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	<title>Kuse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuse&amp;diff=182074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rebbeod am 23. November 2024 um 20:04 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-23T20:04:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild =[[Datei:Dresden-Zwinger-Armoury-Kuse.JPG|200px|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Stangenwaffe&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = Couse &lt;br /&gt;
|Verwendung = Kriegswaffe&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = ca. 14. Jh.&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit =  ca. 14. Jh. – 20. Jh.&lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = [[Italien]]&lt;br /&gt;
|Verbreitung = [[Europa]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = ca. 140 cm – 250 cm &lt;br /&gt;
|Klingenlänge = &lt;br /&gt;
|Klingenbreite = &lt;br /&gt;
|Klingenstärke = &lt;br /&gt;
|Gewicht = &lt;br /&gt;
|Griffstück = Holz, Leder, &lt;br /&gt;
|Besonderheiten = verschiedene Ausstattungen und Klingengrößen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breschmesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine europäische, [[mittelalter]]liche [[Stangenwaffe]], die der [[Guisarme]], [[Glefe]] und der japanischen [[Naginata]] ähnelt. Von der Glefe unterscheidet sie sich jedoch durch den fehlenden Dorn auf der Klingenrückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Kuse ist vom polnischen &amp;#039;&amp;#039;Kosa&amp;#039;&amp;#039; (Sense) abgeleitet und mit dem französischen Wort &amp;#039;&amp;#039;couteau&amp;#039;&amp;#039; (Messer) verwandt. Die ersten, noch sehr groben Formen der Kuse treten bereits im 14. Jahrhundert in der [[Schweiz im Mittelalter|Schweiz]] auf. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts findet sie sich in [[Königreich Frankreich (987–1791)|Frankreich]] wieder. Sie wurde nach der [[Schlacht bei St. Jakob an der Birs|Schlacht von St. Jacob]] so beliebt, dass die Schweizer am Königshof damit ausgerüstet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert wurde die Kuse auch in [[Spanien]] die Waffe der Leibgarde [[Philipp I. (Kastilien)|Philipps I.]] von [[Kastilien]]. Seit dieser Zeit erscheinen sie an den [[habsburg]]ischen und mehreren anderen deutschen Höfen. Die [[Hofjagd- und Rüstkammer]] in [[Wien]] bewahrt Kusen auf, die aus der Zeit von [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] bis [[Joseph II.]] stammen. Letzterer war der letzte Kaiser, an dessen Hof Kusen getragen wurden; die [[Königlich Bayerische Leibgarde der Hartschiere|bayerischen Hartschiere]] haben die Kuse jedoch noch bis zum Ende der Monarchie im [[20. Jahrhundert]] in Galaausführung getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die modernere Form der Kuse entstand im 17. Jahrhundert am [[Polen-Litauen|polnischen]] Königshof und wurde von polnischen Verbänden im 18. Jahrhundert während der Aufstände ([[Kościuszko-Aufstand]]) nach der Teilung Polens eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kuse besitzt eine messerförmige Klinge, die mittels einer [[Tülle (Werkzeug)|Tülle]] (Dille) auf dem Schaft montiert und mit langen Schaftfedern (zwei flachen Metallleisten mit Schraub- oder Nietlöchern) am Schaft befestigt wird. In einzelnen Fällen befindet sich am Schaft unterhalb der Dille eine Metallscheibe zum Schutz der Hand. Oft wurde auf dem Klingenrücken ein Parierhaken angebracht, der zur Abwehr von Schwerthieben gedacht war. An der Form der Kuse ist zu ersehen, dass sie für den Hieb und weniger zum Stich geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft erreicht ihre Schaftlänge, wie bei der Glefe, eine Länge von bis zu 2,50 Metern. Diese ungewöhnliche Länge hat keinen Kampfzweck. Die durchschnittliche Länge betrug etwa 146 Zentimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Kuse war darauf ausgelegt, mit schweren Hieben die [[Harnisch]]e, vornehmlich den [[Lentner]], zu durchdringen. Eventuell wurde sie auch zur Abwehr gegnerischer Reiter eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3826202120}}&lt;br /&gt;
* Beschreibung in: &amp;#039;&amp;#039;Manuskripte des Jouvencel&amp;#039;&amp;#039;. 15. Jahrhundert, Nationalbibliothek Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stangenwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hieb- und Stichwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Klingenwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rebbeod</name></author>
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