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	<title>Kwajalein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kwajalein&amp;diff=246828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PM3: /* Raketentests */</title>
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		<updated>2025-11-19T16:58:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Raketentests&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Atoll&lt;br /&gt;
|NAME=Kwajalein&lt;br /&gt;
|BILD1=Kwajalein Atoll.png&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]]-Bild von Kwajalein&lt;br /&gt;
|BILD2=Kwajalein-Atoll.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Karte&lt;br /&gt;
|BILD3=Kwajalein, Marshall Islands and Gotha 1897 inset maps.jpg&lt;br /&gt;
|BILD3-TEXT=Deutsche Karte von 1893&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Pazifischer Ozean]]&lt;br /&gt;
|ARCHIPEL=[[Marshallinseln]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=09/11/38/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=167/27/35/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=MH-KWA&lt;br /&gt;
|INSELN=97&lt;br /&gt;
|HAUPTINSEL= Kwajalein&lt;br /&gt;
|LANDFLAECHE=16.39&lt;br /&gt;
|LAGUNENFLAECHE=2174&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=9789&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kwajalein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch veraltet: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mentschikowinseln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Koloniallexikon. Hrsg. von Heinrich Schnee. – Leipzig: Quelle &amp;amp; Meyer 1920. – 3 Bde. Band II. S. 407.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Atoll]], das zu den [[Marshallinseln]] im südlichen [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] gehört. Es liegt rund 3900&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Hawaii]] (Luftlinie Honolulu – Insel Kwajalein 3942&amp;amp;nbsp;km) und ist das weltgrößte [[Koralle]]natoll mit der größten umschlossenen [[Lagune]]. Die 16,39&amp;amp;nbsp;km² große Landfläche umschließt eine Lagune von 2174&amp;amp;nbsp;km² Größe. Das Atoll umfasst insgesamt 97 Inseln, von denen die Insel Kwajalein die südlichste und größte ist. Nahe bei Kwajalein liegt die Insel [[Ebeye]], welche am dichtesten besiedelt ist. Auf Kwajalein insgesamt leben 9789 Einwohner (Stand 2021).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Republic of the Marshall Islands 2021 Census Report |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Basic Tables and Administrative Report&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Secretariat of the Pacific Community |Datum=2023 |Sprache=en |Kapitel=Table 3: &amp;#039;&amp;#039;Population by Urban/Rural and atoll by sex&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=10 |Online=[https://sdd.spc.int/news/2023/05/30/marshall-islands-2021-census-report-basic-tables Downloadlink auf sdd.spc.int] |Format=PDF |KBytes=3805 |Abruf=2024-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kwajalein gehörte wie das gesamte Gebiet der Marshallinseln als [[Deutsche Kolonien|Kolonie]] zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]]. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] fielen die Inseln an [[Japanisches Kaiserreich|Japan]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Kwajalein ein wichtiger Stützpunkt der [[Kaiserlich Japanische Marine|Kaiserlich Japanischen Marine]]. Auch amerikanische Soldaten wie [[Louis Zamperini]] waren hier in japanischer Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Laura Hillenbrand: &amp;#039;&amp;#039;Unbroken. Überleben. Mut. Vergebung.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 2010, Seiten 203–217&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kwajalein-Invasion 1944.jpg|mini|links|Kwajalein-Invasion 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 1944 gelang es US-Truppen während der [[Schlacht um Kwajalein|Operation &amp;#039;&amp;#039;Flintlock&amp;#039;&amp;#039;]] (Teil der [[Schlacht um die Marshallinseln]]), auf dem Atoll zu landen und es ihrerseits zu einer wichtigen Einsatz- und Nachschubbasis für die Fortdauer des [[Pazifikkrieg]]s auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1946 und 1958 fanden auf [[Bikini-Atoll|Bikini]] und [[Eniwetok]] die amerikanischen [[Kernwaffe]]ntests statt. Kwajalein erhielt daher eine wichtige Radarstation. 1948 wurden die ausgesiedelten Bikinianer für ein halbes Jahr neben dem Flughafen in Zelten untergebracht, bis sie zur Insel [[Kili-Insel|Kili]] weiterverschifft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 kam es durch falsche Wettereinschätzungen der Militärmeteorologen während des [[Castle Bravo|Castle-Bravo-Tests]] auf Bikini zu einer Kontaminierung der Inseln [[Rongelap]] und [[Rongdrik]] durch [[Radioaktiver Niederschlag|Fallout]]. Die Inseln waren zu diesem Zeitpunkt bewohnt. Viele der Ureinwohner wurden nach Ebeye im Kwajalein-Atoll umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Raketentests ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kwajalein Missile Range}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1961 wurden auf Kwajalein zahlreiche Tests von Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen durchgeführt. Hierfür gibt es Startanlagen auf Illeginni Island ({{Coordinate|text=/|NS=9|EW=167/42|type=landmark|name=Illeginni Island|region=MH}}), [[Meck Island]] ({{Coordinate|text=/|NS=9/0/21|EW=167/43/37|type=landmark|name=Meck Island|region=MH}}) und Roi-Namur Island ({{Coordinate|text=/|NS=9/24/04|EW=167/27/59|type=landmark|name=Roi-Namur Island|region=MH}}). Die seit 1996 nicht mehr zum Programm gehörige Startanlage auf [[Omelek]] wurde zwischenzeitlich von dem Raumfahrtunternehmen [[SpaceX]] für Starts der Trägerrakete [[Falcon&amp;amp;nbsp;1]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind elf der 97 Inseln an die USA verpachtet, die dort die [[Ronald Reagan Ballistic Missile Defense Test Site]], kurz &amp;#039;&amp;#039;RTS&amp;#039;&amp;#039; genannt, unterhalten. Das &amp;#039;&amp;#039;RTS&amp;#039;&amp;#039; besteht aus Radaranlagen sowie Anlagen für optische, [[Telemetrie]]- und [[Kommunikation]]sübertragung. Benutzt wird das RTS zur Überwachung und zum Abfangen von [[Ballistik|ballistischen]] [[Rakete]]n und zur Unterstützung von Weltraummissionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer langjährigen Pattsituation zwischen der Regierung und den Landeigentümern und acht Jahre langen Verhandlungen wurde am 10. Mai 2011 das &amp;#039;&amp;#039;Kwajalein Land Use Agreement (LUA)&amp;#039;&amp;#039; unterzeichnet. Der Vertrag garantiert den USA eine Verlängerung ihrer Landnutzungsrechte auf Kwajalein bis ins Jahr 2066,  mit einer Option auf eine weitere Verlängerung um 20 Jahre. Die Zeremonie in Ebeye wurde live von &amp;#039;&amp;#039;Marshall Islands’ Radio V7AB&amp;#039;&amp;#039; übertragen. Mit der Vertragsunterzeichnung wurde die Auszahlung von 32 Millionen US-Dollar aus einem Treuhänderkonto an die Landeigentümer frei. Die Unterzeichner des &amp;#039;&amp;#039;Kwajalein Land Use Agreement&amp;#039;&amp;#039; waren Präsident Jurelang Zedkaia, Iroijlaplap Imata Kabua, Iroijlaplap Anjua Loeak, Iroijlaplap Nelu Watak, Leroij Likwor Litokwa, Finanzminister Alfred Alfred Jr., und Generalstaatsanwalt Frederick Canavor Jr.&amp;lt;ref&amp;gt;Presseerklärung des Präsidialamtes der Republik der Marshallinseln vom 10. Mai 2011, zitiert in {{Webarchiv|url=http://www.yokwe.net/index.php?module=News&amp;amp;func=display&amp;amp;sid=2849 |wayback=20121025205245 |text=Archivierte Kopie}}, eingesehen am 14. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial photo of the wreck of the German heavy cruiser Prinz Eugen in July 2018.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;Prinz Eugen&amp;#039;&amp;#039; im Juli 2018]]&lt;br /&gt;
Im Südosten des Atolls, nördlich der Insel [[Enubuj]], liegt das Wrack des am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1946 gekenterten und gesunkenen deutschen [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen (Schiff, 1940)|Prinz Eugen]]&amp;#039;&amp;#039;, der als Zielschiff während der [[Operation Crossroads]] gedient hatte. Das Heck des Schiffes ragt deutlich sichtbar aus dem Wasser heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Bauernfeind, Ingo|Titel=Radioaktiv bis in alle Ewigkeit&amp;amp;nbsp;– Das Schicksal der Prinz Eugen|Verlag=E. S. Mittler&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Sohn|Ort=Hamburg/Berlin/Bonn|Datum=2011|ISBN=978-3-8132-0928-0|Seiten=93}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Atoll stellte das Wrack lange Zeit ein ungelöstes Umweltproblem dar. Im Schiffsinneren ruhten noch etwa 1000&amp;amp;nbsp;m³ Öl in den Bunkern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsschiff-uss-prinz-eugen-der-kreuzer-der-die-atombombe-ueberstand-a-1126801.html Wrack als Umweltproblem], Bericht auf spiegel.de vom 22. März 2017, abgerufen am 22. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurde daher fast der gesamte Treibstoff von einer Bergungseinheit der US Navy abgepumpt. 159 von 173 Tanks konnten so entleert werden. Die verbliebenen 14 Tanks (etwa 3 % des Gesamtvorrates) waren für die Taucher unerreichbar, werden aber als langfristig dicht und somit ungefährlich eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lt Clyde Shavers, CTF 73 Public Affairs |url=https://www.cpf.navy.mil/news.aspx/110588 |titel=U.S. Navy divers recover oil from wrecked WWII ship Prinz Eugen |abruf=2019-08-21 |sprache=en-US |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181015213926/https://www.cpf.navy.mil/news.aspx/110588 |archiv-datum=2018-10-15 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-29 04:09:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bigej Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Astronautix|kwajalein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Atolle der Marshallinseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4775795-4|VIAF=233901535}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kwajalein-Atoll| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Australien und Ozeanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Pazifischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atoll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inselgruppe (Marshallinseln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raketenstartplatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanische Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PM3</name></author>
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