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	<title>Kwela - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:49:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kwela&amp;diff=916002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Revert auf Version von :Benutzer:Woches (07:39 Uhr, 14. April 2021). Kommentare bitte auf die Diskussionsseite, aber nicht in den Artikel</title>
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		<updated>2021-10-22T08:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Woches&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Woches (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Woches&lt;/a&gt; (07:39 Uhr, 14. April 2021). Kommentare bitte auf die Diskussionsseite, aber nicht in den Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|informiert über das südafrikanische Musikgenre; zum gleichnamigen südafrikanischen Gitarristen vgl. [[Allen Kwela]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kwela&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Pennywhistle-Jive&amp;#039;&amp;#039;, ist die Bezeichnung einer [[jazz]]orientierten, [[südafrika]]nischen Musik aus den 1950er Jahren. Charakteristisch ist die Verwendung der [[Tin Whistle|Blechflöte]] (&amp;#039;&amp;#039;Pennywhistle&amp;#039;&amp;#039;) als Melodieinstrument.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Inspiriert durch Musiker wie [[Lester Young]], [[Count Basie]], [[Cab Calloway]] und andere Musiker der [[Swing (Musikrichtung)|Swing]]-Ära entstand in den [[Township (Südafrika)|Townships]] Südafrikas in den 1950er Jahren die Kwela-Musik. Sie beruht auf dem [[Marabi]]-Sound und hat einen fröhlichen Charakter. Kwela ist geprägt von einem raschen, vorandrängenden Rhythmus. Die Akkordfolge ist gewöhnlich [[Tonika]]–[[Subdominante]]–Tonika–[[Dominante]], wobei diese Akkorde gleichrangig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kubik: &amp;#039;&amp;#039;Afrikanische Elemente im Jazz – Jazzelemente in der populären Musik Afrikas.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Kubik: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verstehen afrikanischer Musik. Ausgewählte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 300–321, hier S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz des nordamerikanischen Einflusses ist der Kwela nach einer Analyse von [[Gerhard Kubik (Musikethnologe)|Gerhard Kubik]] „erstaunlich reich an afrikanischen Elementen“. Dabei sind die Themen der Stücke meist auf kurzen Ablaufformen, zwei- bis viertaktigen melodischen Motiven, aufgebaut, wie sie aus der [[Traditionelle afrikanische Musik|traditionellen Musik Afrikas]] bekannt sind, und in einem regelmäßigen Summationsmetrum abgerundet. Die Improvisation findet nicht auf den Harmonien statt; vielmehr sind die Ausgangspunkte des improvisierten Spiels die kurzen Melodie-Themen. [[Blue Notes]] kommen in zahlreichen Kwela-Stücken vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kubik: &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Afrikanische Elemente im Jazz – Jazzelemente in der populären Musik Afrikas.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Kubik: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verstehen afrikanischer Musik. Ausgewählte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 300–321, hier S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sean Bergin.jpg|miniatur|[[Sean Bergin]], hier gleich mit mehreren Kwela-Whistles (unübliche Spielweise)]]&lt;br /&gt;
Kwela wurde auf den Straßen Südafrikas zumeist in einer [[Skiffle]]band-Besetzung mit einer bis drei [[Pennywhistle]]s, einem [[Teekistenbass]], einer [[Gitarre]] und einer [[Rassel]] – zum Beispiel einer mit Kirschkernen gefüllten Flasche – gespielt. Diese Musik war in den 1950er Jahren sehr beliebt und wurde daher mit Flötisten wie [[Lemmy Mabaso]], [[Spokes Mashiyane]] und Aaron Lerole aufgenommen und erfolgreich vertrieben. Die Musikindustrie veränderte für die Plattenaufnahmen bereits früh den Sound und ersetzte beispielsweise die Rassel durch ein Schlagzeug, den Stehbass durch einen Kontrabass und teilweise auch die Flöte durch ein Saxophon. Zur Kwela-Musik wurde mit schwingenden Bewegungen getanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Kubik: &amp;#039;&amp;#039;Afrikanische Elemente im Jazz – Jazzelemente in der populären Musik Afrikas.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Kubik: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verstehen afrikanischer Musik. Ausgewählte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 300–321, hier S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Johannesburg]] gehörten Kwela-Bands bis etwa 1962 zum allgemeinen Straßenbild. Kwela verbreitete sich rasch in weiten Teilen des [[Südliches Afrika|südlichen Afrikas]], beispielsweise auch nach [[Malawi]], wo die Band von [[Donald Kachamba]] und nach dessen Tod 2001 die &amp;#039;&amp;#039;Donald Kachamba’s Heritage Kwela Band&amp;#039;&amp;#039; die Musizierhaltung pflegt. Die südafrikanische Band &amp;#039;&amp;#039;Kwela Tebza&amp;#039;&amp;#039;, in der Nachfahren von Aaron Jack und Elias Lerole spielen, war an der Eröffnungsfeier des [[Konföderationen-Pokal|FIFA.Confederations Cup 2009]] in Johannesburg beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saxophonisten wie [[Kippie Moeketsi]] und [[Gwigwi Mrwebi]] nahmen die neu entstandene Spielweise auf und transferierten sie in den südafrikanischen Jazz; später entstand aus ihr der [[Cape Jazz]]. Über die Kompositionen von [[Abdullah Ibrahim]], [[Dudu Pukwana]], [[Mongezi Feza]] oder [[Chris McGregor]] kamen auch nordamerikanische und europäische Jazzmusiker mit dem Kwela-Stil in Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 erschien das Album &amp;#039;&amp;#039;A Swingin’ Safari&amp;#039;&amp;#039; des deutschen Musikers [[Bert Kaempfert]], das deutlich von der Kwela-Musik beeinflusst ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marc Boettcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Stranger in the Night. Die Bert Kaempfert Story. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2002, ISBN 3-434-50523-7, S. 124–126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;kwela&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[isiZulu]] und bedeutet „hinauf“, wurde aber als „kwela-kwela“ auch für Polizeiautos verwendet. Damit wird einerseits eine Einladung zum Tanz verbunden, aber auch eine Warnung vor Polizeirazzien in den [[Shebeen|illegalen Schanklokalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lara Victoria Allen: [https://researchspace.ukzn.ac.za/handle/10413/9106 &amp;#039;&amp;#039;Pennywhistle Kwela: A Musical, Historical and Sociopolitical Analysis.&amp;#039;&amp;#039;] (MA) University of Natal, Durban 1993.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kubik (Musikethnologe)|Gerhard Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Afrikanische Elemente im Jazz – Jazzelemente in der populären Musik Afrikas.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Kubik: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verstehen afrikanischer Musik. Ausgewählte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Universal-Bibliothek]].&amp;#039;&amp;#039; 1251). Reclam, Leipzig 1988, ISBN 3-379-00356-5, S. 300–321.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Bender (Ethnologe)|Wolfgang Bender]]: &amp;#039;&amp;#039;Sweet Mother. Moderne afrikanische Musik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edition Trickster im Peter Hammer Verlag.&amp;#039;&amp;#039;). Hammer, Wuppertal 2000, ISBN 3-87294-843-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kwela.de Informationsseite über Kwela-Musik]&lt;br /&gt;
* [http://www.kwela.co.uk/wp-content/shisa_phata_phata.pdf Notation des Kwela-Stücks &amp;#039;&amp;#039;Shisa Phata Phata&amp;#039;&amp;#039; von Spokes Mashiyane] (PDF-Datei; 103&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://oe1.orf.at/artikel/246334 Porträt Kwela Tebza Band (ORF)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Stil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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