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	<title>Kutzenhausen (Bas-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kutzenhausen_(Bas-Rhin)&amp;diff=1244127&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Bevölkerungsentwicklung */ archivlink gemeindeverzeichnis</title>
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		<updated>2026-03-01T11:19:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Kutzenhausen&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Kutzenhausen (Bas-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Reichshoffen|Reichshoffen]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Sauer-Pechelbronn|Sauer-Pechelbronn]]&lt;br /&gt;
|insee=67254&lt;br /&gt;
|cp=67250&lt;br /&gt;
|longitude=07/51/20/O&lt;br /&gt;
|maire=Pierrot Sitter (Seit 2014)&lt;br /&gt;
|latitude=48/55/59/N&lt;br /&gt;
|alt moy=153&lt;br /&gt;
|alt mini=147&lt;br /&gt;
|alt maxi=215&lt;br /&gt;
|km²=7.20&lt;br /&gt;
|siteweb=https://kutzenhausen.saisondor.fr/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kutzenhausen Presbytère01.JPG|mini|Ehemaliges Amtshaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kutzenhausen Temple 02.JPG|mini|hochkant|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kutzenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch &amp;#039;&amp;#039;Kotzenhausen&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67254}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67254}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie liegt am [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord]] und ist Mitglied der [[Communauté de communes Sauer-Pechelbronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Kutzenhausen gehörte zur [[Herrschaft Lichtenberg]]. Als dort durch Gebietserwerb im 14. Jahrhundert zu Beginn des 15. Jahrhunderts die zu umfangreich gewordenen Ämter [[Amt Ingweiler|Ingweiler]] und [[Amt Buchsweiler|Buchsweiler]] neu organisiert werden mussten, wurde unter anderem das [[Amt Pfaffenhofen]] ausgegliedert und verselbständigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als auch dieses durch weiteren Gebietszuwachs erneut geteilt werden musste, entstand das [[Amt Offendorf]] noch vor 1440,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Eyer, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu dem auch Kutzenhausen gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth, eine der beiden Erbtöchter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474), heiratete Graf [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Elisabeth, erbte sie die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg, zu der auch das Amt Offendorf – und damit Kutzenhausen – gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf [[Niederkutzenhausen]] im [[Amt Wörth]] der Herrschaft Lichtenberg ist zu einem unbekannten Zeitpunkt im [[Spätmittelalter|späten Mittelalter]] oder in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] in Kutzenhausen aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]] (* 1510; † 1570) und sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] hinterließen nur jeweils eine Tochter als Erbin. Die Tochter des Grafen Jakob, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch|Margarethe]] (* 1540; † 1569), war mit [[Philipp V. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp V. von Hanau-Lichtenberg]] (* 1541; † 1599) verheiratet. Zu dem sich aus dieser Konstellation ergebenden Erbe zählte auch die zweite, nicht bereits in der [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]] liegende Hälfte der ehemaligen Herrschaft Lichtenberg und darin auch das Amt Offendorf mit Kutzenhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zu diesem Zeitpunkt regierende Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau-Lichtenberg]] (1514–1590) führte die [[Reformation]] in seiner Grafschaft und auch den durch die Erbschaft hinzu gewonnenen Gebieten konsequent durch, die nun [[Luthertum|lutherisch]] wurden. Kutzenhausen war als [[Lehnswesen|Lehen]] an die Herren von [[Fleckenstein (Adelsgeschlecht)|Fleckenstein]] vergeben und fiel erst 1705 wieder an die Grafen von Hanau zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Ellwardt: &amp;#039;&amp;#039;Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter [[Johann Reinhard III.]] und [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]]&amp;#039;&amp;#039; In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18–59 (40).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reunionspolitik]] Frankreichs unter König [[Ludwig XIV.]] kam das Amt Offendorf unter französische Oberhoheit. Die französische Regierung setzte 1693 durch, dass die Kirche des Ortes künftig als [[Simultankirche|Simultaneum]] genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Ellwardt: &amp;#039;&amp;#039;Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter [[Johann Reinhard III.]] und [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]]&amp;#039;&amp;#039; In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18–59 (40).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] 1736, fiel Hanau-Lichtenberg&amp;amp;nbsp;– und damit auch das Amt Offendorf&amp;amp;nbsp;– an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]], Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Am Ende des 18. Jahrhunderts ist Kutzenhausen nicht mehr als Bestandteil des Amtes Offendorf ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: Knöpp, S. 15; Matt, S, 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Kutzenhausen als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] und war dem [[Kreis Weißenburg]] im [[Bezirk Unterelsaß]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Erdölförderung im benachbarten [[Merkwiller-Pechelbronn]] (1735–1965) waren am westlichen Rand des Gemeindegebiets Förder- und Verarbeitungsanlagen installiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1962&lt;br /&gt;
! 1968&lt;br /&gt;
! 1975&lt;br /&gt;
! 1982&lt;br /&gt;
! 1990&lt;br /&gt;
! 1999&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 2017&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 752&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/weissenburg.htm |titel=Kreis Weißenburg |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230306211310if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/weissenburg.htm |archiv-datum=2023-03-06 |abruf=2026-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 764 || 785 || 719 || 713 || 740 || 783 || 837 || 915&lt;br /&gt;
|917&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== La Maison Rurale de l’Outre-Forêt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kutzenhausen Maison Rurale de l’Outre-Forêt.jpg|mini|Kutzenhausen Maison Rurale de l’Outre-Forêt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Maison Rurale de l’Outre-Forêt&amp;#039;&amp;#039; (Bauernhofmuseum Untermwald) wurde auf Initiative des &amp;#039;&amp;#039;Cercle d’Histoire de l’Outre-Forêt&amp;#039;&amp;#039; (Historischer Arbeitskreis Untermwald) gegründet. 1988 kaufte die Communauté de communes Sauer-Pechelbronn (Verbandsgemeinde Sauer-Pechelbronn) einen alten Bauernhof in Kutzenhausen, der nach 10-jähriger Renovierung als regionales Museum eröffnet wurde. Neben der Ausstellung von Gegenständen des bäuerlichen Lebens ist ein wichtiges Ziel des Museums, die Bewahrung der Volkskünste und -traditionen der Region. Dazu werden das ganze Jahr über Vorträge, Kurse und andere Veranstaltungen angeboten. Überregional bekannt ist das &amp;#039;&amp;#039;Festival du point de croix et de la broderie&amp;#039;&amp;#039; (Kreuzstich- und Stickerei-Festival). Das Museum wird von 12.000 bis 15.000 Besuchern pro Jahr besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maison-rurale.fr/decouvrir-la-maison-rurale-de-loutre-foret/?lang=de |titel=Maison Rurale |hrsg=Maison Rural d&amp;#039;Outre-Forêt |datum=2023 |sprache=de |abruf=2023-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinden ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde unterhält eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der gleichnamigen deutschen Gemeinde [[Kutzenhausen]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Louise Weyland]], geb. Aulber, (1758–1837); Erzieherin König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs I. von Bayern]] und seiner Geschwister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Monuments historiques in Kutzenhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3922923313}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;1273–1277.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7722942-3|VIAF=241738570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kutzenhausen (Bas-Rhin)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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