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	<title>Kurt von Ruffin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:59:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_von_Ruffin&amp;diff=794135&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Llydia: /* Leben */ + Beleg ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-04T09:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + Beleg ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt von Ruffin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1901]] in [[München]]; † [[14. November]] [[1996]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Sänger und Schauspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des bayerischen Offiziers Walther von [[Ruffin (Adelsgeschlecht)|Ruffin]] und seiner Ehefrau Olga geb. von Maffei besuchte 1911 bis 1917 das Neue Gymnasium in [[Würzburg]], dann bis zum Abitur 1920 das [[Wilhelmsgymnasium München|Wilhelmsgymnasium]] in München. Anschließend studierte er Gesang bei [[Eugen Robert Weiss]] und [[Wilhelm Rode]]. 1926 ging er ans [[Mozarteum]] in [[Salzburg]], später wurde er auf Empfehlung [[Arturo Toscanini|Toscaninis]] in [[Mailand]] bei [[Giuseppe Borghi (Musiker)|Giuseppe Borghi]] ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 erhielt Kurt von Ruffin ein Engagement an der Oper in [[Magdeburg]], danach in [[Mainz]] und [[Nürnberg]]. Mit der Erfindung des [[Tonfilm]]s wurde er auch in mehreren Operettenfilmen eingesetzt. Ab 1930 war er am [[Komische Oper Berlin|Metropol-Theater]] in Berlin verpflichtet. Er sang und spielte in den bekannten Operetten wie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fledermaus]]&amp;#039;&amp;#039; und in Revuen am [[Theater des Westens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung| Machtergreifung der Nationalsozialisten]] hatte Ruffin Kontakte zu der homosexuellen Entourage des SA-Chefs [[Ernst Röhm]] und geriet nach dessen Ermordung ins Visier der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]. Aufgrund einer Denunziation wegen seiner Homosexualität wurde er Ende Dezember 1934 verhaftet und zunächst im [[KZ Columbia|KZ Columbia-Haus]] inhaftiert. Anschließend kam er ins [[KZ Lichtenburg]]. Durch Intervention des [[Intendant]]en [[Heinz Hilpert]] wurde er bereits nach wenigen Monaten wieder entlassen und konnte am 13. April 1935 seine Arbeit am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]] fortsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rosa-winkel.de/bio-ruffin.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus. Kurt von Ruffin. Sänger und Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039;] rosa-winkel.de, abgerufen am 4. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1936 spielte er in fünf Filmen mit, danach erhielt er angeblich ein Filmverbot. Ruffin spielte noch einige Zeit am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]] und ab 1941 am [[Metropol-Theater (Berlin Nollendorfplatz)|Theater am Nollendorfplatz]]. 1942 durfte er in der [[Heinz Rühmann|Heinz-Rühmann]]-Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Ich vertraue Dir meine Frau an]]&amp;#039;&amp;#039; mitwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ruffin.rosa-winkel.de/ Biografie Ruffins auf &amp;#039;&amp;#039;rosa-winkel.de&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit wohnte er in [[Berlin-Charlottenburg]] im gleichen Haus, in dem auch die Tänzerin [[Ilse Meudtner]] lebte, und das deren Mutter Antonie Meudtner gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Berliner Adreßbuch 1942, 3. Band, Teil IV. Scherl, Berlin 1942, S. 1102 [https://digital.zlb.de/viewer/api/v1/records/34115495_1942/files/images/00005650.png/full.pdf?divID=LOG_0003 Digitalisat der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002; PDF (270 kB)]; abgerufen am 18. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Kurt von Ruffin weiter in Berlin an der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper]], am [[Theater am Kurfürstendamm]], am [[Renaissance-Theater (Berlin)|Renaissance-Theater]] und ab 1984 an den [[Staatliche Schauspielbühnen Berlin|Staatlichen Schauspielbühnen Berlin]] als Schauspieler und Sänger tätig. Beim Film wurde er nach 1949 nur noch gelegentlich besetzt. Im Jahr 1991 drehte [[Rosa von Praunheim]] über Ruffin und zwei andere Zeitzeugen den [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Stolz und schwul&amp;#039;&amp;#039;. Über seine Erlebnisse im KZ Lichtenburg berichtete er als einer von drei Zeitzeugen in der Fernsehreportage &amp;#039;&amp;#039;Wir hatten ein großes A am Bein&amp;#039;&amp;#039;, die vom [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] und anderen [[Drittes Fernsehprogramm|dritten Programmen]] ausgestrahlt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1931: [[Die Faschingsfee (Film)|Die Faschingsfee]]&lt;br /&gt;
* 1931: Walzerparadies&lt;br /&gt;
* 1931: Die Schlacht von Bademünde&lt;br /&gt;
* 1931: [[Bobby geht los]]&lt;br /&gt;
* 1933: Ihre Durchlaucht, die Verkäuferin&lt;br /&gt;
* 1933: Schwarzwaldmädel&lt;br /&gt;
* 1935: Königswalzer&lt;br /&gt;
* 1935: [[Schwarze Rosen]]&lt;br /&gt;
* 1936: Die Stunde der Versuchung&lt;br /&gt;
* 1943: [[Ich vertraue Dir meine Frau an]]&lt;br /&gt;
* 1944/48: [[Das kleine Hofkonzert (1948)|Das kleine Hofkonzert]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Verspieltes Leben]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Ich mach dich glücklich]]&lt;br /&gt;
* 1949: [[Der blaue Strohhut]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Der Zinker (1963)|Der Zinker]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Die Herren mit der weißen Weste]]&lt;br /&gt;
* 1983: Liebelei (Fernsehspiel)&lt;br /&gt;
* 1985: Die Dame vom Palace-Hotel&lt;br /&gt;
* 1985: Der Unbesiegbare&lt;br /&gt;
* 1991: Stolz und schwul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1991: [[Edgar Hilsenrath]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Märchen vom letzten Gedanken&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Peter Groeger]] (Hörspiel – SFB/HR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 300.&lt;br /&gt;
* Matias Bleckman: &amp;#039;&amp;#039;Kurt von Ruffin – Schauspieler&amp;#039;&amp;#039;.  In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lg. 29 (1997)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ruffin.rosa-winkel.de/ Biografie auf &amp;#039;&amp;#039;rosa-winkel.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0902904}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cyranos.ch/smruff-d.htm Kurt von Ruffin] bei www.cyranos.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1062312171|LCCN=no/2008/47260|VIAF=21947871}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruffin, Kurt von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruffin, Kurt von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sänger und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Llydia</name></author>
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