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	<title>Ländliche Entwicklung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%A4ndliche_Entwicklung&amp;diff=701314&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-03T23:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Entwicklung des ländlichen Raumes, zu der ganzer Länder siehe [[Landesentwicklung]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|In diesem Artikel ist keine einzige Aussage durch eine Quelle hinterlegt!!}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ländliche Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Landentwicklung&amp;#039;&amp;#039;, wird die [[Entwicklung]] des [[ländlicher Raum|ländlichen Raumes]] mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Landbevölkerung zu verbessern, bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Allgemein ist der [[Lebensstandard]] auf dem Land oft niedriger und der Entwicklungsstand geringer als in städtischen Gebieten. [[Industrie]]- und [[Dienstleistungssektor]] sind meistens auf die Städte konzentriert, während in ländlichen Gebieten die [[Landwirtschaft]] eine wichtige Rolle einnimmt. Oft fehlt es im ländlichen Raum an Arbeitsplätzen und Perspektiven, was zur Abwanderung vor allem junger Menschen in die Städte ([[Landflucht]]) führt. In den [[Entwicklungsland|Entwicklungsländern]] landen Landflüchtlinge oftmals in den städtischen [[Slum]]s, wo die Bedingungen kaum besser sind. Sind die [[Disparität]]en zwischen Stadt und Land sehr groß, kann dies auch Konfliktpotenzial bergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da 80 % der Hungernden auf der Welt auf dem Land leben (50 % [[Kleinbauer]]n, 22 % [[landlose]] [[Landarbeiter]], 8 % [[Fischerei|Fischer]], [[Viehzüchter]] usw.), muss sich auch die Bekämpfung von [[Welthunger]] und Armut auf den ländlichen Raum konzentrieren. Ländliche Entwicklung genießt daher in [[Außenhilfe]] einschließlich [[Entwicklungshilfe]] hohe Priorität. In der [[Agenda 21]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] nimmt die ländliche Entwicklung (&amp;#039;&amp;#039;rural development&amp;#039;&amp;#039;) eine Schlüsselrolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Unterthema der Landentwicklung ist die [[Dorfentwicklung]], mit Fokus auf die kleinstregionalen Zentren, und eine [[umland]]gerechte [[Stadtentwicklung]]. Überspannender Rahmen ist die [[Regionalentwicklung]], die sich um größere urbane wie auch rurale Räume kümmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen zur Förderung der ländlichen Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Während die Bedeutung der ländlichen Entwicklung weitgehend unumstritten ist, ist es sehr umstritten, welche Maßnahmen zu deren Förderung geeignet sind und in welche Richtung die Entwicklung des ländlichen Raumes überhaupt gehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Subventionen ===&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit zur Förderung der ländlichen Entwicklung ist die [[Subventionierung]] des ländlichen Raumes und von dessen Entwicklung durch den Staat und insbesondere durch Gelder aus den Städten. Dieses Modell wurde beispielsweise in der [[Schweiz]] seit etwa 1925 mit Erfolg praktiziert. Hier investierte der Staat große Summen in den Ausbau von [[Infrastruktur]], Bildung und [[Soziale Sicherheit|sozialer Sicherheit]] und in die Modernisierung der Landwirtschaft in den ärmeren Gebirgs[[Kanton (Schweiz)|kantonen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell der Subventionierung zieht allerdings Kritik auf sich, etwa wenn Zweifel an der effizienten Nutzung der bereitgestellten Mittel laut werden. Auch wird befürchtet, dass Subventionen die Eigeninitiative und Innovation der Landbevölkerung selbst lähmen können. In Entwicklungsländern fehlen meistens die Mittel für Subventionen, sodass die entsprechenden Aufgaben teilweise von internationalen [[Hilfsorganisation]]en übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schaffung von Standortvorteilen ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, durch die Schaffung von künstlichen Standortvorteilen den ländlichen Raum für Investitionen attraktiv zu machen. Dieses geschieht vor allem durch Steuervergünstigungen. An diesem Modell wird kritisiert, dass sich ländliche Gebiete auf diese Weise „ungerechte“ Vorteile gegenüber den Städten verschafften, dass bisweilen der Grundsatz einer „gerechten“ Besteuerung untergraben, die [[Steuerflucht]] gefördert und ein letztlich für Stadt und Land ruinöser „Wettlauf nach unten“ ausgelöst werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strukturreformen ===&lt;br /&gt;
Reformen der [[Agrarstruktur]] auf dem Land werden heutzutage vor allem für Entwicklungsländer propagiert, wo nicht nur die Unterschiede zwischen Stadt und Land, sondern auch die sozialen Gegensätze innerhalb des ländlichen Raumes wesentlich extremer sind als in [[Industrieland|Industrieländern]]. Der Mehrheit der oft in großer Armut lebenden [[Kleinbauer]]n und [[Landlose]]n steht meistens eine wohlhabende Minderheit von [[Großgrundbesitzer]]n entgegen. Diese lassen oft einen Großteil ihrer Ländereien brach liegen und investieren die Gewinne, die sie erzielen, kaum wieder in die Landwirtschaft oder in die weitere Entwicklung der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher existieren in vielen Entwicklungsländern Bestrebungen zu [[Landreform]]en, die jedoch meistens nur langsam umgesetzt werden. Auch gewährleistet eine Landreform allein noch keinen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele der ländlichen Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Allgemein anerkannt ist das Ziel, dass ländliche Entwicklung die Lebensbedingungen der Landbevölkerung verbessern und langfristige Perspektiven für diese schaffen soll. Darüber, wie genau diese Entwicklung aussehen soll, gibt es jedoch höchst unterschiedliche Auffassungen. Während die Einen eine „[[nachhaltige Entwicklung]]“ des ländlichen Raumes mit einer kleinbäuerlich dominierten, nach [[Ökologie|ökologischen]] Prinzipien ausgerichteten Landwirtschaft inklusive der Erhaltung alter [[Kulturlandschaft]]en anstreben, visieren die Anderen eine Entwicklung hin zu einer modernen, [[Rationalisierung (Ökonomie)|rationalisierten]] Landwirtschaft sowie eine Abwertung der Landwirtschaft zugunsten einer Aufwertung von Industrie und Dienstleistungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programme und Strategien ==&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
Die [[Europäische Union]] stellt das Programm [[Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums|ELER]] (inklusive [[LEADER+]]) zur Verfügung, das gezielt die Verbesserung der Lebensbedingung in ländlichen Gebieten verbessern will. Außerdem verfolgt sie die [[Lokale Agenda&amp;amp;nbsp;21]], das ist die regionalisierte, kleinräumige Umsetzung der [[Agenda&amp;amp;nbsp;21]] der [[Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung|UNCED]]. Das Programm [[INTERREG]] soll in [[Europa der Regionen]] die grenzübergreifende Stadt- und Landentwicklung fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Integrierte ländliche Entwicklung als Strategie der Entwicklungspolitik ===&lt;br /&gt;
Ein vor allem in den 1970er und 1980er Jahren vieldiskutiertes Konzept der Entwicklungspolitik war die „Integrierte ländliche Entwicklung“ (ILE).&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Wesel: &amp;#039;&amp;#039;„Integrierte ländliche Entwicklung“ als entwicklungspolitische Rhetorik. Zur Kritik eines zu anspruchsvollen Konzeptes&amp;#039;&amp;#039;. In: Verein zur Förderung von Landwirtschaft und Umweltschutz in der Dritten Welt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Rhetorik zur Realität. Zur Krise der „integrierten ländlichen Entwicklung“ in den Tropen und Subtropen. Soziale, politische, ökonomische und ökologische Aspekte des standortgerechten Landbaus&amp;#039;&amp;#039; (= Sozialwissenschaftliche Studien zu internationalen Problemen, Bd. 156). Breitenbach, Saarbrücken 1991, ISBN 3-88156-505-1, S. 105–125, hier S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ging es unter anderem darum, verarmte Landbewohner (als [[Zielgruppe]]) zu befähigen, eine ländliche Entwicklung in Gang zu setzen, und insofern die soziale und die wirtschaftliche Entwicklung zu integrieren. Die meisten ILE-Vorhaben scheiterten jedoch am „Politik/Programm-Dilemma“:&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Wesel: &amp;#039;&amp;#039;„Integrierte ländliche Entwicklung“ als entwicklungspolitische Rhetorik. Zur Kritik eines zu anspruchsvollen Konzeptes&amp;#039;&amp;#039;. In: Verein zur Förderung von Landwirtschaft und Umweltschutz in der Dritten Welt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Rhetorik zur Realität. Zur Krise der „integrierten ländlichen Entwicklung“ in den Tropen und Subtropen&amp;#039;&amp;#039;. Breitenbach, Saarbrücken 1991, S. 105–125, hier S. 106–107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die politische Eliten waren oft nicht bereit, die nötigen Voraussetzungen für das Gelingen von ILE-Projekten zu schaffen, etwa durch eine [[Agrarreform]], oder Veränderungen auch nur zuzulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Wesel: &amp;#039;&amp;#039;„Integrierte ländliche Entwicklung“ als entwicklungspolitische Rhetorik. Zur Kritik eines zu anspruchsvollen Konzeptes&amp;#039;&amp;#039;. In: Verein zur Förderung von Landwirtschaft und Umweltschutz in der Dritten Welt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Rhetorik zur Realität. Zur Krise der „integrierten ländlichen Entwicklung“ in den Tropen und Subtropen&amp;#039;&amp;#039;. Breitenbach, Saarbrücken 1991, S. 105–125, hier S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Regierungen der Empfängerländer von ILE-Hilfen verbaten sich entsprechende Aufforderungen der Geberländer, Reformen durchzuführen, als „Einmischung in die inneren Angelegenheiten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Wesel: &amp;#039;&amp;#039;„Integrierte ländliche Entwicklung“ als entwicklungspolitische Rhetorik. Zur Kritik eines zu anspruchsvollen Konzeptes&amp;#039;&amp;#039;. In: Verein zur Förderung von Landwirtschaft und Umweltschutz in der Dritten Welt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Rhetorik zur Realität. Zur Krise der „integrierten ländlichen Entwicklung“ in den Tropen und Subtropen&amp;#039;&amp;#039;. Breitenbach, Saarbrücken 1991, S. 105–125, hier S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen die Schwierigkeiten der Komplexität der ILE-Programme, die an vielen Stellen vieles zugleich ändern wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
International:&lt;br /&gt;
*[http://www.icarrd.org/index.html Konferenz der Welternährungsorganisation FAO zu Landreform und ländlicher Entwicklung] (engl.)&lt;br /&gt;
*[http://www.ruralforum.info Second European Forum on Sustainable Rural Development Konferenz zur ländlichen Entwicklung in Afrika, Berlin 18.–21. Juni 2007]&lt;br /&gt;
Deutschland:&lt;br /&gt;
*[https://www.netzwerk-laendliche-raeume.de Deutsche Vernetzungsstelle Ländlicher Raum]&lt;br /&gt;
*[https://www.ble.de/DE/Themen/Laendliche-Entwicklung/Kompetenzzentrum/kompetenzzentrum_node.html Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung] &lt;br /&gt;
*[https://www.landentwicklung.bayern.de Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung] &lt;br /&gt;
*[http://www.igreen.fh-swf.de Institut für Green Technology &amp;amp; Ländliche Entwicklung (i.green)]&lt;br /&gt;
*[https://www.ml.niedersachsen.de/master/C490552_N8984_L20_D0_I655.html Informationen des Landes Niedersachsen zur Landentwicklung]&lt;br /&gt;
*[http://www.landentwicklung.rlp.de Landentwicklung Rheinland-Pfalz mit umfangreichen Informationen]&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
*[https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/instrumente/laendliche-entwicklung-und-strukturverbesserungen/laendliche-entwicklung.html Ländliche Entwicklung] – Informationen des [[Bundesamt für Landwirtschaft|Bundesamts für Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4034450-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landliche Entwicklung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalplanung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ländlicher Raum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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