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	<title>Kurt Tackenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T05:09:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Tackenberg&amp;diff=186552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-Wartung Datenfeld mit fehlerhafter Klammer (Nr. 160)</title>
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		<updated>2025-07-04T11:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Personendaten/Wartung/Fehlerliste&quot; title=&quot;Wikipedia:Personendaten/Wartung/Fehlerliste&quot;&gt;PD-Wartung&lt;/a&gt; Datenfeld mit fehlerhafter Klammer (Nr. 160)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Walter August Tackenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1899]] in [[Samborowice (Przeworno)|Tschammendorf]], [[Kreis Neumarkt]], [[Provinz Schlesien]]; † [[10. November]] [[1992]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Prähistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Militärdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] studierte er von 1919 bis 1923 an der [[Universität Breslau]] bei [[Hans Seger]] sowie an der [[Universität Rostock]]. Während des Studiums wurde er 1919 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Sängerschaft]] Leopoldina Breslau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Meißner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alt-Herren-Verzeichnis der Deutschen Sängerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1934, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1925 wurde er mit einer Arbeit zu den [[Wandalen]] in [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Von 1923 bis 1929 war er Assistent am [[Schlesisches Museum für Kunstgewerbe und Altertümer|Museum für Kunstgewerbe und Altertümer]] in Breslau. In den Jahren 1927/28 hatte er ein [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts|Reisestipendium der Römisch-Germanischen Kommission]] und kam im Jahre 1929 als [[Kustos (Museum)|Kustos]] an das [[Niedersächsisches Landesmuseum Hannover|Provinzialmuseum Hannover]]. Seit 1932 war er Mitglied des [[Kampfbund für Deutsche Kultur|Kampfbundes für Deutsche Kultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 wurde er außerordentlicher Professor an der [[Universität Leipzig]]. Von 1938 bis 1945 war er Hochschullehrer sowie Leiter des Instituts für Vor- und Frühgeschichte an der [[Universität Bonn]] und 1939 Dekan der Philosophischen Fakultät. Noch 1944 wollte ihn [[Karl F. Chudoba]] zum Rektor der Bonner Universität ernennen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Frank-Rutger Hausmann]]| Titel=&amp;quot;Auch im Krieg schweigen die Musen nicht&amp;quot; : die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg| Auflage=1| Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht | Ort=Göttingen| Jahr=2001| ISBN=3-525-35357-X| Seiten=257}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (seit 1937) und des [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NS-Dozentenbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er im Jahre 1941 Gastprofessor in [[Gent]] und ab Herbst 1942 Direktor des Deutschen Kulturinstitutes in [[Brüssel]], das dem [[Militärbefehlshaber]] und dem [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] unterstand. Als Wissenschaftler kooperierte Tackenberg mit dem „[[Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe|Ahnenerbe]]“, der Wissenschaftsorganisation der [[Schutzstaffel|SS]], die er zur systematischen Erforschung von Verbindungen zwischen westeuropäischen und mitteleuropäischen Völkerstämmen im Raum [[Belgien]]/[[Frankreich]] gewinnen wollte. 1943/44 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und blieb bis Mai 1944 als [[Leutnant]] im Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zu einer kleinen Gruppe von Professoren um Rektor [[Karl F. Chudoba]] (zu der auch [[Erich Feldmann (Pädagoge)|Erich Feldmann]] gehörte), die Anfang 1945, nach Schließung der Universität zum WS 1944/45, vor den anrückenden Alliierten mit Chudobas als kriegswichtig angesehenem &amp;#039;&amp;#039;Mineralogisch-petrologischen Institut&amp;#039;&amp;#039; nach Göttingen umsiedelten. Dort wurde auch noch nach der Besetzung Bonns durch US-amerikanische Truppen an der Verwaltung mit Bildung eines eigenen, autarken Rektorats festgehalten, obwohl durch den vor Ort in Bonn gebliebenen Prorektor [[Theodor Brinkmann]] bereits Verhandlungen mit den Besatzern zur Fortführung des Universitätsbetriebes geführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte(n): Auf verlorenem Außenposten&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;forsch” – Bonner Universitätsnachrichten.&amp;#039;&amp;#039; 1/2009, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde nach Kriegsende aus dem Professorenamt entlassen. Von 1955 bis 1965 war er [[Professor|Ordinarius]] in [[Münster]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Frank-Rutger Hausmann| Titel=&amp;quot;Auch im Krieg schweigen die Musen nicht&amp;quot; : die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg| Auflage=2. durchges.| Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht | Ort=Göttingen| Jahr=2002| ISBN=3-525-35181-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1955 war er Mitglied des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Institutes]] und seit 1959 Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] zu [[Leipzig]]. Im Jahre 1974 erhielt er das [[Niedersächsischer Verdienstorden|Große Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er widmete sich in seinen Forschungen verschiedenen Gebieten der Vor- und Frühgeschichte. Die Schwerpunkte ergeben sich aus den aufgeführten Publikationen (vollständiges Schriftenverzeichnis siehe Jockenhövel 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor= Kurt Tackenberg| Titel=Die Wandalen in Niederschlesien| Sammelwerk=Vorgeschichtliche Forschungen| Band=Band 1| Verlag= de Gruyter| Ort=Berlin| Jahr=1925| TitelErg= [[Dissertation]]| DNB=571286240 |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kultur der frühen Eisenzeit in Mittel- und Westhannover.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Germanen und Slawen zwischen 1000 vor und 1000 nach Beginn unserer Zeitrechnung&amp;#039;&amp;#039;. [[Kriegsvorträge Universität Bonn|Kriegsvorträge der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn a. Rh.]], Heft 12, 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Beusterburg]]. Ein jungsteinzeitliches Erdwerk in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröff. der urgesch. Samml. des Landesmus. Hannover 13). Hildesheim 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die jüngere Bronzezeit in Nordwestdeutschland – Teil I: Die Bronzen.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1971, &amp;#039;&amp;#039;Teil II: Die Felssteingeräte.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Verbreitung, Zeitstellung und Werkstätten-Herstellung von Hansa-Schüsseln.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Offa.&amp;#039;&amp;#039; 36, 1979, S. 145–151.&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Westfalen in der Urgeschichte Nordwestdeutschlands: Fundkarten von der Altsteinzeit bis in die Zeit um Christi Geburt.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachruf ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunde]].&amp;#039;&amp;#039; N.F. 44, 1993, S. 185ff.&lt;br /&gt;
* A. Jockenhövel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kurt Tackenberg (1899–1992) zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien aus Alteuropa. Festschrift für Kurt Tackenberg.&amp;#039;&amp;#039; (= Bonner Jahrb. Beih. 10). 2 Bände. Böhlau, Köln 1964, {{DNB|560954972}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festgabe Kurt Tackenberg zum 75. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Habelt, Bonn 1974, ISBN 3-7749-1316-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=[[Uta Halle]]|Titel=Archäologie und „[[Westforschung]]“| Herausgeber=Burkhard Dietz, Helmut Gabel, Ulrich Tiedau|Sammelwerk=Griff nach dem Westen. Die „Westforschung“ der völkisch-nationalen Wissenschaften zum nordwesteuropäischen Raum (1919–1960)| Reihe = Studien zur Geschichte und Kultur Nordwestdeutschlands|Band = Band 6| Verlag=Waxmann| Ort=München / Berlin|Jahr=2003| ISBN=3-8309-1144-0|Seiten=383–406, bes. 388–390}}&lt;br /&gt;
* [[Jan Bemmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Tackenberg und die Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität Bonn. Die Jahre 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Kunow]], [[Thomas Otten]], Jan Bemmann (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Archäologie und Bodendenkmalpflege in der Rheinprovinz 1920–1945. Tagung im Forum Vogelsang, Schleiden, 14.–16. Mai 2012.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland 24&amp;#039;&amp;#039;). Treis-Karden 2013, 353–385 ([https://www.researchgate.net/publication/263657921_Kurt_Tackenberg_und_die_Vor-_und_Fruhgeschichtliche_Archaologie_an_der_Universitat_Bonn_Die_Jahre_1937-1945 Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118927191}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Tackenberg_574}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/nachlaesse/nachlass-tackenberg.html Nachlass Kurt Tackenberg] in der [[Universitäts- und Landesbibliothek Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ur- und Frühgeschichte in Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118927191|LCCN=n/2006/38203|VIAF=20479245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tackenberg, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Belgiens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tackenberg, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tackenberg, Kurt Walter August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Prähistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Samborowice (Przeworno)|Tschammendorf]], [[Kreis Neumarkt]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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