichmäßig nach Süden und Osten ab, bis sie den Rand der Gauchach-/Wutachschlucht erreicht. Am Zusammenfluss von Gauchach und Wutach, wo die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Schwarzwald-Baar und Waldshut aufeinandertreffen, wird mit 574&amp;amp;nbsp;m der tiefste Punkt Löffingens erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang beider Schluchten sowie im Norden der Löffinger Gemarkung sind große Flächen bewaldet, während auf der Hochfläche der Westbaar landwirtschaftliche Nutzung vorherrscht. Der Waldanteil von 45,4 % ist aber im Vergleich zu den dem Naturraum [[Schwarzwald]] zugehörigen westlich gelegenen Nachbargemeinden [[Eisenbach (Hochschwarzwald)|Eisenbach]] (66,0 %), [[Lenzkirch]] (70,1 %) und Friedenweiler (77,5 %) deutlich geringer. Der [[Wald|Bewaldungsgrad]] der beiden südlich und nordöstlich gelegenen Nachbarstädte [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]] und [[Bräunlingen]] liegt mit 55,1 % bzw. 50,9 % etwas über dem Wert Löffingens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Löffinger Gemarkung befinden sich Teile des Natur- und [[Landschaftsschutzgebiet]]es [[Wutachschlucht]]. Im Jahr 1991 wurde südwestlich der Kernstadt das Natur- und Landschaftsschutzgebiet [[Ochsenberg-Litzelstetten]] ausgewiesen, um die wenigen dort noch vorhandenen [[Quellsümpfe|Quellsumpf]], [[Feuchtgebiet]]e mit [[Streuwiese]]n, und für die Westbaar typischen [[Hecke]]nlandschaften zu erhalten. Durch einen Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 1992 wurde für die unbebauten Teile der Gemarkungen Löffingen und Seppenhofen ein [[Biotopvernetzung]]skonzept erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Löffingen: Stadt auf der Baar im Umbruch? - Eine Lokaluntersuchung&amp;#039;&amp;#039; Fritsche, Freiburg 2003, ISBN 978-3-638-71354-2. S. 9ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet befanden sich die bis auf geringe Reste abgetragenen [[mittelalter]]lichen Burgen [[Burg Neu-Blumberg]] und [[Burg Stallegg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Löffingen Maienländer Tor.jpg|Maienländer Tor&lt;br /&gt;
 Löffingen Rathausplatz.jpg|Rathausplatz&lt;br /&gt;
 Baarlandschaft Witterschnee.jpg|Blick über die Westbaar westlich von Löffingen zur Wallfahrtskirche Witterschnee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Loeffingen goeschweiler 3353.jpg|mini|Göschweiler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sepp1.JPG|mini|Seppenhofen]]&lt;br /&gt;
Zu Löffingen gehören die ehemaligen Gemeinden [[Bachheim]], Dittishausen,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Emil Ketterer: &amp;#039;&amp;#039;Dittishausen – Beiträge zu seiner Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Göschweiler]], Reiselfingen, Seppenhofen und [[Unadingen]]. Zur ehemaligen Gemeinde Bachheim gehören das Dorf Bachheim, der Weiler Neuenburg und die Wohnplätze Burgmühle, Oberburg und Unterburg. Zur ehemaligen Gemeinde Dittishausen gehören das Dorf Dittishausen und das Gehöft Weiler. Zur ehemaligen Gemeinde Göschweiler gehören das Dorf Göschweiler, die Höfe [[Schattenmühle]] und Hofgut Stallegg und der Wohnplatz Elektrizitätswerk Stallegg. Zur Stadt Löffingen in den Grenzen von vor der [[Gemeindereform]] der 1970er Jahre gehören die Stadt Löffingen, der Weiler Krähenbach, das Gehöft Witterschnee und die Wohnplätze Bleiche, Öle, Paradies, Reichberg und Ziegelhütte. Zur ehemaligen Gemeinde Reiselfingen gehören das Dorf Reiselfingen und der Weiler Dietfurt. Zur ehemaligen Gemeinde Seppenhofen gehören das Dorf Seppenhofen, die Höfe Obermühle und Unter(Linsi)mühle und der Wohnplatz Bahnstation Reiselfingen-Seppenhofen. Zur ehemaligen Gemeinde Unadingen gehören das Dorf Unadingen, die Höfe Eulenmühle und Grünburg und die Wohnplätze Posthaus und Bahnstation Unadingen. Im Stadtteil Göschweiler liegen die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Räuberschlößchen und Neublumberg. Im Stadtteil Löffingen liegen die abgegangenen Ortschaften Alenberg, Künsingen und Litzelstetten. Im Stadtteil Seppenhofen liegen die abgegangenen Ortschaften Niederhofen und Oberhofen und im Stadtteil Unadingen liegt die abgegangene Ortschaft Mauchen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 122–127&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtteile Löffingens und ihre Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stadtteil !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.loeffingen.de/index.php?id=57 |titel=Löffingen im Detail Lage, Fläche, Einwohner |werk=loeffingen.de |datum=2023-12-31 |abruf=2024-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Löffingen|| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3382&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unadingen || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1038&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dittishausen || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 917&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Seppenhofen || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reiselfingen || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 581&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Göschweiler || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 498&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bachheim || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 377&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadt Löffingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7787&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stand:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 31. Dez. 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vergangenen Jahr (2022) gab es zahlreichen Kirchenaustritte in Löffingen – 99 Katholiken oder 1 % der Gesamtbevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/loeffingen/dekanat-neustadt-wird-zur-grosspfarrei;art372525,11502170 |titel=Dekanat Neustadt wird zur Großpfarrei |hrsg=[[Südkurier]]|datum=2023-03-16|zugriff=2024-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Löffingen sw.jpg|mini|Löffingen früher]]&lt;br /&gt;
Die Besiedlung begann in der Jungsteinzeit; etwa 2500 Steinhügel im Raum Löffingen von 1700 bis 1300 vor Christus sind erhalten. Von 600 bis 300 vor Christus haben Kelten diese Grabhügel für Nachbestattungen benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4. Jahrhundert begann die Besiedlung der [[Baar (Landschaft)|Westbaar]] durch die [[Alemannen]], in Löffingen auf dem Alenberg, die etwa bis zum 6. Jahrhundert anhielt.&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Löffingens kann auf das Jahr 819 zurückgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1270 wurden Löffingen die Stadtrechte durch die [[Fürstenhaus Fürstenberg|Fürstenberger]] verliehen. Löffingen entwickelte sich immer weiter zum zentralen Ort der Westbaar, so dass es 1485 zur ersten [[Stadterweiterung]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1275 erstmals urkundlich erwähnte Kirche von Reiselfingen gehörte zum [[Damenstift Säckingen]] und wurde später aufgrund ihrer geringen Einkünfte als Filialkirche der Kirche von Löffingen unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg TUMBÜLT, Zur Geschichte der ehemals Säckinger Patronatspfarrei Reiselfingen, in: ZGORh 72, 1918, S. 114&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1500 lag Löffingen im [[Schwäbischer Reichskreis|Schwäbischen Reichskreis]]. Im Jahr 1534 brach der erste von zwei großen Stadtbränden aus. Dieser Brand zerstörte die ganze Stadt, nur die Kirche blieb erhalten. Im weiteren Verlauf führten die Kriege im 16. bis 19. Jahrhundert immer wieder zu kleinen Krisen, die gut bewältigt wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischen 1728 und 1772 gab es einen Waldprozess gegen die Fürstenberger, den die Stadt gewinnen konnte. Sie erhielt neues Waldgebiet. Des Weiteren entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden [[Wallfahrtsort]] mit Pilgerungen zum [[Witterschneekreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1880 verlor Löffingen die zentrale Marktfunktion. 1901 wurde der Ort an die [[Höllentalbahn (Schwarzwald)|Höllentalbahn]] angeschlossen und der [[Bahnhof Löffingen]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1907 wurden bei einem Großbrand 15 Häuser zerstört. Er breitete sich in der heutigen Demetriusstraße aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://loeffingen-damals.de/blick-auf-den-brandplatz-in-der-demetriusstrasse-1907/ Blick auf den Brandplatz 1907 – Löffingen damals], abgerufen am 17. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1919 bezog das [[Fürstenhaus Fürstenberg]] in Donaueschingen Fremdstrom vom [[Kraftwerk Laufenburg]], da das [[Flusskraftwerk Stallegg]] nicht mehr ausreichte. Im Zuge dieser Maßnahme konnten zusätzlich Löffingen und sämtliche späteren Ortsteile ebenfalls mit Strom versorgt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Johne: &amp;#039;&amp;#039;Sechzig Jahre Fürstlich Fürstenbergisches Elektrizitätswerk in Donaueschingen 1895–1955&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Vorwerk, Stuttgart 1955, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Nachmittag des 28. Juli 1921, einem heißen Sommertag, ereignete sich der zweite große Stadtbrand im 20. Jahrhundert. Dabei wurden 36 Häuser total zerstört, ausgehend vom Stadtkern in Richtung Osten zum Alenberg. Die enge Bebauung, Windeinfluss und Wassermangel machten die Löscharbeiten schwierig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://loeffingen-damals.de/tag/grossbrand-1921/ Großbrand 1921 – Löffingen damals], abgerufen am 17. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden 209 Personen obdachlos, der Gesamtschaden wurde auf 20 Millionen Reichsmark geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badische-zeitung.de/als-die-loeffinger-innenstadt-vor-hundert-jahren-in-flammen-stand--203687949.html Badische Zeitung] – Als die Löffinger Innenstadt vor hundert Jahren in Flammen stand – 27. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde Löffingen nicht von Bombardierungen und Zerstörung verschont. Die Altstadt blieb jedoch weitgehend erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Seppenhofen nach Löffingen eingemeindet, am 1. Juni 1972 folgte die Eingemeindung von Göschweiler. Bachheim wurde am 1. Januar 1974 nach Löffingen eingemeindet. Am 1. Januar 1975 wurde die heutige Stadt Löffingen durch Vereinigung von Löffingen mit Dittishausen, Reiselfingen und Unadingen neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=500, 508 und 509}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Verbesserung der Infrastruktur wurden 1988 das Kultur- und Fremdenverkehrszentrum und 1997 das [[Interkommunales Gewerbegebiet|Interkommunale Gewerbegebiet]] an der [[Bundesstraße 31]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 64,6 %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = [[CDU]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 40.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 37.9&lt;br /&gt;
|FARBE1=110000|PARTEI2        = [[Freie Demokratische Partei|FDP]]/FW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 30.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 38.4&lt;br /&gt;
|FARBE2         = ffff00&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Listenverbindung&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = [[SPD]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 24.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 23.7&lt;br /&gt;
|FARBE3=DD0000|PARTEI4=[[Bündnis 90/Die Grünen]]|ERGEBNIS4=4.6|FARBE4=11AA00}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 64,6 % (+ 1,9 %p) zu folgendem Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei / Liste !! Stimmenanteil !! +/− %p !! Sitze !! +/−&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 40,5 % || + 2,6 || 8  || − 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei|FDP]]/[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FW]] || 30,6 % || − 7,8 || 6  || + 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 24,3 % ||  + 0,6 || 4  || − 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|4,6 %&lt;br /&gt;
| + 4,6&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| + 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 100 % || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;− 5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist Tobias Link. Er übt sein Amt seit dem 17. Februar 2014 aus. Am 28. November 2021 wurde er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Weiler (Löffingen) jm52621.jpg|mini|hochkant|Kapelle Weiler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiselfingen, Kirche St. Fridolin.jpg|mini|hochkant|Kirche St. Fridolin im Ortsteil Reiselfingen]]&lt;br /&gt;
* Die Kapelle am Ort des abgegangenen Gehöfts Weiler ist nach Angaben ihres Erhaltungs- und Förderungsvereins das zweitälteste Gebäude der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;Verein zur Erhaltung und Förderung der Kapelle Weiler e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.weiler-kapelle.de/?dispatch=43&amp;amp;24=84&amp;amp;34=34&amp;amp;44=3&amp;amp;72=34#34 Das Projekt Weiler-Kapelle]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 20. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Kirche von Dittishausen erhielt 1906 zwei romanische Seitenaltäre der &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Moroder&amp;#039;&amp;#039;; der linke die Gottesmutter thronend mit als Flachreliefs gestalteten Bildern der Heiligen Barbara und Agnes, der rechte den Heiligen Petrus darstellend mit Bildnissen der Heiligen Josef und Wendelin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Scheurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Altäre der Offenburger Altarbauer [[Moroder]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 147–182, hier: S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Kirche [[St. Bartholomäus (Seppenhofen)|St. Bartholomäus]] in Seppenhofen ist denkmalgeschützt.&lt;br /&gt;
* [[Alemannengrab Dittishausen]], Fundstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist der Löffinger Ortsteil Dittishausen über [[Rötenbach (Friedenweiler)|Rötenbach]] und [[Friedenweiler]] mit [[Titisee-Neustadt]] und über [[Bräunlingen]] mit [[Donaueschingen]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Löffingen ist Sitz des Dekanats Neustadt des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Löffingen gibt es eine Grund-, eine Haupt- und eine Realschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Hartenberg]] (1781–1822), Hochstapler&lt;br /&gt;
* [[Ambros Oschwald]] (1801–1873), Priester, Gründer einer Kolonie in Wisconsin, wuchs in der Lochmühle, Ortsteil Unadingen auf&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Baader]] (1829–1900), Geheimer Oberregierungsrat, Mitglied des Badischen Verwaltungsgerichtshofes&lt;br /&gt;
* [[Anton Viesel]] (vor 1870–unbekannt), Bildhauer, der einige Werke in Freiburg im Breisgau schuf, wurde in Reiselfingen geboren&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hildenbrand]] (1881–1944), Maler, Dozent an der Kunstgewerbeschule Pforzheim, Freimaurer&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Maier (Landrat)|Rudolf Maier]] (1886–1962), Landrat des Kreises Überlingen&lt;br /&gt;
* [[Walter von Lucadou]] (* 1945), Physiker und Parapsychologe&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Zinser]] (* 1964), ehemaliger deutscher Meister im Dreisprung&lt;br /&gt;
* [[Tutilo Burger]] [[Benediktiner|OSB]] (* 1965), Ordensgeistlicher und Erzabt der [[Erzabtei Beuron|Benediktinerabtei Beuron]]&lt;br /&gt;
* [[Katja Marx]] (* 1965), Journalistin und Medienmanagerin&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hummel]] (* 1968), Komponist und Arrangeur&lt;br /&gt;
* [[Martin Braun (Fußballspieler)|Martin Braun]] (* 1968), ehemaliger Mannschaftskapitän des [[SC Freiburg]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Wehrle]] (* 1970), Karriereberater und Autor&lt;br /&gt;
* [[Stefan Evertz]] (* 1974), deutscher Schauspieler und Synchronsprecher&lt;br /&gt;
* [[Markus Schuler]] (* 1977), Fußballspieler, zuletzt für [[Arminia Bielefeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Löffingen verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Guido Andris]] (1879–1974), katholischer Stadtpfarrer von 1929 bis 1934 und NS-Gegner&lt;br /&gt;
* [[Ernst Rudigier]] (1922–1981), Politiker (FDP), war Bürgermeister von Göschweiler&lt;br /&gt;
* [[Stephan Burger]] (* 1962), [[Liste der Erzbischöfe von Freiburg|Erzbischof von Freiburg]], wuchs in Löffingen auf&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/loeffingen/loeffingen-ist-stolz-auf-stephan-burger--85605939.html Neuer Erzbischof: Löffingen ist stolz auf Stephan Burger], [[Badische Zeitung]], 30. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Löffingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1270]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FrankZ68</name></author>
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