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	<title>Kybartai - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T15:58:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kybartai&amp;diff=14163&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29759-16: &quot;miesto&quot; ist die Genitivform; der Nominativ lautet &quot;miestas&quot;</title>
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		<updated>2025-10-24T21:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;miesto&amp;quot; ist die Genitivform; der Nominativ lautet &amp;quot;miestas&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zur Wüstung siehe [[Kirsanowka (Kaliningrad)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Litauen&lt;br /&gt;
  |Name                 = &lt;br /&gt;
  |Wappen               = Kybartai COA.gif&lt;br /&gt;
  |Flagge               = Flag of Kybartai.gif&lt;br /&gt;
  |ISO-Code             = 56&lt;br /&gt;
  |Verwaltungsbezirk    = &lt;br /&gt;
  |Gemeinde             = &lt;br /&gt;
  |Amtsbezirk           = &lt;br /&gt;
  |Gegründet            = &lt;br /&gt;
  |lat_deg = 54 | lat_min = 38 | lat_sec = 20&lt;br /&gt;
  |lon_deg = 22 | lon_min = 45 | lon_sec = 20&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = &lt;br /&gt;
  |Einwohner (Ort)      = 5631&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2011&lt;br /&gt;
  |Einw. (Gemeinde)     = &lt;br /&gt;
  |GemeindeStand        = &lt;br /&gt;
  |Fläche               = &lt;br /&gt;
  |Gemeindefläche       = &lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = &lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = LT-70065&lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
  |Status               = &lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = &lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
  |Karte                = &lt;br /&gt;
  |Kartenbreite         = &lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kybartai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, polnisch &amp;#039;&amp;#039;Kibarty&amp;#039;&amp;#039;, deutsch veraltet &amp;#039;&amp;#039;Kibarten&amp;#039;&amp;#039;, {{yiS|קיבאַרט}} (Kibart) ist eine Stadt in [[Litauen]] an der Grenze zur russischen [[Kaliningrader Oblast]], dem Norden der ehemals preußischen Provinz [[Ostpreußen]]. Zwischen dem litauischen Kybartai und dem russischen [[Tschernyschewskoje]] (&amp;#039;&amp;#039;Eydtkuhnen&amp;#039;&amp;#039; bzw. von 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Eydtkau&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich der wichtigste [[Straße]]n- und [[Eisenbahn]]grenzübergang der russischen [[Exklave]] für den Landverkehr mit dem Kernland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt (&amp;#039;&amp;#039;miestas&amp;#039;&amp;#039;) hat 5631 Einwohner und ist Sitz des gleichnamigen &amp;#039;&amp;#039;Landamtes&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;kaimo seniūnija&amp;#039;&amp;#039;) der [[Rajongemeinde]] [[Vilkaviškis]], die von 1994 bis 2010 zum [[Bezirk Marijampolė]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://statistics.bookdesign.lt/table_125_02.htm?lang=en| titel=2011 census| hrsg=Statistikos Departamentas (Lithuania)| zugriff=2017-08-02| sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Ort im Rahmen der Kolonisierungsbemühungen der Königin [[Bona Sforza]], der Gattin des Königs [[Sigismund I. (Polen)|König Sigismund I. von Polen]]. 1561 wird das Dorf im Kataster von [[Jurbarkas]] und [[Virbalis]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Friede vom Melnosee]] hatte 1422 die Zugehörigkeit der Gegend zu [[Polen-Litauen]] bestätigt. Von der [[Teilungen Polens#Die dritte Teilung 1795|Dritten Teilung Polens]] bis zum [[Frieden von Tilsit]] 1809 gehörte der Ort zur neu geschaffenen Provinz [[Südpreußen]] des Königreichs [[Preußen]], dann bis 1815 zum von Napoleon geschaffenen [[Herzogtum Warschau]]. Dessen Grenzverlauf im Süden Litauens wurde beibehalten, als auf dem [[Wiener Kongress]] 1815 ein in Personalunion an Russland gebundenes Königreich Polen geschaffen wurde. Dessen Autonomie wurde zunehmend eingeschränkt, bis es in den russischen [[Weichselgouvernements]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1851 die erste Verbindung zwischen europäischem [[Normalspur]]netz ([[Preußische Ostbahn]]) und russischem Breitspurnetz ([[Petersburg-Warschauer Eisenbahn]]) geschaffen wurde, benannte man den bei Kybartai gebauten russischen Grenzbahnhof zunächst nach der benachbarten Stadt [[Virbalis]], dessen deutsche Namensversion &amp;#039;&amp;#039;Wirballen&amp;#039;&amp;#039; dadurch in die Eisenbahngeschichte eingegangen ist. Infolge der Eröffnung der Bahnstrecke überflügelte Kybartai das alte Virbalis. 1919 erhielt es Stadtrecht. Seit etwa dieser Zeit heißt auch der Bahnhof Kybartai. Ein großer Teil der Zuzügler, die der Ort in seinem Aufschwung gewann, waren Juden. Bei der Volkszählung 1923 lebten 1253 Juden in Kybartai, ein Fünftel der Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alexander Kruglov, Kathleen Luft&amp;quot;&amp;gt;Alexander Kruglov, Kathleen Luft: Art. &amp;#039;&amp;#039;Kybartai&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geoffrey P. Megargee]] (hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: Martin Dean (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ghettos in German-occupied Eastern Europe&amp;#039;&amp;#039;. Indiana University Press, Bloomington 2012, ISBN 978-0-253-35599-7, Teilband B, S. 1083–1084.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Ausrufung eines neuen unabhängigen Litauen am 16. Februar 1918 gehörte die Gegend dessen Geschichte entsprechend jeweils zur Republik Litauen oder der [[Litauische Sozialistische Sowjetrepublik|Litauischen Sowjetrepublik]], unterbrochen durch die deutsche Besetzung zwischen 1941 und 1944. Am 6. Juli 1941, zwei Wochen nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion, wurden im [[Holocaust]] 185 männliche Juden und 15 weitere Litauer aus Kybartai in einem Steinbruch bei Gudkaimis, 6 km nördlich von Kybartai, ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jewishgen.org/yizkor/kybartai/kibart.html &amp;#039;&amp;#039;The Book of Remembrance of the Jewish Community of Kibart, Lithuania&amp;#039;&amp;#039;], Haifa 1988, abgerufen am 8. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab August 1941 wurden auch die übrigen jüdischen Einwohner Kybartais, Frauen und Kinder, auf einem Weidengelände in Wirballen (lit. Virbalis) vom Einsatzkommando A erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/gesellschaftswissenschaftliche-und-philosophische-faecher/landeskunde-landesgeschichte/module/bp_2016/herrschaftsmodelle-im-20-jahrhundert/die-moerder-sind-unter-uns-der-ulmer-einsatzgruppenprozess-1958/ab5.pdf], abgerufen am 19. April 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Die genaue Anzahl dieser Opfer ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einst repräsentative Bahnhofsgebäude wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in schlichterer Form wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Stancija Veržbolovo1900.png|Bahnhof Wirballen&lt;br /&gt;
 Kybartų stotis 2.JPG|Bahnhof Kybartai&lt;br /&gt;
 Kybartai5.JPG|Kirche von 1927/28&lt;br /&gt;
 Kybartai, cerkvė.JPG|St.-Alexander-Neviškis-Kirche von 1870&lt;br /&gt;
 Kybartai1.JPG|Straße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kibarty-1911.jpg|hochkant|mini|Konzertankündigung, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Aufführung des Einakters &amp;#039;&amp;#039;Pieśń przerwana (Das unterbrochene Lied)&amp;#039;&amp;#039; von [[Eliza Orzeszkowa]] (1911)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Isaak Iljitsch Lewitan]] (1860–1900), russischer Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Emil Młynarski]] (1870–1935), polnischer Komponist, Gründer der [[Nationalphilharmonie (Warschau)|polnischen Nationalphilharmonie]] in Warschau&lt;br /&gt;
* [[Richard Waldemar Schweizer]] (1910–1960), SS-Untersturmführer, beteiligt an Kriegsverbrechen und der Ermordung von Juden in Litauen&lt;br /&gt;
* [[Harald Serafin]] (1931–2025), österreichischer Kammersänger und Intendant&lt;br /&gt;
* [[Česlovas Kazimieras Blažys]] (* 1943), Polizeibeamter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Algimantas Liubinskas]] (* 1951), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Inga Valinskienė]] (* 1966), litauische Sängerin und Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Marius Bezykornovas]] (* 1976), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kybartai}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jewishgen.org/Yizkor/kybartai/kib001.html Ausführliche Darstellung der Geschichte Kybartais im 19. und 20. Jahrhundert auf Englisch] im virtuellen jüdischen Museum http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
* [http://www.fototisena.lt/photo-foto-search-0-108985.html Foto des heutigen Bahnhofs Kybartai mit alten Bogenfenstern und neuem Dach]&lt;br /&gt;
* [https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/gesellschaftswissenschaftliche-und-philosophische-faecher/landeskunde-landesgeschichte/module/bp_2016/herrschaftsmodelle-im-20-jahrhundert/die-moerder-sind-unter-uns-der-ulmer-einsatzgruppenprozess-1958/materialien.htm Augenzeugenbericht von Ona Rudaitis] im Rahmen des Ulmer Einsatzgruppenprozesses 1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1044009624|LCCN=n91021944|VIAF=305344650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Litauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Rajongemeinde Vilkaviškis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kybartai| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-29759-16</name></author>
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