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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kykladenviper</id>
	<title>Kykladenviper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:10:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kykladenviper&amp;diff=1857061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T08:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kykladenviper&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Macrovipera schweizeri&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Franz Werner (Zoologe)|Werner]], 1935)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Großvipern&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Macrovipera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Vipern&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Viperinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Vipern&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Viperidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schlangen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Serpentes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Toxicofera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Benny Trapp Macrovipera schweizeri.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kykladenviper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Macrovipera schweizeri&amp;#039;&amp;#039;), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milosotter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Mattison: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Schlangen&amp;#039;&amp;#039;, blv Verlag, ISBN 978-3-8354-0360-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt, ist eine ägäische [[Echte Vipern|Viper]] aus der Gattung der [[Großvipern]] (&amp;#039;&amp;#039;Macrovipera&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Kykladenviper“ deutet das Verbreitungsgebiet auf den [[Kykladen]] an. Den wissenschaftlichen Artnamen „schweizeri“ trägt die Schlange zu Ehren von Hans Schweizer (1891–1975), der sie im natürlichen Lebensraum erforschte und 1938 entdeckte, dass sie eierlegend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Schweiger: {{Toter Link |datum=2026-01 |url=http://vipersgarden.at/PDF/Rep_76_14_25.pdf |text=Die Giftschlangen Europas. |archivebot=2026-01-30 08:25:12 InternetArchiveBot}} (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kykladenviper erreicht eine Gesamtlänge von 60 bis 75 cm, maximal 100 cm. Ihr Körper ist etwas gedrungen. Der dreieckig geformte Kopf setzt sich deutlich vom Hals ab und besitzt ausgeprägte Schnauzenkanten. Die Kopfschuppen sind klein und gekielt, auch die größeren Körperschuppen sind gekielt. Die Grundfärbung ist hellgrau, auf dem Rücken und an den Flanken zeichnen sich zwischen 30 und 40 dunkle Querstreifen sowie einzelne, kleinere Flecken. Der Kopf ist nur schwach gezeichnet. Selten kommen einfarbige dunkelgraue, orange, rötliche, bräunliche oder [[Melanismus|melanistische]] Exemplare vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Benny Trapp Macrovipera schweizeri rote Morphe.jpg|mini|Kykladenotter (&amp;#039;&amp;#039;Macrovipera schweizeri&amp;#039;&amp;#039;) rote Farbmorphe (Milos / Griechenland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlangengift ==&lt;br /&gt;
Als Viper verfügt die Kykladenviper über Giftdrüsen und einklappbare Röhrengiftzähne. Ihr [[Schlangengift|Gift]] setzt sich aus [[Hämostase|Blutgerinnungsförderern]] und [[Hämorrhagisch|Hämorrhaginen]] zusammen. Zwar zählt die Art zu den giftigsten Schlangen Griechenlands, doch verlaufen Bisse anscheinend nicht tödlich. Aufgrund der Seltenheit der Viper kommt es zudem kaum zu Bissunfällen. Trotzdem müssen ihre Bisse äußerst ernst genommen werden. Folgen eines Giftbisses können Schmerzen, teilweise starke Schwellungen, [[Lymphangitis]], [[Nekrose]]n sowie [[Hypotonie]], [[Tachykardie]], [[Blutung|innere Blutungen]] und [[gastrointestinal]]e (Magen-Darm-Trakt) Beschwerden sein. Es besteht die Gefahr eines [[Schock (Medizin)|Schocks]]. Behandelt wird mit einem polyvalenten [[Antivenin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Während des kühleren Frühjahrs ist die Kykladenviper tagaktiv, im Sommer dämmerungs- und nachtaktiv. Sie frisst vor allem [[Vögel]], insbesondere [[Singvögel]], sowie kleinere [[Echsen]] und sogar [[Wirbellose]] wie [[Käfer]], erbeutet aber auch eingeführte [[Nagetiere]]. Ihre Beute fängt sie als Lauerjägerin an Wasserlöchern oder stellt kletternd Vögeln am Schlafplatz im Geäst von Büschen und Bäumen nach. Die Winterruhe ist nur kurz. Die Art pflanzt sich durch [[Oviparie]] (eierlegend) fort, Weibchen weisen einen zweijährigen Zyklus auf. [[Balz]] und Paarung finden zwischen Ende April und Ende Mai statt, insbesondere in Gewässernähe. Das Gelege umfasst bis zu 11 Eier und wird im Juli abgelegt. Die Eier sind 35 bis 54 mm lang und zwischen 20 und 26 mm breit. Ihre Brutdauer ist nur kurz, die Jungschlangen messen beim Schlupf 16 bis 22 cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapsalos-Frase mine on Sifnos.JPG|mini|250px|Lebensraum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Macrovipera schweizeri distribution.png|mini|Verbreitungsgebiet]]&lt;br /&gt;
Die Kykladenviper ist [[Endemit|endemisch]] in den westlichen [[Kykladen]] des [[Ägäisches Meer|Ägäischen Meeres]]. Sie kommt auf den Inseln [[Milos]], [[Sifnos]], [[Kimolos]], [[Polyegos]] sowie einigen ihrer Nebeninseln in Höhen von bis zu 350 m über NN vor. Ihr Lebensraum sind karge, felsige Gebiete mit Buschvegetation, zumeist in Gewässernähe. Auch Agrargebiete werden besiedelt. Zuflucht sucht die Art unter Wurzeln, zwischen Felsen und in Mauerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Kykladenviper wurde erstmals 1935 von dem österreichischen [[Herpetologie|Herpetologen]] [[Franz Werner (Zoologe)|Franz Werner]] als Unterart der [[Levanteotter]] (&amp;#039;&amp;#039;Macrovipera lebetina&amp;#039;&amp;#039;) beschrieben und lange als solche anerkannt. Die Einteilung von &amp;#039;&amp;#039;Macrovipera schweizeri&amp;#039;&amp;#039; in die [[Unterart]]en &amp;#039;&amp;#039;Macrovipera schweizeri schweizeri&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Macrovipera schweizeri siphnensis&amp;#039;&amp;#039; steht zur Diskussion, ist derzeit aber noch fraglich, da bislang [[Genetik|genetische]] Untersuchungen fehlen.&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Großvipern#Systematik|Systematik der Großvipern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Kykladenviper ist eine der gefährdetsten europäischen Schlangenarten. Hauptgefährdung ist der Lebensraumverlust als Folge des Tourismus und des Abbaus von Mineralerzen, aber auch durch Viehwirtschaft und Wildbrände. Bis zu 10 % Verlust sind auf Schlangenschmuggler und, vor allem im Sommer, auf den Straßenverkehr zurückzuführen. Bis zu 1500 Exemplare dieser Art wurden jährlich illegal gefangen, aufgrund von Wertverlust sind es momentan immer noch gut 100. Der Wildbestand wird aktuell auf 2000 bis 3000 Tiere geschätzt. Hauptaugenmerk beim Schutz dieser Art ist der [[Biotopschutz]]. Ziel sind großflächige Schutzzonen und die Kontrolle des Tourismus unter Beachtung des Naturschutzes. Spezielle Schlangentunnel unterhalb der Straßen haben sich als sinnvoll erwiesen. &amp;#039;&amp;#039;Macrovipera schweizeri&amp;#039;&amp;#039; steht im Anhang II der [[Berner Konvention]]. Die Weltnaturschutzunion ([[IUCN]]) listet die Art seit 2006 als „endangered“, also gefährdet, bezeichnet den Bestand jedoch derzeit als stabil.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{IUCN|ID=12654|ScientificName=Macrovipera schweizeri|PureURL=yes}} IUCN Red List: Macrovipera schweizeri]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kykladenviper wird von der [[Europäische Union|Europäischen Union]] in den Anhängen II und IV der [[FFH-Richtlinie]] als prioritäre Art geführt und gilt damit als streng zu schützende Art von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung von den Mitgliedsstaaten besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Dieter Glandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Amphibien und Reptilien Europas. Alle Arten von den Kanarischen Inseln bis zum Ural.&amp;#039;&amp;#039; Quelle und Meyer, Wiebelsheim 2010, ISBN 3-494-01470-1.&lt;br /&gt;
* Mark O’Shea: &amp;#039;&amp;#039;Giftschlangen – Alle Arten der Welt in ihren Lebensräumen.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos Verlag, 2006, ISBN 3-440-10619-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Macrovipera schweizeri|Kykladenviper (&amp;#039;&amp;#039;Macrovipera schweizeri&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{ReptileDatabase|Macrovipera|schweizeri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Vipern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang IV)]]&lt;br /&gt;
* Interview mit Mario Schweiger auf milos-greece.com: [http://milos-greece.com/vipera-lebetina.html Macrovipera schweizeri (Milosviper)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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