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	<title>Kurt Wensch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:05:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Wensch&amp;diff=1065873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-08-27T21:01:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Wensch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1902]] in [[Berlin]]; † [[7. Januar]] [[1997]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Genealoge]] und Kaufmann, der sich große Verdienste um die deutsche [[Genealogie]] erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Berliner kam 1914 mit seinen Eltern nach Dresden, wo er Schulausbildung und Abitur machte und sein Leben lang ansässig bleiben sollte. Ab dem Sommersemester 1921 studierte Wensch an der [[Technische Hochschule|Technischen Hochschule]] Wirtschaftswissenschaften und war das erste Neumitglied (Fuchs) der im Februar 1921 gegründeten katholischen Studentenverbindung Saxo-Lusatia im [[Kartellverband|KV]]. Da er eines der wenigen Mitglieder dieser Verbindung mit dem Heimatort Dresden war, wurde er der Garant für den Bestand dieser Verbindung bis in die 1930er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh erwachte sein Interesse für die Familienforschung, was ihn in die damals in Dresden bestehende genealogische Vereinigung „[[Roland (Verein)|Roland]]“ führte. Dies war der Beginn einer langen genealogischen Karriere.&amp;lt;ref&amp;gt;Der genealogische Verein &amp;quot;Roland&amp;quot; (Dresden) von 1933 bis 1945, Teil I: Die Organisationsstruktur. Genealogie 53. Jg. (2004), Seiten 65–81&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon Ende 1929 trat Wensch dem 1921 von [[Karl Förster (Genealoge)|Karl Förster]] ins Leben gerufenen [[Ahnenlistensammlung|Ahnenlistenaustausch]] (ALA) bei. Nach dessen Umwandlung in die Deutsche Ahnengemeinschaft (DA), wurde er am 1. April 1934 offiziell Mitarbeiter der DA und später ihr Schriftführer.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Verein &amp;quot;Deutsche Ahnengemeinschaft&amp;quot; 1921 bis 1967. Teil I: 1921 bis 1945. Genealogie 55. Jg. (2006) Seiten 1–14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wensch war im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] Mitglied des [[Reichsverband der Sippenforscher und Heraldiker]] (Mitgliedsnummer 50&amp;lt;ref name=&amp;quot;MV_RSH&amp;quot;&amp;gt;Karl Themel und Bernhard Freudenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Berufssippenforscher. Mitgliederverzeichnis des Reichsverbandes der Sippenforscher und Heraldiker e.V.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des Reichsverbandes der Sippenforscher und Heraldiker e.V., Berlin 1941&amp;lt;/ref&amp;gt;) und arbeitete als [[Sippenforschung|Berufssippenforscher]] auch an [[Ariernachweis]]en mit. Als Schriftführer der Deutschen Ahnengemeinschaft war er, solange diese der [[Reichsstelle für Sippenforschung]] in Berlin unterstellt war, formal auch Mitarbeiter dieser Reichsstelle. Sein Arbeitsort blieb während dieser Zeit Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der genealogische Verein &amp;quot;Roland&amp;quot; (Dresden) von 1933 bis 1945, Teil II: Im Schatten der Nürnberger Gesetze. Genealogie 53. Jg. (2004), Seiten 143–159&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1941 wurde Wensch Soldat, kam 1945 in [[Kriegsgefangenschaft]] wurde aber schon im Mai entlassen. So konnte er sich frühzeitig um die auf Schloss [[Wilsdruff]] ausgelagerte [[Ahnenstammkartei des deutschen Volkes]] der DA kümmern und sie vor der Vernichtung bewahren, indem er für die Überführung in das [[Hauptstaatsarchiv Dresden|sächsische Staatsarchiv]] nach Dresden sorgte. Hier wurde sie unter seiner Mithilfe zur größten genealogischen Kartei Mitteleuropas, die das ganze deutsche Sprachgebiet umfasste. Als 1967 die [[Deutsche Zentralstelle für Genealogie|Zentralstelle für Genealogie]] gegründet wurde, kamen die Dresdner Unterlagen nach [[Leipzig]], und mit ihnen Kurt Wensch als außerordentlich erfahrener Mitarbeiter. Hier war er noch bis 1974 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Jahr [[1945]] hinaus gelang es Kurt Wensch in Dresden, die Kontinuität des Ahnenlistenumlaufs zu gewährleisten, der heute bei der [[DAGV]] liegt. Über [[Besatzungszone|Zonen-]] und [[Ländergrenze]]n hinweg organisierte er das Umlaufverfahren, bis es 1967 von der Leipziger Zentralstelle übernommen und weitergeführt wurde. Nach 1945 war er auch maßgeblich an der Rettung und Wiedernutzbarmachung der Büchersammlungen der Dresdner Vereine, der „Ahnenstammkartei“ und des „[[Gesamtkatalog der Personalschriften- und Leichenpredigtensammlungen|Leichenpredigtenkatalogs]]“ beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Verein &amp;quot;Deutsche Ahnengemeinschaft&amp;quot; 1921 bis 1967. Teil II: 1945 bis 1967. Genealogie 55. Jg. (2006) Seiten 170–182&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1996 war Wensch als Genealoge noch freischaffend tätig und veröffentlichte Aufsätze. Er hatte „einen riesigen Vorrat anwendungsbereiten Wissens“ ([[Manfred Kobuch]]), seine Forschungsarbeit war immer geschichtswissenschaftlich begründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Verbindung Saxo-Lusatia, die nach dem letzten Krieg nach Aachen verlegt wurde,  und dem KV blieb Wensch bis zu seinem Tode eng verbunden. Er war Mitautor des 1992 erschienenen zweiten Bandes des Biographischen Lexikons des KV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Kurt Wensch befindet sich in Dresden auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Kurt Wensch, [[Reiner Groß]] und [[Manfred Kobuch]]: &amp;#039;&amp;#039;Archivgeschichte und Genealogie&amp;#039;&amp;#039;. In: Reiner Gross und Manfred Kobuch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Archivwissenschaft und Geschichtsforschung&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Weimar 1977, Ahnentafel auf S. 165&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß in Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 5. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). SH-Verlag, Schernfeld 1998, ISBN 3-89498-055-9, S. 128f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Saxo-Lusatias jungen Jahren.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Akademische Monatsblätter]], Juni/Juli 1994 S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Manfred Kobuch: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Wensch zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. Nachruf. In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Archiv für Sächsische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 68 (1997), S. 359–360&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=10747459X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10747459X|VIAF=5447387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wensch, Kurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wensch, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Genealoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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