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	<title>Kurt Weyher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer: + Siehe auch</title>
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		<updated>2024-11-29T17:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Weyher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1901]] in [[Grudziądz|Graudenz]]; † [[17. Dezember]] [[1991]] in [[Wilhelmshaven]]) war ein deutscher [[Offizier|Marineoffizier]], zuletzt [[Konteradmiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er ist der Vater von [[Hein-Peter Weyher]], der von 1991 bis 1995 [[Inspekteur der Marine]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Weyher trat am 2. April 1918 als Kriegsfreiwilliger mit der Anwartschaft auf eine Seeoffizierslaufbahn in die [[Kaiserliche Marine]] ein. Nach der Grundausbildung an der [[Marineschule Mürwik]] wurde er im Juli 1918 auf den [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Freya (Schiff, 1900)|Freya]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt und wechselte im September 1918 auf den [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Regensburg (Schiff, 1915)|Regensburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach Kriegsende wurde er zunächst beurlaubt. Ab Januar 1919 beteiligte er sich an den auf die [[Novemberrevolution|deutsche Revolution]] folgenden Kampfhandlungen zunächst als Angehöriger des [[Grenadier-Regiment „König Friedrich III.“ (2. Schlesisches) Nr. 11|Grenadier-Regiments 11]], dann ab Januar 1920 der [[Marine-Brigade von Loewenfeld]]. Dort erfolgte am 21. Februar 1920 seine Ernennung zum [[Fähnrich zur See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Im Juni 1920 kehrte er in den Marinedienst bei der nunmehrigen [[Reichsmarine]] zurück und komplettierte seine Offizierausbildung an der Marineschule, auf dem Segelschulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Niobe (Schiff, 1913)|Niobe]]&amp;#039;&amp;#039;, anderen Bordkommandos und Lehrgängen. Ab Januar 1923 wechselten Bord- und Landverwendungen ab, letztere vor allem im Ausbildungsdienst. Weyher diente als [[Wachoffizier]] auf dem [[Torpedoboot]] &amp;#039;&amp;#039;[[SMS G 10|G 10]]&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Vermessungsschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Meteor (Schiff, 1924)|Meteor]]&amp;#039;&amp;#039;. Von 1927 bis 1929 war er Wachoffizier auf dem Segelschulschiff &amp;#039;&amp;#039;Niobe&amp;#039;&amp;#039; und anschließend als Teil der Erstbesatzung Rollenoffizier auf dem [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Königsberg (Schiff, 1929)|Königsberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Von September 1930 bis September 1932 war er [[Kommandant]] des Torpedoboots &amp;#039;&amp;#039;[[SMS G 11|G 11]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer weiteren kurzen Tätigkeit als Ausbildungsoffizier an der Marineschule nahm er an der [[Baubelehrung]] für das neue Segelschulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Gorch Fock (Schiff, 1933)|Gorch Fock]]&amp;#039;&amp;#039; teil, dessen [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Erster Offizier]] er bei der Indienststellung des Schiffes am 27. Juni 1933 wurde. Von Dezember 1934 bis Oktober 1936 war Weyher [[Kompaniechef]] in der Schiffsstammdivision Ostsee und anschließend bis November 1938 Navigationsoffizier auf dem Leichten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Nürnberg (Schiff, 1935)|Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Von Januar bis September 1939 kommandierte er das Segelschulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Eagle (Schiff)|Horst Wessel]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Weyher von der &amp;#039;&amp;#039;Horst Wessel&amp;#039;&amp;#039; abgezogen und übernahm am 9. Dezember 1939 das Kommando über den [[Hilfskreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Orion (Schiff, 1931)|Orion]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit diesem Schiff lief er am 6. April 1940 zu einer Feindfahrt aus, die er mit der Rückkehr des Schiffes nach fast anderthalb Jahren am 23. August 1941 abschloss. Auf dieser Reise in den Raum Australien und Neuseeland wurden [[Seemine|Minen]] gelegt und zehn feindliche [[Handelsschiff]]e versenkt. Hinzu kamen zwei Versenkungen im Zusammenwirken mit anderen deutschen Hilfskreuzern. Für diese Leistungen wurde Weyher am 21. August 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 783.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr wurde er als Erster [[Admiralität#Deutschland|Admiralstabsoffizier]] zum [[Admiral Ägäis]] versetzt, 1942 in gleicher Funktion zum Marinegruppenkommando Süd in [[Sofia]]. Von Januar bis Juni 1944 war er Chef des Deutschen Marinekommandos [[Constanța|Konstanza]] und zugleich Chef der [[10. Sicherungs-Division]], anschließend wurde er bis Oktober 1944 [[Kommandant der Seeverteidigung S|Kommandant der Seeverteidigung Kreta]]. Seine letzte Verwendung im Krieg war ab 2. November 1944 die des [[Kommandant der Seeverteidigung Ostfriesland|Seekommandanten Ostfriesland]] in [[Norden (Ostfriesland)|Norden]]. In dieser Funktion wurde Weyher am 1. Januar 1945 zum Konteradmiral befördert. Nach Kriegsende kooperierte er eng mit der britischen Besatzungsmacht bei der Entwaffnung der deutschen Truppen in seinem Verantwortungsbereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Madsen&amp;quot;&amp;gt;Chris Madsen: &amp;#039;&amp;#039;The Royal Navy and German Naval Disarmament. 1942-1947.&amp;#039;&amp;#039; ({{Google Buch|BuchID=-kjFaCStURwC|Seite=134|Hervorhebung=&amp;quot;kurt weyher&amp;quot;|Linktext=Online}}; englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 22. Juli 1945 bis 6. Juni 1947 war er in britischer [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit außerhalb der Marine ===&lt;br /&gt;
Seine Erlebnisse auf der &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039; beschrieb Weyher in dem 1953 erschienenen Buch „Vagabunden auf See“, das er selber illustrierte. Bereits während seiner Dienstzeit betätigte sich Kurt Weyher als [[Marinemalerei|Marinemaler]] und hat während der Reise der &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039; und besonders nach seiner Pensionierung eine große Anzahl von Gemälden, Aquarellen, Skizzen und Schiffsmodellen geschaffen. Nach seinem Tode widmete ihm das Cuxhavener Stadtmuseum im Sommer 1992 eine Ausstellung seiner Werke.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Weyher: Marineoffizier, Marinemaler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marineforum.&amp;#039;&amp;#039; 7/8-1992, S. 264.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis 1969 war Weyher Präsident des [[Deutscher Marinebund|Deutschen Marinebunds]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesischer Adler]] II. und I. Stufe&lt;br /&gt;
* [[Bewährungsabzeichen der III. Marine-Brigade]]&lt;br /&gt;
* [[Olympia-Ehrenzeichen]] II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Wehrmacht-Dienstauszeichnung]] IV. bis II. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938]]&lt;br /&gt;
* [[Spanienkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kriegsabzeichen für Hilfskreuzer]]&lt;br /&gt;
* [[St. Alexander-Orden|Komtur des St. Alexander-Ordens]] mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 18. Mai 1944&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärorden Michael der Tapfere]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Stern von Rumänien|Komtur des Stern von Rumänien]] mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] am 29. April 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Weyher, Hans Jürgen Ehrlich: &amp;#039;&amp;#039;Vagabunden auf See&amp;#039;&amp;#039;. Die Kriegsfahrt des Hilfskreuzers „Orion“ 1940/1941. Ein Bericht. Tübingen 1953&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039; Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1499-3, S. 544–545.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der HSK-Waffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1184646848|VIAF=62074650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weyher, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns von Rumänien (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des St. Alexander-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens Michael der Tapfere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinemaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weyher, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Konteradmiral, Kommandant des Hilfskreuzers Orion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grudziądz|Graudenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wilhelmshaven]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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