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	<title>Kuvertüre - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:04:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuvert%C3%BCre&amp;diff=44300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2025-05-23T02:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Blocks of Couverture chocolate.jpg|mini|Zartbitter- und weiße Kuvertüre in Blockform]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuvertüre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|couverture}} ‚Bedeckung‘), fachsprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Schokoladenüberzugsmasse&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Überzugsschokolade&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Schokolade]] zum Überziehen von Torten, Gebäck und [[Praline]]n sowie zur Herstellung von [[Ganache]] und anderen Cremes und Füllungen und von Dekors. Charakteristisch für Kuvertüre ist, dass sie aufgeschmolzen und in flüssigem Zustand verarbeitet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tttz-2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;holtz-2009&amp;quot; /&amp;gt; Sie hat im Vergleich zu normaler Tafelschokolade einen erhöhten Fettgehalt, damit sie dünnflüssiger wird und sich leichter verarbeiten lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fincke-1965&amp;quot; /&amp;gt; Soll die Kuvertüre nach dem Erkalten wieder eine makellos glatte Oberfläche ohne Kristalle bekommen, muss sie präzise temperiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;holtz-2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuvertüre gibt es auch als Milch- und weiße Schokolade und in verschiedenen Qualitäten von billiger Massenware bis zu sortenreinen Ursprungsschokoladen. Für Großverbraucher wird sie meist in Blöcken zu 2,5&amp;amp;nbsp;kg angeboten, im Einzelhandel in Tafeln zu 100 bis 250&amp;amp;nbsp;g; darüber hinaus sind zur leichteren Portionierung auch Chips, Linsen u. ä. erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schematische Darstellung der Zusammensetzung von Kuvertüre.JPG|mini|Schematische Darstellung der Zusammensetzung von Kuvertüre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesetzlichen Anforderungen an Kuvertüreprodukte regelt in der europäischen Union die europäische Kakaorichtlinie&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|2000|36}} des europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juni 2000 über Kakao- und Schokoladeerzeugnisse für die menschliche Ernährung&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Deutschland umgesetzt durch die [[Kakaoverordnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|kakaov_2003|juris|text=Kakaoverordnung vom 15. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2738)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zusammensetzung von Kuvertüre entspricht im Wesentlichen der von sonstiger Schokolade, für Details siehe [[Schokolade]]. Verkürzt gesagt besteht sie aus Kakaomasse, Zucker und (bei Milchschokolade) Trockenmilch, wobei die Kakaomasse sich zusammensetzt aus Kakaobutter und den sonstigen Bestandteilen, genannt fettfreie Kakaotrockenmasse, die Milchtrockenmasse aus Milchfett und sonstigen Bestandteilen wie Eiweißen, Milchzucker usw. Die Anforderungen an Kuvertüre weichen nun wie folgt von denen an normale Schokolade ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für einfache Kuvertüre: mind. 31 % Kakaobutter statt 18 %, dafür fettfreie Kakaotrockenmasse nur mind. 2,5 % statt 14 %&lt;br /&gt;
* für Milchschokoladen-Kuvertüre: mindestens 31 % Gesamtfett aus Kakaobutter und Milchfett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weiße Kuvertüre gibt es keine besonderen Anforderungen, die über weiße Tafelschokolade hinausgehen, sie enthält keine fettfreie Kakaotrockenmasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramon Morató: &amp;#039;&amp;#039;Schokolade = Chocolate.&amp;#039;&amp;#039; Matthaes Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-87515-113-8, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt ergeben sich folgende Mindestanforderungen (alle Werte in Prozent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!|Typ&lt;br /&gt;
!| Kakao&lt;br /&gt;
!| Kakaobutter&lt;br /&gt;
!| Kakao sonst&lt;br /&gt;
!| Milchpulver&lt;br /&gt;
!| Milchfett&lt;br /&gt;
!| Gesamtfett&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kuvertüre&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 35,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | —&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | —&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | * 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Milchkuvertüre&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 25,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | —&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weiße Kuvertüre&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | * 20,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 20,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | —&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 14,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | * 23,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ruby Kuvertüre&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deli-vinos.de/delikatessen/schokolade/callebaut/14917/ruby-rosa-schokolade-47.3-callets-couverture-callebaut-2-5-kg |titel=Ruby - Rosa Schokolade (47.3%) Callets Couverture Callebaut 2,5 kg |sprache=de |abruf=2020-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |47,3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |26,3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |35,9&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(* keine ausdrückliche Anforderung, ergibt sich rechnerisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind wohlgemerkt nur Mindestanforderungen – in der Praxis sind die Kakaogehalte oft viel höher, von 50 bis 100 %.&lt;br /&gt;
Kuvertüre mit einem hohen Gehalt an fettfreier Kakaotrockenmasse wird auch als „dunkel“, „zartbitter“ o.&amp;amp;nbsp;ä. bezeichnet; nach österreichischem Lebensmittelbuch ist bei solchen Bezeichnungen ein Mindestgehalt von 16 % fettfreier Trockenmasse vorgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lebensmittelbuch.at/lebensmittelbuch/b-15-kakao-und-schokoladeerzeugnisse-lebensmittel-mit-kakaoerzeugnissen-oder-schokoladen/2-schokoladen-und-schokoladeezeugnisse/2-1-beschreibung/2-1-1-schokoladen.html &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Lebensmittelbuch.&amp;#039;&amp;#039;] Codexkapitel &amp;#039;&amp;#039;B 15 – Kakao- und Schokoladeerzeugnisse, Lebensmittel mit Kakaoerzeugnissen oder Schokoladen.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt&amp;amp;nbsp;2.1.1.13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schokoladenhersteller geben das Verhältnis von Kakaomasse zu Zucker und Kakaobutter oft als Kennzahl an in der Form &amp;#039;&amp;#039;K&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;Z&amp;amp;nbsp;/&amp;amp;nbsp;B&amp;#039;&amp;#039;, wobei &amp;#039;&amp;#039;K&amp;#039;&amp;#039; für die Kakaomasse, &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039; für den Zucker, &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039; für die Kakaobutter steht. Die Zahl für den Kakaobutteranteil kann vor allem bei Milchkuvertüre auch fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;holtz-2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:  &amp;#039;&amp;#039;60/40/38&amp;#039;&amp;#039; → bedeutet 60 Teile Kakaomasse – davon 38 Teile Kakaobutter – und 40 Teile Zucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gängige Sorten für den Bäckereibedarf sind: 60/40/38, 70/30/42, 55/45/37 und 50/50/38 oder nur leicht abweichende Werte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baeko.at/rtc-baeko/Warenkunde/239/center/?ArticleID=74 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ouvertüre für die Kuvertüre&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131203044145}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Temperieren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Couverture chocolate samples, tempered and untempered.jpg|mini|200px|Oben: Richtig temperierte dunkle Kuvertüre. Unten: Dieselbe Kuvertüre, untemperiert bei 40 °C verarbeitet: Stumpfe Oberfläche, Fettreif]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Temperaturkurve bei der Schokoladeverarbeitung.JPG|mini|Temperierschritte bei der Schokoladeverarbeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Kuvertüre nach der Verarbeitung als Überzug für Gebäck, Pralinen usw. wieder erstarrt, kristallisiert die Kakaobutter. Es ist notwendig, dass man diesen Vorgang präzise steuert, um die Ausbildung einer möglichst homogenen, stabilen Kristallstruktur sicherzustellen. Versäumt man dies und die Kakaobutter kristallisiert heterogen und instabil, beeinträchtigt dies das Aussehen und Bissgefühl – also die so genannten „sensorischen Qualitäten“ – der Schokolade folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Oberfläche wird matt.&lt;br /&gt;
* Graue Fettkristalle ([[Fettreif]]) werden nach einiger Zeit auf der Oberfläche sichtbar.&lt;br /&gt;
* Die Schokolade bricht bröselig statt knackig und mit unsauberer Bruchkante.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakaobutter ist ein Gemisch verschiedener Pflanzenfette, das [[Polymorphie (Stoffeigenschaft)|polymorph]] kristallisiert, d.&amp;amp;nbsp;h., es gibt verschiedene mögliche Gitterstrukturen (fachsprachlich Modifikationen) – nur eine dieser Modifikationen, meistens mit dem Buchstaben β oder der römischen Zahl V bezeichnet, ist stabil und hat den für den Schokoladengeschmack wichtigen Schmelzbereich bei ca. 34&amp;amp;nbsp;°C. Der Erstarrungsvorgang der Kuvertüre muss daher mechanisch und thermisch so beeinflusst werden, dass möglichst viele Kristallisationskeime in der β-Modifikation entstehen. Eine solche Vorkristallisation erreicht man prinzipiell dadurch, dass die vorhandene Kristallstruktur zunächst bei hoher Temperatur (um 45&amp;amp;nbsp;°C) vollständig geschmolzen wird; anschließend wird die Schokolade unter ihren normalen Schmelzpunkt gekühlt, um die Kristallisation in Gang zu setzen; bevor sie jedoch vollständig auskristallisiert, wird die Temperatur wieder auf knapp über 30&amp;amp;nbsp;°C erhöht, wo die instabilen Modifikationen bereits geschmolzen sind. Währenddessen wird die flüssige Schokoladenmasse auf verschiedene Weise mechanisch behandelt, um die Kristallisation der stabilen Modifikation zu begünstigen; (zu den Verfahren siehe weiter unten). Bei dieser Temperatur wird die Schokolade dann verarbeitet und danach langsam wieder abgekühlt. Der Gesamtvorgang wird &amp;#039;&amp;#039;Temperieren&amp;#039;&amp;#039; genannt; die optimalen Temperaturen hängen von der genauen Zusammensetzung der Kakaobutter ab, die zwischen verschiedenen Sorten, Ernten, Herstellungsverfahren usw. schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konditoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder auch handwerklich begabte Hobbybäcker) erhitzen die Kuvertüre üblicherweise im Wasserbad und oftmals unter Zuhilfenahme eines Lebensmittelthermometers. Bekannt sind zwei Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tabliermethode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die zerkleinerte Kuvertüre im Wasserbad unter gelegentlichem Rühren bei maximal 45&amp;amp;nbsp;°C schmelzen, bis alle Stücke aufgelöst sind. Zwei Drittel der flüssigen Kuvertüre auf eine saubere kühle Marmorplatte gießen. Mit Spachtel und Palette &amp;#039;&amp;#039;tablieren&amp;#039;&amp;#039;: Mit der [[Palette (Küchengerät)|Palette]] die Kuvertüre von außen nach innen bewegen und die jeweils fest gewordene Kuvertüre mit dem Spachtel von der Palette in die Mitte abstreifen. Sobald die Kuvertüre beginnt anzuziehen, ganz schnell unter die restliche flüssige Kuvertüre rühren. Kleine Mengen im Privathaushalt kann man auch in einem Edelstahlkessel über Dampf schmelzen und dann mit einem Holzlöffel im kalten Wasserbad an der Kesselwand tablieren. Die Kuvertüre muss solange tabliert werden, bis sie auf 28&amp;amp;nbsp;°C abgekühlt ist, danach in einem Wasserbad wieder auf 30–32&amp;amp;nbsp;°C erhitzen (je nach Sorte unterschiedlich).&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impfmethode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: In die warme und aufgelöste Kuvertüre (45&amp;amp;nbsp;°C) geriebene oder fein gehackte Kuvertüre rühren. Das Impfen soll in Portionen geschehen. Wenn die Kuvertüre beginnt, dick zu werden und 28&amp;amp;nbsp;°C erreicht hat, ist ausreichend geriebene Kuvertüre untergerührt worden. Jetzt wieder langsam auf 30–32&amp;amp;nbsp;°C je nach Sorte erwärmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Probe mit einer in die temperierte Kuvertüre getauchten Palette ist die einfachste Kontrolle. Wurde die Kuvertüre korrekt temperiert und hat die Palette eine Temperatur zwischen 20 und 25&amp;amp;nbsp;°C, dann wird die Kuvertüre nach wenigen Minuten an der dünnsten Stelle beginnen, fest zu werden. Für einen korrekten Glanz aber ist neben der Raumtemperatur (20&amp;amp;nbsp;°C sind ideal) vor allem die Temperatur des zu überziehenden Körpers ausschlaggebend, dessen Toleranzbereich zwischen 20 und 27&amp;amp;nbsp;°C liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Compound chocolate.jpg|mini|Kakaohaltige Fettglasur]]&lt;br /&gt;
Anstelle von Kuvertüre wird zum Überziehen von Backwerk vielfach [[Fettglasur|kakaohaltige Fettglasur]] verwendet. Diese ist ähnlich zusammengesetzt wie Kuvertüre, enthält jedoch statt Kakaobutter andere pflanzliche Fette, beispielsweise [[Kokosöl|Kokosfett]] oder [[Palmöl|Palmfett]] oder andere [[Kakaobutteräquivalente]]. Sie braucht nicht temperiert zu werden und kann durch geeignete Wahl der Fettmischung weicher und besser schneidbar gemacht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wifo&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schokoladenüberzugsmassen und Fettglasuren.&amp;#039;&amp;#039; [https://wissensforum-backwaren.de/wp-content/uploads/10_Schokoladenueberzugsmassen-und-Fettglasuren_Fachbroschuere.pdf (wissensforum-backwaren.de], PDF-Datei; 221&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem kostet sie in der Regel weniger als Kuvertüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Überzug aus kakaohaltiger Fettglasur sieht einem aus Kuvertüre sehr ähnlich und kann vom Betrachter leicht damit verwechselt werden, stellt aber gegenüber echter Schokolade eine erhebliche Wertminderung im Sinne des {{§|11|lfgb|juris|text=§&amp;amp;nbsp;11}} [[Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch|LFGB]] dar. Daher muss die Verwendung von kakaohaltiger Fettglasur auf Süßigkeiten und Gebäck im Geltungsbereich dieses Gesetzes kenntlich gemacht werden, Produktbezeichnungen mit Worten wie „Schokolade“, „Schoko“ usw. sind dann nicht zulässig (außer, sie werden durch weitere, echte Schokoladenbestandteile gerechtfertigt). Für den Hausgebrauch ist solche Überzugsmasse oftmals unter Bezeichnungen wie „(Kuchen-) Glasur Kakao“ und ähnlich im Einzelhandel erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Deutsches Lebensmittelbuch|Deutsche Lebensmittelbuch]] legt in den Leitsätzen für feine Backwaren für Gebäck von besonderer Qualität fest, dass „mit Schokoladearten verwechselbare Überzüge“ nicht verwendet werden. Zu diesen so genannten Spitzenqualitäten zählen [[Florentiner (Gebäck)|Florentiner]], [[Lebkuchen|Oblatenlebkuchen]], [[Baumkuchen]] und [[Makronen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ls-fback&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/Lebensmittel-Kennzeichnung/LeitsaetzeFeineBackwaren.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 Deutsches Lebensmittelbuch, Leitsätze für Feine Backwaren] vom 17./18. September 1991, Abschnitt I 8, II 1, III 9, III 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher war die Verwendung von kakaohaltiger Fettglasur in diesen Fällen auch dann nicht zulässig, wenn sie dem Verbraucher kenntlich gemacht wurde; nach heutiger Rechtslage gilt dies nicht mehr: Alle Gebäcksorten dürfen mit kakaohaltiger Fettglasur anstelle von Kuvertüre überzogen werden, eine entsprechende Kennzeichnung ist Pflicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wifo&amp;quot; /&amp;gt; Ab der Fassung vom 23. Januar 2003 entsprechen die Leitsätze für feine Backwaren dem, indem sie die Formulierung „auch bei Kenntlichmachung“ nicht mehr enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Trempieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;fincke-1965&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Fincke]] |Hrsg=Albrecht Fincke |Titel=Handbuch der Kakaoerzeugnisse |Auflage=2., völlig neu bearbeitete |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1965 |Seiten=193, 513}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tttz-2005&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-89947-165-2|Seiten=1679}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;holtz-2009&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-85499-367-4|Seiten=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4426595-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuverture}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schokolade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
	</entry>
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