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	<title>Kvitøya - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:25:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kvit%C3%B8ya&amp;diff=651684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bateric: Sysselmann(en) ist eine veraltete Bezeichnung. Seit 2021 heißt das Amt Sysselmester (siehe offizielle Website von Spitzbergen ,,Sysselmannen wird Sysselmester - Spitzbergen | Svalbard&quot;</title>
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		<updated>2025-10-22T14:21:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sysselmann(en) ist eine veraltete Bezeichnung. Seit 2021 heißt das Amt Sysselmester (siehe offizielle Website von Spitzbergen ,,Sysselmannen wird Sysselmester - Spitzbergen | Svalbard&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Kvitøya&lt;br /&gt;
|BILD1=Kvitoya.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Eisfreies Gebiet [[Andréeneset]] im Westen, mit Blick auf die vergletscherte Kuppel&lt;br /&gt;
|BILD2=Kvitøya 2020-08-03 Sentinel-2 L2A Highlight Optimized Natural Color 01.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=[[Sentinel-2]]-Satellitenbild der Insel&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Arktischer Ozean&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=80.16566&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=32.422657&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=NO-21&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=42&lt;br /&gt;
|BREITE=22.5&lt;br /&gt;
|FLAECHE=682&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=&lt;br /&gt;
|HOEHE=410&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=0&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kvitøya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: „Weiße Insel“) ist eine [[Insel]] des zu [[Norwegen]] gehörenden [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen-Archipels]] (norw. Svalbard) in der [[Barentssee]] östlich der Insel [[Nordostland]]. Sie ist die östlichste Insel von Spitzbergen und damit der östlichste Teil von Norwegen. Nur 62&amp;amp;nbsp;Kilometer weiter östlich liegt die [[Victoria-Insel (Russland)|Victoria-Insel]], die zu der [[Russland|russischen]] Inselgruppe [[Franz-Joseph-Land]] gehört. Kvitøya hat eine Fläche von 682&amp;amp;nbsp;km² und ist unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Wie auf dem gesamten Svalbard-Archipel ist das Klima der hohen geografischen Breite entsprechend hocharktisch. Bringt der [[Westspitzbergenstrom]] (der letzte nördliche Ausläufer des warmen [[Golfstrom]]s) an den Westküsten Svalbards für arktische Verhältnisse noch relativ hohe Temperaturen und viel Niederschlag, so hat der kalte [[Ostspitzbergenstrom]] Kvitøya mit seinen kalten Wasser- und Eismassen klimatisch fest im Griff. Auch im Sommer sind die Inseln aufgrund der Eisverhältnisse nicht immer zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Ostseite der Insel besteht größtenteils aus dem harten Gestein [[Gabbro]]. Das westliche [[Andréeneset]] besteht aus einem bunten Gemisch aus rötlichem [[Migmatit]] und dunklem [[Gneis]], mit vielen [[Ganggestein]]en. Es stammt wahrscheinlich aus dem [[Mesoproterozoikum]] und ist also über eine Milliarde Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Kvitøya ist fast vollständig von der 675&amp;amp;nbsp;km² großen [[Eiskappe]] [[Kvitøyjøkulen]] bedeckt. Offiziell gibt es nur drei eisfreie Stellen. Die größte davon ist [[Andréeneset]] im Westen mit fünf Quadratkilometer felsig-kiesigem Flachland. Die anderen sind [[Hornodden]] und [[Kræmerpynten]] im Osten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spitzbergen.de/landeskunde-und-tipps/inseln-spitzbergen-und-co/kvitya.html Kvitøya] auf der Website [http://www.spitzbergen.de www.spitzbergen.de], abgerufen am 14. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Kræmerpynten&amp;#039;&amp;#039;, die nördlichere der genannten Landspitzen an der Ostküste, ist gleichzeitig die östlichste Landmasse Norwegens.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
http://placenames.npolar.no/stadnamn/Andréeneset?ident=290&amp;amp;lang=en&lt;br /&gt;
http://placenames.npolar.no/stadnamn/Hornodden?ident=5888&amp;amp;lang=en&lt;br /&gt;
http://placenames.npolar.no/stadnamn/Kræmerpynten?ident=7778&amp;amp;lang=en&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Kvitøya ist größtenteils eine lebensfeindliche Eiswüste. Die [[Vegetation]] auf den wenigen eisfreien Flächen besteht vor allem aus [[Moose]]n und [[Flechte]]n. Auf der Insel gibt es [[Küstenseeschwalbe]]n-Kolonien, auch [[Eisbär]]en halten sich dort von Zeit zu Zeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es ranken sich Legenden um ein geheimnisvolles „Giles-Land“ oder „Gillis Land“, 1707 erstmals von dem Holländer [[Cornelius Giles]] gesichtet&amp;lt;ref name=&amp;quot;nomina_geographica&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Johann Jacob Egli&lt;br /&gt;
| Titel  = Nomina Geographica: Sprach- und Sacherklärung von 42000 geographischen Namen aller Erdräume&lt;br /&gt;
| Verlag = Georg Olms Verlag&lt;br /&gt;
| Jahr   = 1973&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{Google Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = j8KE9QqpSUoC&lt;br /&gt;
  | Seite    = 356&lt;br /&gt;
  | Linktext = Nomina Geographica&lt;br /&gt;
  | Hervorhebung = Gillis Land&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Giles-Land erschien viele Jahrzehnte lang in allen Größen, Formen und Positionen auf diversen Landkarten und wurde erst im späten 19. Jahrhundert erstmals betreten. Bekannt wurde dieses Giles-Land (oder Kvitøya, wie es heute heißt) durch die Entdeckung der dort endgültig [[Andrées Polarexpedition von 1897|gescheiterten Expedition]] von [[Salomon August Andrée]], der 1897 von [[Virgohamna]] auf [[Danskøya]] aus zusammen mit zwei Begleitern mit dem [[Wasserstoffballon]] &amp;#039;&amp;#039;Örnen&amp;#039;&amp;#039; nach Norden fuhr. Unfreiwillig landeten die drei etwa 300&amp;amp;nbsp;km nördlich von Andréeneset auf dem Eis, wandten sich daraufhin zu Fuß nach Süden und kamen am 5. Oktober 1897 nach Kvitøya, wo sie nach wenigen Tagen oder Wochen starben. Erst im Jahr 1930 wurde das Lager von der norwegischen Bratvaag-Expedition unter der Leitung von [[Gunnar Horn]] (1894–1946) entdeckt. Heute steht auf Andréeneset ein Denkmal für Salomon August Andrée, [[Knut Frænkel]] und [[Nils Strindberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1928 stürzte das Luftschiff [[Italia (Luftschiff)|&amp;#039;&amp;#039;Italia&amp;#039;&amp;#039;]] der Nordpolexpedition [[Umberto Nobile]]s bei [[Foynøya]] ab. Es verlor so stark an Höhe, dass die Führergondel auf dem [[Packeis]] aufschlug und abriss. Sechs Besatzungsmitglieder schwebten im Kielgerüst und den Motorgondeln mit der steuerungslosen Luftschiffhülle davon. Von ihnen wurde nie mehr eine Spur gefunden. Der [[Tschechoslowakei|tschechische]] Expeditionsteilnehmer [[František Běhounek]] schildert in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Gestrandeten des Polarmeers&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|cs|Trosečníci polárního moře}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der 1955 erschienenen Auflage seines bereits 1928 erschienenes Buches &amp;#039;&amp;#039;Trosečníci na kře ledové&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;), dass knapp eine halbe Stunde später von der Unglücksstelle aus am Horizont eine aufsteigende Rauchsäule in der Nähe von Kvitøya beobachtet wurde. Da dies der Windrichtung entsprach, dürfte damit der endgültige Absturz der  [[Italia (Luftschiff)|&amp;#039;&amp;#039;Italia&amp;#039;&amp;#039;]] in der Nähe von Kvitøya markiert gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Nordost-Svalbard-Naturreservat ==&lt;br /&gt;
Kvitøya befindet sich vollständig im [[Nordost-Svalbard-Naturreservat]]. Es ist dort jeglicher technischer Eingriff (Bau von Gebäuden, Betrieb von Bergwerken usw.), jegliches Hinterlassen von Abfall, sowie jegliche Störung oder Einführung von Tieren und Pflanzen verboten. Zusätzlich darf das Land nicht mit motorisierten Fahrzeugen befahren werden. Der [[Syssel#Norwegen|Sysselmester]] kann außerdem Gebiete für Besucher völlig sperren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://dib.joanneum.at/maires/downloads/KVITOYA-Rheology.pdf Karte 1:250.000]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kvitoya}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Spitzbergen, Inselgruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Barentssee)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bateric</name></author>
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