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	<title>Kwaito - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KwaitoDance.jpg|mini|Kwaito-Tanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kwaito&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer in den 1990er Jahren entstandenen [[südafrika]]nischen Musikszene bzw. Stilrichtung, die vor allem bei schwarzen Jugendlichen populär ist. Die Musik basiert auf verlangsamten [[House]]-Beats und -Akkorden, dazu kommt ein Gesang oder [[Rap|Sprechgesang]] in [[isiZulu]], [[Sesotho]], [[Tsotsitaal]] (bzw. [[Iscamtho]]) oder anderen Sprachen oder [[Soziolekt]]en. Auch in [[Namibia]] gibt es Kwaito-Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Namensherkunft ist nicht sicher geklärt: Entweder ist es eine Zusammensetzung aus &amp;#039;&amp;#039;Kwaai&amp;#039;&amp;#039; ([[Afrikaans]] für: &amp;#039;&amp;#039;Cool sein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wut&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Energie&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;To&amp;#039;&amp;#039; für die [[Township (Südafrika)|Townships]], oder eine Anspielung auf die &amp;#039;&amp;#039;Amakwaitos&amp;#039;&amp;#039;-Gang aus den Townships südwestlich von [[Johannesburg]] – dem späteren [[Soweto]] – in den 1950er Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot;&amp;gt;Sharlene Gale Swartz: [https://www.researchgate.net/publication/221679248_Is_Kwaito_South_African_Hip-hop_Why_the_Answer_Matters_and_Who_It_Matters_To &amp;#039;&amp;#039;Is Kwaito South African Hip Hop? Why the answer matters and who it matters to&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 24. Juni 2017 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünge ==&lt;br /&gt;
Die Frage nach den Ursprüngen und insbesondere inwieweit Kwaito eine Form des [[Hip-Hop]] ist, ist umstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot; /&amp;gt; [[Ragga|Dancehall/Ragga]] und [[Rhythm and Blues]] werden oft als wesentliche zusätzliche Einflüsse gesehen. Besonders Musiker und Fans betonen aber auch die Eigenständigkeit des Genres und verweisen auf die Wurzeln insbesondere im [[Mpantsula]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot; /&amp;gt; ein Lebens- und Musikstil, der sich bereits in den 1950er Jahren bildete. Er war ähnlich wie Hip-Hop gleichzeitig Musik, Tanz und Lebensstil und wurde ebenfalls stark von den damaligen Gangs beeinflusst. Als weitere Einflüsse und Stilmittel werden genannt: &amp;#039;&amp;#039;Bubblegum&amp;#039;&amp;#039; (eine Variante der [[Mbaqanga]]-Musik), [[Kwela]] und die südafrikanische Variante der Gospel-Musik, [[Isicathamiya]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden [[Johannesburg]]er [[DJ]]s [[Oskido]] und [[Christos (Diskjockey)|Christos]] spielten House-Musik auf etwa 110 [[Beats per minute|bpm]] verlangsamt ab. Der Erfolg brachte sie dazu, das Label &amp;#039;&amp;#039;Kalawa Jazmee Records&amp;#039;&amp;#039; zu gründen. 1996 kritisierte Präsident [[Nelson Mandela]] ([[African National Congress]], ANC) einige Kwaito-Texte. Nach einem Treffen mit Oskido unter Schirmherrschaft der [[ANC Youth League]] verbesserte sich das Verhältnis. In der Folge wurde Kwaito vermehrt auf Kundgebungen des ANC gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt; Melissa Bradshaw: [https://www.theguardian.com/music/2011/aug/11/kwaito-south-africa-house &amp;#039;&amp;#039;How Kwaito became a global force.&amp;#039;&amp;#039;] [[The Guardian]] vom 11. August 2011, abgerufen am 24. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der Kwaito-Szene ist die Abgrenzung zum Hip-Hop ein wichtiges Thema. Typische Szene-Kleidung sind der &amp;#039;&amp;#039;Spotti&amp;#039;&amp;#039;-Hut (ein weicher Sonnenhut) und die &amp;#039;&amp;#039;All Stars&amp;#039;&amp;#039;-Schuhe: ursprünglich von der US-Marke [[Converse (Unternehmen)|Converse]] hergestellt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot; /&amp;gt; aber mittlerweile oft von südafrikanischen Firmen imitiert. Wichtige Medien sind der 1997 gegründete Radiosender &amp;#039;&amp;#039;YFM&amp;#039;&amp;#039; aus [[Johannesburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-12 |url=http://www.intro.de/popmusik/kwaito |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Beat der Townships.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-12-04 22:16:26 InternetArchiveBot}} intro.de, abgerufen am 24. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; das südafrikanische Musikmagazin &amp;#039;&amp;#039;Rage&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Wut“) als Szenemedium und die von 1999 bis 2004 ausgestrahlte Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Yizo Yizo]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://thebomb.co.za/yizo-yizo-1-2-3/ Beschreibung] bei thebomb.co.za (englisch), abgerufen am 24. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; die maßgeblich an der populären Verbreitung des Genres beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage dient üblicherweise vorproduzierte Begleitmusik, zu der das Stück aufgeführt wird. Kwaito wird als „sowohl stampfend, aufpeitschend als auch verhalten und zurückgelehnt“ charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt; Armin Medosch: [https://www.telepolis.de/features/Kwaito-Feel-Good-3441157.html &amp;#039;&amp;#039;Kwaito=Feel Good. Urbane elektronische Tanzmusik aus Südafrika&amp;#039;&amp;#039;], [[Telepolis]], 29. Oktober 1997, abgerufen am 8. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Kwaito gezeigten Tänze werden als offen sexuell beschrieben, Frauen oft als Objekte dargestellt. Viele Texte handeln von Sex, Geld und Gewalt; oft sind sie frauenfeindlich. Zugleich sind sie meist apolitisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot; /&amp;gt; Nur wenige Kwaito-Musiker sind Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Die Sprache der Kwaito-Musiker ist so vielfältig wie die Sprachen Südafrikas. Die Texte von Mdu oder Arthur sind beispielsweise in Englisch – ansonsten im Kwaito unüblich –, [[Afrikaans]] oder [[isiXhosa]]. Einige der Kwaito-Musiker nutzen auch die Sprache ihrer Townships, die quasi ein Dialekt der Sprache, aber für Außenstehende schwer verständlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sozialer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Musik ist Symbol für die Veränderungen zwischen den [[Apartheid]]- und Post-Apartheid-Generationen. Ein prominentes Beispiel dafür ist ein 1995 veröffentlichtes Stück des Kwaito-Musikers [[Arthur Mafokate|Arthur]], das den Titel &amp;#039;&amp;#039;Kaffir&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „[[Kaffer]]“) trägt – eine südafrikanische Bezeichnung für Schwarze, die ähnlich negative Konnotationen hat wie das Wort &amp;#039;&amp;#039;nigger&amp;#039;&amp;#039;. Der provokante Titel zusammen mit dem auf Englisch gesungenen &amp;#039;&amp;#039;Don’t call me Kaffir!&amp;#039;&amp;#039; war Ausdruck des neuen schwarzen Selbstbewusstseins. Obwohl einige Radiosender sie boykottierten, wurde die Platte mit einer Verkaufszahl von über 150.000 zu einem Hit. Andere Merkmale, in denen sich eine offensive Haltung gegenüber der ehemaligen Apartheid-Politik äußert: Der typische &amp;#039;&amp;#039;Spotti&amp;#039;&amp;#039;-Hut wurde ursprünglich vor allem bei der englischen Sportart [[Cricket]] getragen, der Township-[[Jargon|Slang]] &amp;#039;&amp;#039;Tsotsitaal&amp;#039;&amp;#039; enthält zahlreiche Merkmale des früher bei vielen Schwarzen verhassten Afrikaans.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik war um 2010 die populärste Musikrichtung Südafrikas. Sie wird vor allem von schwarzen Jugendlichen gehört, die die mit Abstand größte Bevölkerungsgruppe bilden. Bisher ist Kwaito vor allem die Musik der Schwarzen. Weiße Jugendliche werden unter anderem dadurch aus der Szene ausgeschlossen, dass diese in Südafrika fast nur Englisch oder Afrikaans sprechen. Einige Jahre nach der Jahrtausendwende entwickelte sich auch der erste weiße Star des Kwaito, [[Lekgoa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swartz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Kwaito-Musiker ==&lt;br /&gt;
Zu den bekanntesten Kwaito-Künstlern zählen&lt;br /&gt;
* aus Südafrika: [[Mandoza]], Mdu, TKZee, Mekonko, Thembi, [[Bongo Maffin]] (mit der Sängerin [[Thandiswa Mazwai]], auch solo), Mafikizolo, [[Bonginkosi Dlamini|Zola]], [[Brenda Fassie]], Alaska, Heavy K und Mzambiya &lt;br /&gt;
* aus [[Namibia]]: [[The Dogg]], [[Gazza (Musiker)|Gazza]] und [[Ees (Musiker)|Ees]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sampler ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mzansi Music – Young Urban South Africa&amp;#039;&amp;#039;, [[Trikont (Label)|Trikont]], Songs von Mandoza, Bongo Maffin, Mafikizolo, Zola, Mzekezeke, Brown, Mapaputsi, BOP, Revolution und anderen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 erschienen drei [[Kompilation (Musik)|Kompilationen]], die einen Querschnitt des Kwaito liefern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kwaito Classics Vol. 1 – the Early 90’s&amp;#039;&amp;#039; (CCP Records, EMI SA)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kwaito Classics Vol. 2 – the Late 90’s&amp;#039;&amp;#039; (CCP Records, EMI SA)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kwaito&amp;#039;&amp;#039; (CCP Records, EMI SA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele für stiltypische Stücke ===&lt;br /&gt;
* Trompies: &amp;#039;&amp;#039;Magasman&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kabelo: &amp;#039;&amp;#039;Pantsula 4 Life&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mafikizolo: &amp;#039;&amp;#039;The Journey&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Sharlene Swartz: [https://www.researchgate.net/publication/221679248_Is_Kwaito_South_African_Hip-hop_Why_the_Answer_Matters_and_Who_It_Matters_To &amp;#039;&amp;#039;Is Kwaito South African Hip Hop? Why the answer matters and who it matters to.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;World of Music&amp;#039;&amp;#039;, Band 50, Nr. 2, 2008, S. 15–33&lt;br /&gt;
* Melissa Bradshaw: [https://www.theguardian.com/music/2011/aug/11/kwaito-south-africa-house &amp;#039;&amp;#039;How Kwaito became a global force.&amp;#039;&amp;#039;] [[The Guardian]] vom 11. August 2011 &lt;br /&gt;
* [https://www.newsweek.com/kwaito-blows-157243 &amp;#039;&amp;#039;Kwaito blows up.&amp;#039;&amp;#039;] [[Newsweek]] vom 11. Mai 2000&lt;br /&gt;
* [http://www.intro.de/popmusik/kwaito &amp;#039;&amp;#039;Der Beat der Townships: Kwaito.&amp;#039;&amp;#039;] intro.de&lt;br /&gt;
* [https://www.brandsouthafrica.com/south-africa-fast-facts/arts-facts/kwaitomental &amp;#039;&amp;#039;Kwaito: much more than music.&amp;#039;&amp;#039;] brandsouthafrica.com vom 22. Oktober 2005 (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.sahistory.org.za/article/history-kwaito-music &amp;#039;&amp;#039;A history of Kwaito music.&amp;#039;&amp;#039;] South Africa History Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7666106-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kwaito| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stil der elektronischen Tanzmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hip-Hop-Musiksubgenre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Namibia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Südafrika)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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