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	<title>Kurt Zipper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OS: /* Leben */ Link &amp; Grammatik</title>
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		<updated>2025-07-08T12:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Link &amp;amp; Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Zipper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1906]] in [[Kołobrzeg|Kolberg]]; † [[1. Oktober]] [[1952]] in [[Moskau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]]). Von 1950 bis 1952 war er Mitglied der [[Volkskammer]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Unter dem Vorwurf der Spionage für den amerikanischen Geheimdienst wurde er 1952 verhaftet und hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zipper wurde 1906 in Kolberg geboren. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum [[Telegrafist]]en. Von 1924 bis 1945 diente er als Berufssoldat, zuletzt im Rang eines Hauptmanns. Als technischer Verwaltungsbeamter des Nachrichtenaufklärungsdienstes des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] leitete er von 1942 bis 1945 eine funkbetriebstechnische Forschungsstelle. Gegen Kriegsende geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Anschließend kehrte er nach [[Berlin]] zurück und trat 1946 der LDP(D) bei. Dort wurde er Kreissekretär von [[Berlin-Köpenick]] sowie Beisitzer im LDP-Landesvorstand Berlin. Ab 1947 arbeitete er als [[Wirtschaftsprüfer|Buch- und Wirtschaftsprüfer]] des Bezirksamtes Köpenick. Zuletzt war er als [[Außenprüfung|Betriebs- und Preisprüfer]] im Finanzamt [[Berlin-Baumschulenweg]] für die Überwachung des Handels zuständig. Mit der [[Liste der Mitglieder der Volkskammer der DDR (1. Wahlperiode)|Wahl vom 19. Oktober 1950]] zog er als Berliner Vertreter der LDP in die Volkskammer ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1952 wurde sein Sohn Horst (* 1932) unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet. Dieser hatte zuvor gegen ein Taschengeld Kennzeichen sowjetischer Fahrzeuge notiert. In dem Glauben, als Volkskammer-Abgeordneter [[politische Immunität]] zu besitzen, wandte sich Kurt Zipper an die sowjetische Kommandantur. Dennoch wurde er 17. Mai 1952 verhaftet. Am 8. August 1952 verurteilte ihn das [[Militärgericht#Sowjetische Militärtribunale, Rote Armee|Sowjetische Militärtribunal]] (SMT) Nr. 48240 in [[Berlin-Lichtenberg]] wegen „Spionage für den amerikanischen Geheimdienst“ zum Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landesvorstand der LDP(D) schloss Kurt Zipper am 12. August 1952 von allen Parteiämtern aus. Das Volkskammermandat wurde ihm am 5. September 1952 aberkannt. Ein Gnadengesuch lehnte das Präsidium des [[Sowjet#Oberster Sowjet der UdSSR|Obersten Sowjets]] am 27. September 1952 ab. Man brachte ihn in das Moskauer Gefängnis [[Butyrka]], in dem am 1. Oktober 1952 das Todesurteil vollstreckt wurde. Anschließend wurde er auf dem Moskauer [[Donskoi-Friedhof]] begraben. Am 31. Januar 2002 rehabilitierte die russische Militärstaatsanwaltschaft Kurt Zipper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Zipper war verheiratet und Vater von insgesamt sieben Kindern. Sein Sohn Horst wurde zunächst ebenfalls zum Tode verurteilt, später jedoch zu 25 Jahren Arbeitslager begnadigt; 1955 aus sowjetischer Haft entlassen, floh er nach [[West-Berlin]]. Erst im Jahre 2002 erhielt die Familie die Nachricht vom weiteren Schicksal Kurt Zippers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jörg Rudolph/Frank Drauschke/Alexander Sachse: &amp;#039;&amp;#039;Hingerichtet in Moskau – Opfer des Stalinismus aus Berlin 1950-1953&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe des [[BStU|Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR]], Bd. 23, Berlin 2007, S. 39f, S. 128. ([https://web.archive.org/web/20160113150918/http://www.berlin.de/imperia/md/content/lstu/schriftenreihe/heft_23_3.prn.pdf?start&amp;amp;ts=1291645338&amp;amp;file=heft_23_3.prn.pdf PDF, 3 MB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zipper, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Spionage)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SMT-Verurteilter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zipper, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Finanzbeamter und Politiker (LDPD), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kołobrzeg|Kolberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS</name></author>
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