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	<title>Kyschtym - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:31:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kyschtym&amp;diff=228107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Amga: HC: Entferne Kategorie:Ort in Asien; Ergänze Kategorie:Ort im asiatischen Russland</title>
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		<updated>2026-01-18T09:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_in_Asien&quot; title=&quot;Kategorie:Ort in Asien&quot;&gt;Kategorie:Ort in Asien&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ort_im_asiatischen_Russland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im asiatischen Russland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ort im asiatischen Russland&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name = Kyschtym&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache = Кыштым&lt;br /&gt;
|Wappen = Coat of Arms of Kyshtym (Chelyabinsk oblast).png&lt;br /&gt;
|Flagge = Flag of Kyshtym (Chelyabinsk oblast).png&lt;br /&gt;
|lat_deg = 55 |lat_min= 42 |lat_sec= 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 60 |lon_min= 33 |lon_sec= 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes = Stadtkreis&lt;br /&gt;
|Gebiet =&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle =&lt;br /&gt;
|innere Gliederung =&lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Oberhaupt = Wjatscheslaw Schtschekotschichin&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr = 1757&lt;br /&gt;
|erste Erwähnung =&lt;br /&gt;
|frühere Namen =&lt;br /&gt;
|Status = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit = 1934&lt;br /&gt;
|Fläche = 46&lt;br /&gt;
|Art der Höhe =&lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums = 260&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache =&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref =&lt;br /&gt;
|Ballungsraum =&lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung =&lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen =&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl = (+7) 35151&lt;br /&gt;
|Postleitzahl = 45687x&lt;br /&gt;
|OKATO = 75434&lt;br /&gt;
|Webseite =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kyschtym&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Кыштым}}) ist eine [[Russland|russische]] Stadt mit {{EWZ|RU|75434}} Einwohnern (Stand {{EWD|RU|75434}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt; in der [[Oblast Tscheljabinsk]] im südlichen [[Ural]], etwa 15&amp;amp;nbsp;km südwestlich der „[[Geschlossene Stadt|geschlossenen Stadt]]“ [[Osjorsk (Tscheljabinsk)|Osjorsk]] gelegen. 15&amp;amp;nbsp;km weiter östlich befindet sich das [[Kerntechnische Anlage Majak|Nuklearzentrum Majak]] (früher als Tscheljabinsk-65 bezeichnet). Die Bezeichnung „geschlossene Stadt“ rührt daher, dass wegen der streng geheimen militärischen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Kernwaffenentwicklung dort der Zugang zur Stadt für die normale Bevölkerung verboten und die Stadt auf Landkarten auch nicht eingezeichnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kyshtym church.jpg|miniatur|links|Kirche in Kyschtym]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1757 beim Bau einer Eisengießerei gegründet. Der Stadtname ist ein [[Hydronym]] des gleichnamigen Flusses, dessen Ursprung in den [[Turksprachen]] vermutet wird. 1934 erhielt Kyschtym Stadtrechte. In Kyschtym befand sich das [[Liste sowjetischer Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs|Kriegsgefangenenlager]] &amp;#039;&amp;#039;180&amp;#039;&amp;#039; für [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg|deutsche Kriegsgefangene]] des Zweiten Weltkriegs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Maschke|Maschke, Erich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 geriet Kyschtym durch die Bekanntgabe von Einzelheiten über einen Nuklearunfall aus dem Jahre 1957 (siehe [[Kyschtym-Unfall]]) in die Schlagzeilen. Erst mit 32 Jahren Verspätung informierte das in der Sowjetunion nach der [[Katastrophe von Tschernobyl]] neu geschaffene [[Föderale Agentur für Atomenergie Russlands#Geschichte|Ministerium für Atomenergie]] die [[Internationale Atomenergie-Organisation]] (IAEO) über das Unglück, das bereits 1976 durch den Biochemiker und Dissidenten [[Schores Alexandrowitsch Medwedew]], einen aus der Sowjetunion emigrierten Wissenschaftler, bekannt geworden war. Da Medwedew jedoch für den Unfall fälschlicherweise eine nukleare Kettenreaktion als Ursache angegeben hatte – in Wirklichkeit war eine chemische Reaktion die Ursache – wurden seine Angaben von Wissenschaftlern angezweifelt und wenig beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Ausfall der Kühlung im Laufe des Jahres 1956 und Fehlentscheidungen des Personals war es am 29. September 1957 in einem Tank mit [[Radioaktiver Abfall|hochradioaktiven Flüssigabfällen]] zu einer Explosion gekommen. Dabei wurden große Mengen an radioaktiven Substanzen, insbesondere [[Strontium]]-90 und [[Caesium]]-137, freigesetzt. Im offiziellen sowjetischen Bericht ist von zwei Millionen [[Curie (Einheit)|Curie]] (entsprechen 74 [[Becquerel (Einheit)|Petabecquerel]]) freigesetzter [[Radioaktivität]] die Rede. Nach offiziellen Angaben wurde ein Gebiet von rund 1000 Quadratkilometern so stark kontaminiert, dass es mit allen seinen 10.000 Einwohnern evakuiert werden musste. Wie viele Menschen beim „Kyschtym-Unfall“ unmittelbar ums Leben kamen, ist bis heute nicht bekannt.&amp;lt;ref name=menetekel&amp;gt;Henning Sietz: [http://www.zeit.de/2007/34/A-Atomkatastrophe?page=all Das Menetekel von Majak], [[Die Zeit]], Artikel vom 16. August 2007, Nr. 34, S. 70, zuletzt abgerufen am 9. August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Industrie der Region Kyschtym entstandenen radioaktiven Abfälle wurden zu großen Teilen in den [[Karatschai-See]] eingeleitet, welcher heute in Kontakt mit den Grundwasserströmen der Flüsse [[Ob]] und [[Tetscha]] zu kommen droht. Für die Zukunft ist nicht auszuschließen, dass die radioaktive Kontamination sich dadurch bis in das [[Arktischer Ozean|Eismeer]] ausbreiten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 27.790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 34.302&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 36.096&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 39.830&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 42.852&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 41.929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 38.942&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Wladimirowitsch Kartaschow|Anton Kartaschow]] (1875–1960), russischer Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Wladilen Alexandrowitsch Trenogin|Wladilen Trenogin]] (1931–2013), Mathematiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Nikolai Wassiljewitsch Pusanow|Nikolai Pusanow]] (1938–2008), Biathlet und Olympiasieger&lt;br /&gt;
* [[Lew Arkadjewitsch Zelischtschew|Lew Zelischtschew]] (* 1990), Handballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesweit bekannt ist die Geschichte von dem &amp;#039;&amp;#039;Kyschtym-Zwerg&amp;#039;&amp;#039; (russisch Кыштымский карлик), einem körperlich stark deformierten Kind, dessen Überreste besonders von [[Ufologie|UFO-Gläubigen]] und Esoterikern bis heute für [[Außerirdisches Leben|außerirdisch]] gehalten werden; ein ähnliches Phänomen ist der Schädel des sogenannten [[Starchild-Schädel|Starchild]]. Zum ersten Mal erfuhr die Öffentlichkeit im Jahr 1996 von &amp;#039;&amp;#039;Aljoschenjka&amp;#039;&amp;#039; (Koseform für Alexej), wie die Rentnerin Tamara Proswirina ihr Findelkind nannte. Proswirina war in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert worden, wo man ihr nicht glaubte, dass sie zu Hause mit so einer &amp;#039;&amp;#039;Kreatur&amp;#039;&amp;#039; lebe. Die alte Frau versicherte, das Kind in einem nahegelegenen Wald entdeckt und dann gepflegt zu haben; auch unter den Einwohnern war Aljoschenjka bekannt. Bei einer Hausdurchsuchung konnte man schließlich nur noch den leblosen Körper des schwerst behinderten Kindes sicherstellen. Aljoschenjkas Behinderung könnte mit dem radioaktiven [[Kyschtym-Unfall]] im Zusammenhang stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oleg Jegorow |url=https://de.rbth.com/lifestyle/80355-aljoschenjka-auwsserirdischer-kyschtymzwerg |titel=Bizarrer Streit: War Aljoschenjka ein Außerirdischer oder ein alter Zwerg? |werk=rbth.com |datum=2022-10-26 |sprache=de |abruf=2023-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Иван Линдеманн |url=https://tvzvezda.ru/news/20207161149-tL19T.html |titel=Гуманоид Алешенька не единственный: житель Кыштыма рассказал о вызывающих ужас аномалиях |datum=2020-07-16 |sprache=ru |abruf=2023-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Наш Урал |url=https://nashural.ru/article/zagadki/kyshtymskiy-karlik/ |titel=Кыштымский карлик: разгадка тайны Алёшеньки |werk=Наш Урал и весь мир |datum=2023-06-26 |sprache=ru |abruf=2023-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kyshtym|Kyschtym}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/wissen/vor-jahren-der-verheimlichte-super-gau-1.907894 Süddeutsche Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Der verheimlichte Supergau&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.mojgorod.ru/cheljab_obl/kyshtym/index.html Kyschtym auf &amp;#039;&amp;#039;mojgorod.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Verwaltungsgliederung der Oblast Tscheljabinsk&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Oblast Tscheljabinsk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Tscheljabinsk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nuklearunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltkatastrophe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im asiatischen Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1934]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Amga</name></author>
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