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	<title>Kurt Uhlenbroock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:46:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Uhlenbroock&amp;diff=1536495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-04T17:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Robert Erich Willy Hans Uhlenbroock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1908]] in [[Rostock]]; † [[7. August]] [[1992]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[SS-Sturmbannführer]] und kurzzeitig [[Sanitätswesen (KZ)|Standortarzt]] im [[KZ Auschwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Uhlenbroock, Sohn eines Kaufmanns besuchte die [[Große Stadtschule Rostock]] und studierte an den Universitäten [[Universität Rostock|Rostock]] und [[Universität Innsbruck|Innsbruck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://matrikel.uni-rostock.de/id/200025004?_searcher=6d720268-a629-4700-a00d-99717b044535&amp;amp;_hit=0 |titel=Kurt Uhlenbroock (1931 WS) @ Rostocker Matrikelportal |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat im Jahr 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] bei und 1937 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.982.866) bei. 1935 promovierte er in Rostock mit dem Thema „Über den Einfluß der Herzaktion auf die Durchblutung der Koronararterien“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Uhlenbroock |Titel=Ueber den Einfluß der Herzaktion auf die Durchblutung der Koronararterien |Datum=1935 |Online=https://www.worldcat.org/title/ueber-den-einflu-der-herzaktion-auf-die-durchblutung-der-koronararterien/oclc/71935098&amp;amp;referer=brief_results |Abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ab 1938 war Uhlenbroock als Polizeioberarzt in Hamburg im Range eines Stabsarztes tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee634&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 634&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Januar 1940 wurde Uhlenbroock Angehöriger der [[Waffen-SS]] (SS-Nummer 391.825) und war als Stabsarzt bei der [[4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division]] eingesetzt. Vom 25. Februar 1942 bis zum 18. März 1942 war er beim SS-Ersatzbataillon in [[Oranienburg]] tätig und ab Anfang Juni 1942 beim SS-Sanitätsamt in Berlin eingesetzt. Zur Seuchenbekämpfung wurde Uhlenbroock kurzzeitig am 17. August 1942 ins KZ Auschwitz versetzt und fungierte dort bis zum 1. September 1942 als Standortarzt. In diese Zeit fällt am 29. August 1942 die Vergasung des gesamten Infektionsblocks des Konzentrationslagers Auschwitz mit nahezu 800 Menschen. In Auschwitz infizierte sich Uhlenbroock jedoch selbst mit [[Fleckfieber]], ihm folgte als Standortarzt im KZ Auschwitz [[Eduard Wirths]] nach. Uhlenbroock war nach seiner Genesung ab dem 25. November 1942 bei der [[5. SS-Panzer-Division „Wiking“]] eingesetzt. Mitte Juli 1943 wechselte Uhlenbroock zum Sanitätsamt der [[Ordnungspolizei]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lasik286&amp;quot;&amp;gt;Aleksander Lasik: &amp;#039;&amp;#039;Die Organisationsstruktur des KL Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;, in: Aleksander Lasik, Franciszek Piper, Piotr Setkiewicz, Irena Strzelecka: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz  1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039;, Band I: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Struktur des Lagers&amp;#039;&amp;#039;, [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]], [[Oświęcim]] 1999, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Waffen-SS erreichte Uhlenbroock 1943 den Rang eines [[SS-Sturmbannführer]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee634&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] betrieb er am Hamburger [[Schulterblatt (Straße)|Schulterblatt]] 112 ein &amp;#039;&amp;#039;Labor für Arzneimittelüberprüfung&amp;#039;&amp;#039;, fungierte als niedergelassener Arzt mit eigener Praxis und war in Hamburger Krankenhäusern tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer.&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, 1997, S. 409&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Ermittlungen zum ersten Frankfurter [[Auschwitzprozess]] wurde Uhlenbroock am 14. November 1960 verhaftet und in Hamburg vernommen. Am 17. November 1960 entgegnete Uhlenbroock den Ermittlungsbeamten: „Ich selbst war als SS-Häftling in Auschwitz“.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer.&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, 1997, S. 409&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Uhlenbroock waren die Ermittler durch eine von dem ehemaligen Auschwitzhäftling [[Hermann Langbein]] zur Verfügung gestellte amerikanische Kriegsverbrecherliste gestoßen. Diese Liste umfasste 599 namentlich genannte Beschuldigte, Uhlenbroock war mit der Nummer 561 verzeichnet. Ihm wurde vorgeworfen, [[Lagerarzt|Lagerärzte]] zum sogenannten „Rampendienst“ eingeteilt und Selektionen im Häftlingskrankenbau befohlen zu haben. Am 29. November 1960 erhielt Uhlenbroock Haftverschonung, und seine gerichtliche Verfolgung wurde mangels Beweisen und Zeugen eingestellt. Am 4. September 1964 sagte Uhlenbroock als Zeuge im Frankfurter Auschwitzprozess aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Renz: &amp;#039;&amp;#039;Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess - Zwei Vorgeschichten&amp;#039;&amp;#039;, Essay, Frankfurt am Main, 2002, S. 15ff. {{Webarchiv|url=http://www.fritz-bauer-institut.de/texte/essay/07-02_renz.pdf |wayback=20090731025528 |text=(PDF-Datei) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner Aussage gab er an, man habe vor seinem Aufenthalt in Auschwitz ein Kriegsgerichtsverfahren wegen angeblich unzureichender Behandlung verwundeter Soldaten durchgeführt, dabei sei er aber als erwiesenermaßen unschuldig freigesprochen worden. In Auschwitz habe er gar keine Funktion gehabt und sei die meiste Zeit krank gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tondokument seiner Aussage: https://www.youtube.com/watch?v=BMtxl84AsIU&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wacław Długoborski]], [[Franciszek Piper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, Oswiecim 1999, 5 Bände: I. Aufbau und Struktur des Lagers. II. Die Häftlinge - Existentzbedingungen, Arbeit und Tod. III. Vernichtung. IV. Widerstand. V. Epilog., ISBN 83-85047-76-X.&lt;br /&gt;
* [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oświęcim 1998, ISBN 83-85047-35-2&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1997, ISBN 3-596-14906-1.&lt;br /&gt;
* Hermann Langbein: &amp;#039;&amp;#039;Menschen in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, Berlin Wien, Ullstein-Verlag, 1980, ISBN 3-548-33014-2&lt;br /&gt;
* [[Werner Renz (Germanist)|Werner Renz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess - Zwei Vorgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Essay, Frankfurt am Main 2002 .[http://www.fritz-bauer-institut.de/texte/essay/07-02_renz.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/154 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12864818X|LCCN=|NDL=|VIAF=33055710}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Uhlenbroock, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lagerarzt im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Uhlenbroock, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Uhlenbroock, Kurt Robert Erich Willy Hans (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Standortarzt im KZ Auschwitz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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