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	<title>Kyme (Aiolis) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-04-26T23:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kyme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Cyme&amp;#039;&amp;#039;) war eine auf zwei Stadthügeln liegende [[Antikes Griechenland|antike griechische]] Stadt in der [[Kleinasien|kleinasiatischen]] Landschaft [[Aiolis]] an einer südlichen Nebenbucht des [[Elaitischer Golf|Elaitischen Golfs]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Çandarlι körfezi&amp;#039;&amp;#039;) beim heutigen Ort [[Aliağa]] in der [[Türkei]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Kyme Bronzemünzen.JPG|mini|rechts|Bronzemünzen aus Kyme, Vorderseite: [[Amazone]], Rückseite: Pferd, Inschrift, ca. 300–200 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt wurde gemäß antiker Überlieferung von [[Aioler|Äolern]] und [[Lokris|Lokrern]] gegründet. Von hier aus wurde [[Side (Pamphylien)|Side]] besiedelt. Kyme war Mitglied des aiolischen [[Elfstädtebund]]es und galt laut [[Strabon]] als größte und bedeutendste Stadt Äoliens. Die Tochter eines kymischen Königs war die Frau von König [[Midas]]. 546 v. Chr. wurde die Stadt in den Aufstand des [[Paktyes]] verwickelt. 499 v. Chr. war sie am [[Ionischer Aufstand|Ionischen Aufstand]], 480 v. Chr. am [[Perserkriege|Xerxeszug]] beteiligt. Im Winter 480/79 v. Chr. war Kyme Winterquartier der persischen Flotte. 477 v. Chr. trat die Stadt dem [[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] bei, 412 v. Chr. stand man gegen [[Athen]] auf [[Sparta|spartanischer]] Seite. Seit 400 v. Chr. wechselte Kyme schließlich, von einigen Unterbrechungen abgesehen, auf die Seite der [[Perserreich|Perser]]. Seit der Eroberung durch [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] war die Stadt wieder unter griechischer Herrschaft. 218 v. Chr. wechselte Kyme mit anderen Städten [[Ionien]]s und der [[Ägäisches Meer|Ägäis]] von [[Achaios der Ältere|Achaios]] zu [[Attalos I.|Attalos I]]. 190 v. Chr. wurde die Stadt [[Seleukiden|seleukidisch]]. Zwei Jahre später bestimmte [[Römisches Reich|Rom]], dass die Stadt Steuerfreiheit zu erhalten hätte. 154 v. Chr. zahlte [[Prusias II.]] für angerichtete Schäden eine Entschädigung. Bei einer Schlacht bei Kyme wurde 132 v. Chr. [[Aristonikos]] geschlagen. Drei Jahre darauf wurde die Stadt der neuen römischen Provinz [[Asia (Provinz)|Asia]] zugeschlagen. Noch im 1. vorchristlichen Jahrhundert scheint Kyme sehr wohlhabend gewesen zu sein. In [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]] Zeit war die Stadt ein [[Suffragandiözese|Suffraganbistum]] von [[Ephesos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Antike sind noch Reste der [[Stoa (Architektur)|Stoa]], des Theaters, von Tempeln der [[Aphrodite]] (4. Jahrhundert v. Chr.) und der [[Isis]] (2. Jahrhundert n. Chr.), der Stadtmauer und Stadttore vorhanden. Vor der angesunkenen Südmole fanden sich Reste eines mittelalterlichen Hafenhauses. Bei Ausgrabungen fanden sich auch Reste wertvoller [[Hellenismus|hellenistischer]] Statuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmte Söhne der Stadt waren [[Hesiod]]s Vater und der Historiker [[Ephoros von Kyme|Ephoros]]. Auch von [[Homer]] wurde in einigen Quellen gesagt, dass er Sohn der Stadt gewesen sei. Die Bewohner der Stadt, die eher Ackerbauern waren als Seefahrer, galten in der Antike als einfältig und waren Ziel des allgemeinen Spottes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* George Ewart Bean: &amp;#039;&amp;#039;Kleinasien&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. &amp;#039;&amp;#039;Die ägäische Türkei von Pergamon bis Didyma&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1987, ISBN 3-17-009678-8, S. 103–105.&lt;br /&gt;
* Jan Bouzek u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyme&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, 1974/1980.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Engelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Inschriften von Kyme.&amp;#039;&amp;#039; Habelt, Bonn 1976 ([[Inschriften griechischer Städte aus Kleinasien]], Bd. 5), ISBN 3-7749-1418-4&lt;br /&gt;
* {{DNP|6|967|968|Kyme [3]|Hans Kaletsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://epigraphy.packhum.org/inscriptions/gis?region=8&amp;amp;subregion=31&amp;amp;area=Kyme Inschriften von Kyme]&lt;br /&gt;
* [http://snible.org/coins/hn/aeolis.html#Cyme Münzen von Kyme] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=38/45/34/N|EW=26/56/09/E|type=city|region=TR-35}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4010813-2|VIAF=246067928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kyme (Aiolis)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Izmir)]]&lt;/div&gt;</summary>
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