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	<title>Kurt Sieveking - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:59:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Sieveking&amp;diff=65219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: /* Leben */ +wl</title>
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		<updated>2026-01-28T21:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Konrad Adenauer - 7. CDU-Bundesparteitag-kasf0036.JPG|mini|Sieveking 2. von links (im Hintergrund)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Sieveking, Kurt-Bild-4674-1.jpg|mini|hochkant|Kurt Sieveking auf einem Wahlplakat zur Bürgerschaftswahl 1961]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabanlage FamilieSieveking Hamburg-Ohlsdorf3.jpg|mini|hochkant|Kurt Sieveking (vorn rechts), Familiengrab auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Sieveking&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1897]]&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Geschlechterbuch zu Familie Sieveking, Ausgabe 1966, Seite 419&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Hamburg]]; † [[16. März]] [[1986]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]. Von 1953 bis 1957 amtierte er als [[Erster Bürgermeister]] der Freien und Hansestadt Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Sieveking (Familie)|Sieveking]] stammt aus alter Hamburger Familie. Viele seiner Vorfahren waren Gelehrte, Ärzte und Senatoren, nach ihnen sind diverse Straßen und Plätze in Hamburg benannt (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sievekingsallee]], [[Sievekingdamm]], [[Sievekingplatz]]). Er wuchs in Hamburg auf, besuchte die [[Gelehrtenschule des Johanneums]] und absolvierte 1914 sein [[Notabitur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieveking war [[Kriegsfreiwilliger]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und verlor bei der Fliegerausbildung 1917 den linken Arm. Nach Kriegsende studierte er [[Rechtswissenschaften]] in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und schloss 1922 sein Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. jur.]] ab. Von 1923 bis 1924 war er als [[Referendar]] im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] tätig, später bei einer Bank in Berlin. Nach Abschluss des 2. Staatsexamens 1925 ließ er sich als Rechtsanwalt in Hamburg nieder, ab 1936 als [[Syndikus]] im Bankhaus [[M. M. Warburg &amp;amp; Co]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kas.de/wf/de/37.8340/ Lebenslauf von Kurt Sieveking], Konrad-Adenauer-Stiftung: Geschichte der CDU, abgerufen am 20. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Kleßmann: M. M. Warburg &amp;amp; Co &amp;#039;&amp;#039;1798 - 1998&amp;#039;&amp;#039;, Die Geschichte eines Bankhauses, Hamburg 1998, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieveking war seit 1925 mit der Bildhauerin Ellen Ruperti verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] hatte er der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] angehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Johe, &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister Rudolf Petersen. ein Beitrag zur Geschichte der politischen Neuordnung in Hamburg 1945/46&amp;#039;&amp;#039;, in: Landeszentrale für politische Bildung (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Hamburg nach dem Ende des Dritten Reiches: politischer Neuaufbau 1945/46 bis 1949. Sechs Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2000, S. 40, ISBN 3-929728-50-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Tätigkeit in der Bank wurde 1944 durch die Einberufung zur [[Wehrmacht]] nach [[Dänemark]] unterbrochen, er kehrte aber nach Kriegsende nach Hamburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1945 wurde er von Bürgermeister [[Rudolf Petersen (Politiker)|Rudolf Petersen]] in das Amt des Senatssyndikus im Hamburger Rathaus berufen und war damit nicht nur Leiter des Bürgermeisteramtes, sondern auch Verbindungsperson zur [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]]. Auch nach der Amtsübernahme durch Bürgermeister [[Max Brauer]] 1946 behielt Sieveking seine Stellung, ging aber mit Einrichtung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Dienstes]] 1951 zunächst als deutscher [[Generalkonsul]] nach [[Schweden]] und wurde dort nach wenigen Monaten deutscher [[Gesandter]] in [[Stockholm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Dezember 1953 wurde Sieveking, als Nachfolger von [[Max Brauer]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) zum [[Erster Bürgermeister|Ersten Bürgermeister]] von Hamburg gewählt. CDU, [[Deutsche Partei|DP]] und [[Freie Demokratische Partei|FDP]] hatten zum Zwecke des Machtwechsels den [[Hamburg-Block]] gegründet. Vier Jahre regierte Kurt Sieveking die Hansestadt. Mehrfach war die Senatsmehrheit bedroht, weil ausgerechnet die rechtskonservative DP damit drohte, eine Koalition mit den Sozialdemokraten einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] wählte am 20. Juli 1956 in [[Bonn]] Sieveking einstimmig zu seinem Präsidenten für das am 7. September beginnende Geschäftsjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den Umstand, dass der zu seinem Nachfolger als Bundesratspräsident gewählte [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierende Bürgermeister]] von Berlin [[Otto Suhr]] eine Woche vor der Amtsübernahme verstarb, wurde Sieveking, abweichend vom [[Königsteiner Vereinbarung|Königsteiner Abkommen]], am 6. September 1957 als Bundesratspräsident wiedergewählt. Nachdem mit der Wahl [[Willy Brandt]]s am 3. Oktober 1957 das Land Berlin wieder über eine gewählte Regierung verfügte, trat Sieveking vereinbarungsgemäß zum 31. Oktober 1957 als Bundesratspräsident zurück, Brandt wurde am 1. November sein Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesrat.de/SharedDocs/downloads/DE/plenarprotokolle/1957/Plenarprotokoll-182.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 Plenarprotokoll Sitzungsbericht vom 6. September 1957], www.bundesrat.de (PDF, 800&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 20. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieveking war auf diese Weise der einzige Bundesratspräsident, der länger als ein Jahr am Stück dem Bundesrat vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1957 vereinbarten Hamburg und die damals Leningrad genannte russische Stadt [[Sankt Petersburg]] die Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen. Die Städtepartnerschaft mit St. Petersburg ist die älteste Hamburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgerschaftswahl 1957 erlangte die SPD erneut die absolute Mehrheit, so dass Sievekings Vorgänger Max Brauer auch sein Nachfolger wurde. Sieveking selbst war anschließend Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Er wurde 1960 zum Ehrensenator der [[Universität Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren der Universität Hamburg |url=http://www.uni-hamburg.de/uhh/auszeichnungen/ehrungen-der-universitaet.html |wayback=20161204184858 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ernannt und 1967 vom Hamburger Senat mit der [[Bürgermeister-Stolten-Medaille]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haltet das Tor offen!&amp;#039;&amp;#039; Trautmann, Hamburg 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Außenpolitische Aspekte Hamburgs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg heute : zum Deutschen Journalistentag&amp;#039;&amp;#039;. Broschek, Hamburg 1947, S. 13–16.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nach vier Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Hamburg : Zeugnisse vom Wiederaufbau d. Hansestadt&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4 (1949), S. 22–26.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Bürgermeister spricht: Reden und Vorträge 1953–1956&amp;#039;&amp;#039;. Staatliche Pressestelle, Hamburg 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die europäische Aufgabe der deutschen Außenpolitik&amp;#039;&amp;#039;. In: Aussenpolitik / Deutsche Ausgabe. Bd. 8 (1957), Heft 3, S. 147–154.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburg, ein Stadtstaat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bund und Länder: Vorträge, gehalten im Wintersemester 1957/58, Deutsche Hochschule für Politik Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Colloquium Verlag, Berlin 1959, S. 78–98.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs erstes Jahr unter der britischen Militärregierung (1945/46)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Miterlebtes: Berichte aus fünf Jahrzehnten hamburgischer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Christians, Hamburg 1979, ISBN 3-7672-0667-6, S. 31–47&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stubbe da Luz|Helmut Stubbe-da Luz]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Sieveking (1897–1986)&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Politiker: Paul de Chapeaurouge, Rudolf Petersen, Kurt Sieveking&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Verein für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1990, ISBN 3-923356-39-0 (Hamburgische Lebensbilder in Darstellungen und Selbstzeugnissen), S. 49–67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Sieveking]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118765280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erster Bürgermeister von Hamburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118765280|LCCN=n/91/111314|VIAF=47557752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sieveking, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesratspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Sieveking|Kurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (CDU Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sieveking, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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