<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=L%C3%A4cheln</id>
	<title>Lächeln - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=L%C3%A4cheln"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%A4cheln&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T21:14:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%A4cheln&amp;diff=227426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=L%C3%A4cheln&amp;diff=227426&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-12T07:55:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Gesichtsausdruck. Zum französischen Erotikdrama aus dem Jahr 1994 siehe [[Das Lächeln]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lächeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Physiologie]] ein [[Mimik|Gesichtsausdruck]], der durch das Spannen der [[mimische Muskulatur|mimischen Muskulatur]] stets in der Nähe der [[Mund]]winkel, beim „echten“ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Duchenne-Lächeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch um die [[Auge]]n erzeugt wird. Bei [[Mensch]]en ist das Lächeln normalerweise ein Ausdruck der [[Freude]], des guten Willens, und dient z.&amp;amp;nbsp;B. der Aufnahme von [[Kommunikation]], kann aber auch ein unkontrollierter Ausdruck von [[Angst|Ängstlichkeit]] sein (&amp;#039;&amp;#039;nervöses Lächeln&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung von echtem und gestelltem Lächeln geht auf den [[Frankreich|französischen]] Wissenschaftler [[Guillaume-Benjamin Duchenne]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Ekman]] und andere: &amp;#039;&amp;#039;The Duchenne Smile: Emotional expression and brain physiology II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Personality and Social Psychology.&amp;#039;&amp;#039; Band 58, Nr. 2, 1990, S. 342–353.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Ekman, R. Davidson: &amp;#039;&amp;#039;Voluntary smiling changes regional brain activity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychological Science.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1993, S. 342–345.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fallstudie|Studien]] haben gezeigt, dass das Lächeln eine normale [[Reiz-Reaktions-Modell|Reaktion]] auf bestimmte [[Stimulation]]en ist, die unabhängig von der jeweiligen [[Kultur]] ist. Es ist keine [[Lernen|lernbare]] Reaktion, sondern wird den Menschen schon von [[Geburt]] an mitgegeben. Bei [[Tier]]en wird ein Lächeln oft als Drohung verwendet (die [[Gebiss|Zähne]] zeigen) oder aber als Zeichen der Unterwerfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lächeln bewirkt angeblich nicht nur eine Veränderung des Gesichtsausdrucks, sondern führt auch dazu, dass das [[Gehirn]] [[Endorphin]]e produziert, die körperliche und seelische [[Schmerz]]en verringern und das [[Subjektives Wohlbefinden|Wohlbefinden]] steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophisch-anthropologische Deutung ==&lt;br /&gt;
Der Philosoph [[Helmuth Plessner]] hat dem Lächeln eine Sonderstellung innerhalb der mimischen Ausdrucksformen eingeräumt. Das Lächeln sei vieldeutig sowie unterschiedlichsten Anlässen zuzuordnen und besitze eine breite „Mannigfaltigkeit in affektiver Tönung“. Er nannte es insofern eine „Mimik des Geistes“, als eine natürliche Gebärde „bereits im Ausdruck vom Ausdruck Abstand wahrt“ und so die – für ihn im Unterschied zum Tier spezifische – Distanziertheit des Menschen zu sich und seiner Umwelt wahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Plessner: &amp;#039;&amp;#039;Das Lächeln.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Mit anderen Augen. Aspekte einer philosophischen Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1982, S. 183 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Vietnam Saigon Child in the Street.jpg|miniatur|Lächelndes Mädchen]]&lt;br /&gt;
== Genetische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Selbst das soziale Lächeln gilt als angeboren, worauf beispielsweise Unterschiede des Lächelns von sehenden und blinden Olympia-Siegern hinwiesen. Sowohl blinde wie sehende Zweit- und Drittplatzierte zeigten das soziale Lächeln.&amp;lt;ref&amp;gt;David Matsumoto, Bob Willingham, [http://psycnet.apa.org/psycinfo/2008-18683-001 &amp;#039;&amp;#039;Spontaneous facial expressions of emotion of congenitally and noncongenitally blind individuals.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Personality and Social Psychology.&amp;#039;&amp;#039; Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch vor dem sozialen Lächeln sieht man bei Babys das Vorlächeln. Dieses so genannte Engelslächeln passiert typischerweise in den ersten Lebenswochen. Dahinter verbirgt sich nichts weiter als ein Reflex, der meist im Schlaf geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lächeln in der Service-Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Klee - The Beginnings of a Smile - Google Art Project.jpg|mini|Paul Klee: Die Knospe des Lächelns]]&lt;br /&gt;
Lächeln gilt auch als Bestandteil von gutem [[Dienstleistung|Service]] und wird als entgegengebrachte [[Freundlichkeit]] aufgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Hamburg]] veranstaltet z.&amp;amp;nbsp;B. die Aktion &amp;#039;&amp;#039;Ein Lächeln für Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, mit der Arbeitnehmer zu einem „Lächeln, mit dem Kunden und Gäste viel öfter verwöhnt werden sollen“, [[Motivation|motiviert]] werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emotionsforscher [[Dieter Zapf]] untersuchte 2006 die Folgen von &amp;#039;&amp;#039;beruflich verordnetem Dauerlächeln&amp;#039;&amp;#039;. Er stellte dabei fest, dass zwangsweises Lächeln, bei dem man seine tatsächlichen [[Emotion]]en unterdrücke, kurzfristig zu Kreislaufveränderungen, und auf die Dauer zu [[Stress]] und Krankheiten wie [[Depression]]en, führe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/gesundheit-beruflich-verordnetes-dauerlaecheln-macht-krank/2629022.html &amp;#039;&amp;#039;Beruflich verordnetes Dauerlächeln macht krank.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. März 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ferner die Ausdrucksarten „falsches (vorgetäuschtes) Lächeln“ (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hohn|höhnisches]] Lächeln) und das „müde Lächeln“ (eine Reaktion auf eine nicht humoreske Äußerung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lächeln und Fremdheit ==&lt;br /&gt;
Der Verhaltensforscher [[Irenäus Eibl-Eibesfeldt]] beschrieb in seinem erstmals 1970 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Liebe und Hass&amp;#039;&amp;#039; das Lächeln als ein Mittel zur Milderung von [[Fremdheit]]serfahrungen und [[Feindbild|Feindschaft]] sowie zur möglichen „Entwaffnung“. So schrieb er:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Unser wichtigstes freundliches Signal ist das Lächeln. Mit dieser angeborenen Verhaltensweise sind wir in der Lage, uns mit völlig Unbekannten anzufreunden. Ein Lächeln entwaffnet. Erst kürzlich las ich von einem amerikanischen Sergeanten, der sich plötzlich zwei [[Vietcong]]-Soldaten gegenüber befand. Sein Gewehr versagte, und da lächelte er, was seine Gegner hemmte. [[Misstrauen]] und [[Angst]] ließen den angebahnten Kontakt jedoch sofort wieder ersterben. Der Amerikaner lud durch und tötete seine Gegner. [[Kypselos]], der spätere Tyrann von Korinth, entging der Sage zufolge als Säugling seinen Häschern, weil er sie anlächelte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Irenäus Eibl-Eibesfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Liebe und Haß. Zur Naturgeschichte elementarer Verhaltensweisen.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. München 1993, S. 113 f. (Anpassung der Zitate an die reformierte deutsche Rechtschreibung.)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Philosoph [[Emil Cioran]] beschrieb dagegen den Auflösungsprozess: „&amp;#039;&amp;#039;›Das [[Lachen (Ausdrucksform)|Lachen]] verschwand, dann das Lächeln.‹ Nichts bezeichnet so gut das Schema jedes [[Dekadenz|Verfalls]] wie diese scheinbar naive Bemerkung eines Biographen von [[Alexander Alexandrowitsch Blok|Alexander Blok]]&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emil Cioran]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Nachteil, geboren zu sein.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a. M. 1979, S. 61, ISBN 3-518-37049-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotolächeln ==&lt;br /&gt;
Um kontaktfreudig, freundlich und glücklich zu wirken, wird auf Fotos oft gelächelt. Dies ist in der Wirkung auf Dritte jedoch nicht unbedingt zielführend.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Gelitz: [https://www.spektrum.de/news/sympathie-laecheln-kommt-nicht-immer-gut-an/1827115 &amp;#039;&amp;#039;Lächeln kommt nicht bei jedem gut an&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Spektrum der Wissenschaft|spektrum.de]], 1. Februar 2021; abgerufen am 5. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur amtliche Bestimmungen für [[Passfoto]]s verlangen nach einem neutralen Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geometrische Analyse des Munds auf Porträtfotos US-amerikanischer Schüler in den Jahren 1905 bis 2013 zeigte, dass sich die Miene darauf mit der Zeit von ernst zu lächelnd entwickelt hat. Wer früher für ein [[Gemälde]] Modell stand, musste eine entspannte Mimik wählen, da sie für lange Zeit beibehalten werden musste. Insbesondere der Film- und Kamerahersteller [[Kodak]] propagierte aber die „Freude am Fotografieren“. Typische Aussprüche sind &amp;#039;&amp;#039;Say cheese&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://sciencev2.orf.at/stories/1765309/index.html |titel=Warum wir in die Kamera grinsen - science.ORF.at |autor=Robert Czepel |werk=sciencev2.orf.at  |datum=2015-12-13 |zugriff=2016-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kindern versuchen Fotografen gerne den Blick auf die Kamera zu lenken, indem sie behaupten, dort käme ein Vögelchen heraus. Dann fragt der Fotograf: „Wie macht das Vögelchen?“. Die Antwort „Piiiep“ bringt das typische Fotolächeln auf die Gesichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankhaftes Lächeln ==&lt;br /&gt;
Ein dauerhaftes, objektiv unbegründetes Lächeln ist ein Symptom des [[Angelman-Syndrom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Archaisches Lächeln]]&lt;br /&gt;
* [[Schmunzeln]]&lt;br /&gt;
* [[Smiley]]&lt;br /&gt;
* [[Emotionsarbeit]]&lt;br /&gt;
* [[Positives Denken]]&lt;br /&gt;
* [[Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren]]&lt;br /&gt;
* [[Risus sardonicus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[René A. Spitz]]: &amp;#039;&amp;#039;The smiling response: a contribution to the ontogenesis of social relations.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Genetic Psychology Monographs.&amp;#039;&amp;#039; Band 34. 1946, S. 57–125.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Klein (Wissenschaftsautor)|Stefan Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis des Lächelns.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Klein: &amp;#039;&amp;#039;Die Glücksformel oder Wie die guten Gefühle entstehen.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2003; 6. Auflage: Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-61513-4, S. 21–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Smiling|Lächeln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lacheln}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mimik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lachen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>