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	<title>Kylchap - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:47:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kylchap&amp;diff=1235194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rießler: +1 Kat, Kyösti Kylälä</title>
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		<updated>2026-03-25T13:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+1 Kat, Kyösti Kylälä&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kylchap schem.png|mini|Aufbau des Kylchap-Blasrohres, Kleeblattdüse in Gelb dargestellt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blasrohr.JPG|mini|Aufgeschnittene [[Rauchkammer]] mit zwei Kylchap-Blasrohren der spanischen Dampflok Renfe 141F 2416 im Eisenbahnmuseum Delicias, Madrid]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnittmodell einer Kylchap-Saugzuganlage mit Beschriftung.png|mini|Aufgeschnittene  Kylchap-Saugzuganlage in der [[Cité du train]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kylchap&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Saugzuganlage ist eine Weiterentwicklung des einfachen [[Blasrohr (Saugzug)|Blasrohres]], eines [[Strahlpumpe|Dampfstrahlgebläses]] als [[Saugzug]] von [[Dampflokomotive]]n. Der Name ist eine Kombination aus den Nachnamen der beiden Entwickler, des finnischen Ingenieurs Kyösti &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kyl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;älä und des Franzosen [[André Chapelon|André &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chap&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;elon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die Kylchap-Saugzuganlage besteht aus einer Kombination von parallel und in Reihe geschalteten Strahlgebläsestufen, die die Saugzugleistung erheblich verbessern und gleichzeitig den Gegendruck für den Zylinderabdampf verringern. Aus der Dampfdüse der ersten Stufe trifft der Treibdampf auf die von Kylälä entwickelte Fangdüse, die aus vier parallel geschalteten Dreiecksdüsen besteht. Wegen ihres Querschnitts wird sie &amp;#039;&amp;#039;Kleeblattdüse&amp;#039;&amp;#039; genannt. Von hier aus gelangt das Dampf-Abgas-Gemisch in eine zweite Fangdüse, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Petticoat]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tassignon.be/trains/legein/legein_4.htm |titel=Partie IV: L&amp;#039;Échappement |werk=La Locomotive - Description raisonnée de ses organes |sprache=fr |abruf=2024-01-14 |kommentar=Chapitre II: &amp;#039;&amp;#039;Système modernes d&amp;#039;échappment.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der weitere Abgase ansaugt, bevor der Dampfstrahl in den Schornstein ausgestoßen wird. Gegenüber einem einfachen Blasrohr hat diese Anordnung den Vorteil, dass die Rauchgase in unterschiedlichen Höhen angesaugt werden, so dass sich der Zug gleichmäßiger über das Rohrbündel im Kessel verteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine strömungstechnisch richtig ausgelegte und dimensionierte Kylchap-Doppelsaugzuganlage mit zwei Schornsteinen führte zu einer deutlichen Leistungssteigerung des [[Dampflokomotivkessel|Kessels]] mit erheblichen Einsparungen an Wasser und Kohle. Geringe Druckschwankungen und ein gleichmäßiger Saugzug sorgten für einen kontinuierlichen Verbrennungsablauf. Die größere Entspannung im Dampfzylinder durch den geringeren Gegendruck der Saugzuganlage führte zu einer Erhöhung der Zylinderleistung um bis zu 150&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]] pro Zylinder. In Verbindung mit einem [[Stoker]] und einem Hulson-Schüttelrost konnte Chapelon die Lokomotiven weiter optimieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MM72f&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=J. Michael Mehltretter|Titel=Mit Volldampf voraus. Leistung und Technik von Dampflokomotiven|Auflage=1.|Verlag=Transpress|Ort=Stuttgart|Jahr=2013|ISBN=978-3-613-71469-4|Seiten=72 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kyläläs Düse war ursprünglich nur dazu gedacht, den Funkenflug zu reduzieren und eine gleichmäßigere Ansaugung zu erzielen. Es war Chapelon, der erkannte, dass die Düse in der mehrstufigen Anordnung den Saugzug effizienter machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chapelon arbeitete ab 1925 in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der französischen Bahngesellschaft [[Compagnie du chemin de fer de Paris à Orléans]] (P.O.). Dort gelang es ihm, durch Umbauten die Leistung von Dampflokomotiven deutlich zu erhöhen. Dies erreichte er zunächst 1929 mit der Lok 3566 der [[Pacific (Lokomotive)|„Pacific“]]-Baureihe 3500; die herausragenden Leistungen dieses [[Prototyp (Technik)|Prototyps]] bewogen die [[Compagnie des chemins de fer du Nord]] (NORD), 22 derart umgebaute Pacifics zu erwerben und weitere 25 gleichartige Loks neu bauen zu lassen. Die NORD 3.1174 stellte 1935 den Geschwindigkeitsrekord aller französischen Dampflokomotiven auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Estler |Titel=Loks der französischen Staatsbahn SNCF |Auflage=1. |Verlag=Transpress |Ort=Stuttgart |Datum=2014 |ISBN=978-3-613-71480-9 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als leistungsfähigste je gebaute Dampflokomotive Europas gilt die zwischen 1943 und 1946 von Chapelon durch Umbau aus der [[Chemins de fer de l’État (Frankreich)|ETAT]] 241-101 geschaffene [[SNCF 242 A 1|242&amp;amp;nbsp;A&amp;amp;nbsp;1]] der [[SNCF]] – bei der Auslieferung erbrachte sie mehr als 4000&amp;amp;nbsp;[[Pferdestärke|PS]] [[Zughakenleistung]]. Nicht zuletzt aufgrund des Umstands, dass bei der SNCF 623 Loks der Baureihe [[SNCF 141 R|141&amp;amp;nbsp;R]] mit Kylchap-Saugzuganlagen liefen, war Chapelons Erfindung in Frankreich weit verbreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Michael Mehltretter; &amp;#039;&amp;#039;Mit Volldampf voraus. Leistung und Technik von Dampflokomotiven&amp;#039;&amp;#039;, S. 67 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kylchap kam bei vielen [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Lokomotiven, darunter so berühmten wie den Klassen [[LNER-Klasse A1 (Peppercorn)|A1 nach Entwurf von Peppercorn]] und [[LNER-Klasse A3|A3]] sowie der [[Geschwindigkeitsweltrekorde für Schienenfahrzeuge|Weltrekordlokomotive]] &amp;#039;&amp;#039;[[LNER-Klasse A4|Mallard]]&amp;#039;&amp;#039; der [[London and North Eastern Railway]] (LNER) zum Einsatz. Auch die [[Tschechoslowakei|tschechoslowakische]] [[Československé státní dráhy|ČSD]] benutzte den Kylchap in vielen ihrer Baureihen: u.&amp;amp;nbsp;a. [[ČSD-Baureihe 387.0|387.0]], [[ČSD-Baureihe 475.1|475.1]], [[ČSD-Baureihe 477.0|477.0]], [[ČSD-Baureihe 486.0|486.0]], [[ČSD-Baureihe 498.0|498.0]], [[ČSD-Baureihe 498.1|498.1]] und [[ČSD-Baureihe 556.0|556.0]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] (DB) wurden an den Neubaulokomotiven [[DB-Baureihe 23|23 024 und 025]] Kylchap-Saugzuganlagen erprobt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dampflokomotivarchiv.de/index.php?nav=1402965&amp;amp;lang=1 BR 23] auf dampflokomotivarchiv.de, abgerufen am 17. Oktober 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Maschinen der 1957 entstandenen [[DB-Baureihe 10]] wurden aber nicht damit ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MM72f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 240P.jpg|Nach [[André Chapelon]]s Vorgaben aus einer 4500 ([[Achsfolge]] 2’C1’ [[Pacific (Lokomotive)|&amp;#039;&amp;#039;Pacific&amp;#039;&amp;#039;]]) umgebaute 4703 der [[Compagnie du chemin de fer de Paris à Orléans|P.O.]] mit Kylchap-Saugzuganlage&lt;br /&gt;
 SNCF Class 242 A1.jpg|Die [[SNCF 242 A 1|242&amp;amp;nbsp;A&amp;amp;nbsp;1]] der [[SNCF]] gilt als leistungsfähigste je gebaute Dampflokomotive Europas&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Giesl-Ejektor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dampflokomotivtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strahlpumpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik (Finnland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rießler</name></author>
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