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	<title>Kurtrier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurtrier&amp;diff=104588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Volkes Stimme am 24. Februar 2026 um 23:38 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-24T23:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Red St George&amp;#039;s Cross.svg|rand|125px]] [[Datei:Wappen des Bistums Trier.png|100px]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Trier-Sponheim 1648.png|300px]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Kurfürstentum Trier (blaugrau) 1648&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = Kurfürstentum Trier, Churtrier, Erzstift Trier, Kurerzstift Trier&lt;br /&gt;
|Vorläufer = Herzogtum [[Oberlothringen]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = Geistliches Wahlfürstentum/[[Ständestaat]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Fürstbischof|Fürsterzbischof]], [[Administrator (katholische Kirche)|Administrator]] oder in [[Vakanz]]: Trierer [[Domkapitel]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-RP]], [[DE-SL]], [[DE-NW]], [[DE-HE]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = [[Kurfürstenrat]]&lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = &lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Kurrheinischer Reichskreis|Kurrheinisch]]&lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Trier]], ab 1632 [[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = &lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = [[Rheinischer Gulden]]&lt;br /&gt;
|Nachfolger = linksrheinisch: 1794/1801 [[Frankreich]] / [[Département]]s [[Saardepartement|Sarre]] und [[Rhin-et-Moselle]]; rechtsrheinisch: 1803 [[Nassau-Weilburg]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurtrier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erzstift Trier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurfürstentum Trier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eines der ursprünglich sieben [[Kurfürst]]entümer des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Das weltliche Herrschaftsgebiet der [[Liste der Erzbischöfe von Trier|Erzbischöfe von Trier]], das nicht deckungsgleich war mit deren [[Bistum Trier#Erzbistum Trier|Bistum]], existierte von [[Karolinger|spätkarolingischer]] Zeit bis zum [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803. Seit der Wende zum 16. Jahrhundert gehörte es zum [[Kurrheinischer Reichskreis|kurrheinischen Reichskreis]]. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung umfasste der Kurstaat im Wesentlichen Gebiete links und rechts der Unterläufe von [[Mosel]] und [[Lahn]] sowie des [[Mittelrhein]]s zwischen [[Hammerstein (am Rhein)|Hammerstein]] und [[Oberwesel]]. Seine [[Hauptstadt]] war [[Trier]], [[Residenzstadt]] seit dem 17. Jahrhundert [[Koblenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erzbischöfe von Trier gehörten mit denen von [[Kurmainz|Mainz]] und [[Kurköln|Köln]] zu den drei geistlichen Kurfürsten. Zusammen mit ihren vier weltlichen Standesgenossen, den [[Kurpfalz|Pfalzgrafen bei Rhein]], den [[Mark Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]], den [[Kurfürstentum Sachsen|Herzögen von Sachsen]] und den [[Länder der Böhmischen Krone|Königen von Böhmen]], stand ihnen seit der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert das alleinige Recht zur Wahl des deutschen Königs zu, das 1356 in der [[Goldene Bulle|Goldenen Bulle]] bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Balduineum Wahl Heinrich VII.jpg|mini|Die sieben Kurfürsten wählen [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich von Luxemburg]] zum König. Die Kurfürsten, kenntlich durch ihre Wappen, sind (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.) die Erzbischöfe von [[Erzbistum Köln|Köln]] ([[Heinrich II. von Virneburg]]), [[Erzbistum Mainz|Mainz]] ([[Peter von Aspelt]]) und [[Erzbistum Trier|Trier]] ([[Balduin von Luxemburg]]), der Pfalzgraf bei Rhein ([[Rudolf I. (Pfalz)|Rudolf I.]]), der Herzog von Sachsen ([[Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf I.]]), der Markgraf von Brandenburg ([[Waldemar (Brandenburg)|Waldemar]]) und der König von [[Böhmen]] ([[Heinrich von Kärnten]]).]]&lt;br /&gt;
Das [[Bistum Trier]] entstand bereits in [[Spätantike|spätrömischer]] Zeit, im 3. Jahrhundert. Seit dem 6. Jahrhundert waren ihm als [[Erzbistum]] die [[Suffraganbistum|Suffragane]] von [[Bistum Metz|Metz]], [[Bistum Toul|Toul]] und [[Bistum Verdun|Verdun]] unterstellt. In [[Karolinger|spätkarolingischer]] Zeit begannen die Erzbischöfe von Trier mit dem Aufbau einer weltlichen Territorialherrschaft. Dieser weltliche Besitz des Bischofs von Trier, das [[Erzstift]], ist zu unterscheiden von seinem geistlichen Einflussbereich, dem Erzbistum. Dessen Grenzen waren erheblich weiter und umfassten zum Beispiel auch Gebiete in Luxemburg und Frankreich. Andererseits gehörten zum Erzstift Gebiete, etwa das [[Amt Daun (Kurtrier)|Amt Daun]] in der [[Eifel]], die geistlich zum [[Erzbistum Köln]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wit, Frederick de -- Archiepiscopatus et electoratus Trevirensis (...).jpg|mini|Landkarte aus dem 18. Jahrhundert von [[Frederik de Wit]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LASB K Hellwig 0115.jpg|mini|Erzbistum und Kurfürstentum Trier in seinen Ämtern 1710]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Konstantinsbasilika Merian 1646(1548).jpg|mini|Festung des Kurfürsten in der Trierer [[Konstantinbasilika]] (ab zirka 1000), farblich markiert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurfürstliches Palais 01.jpg|mini|[[Kurfürstliches Palais]] Trier (1615–1676, Ausbau 1756) vor der (1846–1856 teilrekonstruierten) [[Konstantinbasilika]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenbreitstein mit Philippsburg 1789.jpg|mini|Das (1801 zerstörte) [[Schloss Philippsburg (Koblenz)|Schloss Philippsburg]] in Koblenz (Residenz von 1632 bis 1786) unten links, das (erhaltene) Dikasterialgebäude unten rechts, darüber die kurtrierische [[Festung Ehrenbreitstein]], 1789]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz, Schloss Philippsburg.jpg|mini|Dikasterium von Schloss Philippsburg in Koblenz, 1738–1749 von [[Balthasar Neumann]] und [[Johannes Seiz]] für Kurfürst [[Franz Georg von Schönborn]] errichtet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Luftbilder 01.jpg|mini|[[Kurfürstliches Schloss (Koblenz)|Kurfürstliches Schloss]] in Koblenz, 1777–1793]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigene Landesherrschaft bildete sich der Kurstaat seit dem Ende des 9. Jahrhunderts allmählich aus dem Herzogtum [[Oberlothringen]] heraus. Der Erzbischof von Trier erhielt 897 vom [[Ostfrankenreich|ostfränkischen]] König [[Arnulf von Kärnten]] den [[Bannforst]] im [[Hunsrück]], und seit 902 war er auch weltlicher Herr seiner Residenzstadt. Bis zum Beginn des 11. Jahrhunderts blieb der entstehende Kurstaat auf Gebiete um Trier herum beschränkt, das später sogenannte obere Erzstift. Dieses wurde 1018 beträchtlich erweitert, als Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] dem Trierer Erzbischof [[Poppo von Babenberg]] den fränkischen Königshof Koblenz mitsamt dem zugehörigen [[Reichsgut]] übertrug. Das Land am Zusammenfluss von [[Rhein]] und [[Mosel]] und im unteren [[Westerwald]] bildete von da an das untere Erzstift.&lt;br /&gt;
Im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gewannen die Bischöfe auch die weltlichen Besitzungen der [[Reichsabtei St. Maximin]] und die [[Vogt]]ei&amp;lt;nowiki&amp;gt;rechte&amp;lt;/nowiki&amp;gt; des rheinischen [[Pfalzgraf]]en in ihrem [[Bistum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung vom 12. bis 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 12. und 13. Jahrhundert führten eine Reihe von Auseinandersetzungen mit den [[Kurpfalz|rheinischen Pfalzgrafen]] zu Gebietsgewinnen für Trier. Streitpunkte waren unter anderem die [[Burg Arras]], die [[Burg Treis]] und die [[Burg Thurant]]. Ergebnis war die Verdrängung der Pfalzgrafen aus dem Eifel-Mosel-Gebiet nach Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1198 gehörten die Erzbischöfe von Trier zum [[Kurfürst]]en&amp;lt;nowiki&amp;gt;kollegium&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wie auch die beiden anderen geistlichen Kurfürsten waren sie [[Kanzler (Mittelalter)|Kanzler]] eines der drei Reichsteile. Das Amt des Erzkanzlers für [[Burgund]] wurde aber mit dem weitgehenden Verlust der französischsprachigen Gebiete des Heiligen Römischen Reichs in der frühen Neuzeit zu einem inhaltsleeren Titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Erzbischof [[Balduin von Luxemburg]], dem bedeutendsten Kurfürsten von Trier, gelang es zwischen 1307 und 1354, zum Teil durch kriegerische Gebietserwerbungen, eine geschlossene territoriale Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Erzstift herzustellen. 1309 verpfändete der spätere Kaiser [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] die Städte [[Boppard]] und [[Oberwesel]] am Rhein an seinen Bruder Erzbischof Balduin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit gewann Kurtrier weitere Gebiete in [[Eifel]], [[Hunsrück]], [[Westerwald]] und [[Taunus]] hinzu, etwa die Ämter [[Amt Manderscheid (Kurtrier)|Manderscheid]], [[Amt Cochem|Cochem]], [[Amt Hammerstein|Hammerstein]] und [[Amt Limburg (Nassau)|Limburg]]. Vor allem [[Kuno II. von Falkenstein|Kuno von Falkenstein]] und [[Werner von Falkenstein]] betrieben eine erfolgreiche Territorialpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grafschaft Manderscheid|Manderscheider Fehde]] 1430–1437 sorgte für erhebliche Zerstörungen und finanzielle Belastungen im Trierer Kurstaat. [[Ulrich von Manderscheid]] kämpfte gegen [[Raban von Helmstatt]] um den Trierer Bischofsstuhl. Mit dem Tod Ulrichs 1436 war die Auseinandersetzung im Wesentlichen entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erwerb der [[Grafschaft Virneburg]] 1545 und der [[Abtei Prüm|Fürstabtei Prüm]] im Jahr 1576 war die territoriale Entwicklung des Erzstifts im Wesentlichen abgeschlossen. Anders als [[Kurköln]] und [[Kurmainz]] verfügte der Trierer Kurstaat über ein weitgehend geschlossenes Territorium. Es erstreckte sich vom Unterlauf der [[Saar]] bei [[Merzig]] beiderseits der [[Mosel]] bis Koblenz und [[Lahn|lahnaufwärts]] bis [[Montabaur]] und [[Limburg an der Lahn|Limburg]]. Eine Exklave im [[Herzogtum Jülich-Berg|Herzogtum Jülich]] bildete das Amt [[Güsten (Jülich)|Güsten]]-[[Welldorf]], ein ehemaliger Besitz der Fürstabtei Prüm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenwahn und Dreißigjähriger Krieg  ===&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert kam es im Kurfürstentum vermehrt zu [[Hexenverfolgung]]en. Besonderes Aufsehen erregte der Fall des Trierer Schultheißen [[Dietrich Flade]]. Er hatte in seiner Funktion als Hexenrichter zahlreiche [[Hexenprozesse]] geleitet und Todesurteile gesprochen, wurde aber 1588 selbst als Hexer angeklagt. Er wurde auf Befehl des Kurfürsten [[Johann VII. von Schönenberg|Johann von Schönenberg]] am 4. Juli 1588 verhaftet und am 18. September 1589 zum Feuertod verurteilt. Der Jesuit [[Friedrich Spee]], Autor der Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Cautio Criminalis]]&amp;#039;&amp;#039; und einer der schärfsten [[Hexentheoretiker#Kritiker der Hexenlehre|Kritiker des Hexenwahns]], wirkte von 1633 bis 1635 als Beichtvater in Trierer Gefängnissen und Krankenhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regierung des Kurfürsten [[Philipp Christoph von Sötern]] wurde Trier spätestens ab 1632 in den [[Dreißigjähriger Krieg#Schwedischer Krieg (1630–1635)|Dreißigjährigen Krieg]] verwickelt. Die bereits seit 1630 nach Streit der Bürgerschaft mit Sötern von spanischen Soldaten besetzte Bistumsstadt wurde 1632 von französischen Truppen im Auftrag des Kurfürsten zurückerobert, womit der Kurfürst sich gegen die Habsburger und den Kaiser stellte. Auch die [[Festung Ehrenbreitstein]] übergab Sötern zum Schutz vor den Schweden an Frankreich, während Koblenz auf Betreiben des Domkapitels kaiserliche Truppen aufgenommen hatte, die ausgerechnet von den Schweden nach kurzer Belagerung wieder vertrieben wurden. 1635 eroberten die Spanier Trier und Koblenz und nahmen den Kurfürsten gefangen, was Frankreich als Anlass für die Kriegserklärung an Spanien diente, womit der [[Französisch-Spanischer Krieg (1635–1659)|Französisch-Spanische Krieg]] begann. 1637 nahmen kaiserliche Truppen nach einjähriger Belagerung den Ehrenbreitstein ein und hielten ihn bis zum Kriegsende besetzt. Im Laufe des Krieges litt das Territorium des Kurfürstentums zunächst unter spanischer Besatzung und gegen diese vorgehende französische und schwedische Truppen, später unter den erneut dort liegenden spanischen und lothringischen Truppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soetern&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|26|50|69|Philipp Christoph v. Sötern|Paul Wagner|ADB:Philipp Christoph von Soetern}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1645 wurde der Kurfürst freigelassen und ihm Koblenz übergeben unter der Bedingung, dass er dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] beitritt und dem mit ihm verfeindeten Domkapitel Amnestie gewährt. Trotzdem paktierte Sötern nach seiner Rückkehr wieder mit den Franzosen, die er das noch spanisch besetzte Trier für ihn erobern ließ, und stritt weiter mit dem Domkapitel, das größtenteils nach [[Köln]] auswich. Als Sötern 1649 den gerade erst ins Kapitel aufgenommenen [[Philipp Ludwig von Reiffenberg]] zu seinem Koadjutor ernannte, beschloss das Kapitel im Kölner Exil, militärisch gegen ihn vorzugehen. Vom Domkapitel angeworbene Truppen brachten den Stadtkommandanten von Koblenz auf ihre Seite und nahmen Trier ein. Die vom Kurfürsten dagegen zur Hilfe gerufenen französischen Truppen wurden 1650 von lothringischen Truppen vertrieben und Sötern musste einer Wahl eines Koadjutors durch das Kapitel zustimmen. Nach anfänglichem Widerstand war Sötern schließlich gezwungen, die Wahl [[Karl Kaspar von der Leyen]]s zu seinem Koadjutor und präsumtiven Nachfolger zu akzeptieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Soetern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1669 erließ die kurtrierische Regierung ein für das ganze Territorium geltendes Landrecht. Der Kurstaat besaß mehrere Herrschaftszentren, wobei das verkehrsgünstig gelegene Koblenz ständig an Bedeutung gewann. Die Residenz wurde 1632 aus dem weniger stark befestigten Trier nach [[Schloss Philippsburg (Koblenz)|Schloss Philippsburg]] in [[Koblenz-Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]] und 1786 in das neu erbaute [[Kurfürstliches Schloss (Koblenz)|Kurfürstliche Schloss]] von [[Koblenz]] verlegt. Als Jagdschloss diente die [[Burg Daun]] und ab 1764 [[Schloss Engers]] am Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfälzischer Erbfolgekrieg ===&lt;br /&gt;
Im Juni und Juli des Jahres 1684 wurde die Stadt Trier nach der Eroberung [[Luxemburg]]s von französischen Truppen besetzt. Nach Ausbruch des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] wurde Kurtrier fast komplett von Frankreich besetzt und stark zerstört. So gingen die Städte [[Cochem]], [[Mayen]], [[Wittlich]] und andere Städte in Flammen auf. Koblenz widerstand 1688 einer Belagerung, wurde aber durch Kanonenbeschuss stark beschädigt. [[Schloss Stolzenfels|Burg Stolzenfels]] am Rhein wurde 1689 völlig zerstört. Auf Grund des defensiven Vorgehens der Reichstruppen blieben die linksrheinischen Teile des Erzstifts in der Hand der Franzosen. 1697 wurde der Pfälzische Erbfolgekrieg durch den [[Frieden von Rijswijk]] beendet und die französischen Truppen verließen das Kurfürstentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende des Kurstaats ===&lt;br /&gt;
Unter dem letzten Trierer Kurfürsten, [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]], wurde [[Koblenz]] zum Sammelpunkt gegenrevolutionärer französischer Adliger. Während des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskriegs]] besetzten 1794 [[Französische Revolution|französische Revolutionstruppen]] den größten Teil des Kurfürstentums. Die kurtrierische Festung Ehrenbreitstein konnte sich noch bis 1799 halten, musste dann aber auch aufgeben. Seine [[Linkes Rheinufer|linksrheinischen]] Gebiete wurden 1801 im [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] Frankreich angegliedert und im Wesentlichen auf die [[Département]]s [[Saardepartement|Sarre]] mit Sitz in Trier und [[Rhin-et-Moselle]] mit Sitz in Koblenz aufgeteilt. Die rechtsrheinischen Gebiete fielen 1803 an [[Nassau-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Wiener Kongress]] wurden die kurtrierischen Gebiete größtenteils dem [[Königreich Preußen]] zugeschlagen und 1822 in die preußische [[Rheinprovinz]] eingegliedert. Bis auf die Region um das [[Hessen|hessische]] [[Limburg a.d. Lahn|Limburg]] und einzelne Ortschaften im [[Saarland]] und in [[Nordrhein-Westfalen]] bilden sie seit 1946 den nördlichen Teil des neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Dessen [[Landeswappen von Rheinland-Pfalz|Landeswappen]] zeigt neben dem [[Pfälzer Löwe|kurpfälzischen Löwen]] und dem [[Mainzer Rad]] das [[Liste der Wappen mit dem Trierer Kreuz|rote Kreuz von Kurtrier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Titels &amp;#039;&amp;#039;Fürst(erz)bischof&amp;#039;&amp;#039; sowie die Verwendung der damit verbundenen weltlichen Würdezeichen (wie [[Fürstenhut]] und [[Wappenmantel|-mantel]]) wurde 1951 durch Papst [[Pius XII.]] auch formell abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Gall (Historiker)|Franz Gall]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Wappenkunde. Handbuch der Wappenwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Böhlau Verlag, Wien 1992, S. 219, ISBN 3-205-05352-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landesburgen ===&lt;br /&gt;
Zur Verwaltung und Kontrolle des Territoriums besaß Kurtrier [[Landesburg]]en. Im Gegensatz zur Lehensburg konnte der Erzbischof über Landesburgen unmittelbar verfügen. Die Anlagen waren mit erzbischöflichen Bediensteten besetzt ([[Amtmann|Amtmänner]], [[Burgmann|Burgmänner]], [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellner]] und Wächter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Trierer Landesburgen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Burg Arras|Arras]], [[Burg Baldenau|Baldenau]], [[Burg Balduinseck|Balduinseck]], [[Burg Balduinstein|Balduinstein]], [[Burg Bischofstein]], [[Burg Wernerseck]], [[Kurfürstliche Burg (Boppard)|Boppard]], [[Reichsburg Cochem|Cochem]], [[Festung Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]], [[Genovevaburg]], [[Burg Grimburg|Grimburg]], [[Burg Hartenfels|Hartenfels]], [[Alte Burg (Koblenz)|Alte Burg Koblenz]], [[Kyllburg (Burg)|Kyllburg]], [[Manderscheider Burgen|Oberburg Manderscheid]], [[Schloss Malberg|Malberg]], [[Schloss Montabaur|Montabaur]], [[Burg Neuerburg bei Wittlich|Neuerburg]], [[Burg Pfalzel|Pfalzel]], [[Burg Ramstein (Kordel)|Ramstein]], [[Rauschenburg]], [[Saarburg (Burg)|Saarburg]], [[Burg Sterrenberg (Rheinland)|Sterrenberg]], [[Schloss Stolzenfels|Stolzenfels]], [[Burg Treis|Treis]], [[Burg Thurant|Thurant]], [[Konstantinbasilika|Trier (Palastaula)]], [[Burg Welschbillig|Welschbillig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ständeordnung ==&lt;br /&gt;
Die Ständeordnung des Kurfürstentums Trier sah drei Organe vor: den Kurfürsten, das Domkapitel und die Versammlung der [[Landstände]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kurfürst ===&lt;br /&gt;
Der [[Kurfürst]] war der oberste Landesherr des Kurfürstentums und in Personalunion [[Erzbischof]] des sehr viel größeren Erzbistums Trier. Nach der Wahl durch das Domkapitel wurde er vom [[Papst]] als Erzbischof und vom [[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] als Kurfürst eingesetzt. In seiner weltlichen Funktion wurde er von einem Hofrat beraten und regierte seit dem 16. Jahrhundert weitgehend [[Absolutismus|absolutistisch]]. Jedoch war er bei seinen Entscheidungen durch das sogenannte Konsensrecht des Domkapitels und der Landstände häufig eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Domkapitel ===&lt;br /&gt;
Eine wichtige Aufgabe des [[Domkapitel]]s war die Wahl des Erzbischofs. An seiner Spitze stand der [[Dompropst]]. Der Kurfürst konnte ohne die Zustimmung des Domkapitels die Landstände nicht einberufen, des Weiteren waren die Verträge des Kurfürsten ohne Gegenzeichnung durch das Domkapitel nicht gültig. In Zeiten der Sedisvakanz übernahm das Domkapitel die gesamte Regierung, konnte Münzen prägen und Kriege führen. Das Domkapitel nahm eine autonome Stellung ein, war von Steuern befreit und verwaltete seine Güter selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Landstände ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Landstände des Kurfürstentums Trier}}&lt;br /&gt;
Seit 1501 gab es in Kurtrier [[Landstände]], die für das gesamte Kurfürstentum zuständig waren. Ihre wichtigste Aufgabe war die Bewilligung neuer Steuern. Die Schaffung dieses Gremiums war nach der [[Reichsreform (Heiliges Römisches Reich)|Reichsreform]] notwendig geworden, die erstmals die Erhebung einer reichsweiten Steuer, des [[Gemeiner Pfennig|Gemeinen Pfennigs]], vorsah.&lt;br /&gt;
Der Kurfürst rief den Landtag, der in der Regel einmal jährlich tagte, mit Zustimmung des Domkapitels ein. Auf den Landtagen wurde auch über Beschwerden und Forderungen der Stände beraten, die dann an den Kurfürsten weitergeleitet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Trierer Kurfürsten seit dem 13. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TabulaEpiscoporumTrevirensium.jpg|mini|Liste der Bischöfe von Trier im [[Trierer Dom]]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|von&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|bis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||[[Johann I. (Trier)|Johann I.]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1190&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1212&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Theoderich von Wied]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1212&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1242&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Arnold II. von Isenburg]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1242&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1259&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Heinrich II. von Finstingen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1260&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bohemond I. von Warnesberg]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1289&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1299&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Diether von Nassau]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1300&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1307&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Balduin von Luxemburg]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1307&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1354&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Boemund II. von Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1354&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1361&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Kuno II. von Falkenstein]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1362&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1388&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Werner von Falkenstein]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1388&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1418&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Otto von Ziegenhain (Erzbischof)|Otto von Ziegenhain]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1418&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1430&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Raban von Helmstatt|Rhaban von Helmstätt]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1430&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1438&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jakob I. von Sierck]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1439&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1456&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann II. von Baden]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1456&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jakob II. von Baden]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1503&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Richard von Greiffenklau]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1511&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1531&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann III. von Metzenhausen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1531&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1540&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann IV. Ludwig von Hagen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1540&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1547&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann V. von Isenburg]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1547&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1556&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann VI. von der Leyen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1556&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1567&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Jakob III. von Eltz]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1567&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1581&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann VII. von Schönenberg]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1581&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1599&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Lothar von Metternich]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1599&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1623&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Philipp Christoph von Sötern]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1623&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1652&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Karl Kaspar von der Leyen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1652&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1676&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann Hugo von Orsbeck|Johann VIII. Hugo von Orsbeck]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1676&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1711&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Karl Joseph von Lothringen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1711&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1715&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg|Franz Ludwig von Neuburg bei Rhein]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1716&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1729&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Franz Georg von Schönborn]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1729&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1756&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Johann Philipp von Walderdorff|Johann IX. Philipp von Walderdorff]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1756&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1768&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1768&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|1803&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ämter im Kurfürstentum Trier]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wappen mit dem Trierer Kreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Landrentamtspretiosen]] („Kronjuwelen“ des Kurstaats)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Bodsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg und Herrschaft. Zur Territorial- und Burgenpolitik der Erzbischöfe von Trier im Hochmittelalter bis zum Tod Dieters von Nassau (†1307).&amp;#039;&amp;#039; Boppard 1989.&lt;br /&gt;
* [[Peter Brommer (Archivar)|Peter Brommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurtrier am Ende des Alten Reichs. Edition und Kommentierung der kurtrierischen Amtsbeschreibungen von (1772) 1783 bis ca. 1790.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Mainz 2008, ISBN 978-3-929135-59-6.&lt;br /&gt;
* Richard Laufner: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzstift Trier.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz-Josef Heyen]] (Hrsg.): Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz, Freiburg im Breisgau, Würzburg 1981, S. 42–49.&lt;br /&gt;
* Franz Roman Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Kurtrier in seinen Ämtern, vornehmlich im 16. Jahrhundert. Studien zur Entwicklung frühmoderner Staatlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1985, ISBN 3-7928-0478-6.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Marx (Kirchenhistoriker, 1803)|Jakob Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Erzstifts Trier.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil I&lt;br /&gt;
*** Band 1, Trier 1858 ([http://books.google.de/books?id=-XoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR3 Volltext]).&lt;br /&gt;
** Teil II&lt;br /&gt;
*** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Abteien des Benediktiner- und Zisterzienserklosters&amp;#039;&amp;#039; ([http://books.google.de/books?id=VHsAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Volltext])&lt;br /&gt;
*** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Stifte und Klöster&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Fritz Rörig: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der Landeshoheit des Trierer Erzbischofes zwischen Saar, Mosel und Ruwer und ihr Kampf mit den patrimonialen Gewalten.&amp;#039;&amp;#039; F. Lintz, Trier 1906.&lt;br /&gt;
* Friedrich Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwickelung der Landeshoheit in Kurtrier bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trierisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsheft 5, S. 1–65, F. Lintz, Trier 1905.&lt;br /&gt;
* Dorothe Trouet, &amp;#039;&amp;#039;Adelsschlösser in Kurtrier. Bauten und Baupolitik der Familie von Kesselstatt im 17. und 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; [[Kliomedia]], Trier 2007 (Geschichte und Kultur des Trierer Landes, Bd. 6), ISBN 978-3-89890-105-5.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1922)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Frankreich, Kurtrier, der Rhein und das Reich. 1623–1635&amp;#039;&amp;#039;. (Pariser Historische Studien; 9). Röhrscheid, Bonn 1969 ([http://www.perspectivia.net/content/publikationen/phs/weber_frankreich Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4060882-7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hoeckmann.de/deutschland/rhpfalz-karte.htm Karte Kurtrier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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