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	<title>Kurt Teubner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Teubner&amp;diff=460300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norbert Kaiser: /* Literatur */ +1</title>
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		<updated>2026-04-08T18:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Teubner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1903]] in [[Aue (Sachsen)|Aue]]; † [[11. Januar]] [[1990]] ebenda) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Teubner war der Sohn des Holzschnitzers und Ehrenbürgers von Aue, [[Emil Teubner]]. Er besuchte in seiner Geburtsstadt die Volksschule und ging 1917 wie zuvor bereits sein Bruder [[Hans Teubner]] an die &amp;#039;&amp;#039;Königlich-Sächsische Textilzeichenschule&amp;#039;&amp;#039; nach [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]]. Nachdem er diese nach zwei Jahren aus finanziellen Gründen verlassen musste, bildete er sich [[Autodidakt|autodidaktisch]] weiter. Parallel arbeitete er als Glasmaler in [[Chemnitz]] und [[Leipzig]]. Bereits in dieser Zeit war er künstlerisch tätig, so entwarf er u.&amp;amp;nbsp;a. Tapeten oder Muster von Stoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 trat Teubner der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. 1925 ging er als [[Werbegrafiker]] und Klischeezeichner nach [[Düsseldorf]]. 1927 kehrte Teubner nach Aue zurück, wo er als Grafiker und Reklamemaler tätig war. 1928 heiratete er eine jüdische Frau, wodurch er ab 1933 mehrfach diffamiert wurde. Seine Werke rechneten die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zur [[Entartete Kunst|„Entarteten Kunst“]]. 1942 sprach die [[Reichskammer der bildenden Künste]] ein Malverbot für Teubner aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte er sich aktiv am Neuaufbau des Kunstschaffens in Aue, insbesondere engagierte er sich 1945 für die  Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Befreite Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Bereits im Oktober 1945 konnten seine Werke, zusammen mit den Werken anderer Künstler wie [[Ernst Hecker]], [[Hans Weiß (Maler, 1914)|Hans Weiß]], Otto und Paul Brandt, im Logenhaus an der Bahnhofsbrücke mit großem Erfolg gezeigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aue, Mosaiksteine der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Seite 173; Hrsg. Stadtverwaltung Aue, Druckerei und Verlag Mike Rockstroh, Aue, 1997&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1950 war Teubner in Aue freischaffend als Maler tätig. Er gehörte bis 1990 dem [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verband Bildender Künstler]] der DDR an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1964 [[Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1978 [[Ehrenbürger]] der Stadt Aue&lt;br /&gt;
* 1983 [[Hans-Grundig-Medaille|Hans-Grundig Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1988 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Sammlungen mit Werken Teubners (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altenburg/Thür.;  [[Lindenau-Museum]] Altenburg/Thür.&lt;br /&gt;
* Chemnitz: [[Kunstsammlungen Chemnitz – Museum am Theaterplatz]]&lt;br /&gt;
* Halle/Saale: [[Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)|Kunstmuseum Moritzburg]]&lt;br /&gt;
* Oelsnitz: Sammlung [[Erzgebirgische Landschaftskunst]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erzgebirgische-landschaftskunst.de/de/kuenstler/detail/teubner-kurt.html |titel=Teubner, Kurt - Sammlung &amp;quot;Erzgebirgische Landschaftskunst&amp;quot; |abruf=2023-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Teubners Frühwerk ist expressionistisch geprägt und steht in Thematik und Stil der Dresdner Künstlergruppe [[Brücke (Künstlergruppe)|Die Brücke]] sehr nah, obwohl nie ein direkter Kontakt zur Gruppe bestand.&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus entstanden aufgrund der Repressalien Landschaftsbilder von nahezu religiöser Naturromantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er und 1980er Jahren fertigte Teubner spektakuläre Materialbilder an. Sein &amp;#039;&amp;#039;Kellerstilleben&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(1980/1981)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans; Teubner Reinecke |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30133759/df_hauptkatalog_0199942 |titel=Kellerstilleben (Materialbild) |datum=1980 |abruf=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sorgte auf der IX. [[Kunstausstellung der DDR]] für kontroverse Diskussionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Spät- und Alterswerk beinhaltet vor allem [[Collage]]n und [[Assemblage]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die gute Stube&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;um 1910)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die angelehnten Abgelehnten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zahn der Zeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Spießer&amp;#039;&amp;#039; (um 1925, Öl, 73 × 58 cm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Bildende Kunst, Berlin, 3/1975, S. 139 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gewitter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hintenraus&amp;#039;&amp;#039; (1933, Öl, 60 × 73 cm)&amp;lt;ref&amp;gt;Bildende Kunst, Berlin, 3/1975, S. 140 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haussuchung&amp;#039;&amp;#039; (1933&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Küchenschrank&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peters Spielzeug&amp;#039;&amp;#039; (1961, Pastell, 30 × 39 cm)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine Wohnung wird geräumt (1974, Mischtechnik, Collage)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Teubner, Kurt (Maler) |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30131498/df_hauptkatalog_0190329 |titel=Eine Wohnung wird geräumt |datum=1974 |abruf=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das angelaufene Zugfenster (1975, Tempera, Collage, 95 × 110 cm; Lindenau-Museum, Altenburg/Thür.)&lt;br /&gt;
* Alles Blech (1981, Blech auf Holz, 65 × 65 cm; Lindenau-Museum, Altenburg/Thür.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personalausstellungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1971: Aue, Clemens-Winkler-Klub (Ölbilder, Aquarelle, Pastelle, Graphiken, Plakate)&lt;br /&gt;
* 1973: Karl-Marx-Stadt, Städtische Kunstsammlung&lt;br /&gt;
* 1973: Leipzig, Museum d. bildenden Künste (Gemälde, Pastelle, Aquarelle)&lt;br /&gt;
* 1980: Karl-Marx-Stadt, Klub der Intelligenz Pablo Neruda (Collagen und Objekte)&lt;br /&gt;
* 1983: Karl-Marx-Stadt, Galerie am Brühl (Collagen und Assemblagen)&lt;br /&gt;
* 1985: Berlin, Neuer Berliner Kunstverein („Fünf Künstler aus der DDR. [[Hans Brockhage]], Gregor-Torsten Kozik, [[Michael Morgner]], [[Thomas Ranft (Moderator)|Thomas Ranft]], Kurt Teubner“)&lt;br /&gt;
* 2003: Radeberg, Schloss Klippenstein („Im Rahmen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnahme an zentralen und regionalen Ausstellungen in der sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1945: Aue („Befreite Kunst“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1948: Aue, Kulturhaus Aue („4. Ausstellung heimischer Künstler“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974, 1979 und 1985: Karl-Marx-Stadt, Bezirkskunstausstellungen&lt;br /&gt;
* 1977 bis 1988: Dresden, VIII. bis X. [[Kunstausstellung der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1984/1985 Karl-Marx-Stadt, Städtisches Museum am Theaterplatz („Retrospektive 1945–1984. Bildende Kunst im Bezirk Karl-Marx-Stadt“)&lt;br /&gt;
* 1985: Halle/Saale, Staatliche Galerie Moritzburg („Kunst im Klassenkampf“)&lt;br /&gt;
* 1986: Leipzig, [[Museum der bildenden Künste Leipzig|Museum der Bildenden Künste]] („Worin unsere Stärke besteht“)&lt;br /&gt;
* 1987/1988: Altenburg/Thür., Lindenau-Museum („Von Merz bis heute. Kurt Schwitters zum 100.“)&lt;br /&gt;
* 1989: Berlin, Akademie-Galerie im Marstall („Bauleute und ihre Werke. Widerspiegelungen in der bildenden Kunst der DDR“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Teubner, Kurt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 946/947&lt;br /&gt;
* Gerhard Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk des Malers Kurt Teubner&amp;#039;&amp;#039;. Bezirkskunstzentrum Karl-Marx-Stadt, 1976&lt;br /&gt;
* Gerhard Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Teubner - ein proletarisch-revolutionärer Künstler.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Erzgebirgische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 1/1979, S. 4–11&lt;br /&gt;
* Karsten Kruppa: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Rahmen gefallen? Anmerkungen zum Schaffen von Kurt Teubner&amp;#039;&amp;#039;. In: Bildende Kunst, Berlin, 1983, S. 303–305&lt;br /&gt;
* Friedrich Nostitz: &amp;#039;&amp;#039;Zum Schaffen des Malers Kurt Teubner&amp;#039;&amp;#039;. In: Bildende Kunst, Berlin, 1975, S. 139–140&lt;br /&gt;
* Alexander Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Teubner. Malerei mit der Säge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erzgebirgische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; 4/2010, S. 14–16, {{ISSN|0232-6078}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119429462}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kurt-teubner.de/ Offizielle Homepage mit Abbildungen seiner Werke und Lebenslauf]&lt;br /&gt;
* https://www.bing.com/images/search?q=kurt+teubner&amp;amp;qpvt=kurt+teubner&amp;amp;form=IQFRML&amp;amp;first=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119429462|LCCN=n80074927|VIAF=11145809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Teubner, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Aue]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Teubner, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aue (Sachsen)|Aue]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aue (Sachsen)|Aue]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norbert Kaiser</name></author>
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