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	<title>Löbichau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-03-15T13:24:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Löbichau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/53/30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/15/36/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Löbichau in ABG.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altenburger Land&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Oberes Sprottental&lt;br /&gt;
|Höhe              = 240&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04626&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034496, 036602 &amp;lt;small&amp;gt;(Beerwalde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16077026&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE LOB&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Hauptort, 7 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Beerwalder Straße 33&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gemeinde-loebichau.de/ www.gemeinde-loebichau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rolf Hermann&lt;br /&gt;
|Partei            = FDP&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Löbichau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Altenburger Land]]. Sie gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Löbichau ist die westlichste Gemeinde des Landkreises Altenburger Land. Durch die Gemeinde fließt die [[Sprotte (Fluss)|Großensteiner Sprotte]]. Das Gemeindegebiet wird nach der [[Die Naturräume Thüringens|naturräumlichen Gliederung des Landes Thüringen]] dem Rand des [[Altenburger Lössgebiet]]s zugerechnet. Das Gemeindegebiet liegt am Übergang zum [[Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet]]. Der größte Teil der Gemeindefläche wird landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
Die Gemeinde bestand zunächst aus dem Ortsteil Löbichau. Dann wurden weitere umliegende Dörfer eingemeindet: [[Falkenau (Löbichau)|Falkenau]] am 1. Oktober 1922, [[Großstechau]] und [[Kleinstechau]] am 1. Juli 1950, Drosen mit [[Ingramsdorf]] am 1. Oktober 1961 und [[Beerwalde (Löbichau)|Beerwalde]] am 1. Januar 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Städte sind [[Schmölln]] und [[Posterstein]] (4&amp;amp;nbsp;km östlich), sowie [[Ronneburg (Thüringen)|Ronneburg]] (4&amp;amp;nbsp;km südwestlich) im [[Landkreis Greiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahlen in den Jahren 1933 bis 1939.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=altenburg.html|name=Stadt und Landkreis Altenburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand von 1939:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Löbichau&lt;br /&gt;
:Beerwalde&lt;br /&gt;
:Drosen&lt;br /&gt;
:Großstechau&lt;br /&gt;
:Kleinstechau&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1933&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:364&lt;br /&gt;
:316&lt;br /&gt;
:176&lt;br /&gt;
:149&lt;br /&gt;
:110&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1939&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:326&lt;br /&gt;
:305&lt;br /&gt;
:159&lt;br /&gt;
:156&lt;br /&gt;
:126&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl seit 1994 &amp;#039;&amp;#039;(ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1994: 1.291&lt;br /&gt;
* 1995: 1.286&lt;br /&gt;
* 1996: 1.295&lt;br /&gt;
* 1997: 1.325&lt;br /&gt;
* 1998: 1.329&lt;br /&gt;
* 1999: 1.269&lt;br /&gt;
* 2000: 1.284&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2001: 1.255&lt;br /&gt;
* 2002: 1.268&lt;br /&gt;
* 2003: 1.266&lt;br /&gt;
* 2004: 1.184&lt;br /&gt;
* 2005: 1.174&lt;br /&gt;
* 2006: 1.140&lt;br /&gt;
* 2007: 1.123&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2008: 1.097&lt;br /&gt;
* 2009: 1.103&lt;br /&gt;
* 2010: 1.084&lt;br /&gt;
* 2011: 1.027&lt;br /&gt;
* 2012: 1.007&lt;br /&gt;
* 2013: 1.008&lt;br /&gt;
* 2014: {{0}}992&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2015: {{0}}976&lt;br /&gt;
* 2016: {{0}}960&lt;br /&gt;
* 2017: {{0}}953&lt;br /&gt;
* 2018: {{0}}960&lt;br /&gt;
* 2019: {{0}}973&lt;br /&gt;
* 2020: {{0}}957&lt;br /&gt;
* 2021: {{0}}944&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2022: {{0}}956&lt;br /&gt;
* 2023: {{0}}937&lt;br /&gt;
* 2024: {{0}}931&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Loebichau Schloss Torhaus01.jpg|mini|Torhaus, heute Sitz der Gemeindeverwaltung]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2014|Kommunalwahl am 25. Mai 2014]] setzt sich der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] wie folgt zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2014&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77026 Gemeinderatswahl 2014], abgerufen am 4. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Wählergruppe: 1 Sitz (7,1 %)&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|Freie Wählergruppe]]: 11 Sitze (92,9 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 64,3 % (−2,3 %p).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 1990 Rolf Hermann ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Er wurde zuletzt am 5. Juni 2016 mit einer Mehrheit von 98,9 % ohne Gegenkandidaten und einer Wahlbeteiligung von 53,0 % (−1,0 %p) im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77026 |titel=Ergebnisse der Bürgermeisterwahl |hrsg=Landeswahlleiter Thüringen |abruf=2016-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Halbgeteilt und gespalten; oben in Rot die goldene Blüte der Sonnenblume, die Staubgefäße durch ein goldenes Rautengitter in Schwarz, vorn unten in Schwarz silberne Hammer und Schlägel und hinten in Gold ein roter, golden gekrönter, schwarzbewehrter Löwe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Löbichau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Löbichau ===&lt;br /&gt;
Inmitten des sumpfigen Geländes wurde eine Wasserburg errichtet, welche später zum Rittergut wurde und im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wird. Bis 1360 gehörte das Anwesen den Herren von Swentz. 1494 waren die Herren von Ende und ab 1619 die Herren von [[Einsiedel (Adelsgeschlecht)|Einsiedel]] die Besitzer. Familie von [[Hoym (Adelsgeschlecht)|Hoym]] kaufte den Besitz 1730.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 erwarb ihn die Herzogin [[Dorothea von Kurland]], die von 1796 bis 1798 auf den Grundmauern der Burg ein klassizistisches Schloss errichten ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen – 430 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Englischer Landschaftsgarten]] umgab das Schloss und in der Nachbarschaft wurde im barockisierenden Stil das kleinere [[Tannenfeld|Schloss Tannenfeld]] errichtet. Beide Schlösser zusammen bildeten den „Musenhof Löbichau“ mit Besuchen bedeutender politischer und kultureller Persönlichkeiten. Der russische Zar [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] besuchte den Ort 1808, um eine Verbindung mit der Familie des französischen Außenministers, den [[Talleyrand-Périgord]], einzufädeln; auf seine Vermittlung heiratete im Jahr darauf eine der vier Töchter der Herzogin Talleyrands Neffen. Gäste waren auch der [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|König von Preußen]], [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]], [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Metternich]], [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]], [[Friedrich Schiller|Schiller]], [[Christian Gottfried Körner|Gottfried]] und [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Klimpel]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Musenhof zur Heilanstalt. Schloß Tannenfeld und Dr. Arthur Techlenburg (1870–1957).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; 23, 2012, S. 559–562.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode der Herzogin 1821 fiel der Besitz an ihre Tochter Johanna Katharina Prinzessin [[Biron von Curland]] (1783–1876), verheiratet mit Francesco Pignatelli, Herzog von Acerenza. Nach deren Tod 1876 fiel er an ihre Nichte [[Luise von Tümpling]] geb. von Boyen, Tochter des Generals [[Leopold Hermann von Boyen]] und seiner Frau Franziska geb. Prinzessin Biron von Curland. 1886 wurde im Schloss ein Körner-Zimmer eingerichtet, in dem die engen Beziehungen zwischen der Herzogin und dem Freiheitsdichter [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]] dokumentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau von Tümpling stiftete das Schloss 1908 als &amp;#039;&amp;#039;Johanna-Luisen-Stift&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], die dort ein Damenstift und bis 1930 auch eine Hauswirtschaftsschule betrieb. Dem [[Reifensteiner Verband]] war die Schule seit 1908 angeschlossen. [[Freya von Moltke]], geb. Deichmann, besuchte die Schule ab April 1928 für ein Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortrud Wörner-Heil: &amp;#039;&amp;#039;Frauenschulen auf dem Lande – Reifensteiner Verband (1897–1997)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Archivs der deutschen Frauenbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11), Archiv der Frauenbewegung, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde vom Landkreis Gera dort ein Altersheim eröffnet, und ab 1951 wurde es vom Landkreis Schmölln als Verwaltungssitz genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.reifensteiner-verband.de/Loebichau.pdf reifensteiner-verband.de] Wirtschaftliche Frauenschule Löbichau in Thüringen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die Gemeindeverwaltung genutzten Teile des Schlosses in Löbichau befinden sich in einem guten baulichen Zustand, während das Hauptgebäude 2009 zugunsten des Neubaus eines Alten- und Pflegeheims abgerissen wurde. Das 2009 abgerissene klassizistische Hauptgebäude&amp;lt;ref&amp;gt;[http://burgposterstein.wordpress.com/2012/02/23/austern-unterm-schloss/ Beitrag zu den im Zuge des Abbruchs stattgefundenen archäologischen Untersuchungen], abgerufen am 20. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde durch einen als Alten- und Pflegeheim dienenden Neubau in Anlehnung an das historische Erscheinungsbild ersetzt. Für das leerstehende Schloss in Tannenfeld gibt es noch keine Nachnutzung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; widths=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Loebichau Schloss01.jpg|Schloss Löbichau, 2009 abgerissen&lt;br /&gt;
 LöbichauSchloß3.JPG|Schloss Löbichau, historisierender Neubau (2015)&lt;br /&gt;
 ANGLöbichau1925unbek.jpg|Wirtschaftliche Frauenschule Löbichau&lt;br /&gt;
 TannenfeldSchloß5.JPG|Schloss Tannenfeld&lt;br /&gt;
 Bild-Löbichau.jpg|„Die friedliche Nutzung der Kernenergie“ von Werner Petzold&lt;br /&gt;
 Trauernde-Löbichau.jpg|„Trauernde“ im Skulpturenpark&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Resurrektion Aurora ===&lt;br /&gt;
Ein offizielles Begleitprogramm des [[Landkreis Altenburger Land|Landkreises Altenburger Land]] zur [[Bundesgartenschau 2007]] war die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Resurrektion Aurora&amp;#039;&amp;#039; (=Auferstehung der Morgenröte)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bergbautraditionsverein-wismut.de/kulturlandschaft-resurrektion-aurora.html Website zum Programm 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;  mit dem [[Wismut (Unternehmen)#Gera/Ronneburg|Fördergerüst]] des ehemaligen Schachtes 403 und einer Lindenallee für Fußgänger und Radfahrer zur sanierten [[Wismut (Unternehmen)#Gera/Ronneburg|Halde Beerwalde]], die bis zur Bergkuppe begangen werden kann. Am 5. September 2009 wurde das Großbild „Die friedliche Nutzung der Kernenergie“ von [[Werner Petzold]], ein Werk des [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]] ursprünglich am Giebel eines Wismutgebäudes in [[Paitzdorf]], zwischen Halde und Turm wieder eingeweiht. Mit 12 Metern Breite und fast 16 Metern Höhe ist es das vermutlich größte freistehende Bild weltweit. Der Skulpturenkunstpark „Menschliche Dimensionen“ wurde direkt unter dem Fördergerüst angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Löbichau wurde im Jahre 1255 erstmals urkundlich als „Luboch“ erwähnt. Der Ort gehörte zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;lpg=PA80&amp;amp;dq=amt+gerstungen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=f-SgULurg6&amp;amp;sig=3Ms_ZEMDt-A2G7RgJG3I1PvLqc4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MMngUqK0DI_Vsga9x4DgAQ&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=amt%20gerstungen&amp;amp;f=false Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=%C3%A4mter+altenburg+und+ronneburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xU41yut0bb&amp;amp;sig=3cGSJCbO6-6PVcEaYqG-kGra3uY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAzgKahUKEwiRxtfhuYvJAhUGkCwKHaNpBC8#v=onepage&amp;amp;q=%C3%A4mter%20altenburg%20und%20ronneburg&amp;amp;f=false Die Orte des Amts Altenburg ab S.&amp;amp;nbsp;83]&amp;lt;/ref&amp;gt; welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]] stand: [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] (1554 bis 1572), Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] (1572 bis 1603), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] (1603 bis 1672), [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg]] (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg.&lt;br /&gt;
Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Löbichau bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. zum [[Landratsamt Ronneburg]] (ab 1900).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ronneburg.htm |titel=Das Landratsamt Ronneburg  im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240906192439/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ronneburg.htm | archiv-datum=2024-09-06 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf gehörte ab 1918 zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging. 1922 kam es zum [[Landkreis Gera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich in der Region der Uranerzbergbau der [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]]. Bei der zweiten Kreisreform in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Löbichau mit dem [[Kreis Schmölln]] an den [[Bezirk Leipzig]], der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und bei der [[Kreisreform Thüringen 1994|thüringischen Kreisreform 1994]] im Landkreis Altenburger Land aufging. Vom 1. Februar 1992 bis 11. Oktober 1994 gehörte die Gemeinde der [[Verwaltungsgemeinschaft Löbichau-Wildenbörten]] an, die zum 12. Oktober 1994 in der [[Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Löbichau Schacht Drosen Bergbau Förderturm Industriedenkmal neuer Ackerbau 2007 Foto Wolfgang Pehlemann Wiesbaden DSCN2387.jpg|mini|hochkant|[[Förderturm|Fördergerüst]] Schacht&amp;amp;nbsp;403 – Industriedenkmal in der Gemeinde Löbichau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wismut Förderwagen in Löbichau.jpg|mini|Löbichau – Erinnerung an Bergbauzeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch das südliche Gemeindegebiet verläuft die [[Bundesstraße 7]], die bei Beerwalde an der Anschlussstelle „Ronneburg“ auf die [[Bundesautobahn]] 4 trifft. In Beerwalde zweigte die von der [[Wismut-Werkbahn]] betriebene [[Bahnstrecke Beerwalde–Drosen]] nach Löbichau und Drosen von der [[Bahnstrecke Meuselwitz–Ronneburg]] ab. Beide Bahnstrecken sind für den Personenverkehr stillgelegt. Lediglich der Streckenabschnitt von der Sandgrube Kayna bei [[Naundorf (Starkenberg)|Naundorf]] bis [[Raitzhain]] wird heute noch im Güterverkehr bedient. Die [[Bahnstrecke Gößnitz–Gera]] verläuft im Süden an der Gemeinde vorbei. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im benachbarten [[Nöbdenitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserver- und Abwasserentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Löbichau hat die Aufgaben der Wasserver- und Abwasserentsorgung an die [[Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental]] übertragen. Diese erledigen diese Aufgabe mit Hilfe des Eigenbetriebs [[Gemeindewerke &amp;quot;Oberes Sprottental&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
In der Region Ronneburg war das Vorhandensein von Uranerzen bereits zum Kriegsende 1945 bekannt. Für den Abbau wurde 1947 in Moskau die Staatliche Aktiengesellschaft der Buntmetallindustrie Wismut mit Betriebssitz in [[Aue (Sachsen)|Aue]] gegründet. Die Gesellschaft und der Uranerzabbau standen von Beginn an unter sowjetischer Führung. Bei der Ausweitung geologischer Untersuchungen durch die zum 1. Januar 1954 umfirmierte SDAG Wismut konnten 1975 [[Uranlagerstätte|Uranerzvorkommen]] in Löbichau-Drosen nachgewiesen werden. Im Anschluss begann die Wismut mit Planung und Bau von Förderanlagen und der Eisenbahnanbindung ([[Bahnstrecke Beerwalde–Drosen]]) für den Abtransport des Fördergutes. Es entstand mit dem [[Liste aller Wismutschächte|Schacht 415]] einer der modernsten [[Förderturm|Fördertürme]] Europas und ein mehrgleisiger Güterbahnhof, der zu Beginn des Abbaus 1978 in Betrieb genommen wurde. Der [[Uranabbau]] begann 1982 und wurde nach der Wiedervereinigung 1990 eingestellt. Nach der Beendigung der sowjetischen Beteiligung im Jahr 1991 laut Deutsch-Sowjetischem Staatsvertrag wurde eine Wismut GmbH als Unternehmen der Bundesrepublik gegründet, die mit der Abwicklung bzw. Stilllegung betrieblicher Einrichtungen und der Sanierung und Rekultivierung beauftragt war. Durch Einflussnahme der Bürger und ihrer kommunalen Vertretung gelang es, das Fördergerüst des Schachtes 403 für die Gemeinde Löbichau als Industriedenkmal zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wismut.de/ Wismut GmbH]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bergbehoerde.sachsen.de/de/Wirtschaft/Bergbau/Untertagebergbau_einschliesslich_Sanierung/18238.html |titel=Sanierung im Uranerzbergbau |hrsg=Sächsisches Oberbergamt |archiv-url=http://web.archive.org/web/20070524195115/http://www.bergbehoerde.sachsen.de/de/Wirtschaft/Bergbau/Untertagebergbau_einschliesslich_Sanierung/18238.html |archiv-datum=2007-05-24 |offline=1 |abruf=2017-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Charlotte Dorothea von Medem.PNG|mini|hochkant|Herzogin [[Dorothea von Kurland]] (1761–1821)]]&lt;br /&gt;
[[Michael Ranft (Geistlicher)|Michael Ranft]] (1700–1774), [[Vampirismus]]forscher, war ab 1749 als Pfarrer in Großstechau tätig, wo er am 18. April 1774 auch verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gutsherrschaft Löbichau und [[Tannenfeld|Schloss Tannenfeld]] befanden sich seit 1794 im Besitz der Herzogin [[Dorothea von Kurland]]. Wegen der häufigen Anwesenheit europäischer Herrscher der damaligen Zeit und deutscher Geistesgrößen ist das Schloss bis heute als &amp;#039;&amp;#039;Musenhof der Herzogin von Kurland&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Samuel Benjamin Reichel]] (1716–1793), Theologe und Gymnasiallehrer, wurde im Ortsteil Großstechau geboren. Auch der Erziehungswissenschaftler [[Theo Dietrich]] (* 1917)&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde in Löbichau geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antje Gallert: &amp;#039;&amp;#039;Resurrektion Aurora. Offizielles Begleitprojekt zur Bundesgartenschau 2007 des Landkreises Altenburger Land.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Landratsamt Altenburger Land, Altenburg 2007.&lt;br /&gt;
* Kristin Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Rund um den Schacht Drosen. Zeitzeugen erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2007. ISBN 978-3-86680-117-2&lt;br /&gt;
* Rainer Bode: &amp;#039;&amp;#039;Vor Ort Ronneburg, Beerwalde, Drosen, Paitzdorf, Reust, Seeligstädt – Über den Uranbergbau bei Ronneburg, Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Bode Verlag GmbH, Haltern, 2. Aufl. 2007. ISBN 978-3-925094-41-5&lt;br /&gt;
* Klaus Hofmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Salongeschichten: Paris – Löbichau – Wien. Gäste im Salon der Herzogin von Kurland im Porträt des Malers Ernst Welker&amp;#039;&amp;#039;. Museum Burg Posterstein, 2015, ISBN 978-3-86104-094-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-loebichau.de/ Website der Gemeinde Löbichau]&lt;br /&gt;
* [https://bergbautraditionsverein-wismut.de/kulturlandschaft-resurrektion-aurora.html „Resurrektion Aurora“ – Die Wiederbelebung eines Areals. Bundesgartenschau 2007]&lt;br /&gt;
* [http://www.bergbaubetrieb-drosen.de/ „Bergbaubetrieb Drosen – Uranerzgewinnung und Sanierung“ – Die Geschichte der Uranerzgewinnung der Wismut im Bergbaubetrieb Drosen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lobichau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1255]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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