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	<title>Kurt Sorge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:59:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Sorge&amp;diff=365808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, deutsch</title>
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		<updated>2024-10-26T12:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dr. h.c. Kurt Sorge. Direktor des Grusonwerkes in Magdeburg. Technischer Chef des Stabes des Kriegsamtes (cropped).png|mini|Kurt Sorge]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Oskar Sorge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1855]] in [[Zwickau]]; † [[9. September]] [[1928]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Industrieller und Vorsitzender mehrerer Wirtschaftsverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Zwickauer Bürgerschule absolvierte Sorge [[Realschule]]n in [[Chemnitz]] und [[Dresden]]. 1873 legte er die [[Abitur|Reifeprüfung]] ab. Sorge, aus dessen Familie mehrere Techniker stammten, nahm dann ein Studium an der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]] auf. 1877 erhielt er dort das Diplom als [[Eisenhütteningenieur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fand sodann eine Anstellung als Chemiker und Hilfsingenieur auf der [[Ilseder Hütte]] in [[Peine]]. 1879 wechselte er als Betriebsassistent und Chemiker auf die [[Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein|Georgsmarienhütte]], wo er bis 1882 blieb. 1887 wurde er technischer Beirat der Firma [[Spaeter]] in [[Koblenz]]. 1888 verließ er das Unternehmen und wurde Direktor der [[Rombacher Hütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wechselte er dann zur [[Friedrich Krupp AG Grusonwerk]] in [[Buckau (Magdeburg)|Magdeburg-Buckau]], wo er 1895 [[Prokura]] erhielt und 1899 Mitglied des Direktoriums und Vorsitzender der Direktion wurde. Das von ihm erfolgreich geführte Krupp-Grusonwerk zählte zu den größten [[Schwermaschinenbau]]betrieben Deutschlands. Er betrieb die Erweiterung des Stahlwerks und den Bau und die Erweiterung der Rädergießerei und Schmiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 wurde er Vorsitzender des [[Verband der Magdeburger Metallindustriellen|Verbandes der Magdeburger Metallindustriellen]]. Später wurde er Mitglied im Vorstand des [[Gesamtverband Deutscher Metallindustrieller|Gesamtverbandes Deutscher Metallindustrieller]]. In den Jahren 1910 und 1911 übernahm er den Vorsitz des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]], 1915 wurde er für fünf Jahre zum Vorsitzenden des [[Verein deutscher Maschinenbau-Anstalten|Vereins deutscher Maschinenbau-Anstalten]] gewählt. Von 1917 bis 1924 hatte er auch die Funktion des Vorsitzenden der [[Vereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er Chef des technischen Stabes des [[Deutsche Wirtschaftsgeschichte im Ersten Weltkrieg#Kriegsamt|Kriegsamtes]] und koordinierte die deutsche Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedeutende Herausforderung in seiner Tätigkeit im Krupp-Grusonwerk war die Umstellung des stark durch die Rüstungsindustrie geprägten Werkes auf die Zivilproduktion nach Ende des Ersten Weltkriegs, bei Beibehaltung der Belegschaftsstärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Sorge Mitglied des [[Aufsichtsrat]]es der [[Friedrich Krupp AG]], dessen stellvertretender Vorsitzender er 1925 wurde. Es folgten weiter Aufsichtsratposten in der [[Leipziger Messe- und Ausstellungsgesellschaft AG]] und als Aufsichtsratsvorsitzender bei der [[Deutsche Kreditversicherungs AG|Deutschen Kreditversicherungs AG]]. Zwischen 1919 und 1925 übernahm er auch den Vorsitz des [[Reichsverband der Deutschen Industrie|Reichsverbandes der Deutschen Industrie]], deren Ehrenvorsitzender er später war. Er war auch Mitglied des [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Vorläufigen Reichswirtschaftsrates]]. 1922 wurde er Mitglied der [[Gäa (historischer Verband)|Gäa]]. Sorge war Mitglied der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] und gehörte von 1920 bis 1928 dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] der Weimarer Republik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 verlieh ihm die [[Technische Hochschule Dresden]] ehrenhalber den Titel &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing.&amp;#039;&amp;#039; 1925 wurde Sorge von der [[Universität Bonn]] mit einem [[Ehrendoktor]]titel ausgezeichnet. Die Stadt Magdeburg hatte ihm zu Ehren zeitweise eine Straße als [[Magdeburger Straßen/K|Kurt-Sorge-Straße]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sorge heiratete 1879 die Tochter Jenny (1858–1886) des [[Freiberg]]er Rechtsanwalts und Politikers [[Ottomar Blüher]]. Nachdem diese 1886 bei oder kurz nach der Geburt des ersten Kindes Kurt gestorben war, ging er 1888 mit Jennys älterer Schwester Helene (* 1854) eine zweite Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Eisenindustrie in den letzte 25 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;VDI Monatszeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Heft 6, 1914&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurt Sorge †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;, 72. Jahrgang, Nr. 41 (13. Oktober 1928), S. 1441–1442.&lt;br /&gt;
* C. Schiffner: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben alter Freiberger Bergstudenten&amp;#039;&amp;#039;. E. Maukisch, Freiberg 1935, S. 237–239.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|599|600|Sorge, Kurt Oskar|Werner Bührer|119454912}}&lt;br /&gt;
* Werner Hohaus: &amp;#039;&amp;#039;Sorge, Kurt.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* Uwe Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Managements bei Krupp. Von den Unternehmensanfängen bis zur Auflösung der Fried. Krupp AG (1811–1943)&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-515-06486-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|119454912}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=119454912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119454912|VIAF=18032216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sorge, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VDI-Präsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Krupp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sorge, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sorge, Kurt Oskar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller und Politiker (DVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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