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	<title>Kusel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kusel&amp;diff=64022&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22285-65: Laut Wikipedia hat Seelow mehr Einwohner wie Kusel (5541 Einwohner in Seelow und 5332 in Kusel)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kusel&amp;diff=64022&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-11T13:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Laut Wikipedia hat Seelow mehr Einwohner wie Kusel (5541 Einwohner in Seelow und 5332 in Kusel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt; zum Rechtsanwalt siehe [[Rudolf Kusel]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Kusel Stadt.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/32/5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/23/53/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kusel in KUS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kusel&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Kusel-Altenglan&lt;br /&gt;
|Höhe              = 239&lt;br /&gt;
|PLZ               = 66869&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06381&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07336055&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 Stadtteile&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;66869 Kusel&lt;br /&gt;
|Website           = [https://stadt.kusel.de/ stadt.kusel.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Martin Heß&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Stadtbürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kusel, KUS - Haschbacher Str - Kusel v O 04.jpg|mini|Kusel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kusel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1865 &amp;#039;&amp;#039;Cusel&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, ist die [[Kreisstadt]] des [[Landkreis Kusel|Landkreises Kusel]] sowie der Verwaltungssitz der [[Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan]]. Kusel liegt am [[Kuselbach]] im Südwesten von [[Rheinland-Pfalz]] im [[Nordpfälzer Bergland]]. Mit 5332 Einwohnern (Stand 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadt.kusel.de/infos-zur-stadt/ Stadt Kusel: Infos zur Stadt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Kusel nach [[Cochem]] die zweitkleinste Kreisstadt Deutschlands. Kusel ist gemäß Landesplanung als [[Mittelzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0733610055&amp;amp;tp=1479 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2019-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Kleinstadt Kusel liegt im zum [[Saar-Nahe-Bergland]] gehörenden [[Nordpfälzer Bergland]]. Die Region wird oft als [[Musikantenland]] bezeichnet. Kusel gliedert sich vor allem in die Kernstadt um die historische Altstadt herum, den mittlerweile mit dem Kerngebiet verschmolzenen Stadtteil [[Diedelkopf]] und das Wohngebiet „Am Holler“, sowie den Stadtteil [[Bledesbach]].{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=151}} Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Blaubach]], [[Altenglan]], [[Rammelsbach]], [[Haschbach am Remigiusberg]], [[Schellweiler]], [[Ehweiler]], [[Pfeffelbach]], [[Ruthweiler]] und [[Körborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuselbach.jpg|mini|Kuselbach innerhalb der Stadt]]&lt;br /&gt;
Durch die Stadt fließt in West-Ost-Richtung der [[Kuselbach]], der im Westen der Gemarkung durch Zusammenfluss von [[Pfeffelbach (Kuselbach)|Pfeffelbach]] und [[Bledesbach (Kuselbach)|Bledesbach]] entsteht. In Diedelkopf mündet der [[Blaubach (Kuselbach)|Blaubach]] in diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 863&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: [[DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kusel Blick vom Marktplatz.JPG|mini|Blick in die Altstadt mit Stadt- und Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kusel Marktbrunnen.JPG|mini|Hutmacherbrunnen]]&lt;br /&gt;
=== Entwicklung bis zum Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Einst lebten neben [[Germanen]] auch [[Kelten]] und [[Römisches Reich|Römer]] in der Gegend von Kusel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Schlacht bei Zülpich]] [[496]] kam Kusel unter [[Franken (Volk)|fränkische]] Herrschaft und wurde durch Kauf oder Schenkung zu einem Teil des Reichslandes um [[Kaiserslautern]]. Im 7. Jahrhundert wurde auf den Ruinen eines römischen [[Villa rustica|Gutshofes]] ein fränkischer [[Königspfalz|Königshof]] gebaut, der eine Verpflegungsstätte darstellte, der „Curtis Cosla“. Im Jahr [[850]] wird dieser Hof das erste Mal in einer [[Urkunde]] erwähnt. Der Name kommt vom [[Kuselbach]], der vorgermanisch &amp;#039;&amp;#039;*Kus(u)la&amp;#039;&amp;#039; geheißen haben dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Manfred Niemeyer |Titel=Deutsches Ortsnamenbuch |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-018908-7 |Seiten=340}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert befanden sich der Hof und das umliegende Land im Eigentum des [[Erzbistum Reims|Erzbistums Reims]], dessen Gründer [[Remigius von Reims|Remigius]] war. Der Königshof wandelte sich durch Mönche, die ihn organisierten, zum Klosterhof, und so wurde er zum Zentrum kirchlicher und wirtschaftlicher Interessen im so genannten [[Remigiusland]]. 902 weihte der Erzbischof Heriveus von Reims die Remigiuskirche auf dem heutigen Marktplatz zur ersten Mutterkirche der gesamten Umgebung. 931 wurde der Hof zu Kusel mit dem umliegenden Gebiet der [[Abtei Saint-Remi (Reims)|Abtei St. Remy]] in [[Reims]] übergeben. Auf dem nahegelegenen [[Remigiusberg]] errichteten Reimser Mönche 1127 die Benediktinerpropstei, die nun zum kirchlichen Mittelpunkt des Landes wurde. Der Hof zu Kusel wurde durch die Vertretung eines [[Schultheiß|Hofschultheißen]] zum Sitz der Verwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grafschaft Veldenz|Grafen von Veldenz]] (1127–1444) wurden zu [[Vogt|Schutzvögten]] des Landes. Um 1214 wurde in der Nähe die [[Burg Lichtenberg (Pfalz)|Burg Lichtenberg]] errichtet, die heute als die größte Burgruine Deutschlands (425&amp;amp;nbsp;m lang, 382&amp;amp;nbsp;m über NN) bekannt ist. Kusel wurde 1387 erstmals in einer Urkunde des Grafen von Veldenz als „Cuscheln der Stat“ urkundlich erwähnt. Die Befestigung mit Stadtgräben, Mauern, Türmen und Toren begann. 1444 wurde Kusel an [[Pfalz-Zweibrücken|Zweibrücken]] übertragen, da die Veldenzer Grafenlinie endete. Burg Lichtenberg wurde zum Oberamt Lichtenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert hatte das Kuseler Land drei Mal unter der [[Pest]] zu leiden. 1635 wurde Kusel durch kroatische Truppen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] niedergebrannt. In 40 Jahren wurde die Stadt wieder aufgebaut, 1677 aber durch die Truppen [[Ludwig XIV.|Ludwigs&amp;amp;nbsp;XIV.]] im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] zum Großteil erneut abgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kusel entwickelte sich allmählich zu einer Handwerker- und [[Tuchmacher]]stadt. Am 26. Juli 1794 besetzten [[französische Revolution]]struppen den Ort. Unter Androhung der Todesstrafe musste Kusel innerhalb einer Stunde geräumt werden. Nach Plünderung der Häuser wurde Kusel zum dritten Mal bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Es blieben nur sechs Häuser stehen. Diese Tat galt als Bestrafung, denn die Stadt hatte einige Bürger, die in [[Metz]] als Geiseln festgehalten worden waren, mit Geld versorgt, das sich als gefälscht herausstellte und angeblich in Kusel hergestellt worden war. Eine Hypothese zur Niederbrennung ist, dass wohl eigentlich die Gemeinde [[Kasel (bei Trier)|Kasel]] zerstört werden sollte, es aber zu einem Schreibfehler bei der Ausstellung der Befehle kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit dem 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1798 kam Kusel zum [[Département de la Sarre]]. Auf dem [[Wiener Kongress]] fiel die [[Linkes Rheinufer|linksrheinische]] [[Pfalz (Region)|Pfalz]] 1815 zunächst an [[Kaisertum Österreich|Österreich]] und 1816 aufgrund eines [[Vertrag von München (1816)|Tauschvertrages]] an das [[Königreich Bayern]]. Kusel wurde Sitz eines [[Landkommissariat Kusel|Landkommissariats]] im bayerischen [[Pfalz (Bayern)|Rheinkreis]]. Die erste Wasserleitung wurde 1824 gebaut. Durch freiwillige Spenden entstand der Maximilianbrunnen. In den Jahren von 1850 bis 1880 wurden bedeutende Tuch- und Streichgarnfabriken gegründet (Zöllner, Ehrenspeck, Fickeissen). Im Jahr 1865 wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Cusel&amp;#039;&amp;#039; offiziell in &amp;#039;&amp;#039;Kusel&amp;#039;&amp;#039; geändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Wilhelm Volkert]] |Titel=Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980 |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;Beck’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=München |Datum=1983 |ISBN=3-406-09669-7}} Seite 504.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1868 wurde die [[Bahnstrecke Landstuhl–Kusel|Eisenbahnstrecke von Landstuhl nach Kusel]] gebaut, die der Stadt große wirtschaftliche Vorteile brachte. In umliegenden Steinbrüchen wurde [[Kuselit]] abgebaut, der als Pflasterstein und zur Trassierung von Bahnstrecken genutzt wurde. Weiter entstanden Brauereien, Maschinengießereien, Wollwebereien, Ziegeleien, Druckereien und Ketten- und Nagelschmieden. Durch die großen Viehmärkte (später Kuseler Herbstmesse) wurde die Stadt zum landwirtschaftlichen Zentrum der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Kusel von [[Jagdbomber]]n und später auch von größeren Flugzeugen mehrfach bombardiert. Nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg herrschten Inflation und Arbeitslosigkeit. Nach 1945 entstanden neue Industriebetriebe, es wurden Neubaugebiete (Holler-Siedlung) erschlossen und Schulen gebaut. 1965 wurde Kusel Garnisonsstadt. Im Zuge der rheinland-pfälzischen [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|Verwaltungsreform]] von 1969 wurde Kusel zum Verwaltungssitz der neu geschaffenen [[Verbandsgemeinde Kusel]], die 2018 in der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Diedelkopf eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkert&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde am 17. März 1974 die Gemeinde Bledesbach eingemeindet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1938/40 bestand in Kusel eine jüdische Gemeinde, deren Ursprung im 18. Jahrhundert lag. Um 1924 gehörten zu ihr 65 Personen (2,2 % von insgesamt 3000 Einwohnern). Jüdische Mitbürger waren voll integriert und einige Einzelhandelsgeschäfte gehörten jüdischen Familien. 1938 lebten noch 54 Jüdinnen und Juden in Kusel. Bei den Novemberpogromen 1938 wurde die Inneneinrichtung ihrer [[Synagoge (Kusel)|Synagoge]] zerstört, die jüdischen Geschäfte wurden demoliert, jüdische Männer in das KZ nach Dachau verschleppt. Frauen und Kinder wurden zunächst in Richtung französischer Grenze transportiert, dann nach Mainz gebracht und dort auf freien Fuß gesetzt; einige kamen nach Kusel zurück. Die letzten verbliebenen jüdischen Einwohner wurden im Oktober 1940 nach [[Gurs]] deportiert. Die Namen von 25 der von den Nationalsozialisten Ermordeten sind festgehalten. [[Liste der Stolpersteine in Kusel|Stolpersteine]] erinnern an sie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/kusel_synagoge.htm Alemannia-judaica.de]. Abgerufen am 13. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kusel evangelische Stadtkirche.JPG|mini|hochkant|Evangelische Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kusel Katholisches Pfarramt St Ägidius.JPG|mini|Katholisches Pfarramt St. Ägidius]]&lt;br /&gt;
2017 waren 48,5 % der Einwohner [[Evangelische Kirche|evangelisch]], 16,0 % [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] und die übrigen 35,5 % gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder waren [[konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ewois.de/Statistik/user/htmlgen.php?stichtag=31.12.2017&amp;amp;ags=33603055&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733603055 |titel=Gemeindestatistik |titelerg=Ortsgemeinde Kusel, Stadt |werk=EWOISneu |hrsg=KommWis |datum=2017-12-31 |abruf=2018-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende April 2023 hatten 37,1 % der Einwohner die evangelische Konfession und 11,9 % die katholische. 51,0 % gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.04.2023&amp;amp;ags=33610055&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733610055 Stadt Kusel Gemeindestatistik], abgerufen am 11. Mai 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Kusel&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=6500&lt;br /&gt;
|werte=(2012,5018)(2015,4992)(2020,5566)(2024,5332)&lt;br /&gt;
|quelle=[https://www.statistik.rlp.de/themen/bevoelkerung/daten/bevoelkerungsfortschreibung statistik.rlp.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kusel Rathaus.JPG|mini|Rathaus Kusel]]&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] Kusel besteht aus 22 Ratsmitgliedern und dem Vorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitzverteilung:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;|Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; |[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; |[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; |[[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; |[[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; |[[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; |Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 ||  7 || 9 || 2 || – || 4 || 22 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3361005500 Kusel, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 ||  8 || 5 || 5 || 1 || 3 || 22 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3361005500.html |titel=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen |abruf=2019-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 ||  9 || 6 || 3 || – || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 12 || 6 || 2 || – || 2 || 22 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 10 || 7 || 1 || 1 || 3 || 22 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FWG = Freie Wählergruppe Stadt Kusel e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Jochen Hartloff (SPD) wurde am 28. Juni 2019 erneut Stadtbürgermeister von Kusel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Charlotte Ebel |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kusel/landkreis-kusel_artikel,-jochen-hartloff-offiziell-ins-amt-des-kuseler-bürgermeisters-eingeführt-_arid,1476633.html?reduced=true |titel=Jochen Hartloff offiziell ins Amt des Kuseler Bürgermeisters eingeführt |werk=Die Rheinpfalz |datum=2019-06-30 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Stichwahl]] am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 50,37 % knapp durchgesetzt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SWR_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/wahlen-staedte-100.html |titel=Hartloff siegt äußerst knapp in Kusel |werk=SWR Aktuell |hrsg=Südwestrundfunk |datum=2019-06-16 |abruf=2020-05-12 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 keiner der ursprünglich drei Bewerber eine ausreichende Mehrheit erreicht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Pfeiffer |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kusel/landkreis-kusel_artikel,-stichwahl-zwischen-hartloff-und-steuer-um-amt-des-kuseler-bürgermeisters-_arid,1455324.html?reduced=true |titel=Stichwahl zwischen Hartloff und Steuer um Amt des Kuseler Bürgermeisters |werk=Die Rheinpfalz |datum=2019-05-26 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hartloff hatte das Amt bereits von 1984 bis 2011 ausgeübt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SWR_2019&amp;quot; /&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]] setzte sich Martin Heß (CDU) bei einer Wahlbeteiligung von 60,9 % mit 58,9 % der Stimmen gegen Peter Christoph Schmid (SPD) durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3361005500 |titel=Kusel, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartloff war sowohl Nachfolger als auch Vorgänger von [[Ulrike Nagel (Juristin)|Ulrike Nagel]] (SPD), die von 2011 bis 2019 Stadtbürgermeisterin von Kusel war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Torben Müller |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kusel/landkreis-kusel_artikel,-ganz-ganz-knappe-kiste-jochen-hartloff-mit-13-stimmen-vorsprung-kuseler-stadtbürgermeister-_arid,1468235.html?reduced=true |titel=Ganz, ganz knappe Kiste: Jochen Hartloff mit 13 Stimmen Vorsprung Kuseler Stadtbürgermeister |werk=Die Rheinpfalz |datum=2019-06-16 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Grün ein aufgerichteter, wachsender, goldener Krummstab, belegt mit einem silbernen Schräglinkswellenbalken.&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Das Wappen wurde 1841 vom bayerischen König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] genehmigt und geht zurück auf ein [[Siegel]] aus dem Jahr 1624. Der Krummstab symbolisiert das [[Remigiusland]], das Wellenband bezieht sich auf den [[Kuselbach]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Kusel ist seit 1973 verpartnert mit [[Toucy (Yonne)|Toucy]] in [[Frankreich]] ([[Département Yonne]]), seit 1997 mit [[Zalaegerszeg]] in [[Ungarn]] ([[Komitat Zala]]) und seit dem 13. September 2018 mit [[Valguarnera Caropepe]] in [[Italien]] ([[Sizilien]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dennis Bachmann |url=https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-ein-ständchen-für-die-gäste-_arid,1263541.html?reduced=true |titel=Ein Ständchen für die Gäste |titelerg=Städtepartnerschaft mit Valguarnera Caropepe besiegelt |werk=Die Rheinpfalz |datum=2018-09-13 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke, Theater und Museen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Kusel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kusel Stadtmuseum (bearb Sp).jpg|mini|Stadt- und Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das städtebauliche Ensemble des Marktplatzes wird dominiert von der [[Klassizismus|klassizistischen]] evangelischen Stadtkirche, dem Rathaus mit seinem Glockenspiel und dem Hutmacherbrunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche zeichnet sich durch klare Linien, einen seltenen, streng symmetrischen Aufbau des Blocks Altar-Kanzel-Orgel und die wuchtigen monolithischen Sandstein-Rundpfeiler aus, die die Empore tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fritz-Wunderlich-Halle, einer Mehrzweckhalle, die für Vorträge, Theater- und Konzertaufführungen und dem Schulzentrum am Roßberg als Aula dient, wird in Zusammenarbeit der Gebietskörperschaften ein reichhaltiges Kulturprogramm angeboten, zu dem auch eine ansehnliche Anzahl von Auftritten deutscher und internationaler [[Tourneetheater]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigstes Kuseler Museum ist das Heimatmuseum. Es birgt unter anderem eine Dauerausstellung über den in Kusel geborenen Opernsänger [[Fritz Wunderlich]] und zu typisch historischen häuslichen Einrichtungen der [[Pfalz (Region)|Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Kusel gibt es [[Liste der Naturdenkmale in Kusel|drei Naturdenkmale]], den Stadtpark Kusel, die Buche am Windhof und die fünfstämmige Eiche am Höhenweg in der Winterhell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Einer der Vereine in Kusel ist der [[FV Kusel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Am zweiten Wochenende im Juni wird in der Altstadt das Hutmacherfest gefeiert. Am ersten Septemberwochenende findet von Freitagabend bis Dienstag die [[Kuseler Herbstmesse]] statt, eines der größten [[Volksfest]]e des Kreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 2014 wurde zum fünfzehnten und letzten Mal der Team-Triathlon Kusel gestartet. Er zählte zu den größten Breitensportveranstaltungen in [[Rheinland-Pfalz]]. Es war eine kombinierte Radfahr-Schwimm-Lauf-Staffel, die von Teams, die aus drei Teilnehmern bestehen mussten, bestritten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreissparkasse Kusel Hauptstelle.jpg|mini|Hauptstelle der Kreissparkasse Kusel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt hat die [[Kreissparkasse Kusel]] ihren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Kusel gibt es eine [[Grundschule]] (als Ganztagsschule in Angebotsform) mit etwa 250 Schülern, ein staatliches [[Gymnasium]], das sogenannte [[Siebenpfeiffer-Gymnasium Kusel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://siebenpfeiffer-gymnasium.de/ Website des Siebenpfeiffer-Gymnasium Kusel]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit etwa 1000 Schülern sowie das Schulzentrum „Auf dem Roßberg“ mit [[Realschule plus]], [[Berufsbildende Schule|Berufsbildender Schule]] und [[Wirtschaftsgymnasium]]. Hinzu kommen zwei [[Förderschule (Deutschland)|Förderschulen]] mit den Förderschwerpunkten Lernen und Sprache sowie ganzheitliche Entwicklung und einige Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gemeinsamer Trägerschaft mit dem Landkreis wird eine Kreis- und Stadt[[bücherei]] betrieben. Die [[Volkshochschule]] in Kusel untersteht wie alle anderen im Kreisgebiet direkt dem Landkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
Kusel ist Sitz der Verbandsgemeinde- und Kreisverwaltung Kusel, eines [[Finanzamt]]es, eines [[Forstamt]]es, eines [[Vermessungs- und Katasteramt]]es sowie einer Filiale der [[Bundesagentur für Arbeit]]. Die Stadt beherbergt eine Polizeiinspektion, die der &amp;#039;&amp;#039;Polizeidirektion Kaiserslautern&amp;#039;&amp;#039; des [[Polizeipräsidium Westpfalz|Polizeipräsidiums Westpfalz]] untersteht. Die rheinland-pfälzische [[Eichbehörde]] unterhielt früher eine Dienststelle in Kusel, die jedoch weggefallen ist. Sie war im Gebäude der Luitpoldschule untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1966 in Betrieb genommenen ehemaligen [[Unteroffizier-Krüger-Kaserne]] war am nördlichen Stadtrand von Kusel das [[Artillerietruppe (Bundeswehr)|Artillerielehrbataillon 345]] der Bundeswehr stationiert. Im Rahmen der [[Neuausrichtung der Bundeswehr]] wurde es 2014 nach [[Idar-Oberstein]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/artikelarchiv_artikel,-bundeswehrreform-fuenf-standorte-im-land-fallen-weg-birkenfeld-speyer-kusel-stegskopf-_arid,326461.html |titel=Bundeswehrreform: Fünf Standorte im Land werden dicht gemacht – Beck findet Konzept „vertretbar“ |werk=Rhein-Zeitung |datum=2011-10-26 |abruf=2011-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Während der Zugehörigkeit zu Frankreich war Kusel Sitz eines [[Friedensgericht Kusel|Friedensgerichts]] des übergeordneten [[Tribunal erster Instanz Kusel]]. In Kusel besteht ein [[Amtsgericht Kusel|Amtsgericht]], das zum [[Landgericht Kaiserslautern|Landgerichtsbezirk Kaiserslautern]] und zum [[Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken|Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
Größte Freizeiteinrichtung in Kusel ist das verbandsgemeindeeigene Spaß- und Freizeitbad im Ortsteil Diedelkopf. Es besteht aus einem Hallenbad mit Whirlpool, Solarium, Kinder-, Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken, Letzteres mit Sprunganlage sowie aus einem Freibad mit Spielplatz, Kinder-, Nichtschwimmer-, Schwimmer- und Spiel- und Spaßbecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem Fußballplatz am südlichen Ortsausgang Richtung [[Haschbach am Remigiusberg]] und einem weiteren am nordwestlichen Ortsausgang Richtung [[Ruthweiler]] gibt es eine Tennisanlage mit mehreren Plätzen und Hallen an der Ausfallstraße Richtung [[Blaubach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[ÖPNV|öffentliche Nahverkehr]] ist in den [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar]] (VRN) integriert, der im [[Rheinland-Pfalz-Takt]] bedient wird. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 kommen Züge des Typs [[Bombardier Talent|Talent]] der Deutschen Bahn AG zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Kusel]] ist Endstation der [[Bahnstrecke Landstuhl–Kusel|Steinbahn]]. In der Vergangenheit begann im Bahnhof auch die [[Bahnstrecke Türkismühle–Kusel|Westrichbahn]] ([[Türkismühle]]–[[Bahnhof Schwarzerden|Schwarzerden]]–[[Bahnhof Kusel|Kusel]], Stilllegung 1970); zudem war es über die Steinbahn an die [[Glantalbahn]] ([[Homburg]]–[[Glan-Münchweiler]], 1981, sowie [[Altenglan]]–[[Staudernheim]], 1985) angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kusel führt die [[Bundesstraße 420]], die von [[Nierstein]] in [[Rheinhessen]] nach [[Ottweiler]] im [[Saarland]] führt. Etwa 4&amp;amp;nbsp;km südwestlich entfernt, bei [[Konken]], gibt es eine Anschlussstelle an die [[Bundesautobahn 62]], die von [[Pirmasens]] über [[Landstuhl]] nach [[Nonnweiler]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste Kuseler Persönlichkeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehrenbürgern der Stadt wurden unter anderem der langjährige Kuseler Landrat [[Gustav Adolf Held]] und der Regierungspräsident [[Hans Keller (Regierungspräsident)|Hans Keller]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Söhne und Töchter der Stadt waren im 18. Jahrhundert der Diplomat [[Johann Christian von Hofenfels]] und die drei Brüder [[Wilhelm Daniel Joseph Koch]] (Botaniker), [[Carl Ludwig Koch]] (Zoologe) und [[Ludwig Christian von Koch]] (Jurist). Ein Jahrhundert später folgten der Bauingenieur [[Karl Kaerner]], der Erfinder [[Ludwig Roebel]] und der Bahnfunktionär [[Theodor Acker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 20. Jahrhunderts kamen in Kusel der Sänger [[Fritz Wunderlich]] sowie die SPD-Politiker [[Margit Conrad]], [[Winfried Werner (Politiker, 1952)|Winfried Werner]] und [[Jochen Hartloff]] zur Welt. Hinzu kommen der Ökonom [[Axel A. Weber]], der Fußballspieler [[Hans Werner Moser]] und der Sänger [[Meiko Reißmann]]. Der Frauenarzt und [[Dichterarzt|Schriftsteller]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Kurt Neufert: &amp;#039;&amp;#039;Reiner Gödtel, phantasievoller Schöpfer neuer Sprachbilder.&amp;#039;&amp;#039; 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie zeitweise als Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller Rheinland-Pfalz (Bundesdelegation) tätige [[Reiner Gödtel]] (* 1938 in Neustadt an der Weinstraße) lebte in Kusel und war Chefarzt&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 386.&amp;lt;/ref&amp;gt; der dortigen Frauenklinik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katholische Priester [[Wilhelm Caroli]] war zeitweise Kaplan in Kusel. Der Fußballnationalspieler [[Miroslav Klose]] lebte ab seinem achten Lebensjahr in Kusel. Letzteres trifft ebenso auf den früheren Kuseler Landrat [[Winfried Hirschberger]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Koch: &amp;#039;&amp;#039;Kusel – einst und heute.&amp;#039;&amp;#039; Kusel 1989.&lt;br /&gt;
* E. Schworm: &amp;#039;&amp;#039;Kusel – Geschichte der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Stadt Kusel, Mainz 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Kusel|Kusel}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://stadt.kusel.de/ Offizielle Webpräsenz der Stadt Kusel]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33603055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kusel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4033862-9|VIAF=237692212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kusel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisstadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 850]]&lt;/div&gt;</summary>
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