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	<title>Kurt Semm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-07T21:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tryptichon in der Frauenklinik der Universitätsklinik (cropped).jpg|mini|Kurt Semm (li.) mit Propst [[Rumold Küchenmeister]] bei der Einweihung eines gottesdienstlichen Raums in der Frauenklinik des [[Universitätsklinikum Schleswig-Holstein|UKSH]] (1976)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Karl Stephan Semm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. März]] [[1927]] in [[München]]; † [[16. Juli]] [[2003]] in [[Tucson]], [[Arizona]]) war ein deutscher [[Gynäkologie|Gynäkologe]]. Er gilt als Begründer der [[Laparoskopische Chirurgie|laparoskopischen Chirurgie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Semm wurde 1927 in München geboren, seine Eltern waren die katholischen Eheleute Margarete und Karl Semm, der als Betriebsingenieur arbeitete. Semm besuchte ein Realgymnasium in München. Nach einem schweren [[Straßenverkehrsunfall|Verkehrsunfall]] im Alter von sechs Jahren entwickelte er bereits den Wunsch, [[Arzt]] zu werden. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Semm im Alter von 17 Jahren zur deutschen [[Wehrmacht]] eingezogen und geriet in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangenschaft]]. Nach dem Krieg bekam er zunächst keinen Studienplatz in Medizin, daher absolvierte Semm zunächst eine [[Feinmechanik]]er[[Berufsausbildung|lehre]], bevor er 1946 doch noch an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] [[Immatrikulation|immatrikuliert]] wurde. Sein Studium finanzierte er sich teilweise durch Herstellung und Verkauf von Spielzeug. 1950 legte er das [[Staatsexamen#Medizin|medizinische Staatsexamen]] ab, wurde 1951 mit dem Prädikat [[Promotion (Doktor)#Deutschland|summa cum laude]] für seine Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Aktivitätsbestimmungen der Serum-Oxytocinase als Schwangerschaftsreaktion&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und 1958 mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Das Wehenproblem unter Berücksichtigung des Oxytocin-Oxytocinase-Haushaltes&amp;#039;&amp;#039; unter dem späteren [[Nobelpreis]]träger [[Adolf Butenandt]] [[Habilitation|habilitiert]]. Im selben Jahr heiratete er Roswitha von Morozovicz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anschriftenbuch der Deutschen Adelsgenossenschaft 1940&amp;#039;&amp;#039;, (DAG)-Landesabteilung Berlin. Abt. 1, Hrsg. [[Deutsche Adelsgenossenschaft|DAG]], Schlieffen-Verlag, Berlin 1939/1940, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Semm arbeitete anfangs als Assistent an der II. Universitäts-Frauenklinik München unter [[Richard Fikentscher]]. Nach seiner [[Habilitation]] wurde er 1959 zweiter Oberarzt an der Frauenklinik [[Lindwurmstraße]]. 1964 wurde er an der Universität München zum [[Professor#Außerplanmäßige Professoren|außerplanmäßigen Professor]] ernannt und war ab 1966 leitender [[Oberarzt]] an der [[II. Frauenklinik in München]]. 1970 wechselte Kurt Semm als [[Professor#Universitätsprofessoren|ordentlicher Professor]] und Direktor der Universitätsfrauenklinik sowie als Direktor der Michaelis-Hebammenschule als Nachfolger von [[Herbert Huber (Mediziner)|Herbert Huber]] an die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. Von 1973 an leitete er außerdem die Abteilung Frauenheilkunde am Zentrum für operative Medizin der Universität. Seine Frau Roswitha starb 1986 an [[Brustkrebs]]. Die Ehe war kinderlos geblieben. 1994 heiratete er die irische Gynäkologin Iseult O’Neill. Sie brachte aus einer früheren Beziehung die Tochter Tara Virginia mit in die Ehe und bekam mit Kurt Semm den gemeinsamen Sohn Kurt Patrick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde Semm [[Emeritierung|emeritiert]], sein Nachfolger in Kiel wurde [[Walter Jonat]]. Mit seiner Familie zog er nach [[Tucson]], [[Arizona]], wo er im Alter von 76 Jahren am 16. Juli 2003 an den Folgen einer [[Parkinson-Krankheit]] starb. Kurt Semm wurde am 1. August 2003 auf dem [[Waldfriedhof Solln]] in München beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Durch Richard Fikentscher wurde bei Semm das Interesse für die Behandlung von Patientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch geweckt. Zusammen mit ihm und [[Josef-Peter Emmrich]] ([[Medizinische Akademie Magdeburg|Magdeburg]]), Paul Jordan ([[Münster]]) und Harry Tillman (Gießen) gründete er 1957 in München die Deutsche Gesellschaft zum Studium der Fertilität und Sterilität, die 1998 in [[Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin]] umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.repromedizin.de/ueber-uns/historie.html Geschichte] der [[Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin|Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin]], abgerufen am 20. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeiten von [[Hans Frangenheim]], der seit 1944 Frauen zur [[Diagnostik]] laparoskopierte, und Raoul Palmer, einem amerikanischen Chirurgen, der in Frankreich arbeitete, wurde Semm angeregt, sich der [[Laparoskopie]] des Unterleibs zu widmen, die er als &amp;#039;&amp;#039;Pelviskopie&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete. Der Begriff sollte den Unterschied zwischen der gynäkologischen Laparoskopie, die sich vorwiegend mit den Organen im [[Becken (Anatomie)|Becken]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelvis&amp;#039;&amp;#039;) beschäftigt, und denen anderer Fachrichtungen im Oberbauch verdeutlichen. 1967 führte er die Laparoskopie zur gynäkologischen Diagnostik an der Frauenklinik in München ein. Er wollte die endoskopische Technik jedoch nicht nur zu diagnostischen Zwecken einsetzen, wie es damals schon allgemein anerkannt war, sondern perspektivisch ihr Spektrum beträchtlich erweitern, indem er mit ihrer Hilfe Operationen durchführte, die mit geringeren Gewebeverletzungen auskamen und somit blutärmer und insgesamt schonender abliefen; bis heute spricht man anschaulich von einer &amp;#039;&amp;#039;minimalinvasiven&amp;#039;&amp;#039; Operationstechnik.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Semm: &amp;#039;&amp;#039;Der Wandel von der Laparotomie zur minimal invasiven Chirurgie: hier Pelviskopie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Arch Gynecol Obstet.&amp;#039;&amp;#039; 245, 1989, S. 19–21, [[doi:10.1007/BF02417155]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür entwickelte er als gelernter Feinmechaniker viele Instrumente selbst, wie einen automatischen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Insufflator, einen Uterusmanipulator, sowie Geräte zur Überprüfung der [[Eileiter]]durchgängigkeit und zum Training des laparoskopischen Operierens, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Pelvitrainer&amp;#039;&amp;#039;. Semm entwickelte die Thermokoagulation zur Blutstillung und Knotentechniken für den endoskopischen Einsatz. Die [[Röder-Knoten|Röderschlinge]] adaptierte er für die Verwendung in der gynäkologischen Endoskopie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Grzegorz S. Litynski |Titel=Kurt Semm and the Fight against Skepticism: Endoscopic Hemostasis, Laparoscopic Appendectomy, and Semm&amp;#039;s Impact on the “Laparoscopic Revolution” |Sammelwerk=Journal of the Society ofLaparoendoscopic Surgeons |Nummer=2 |Datum=1998 |Seiten=309–313 |PMC=3015306}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. September 1980 führte Semm an der Universitätsfrauenklinik Kiel zum weltweit ersten Mal eine [[Appendektomie|Blinddarmoperation]] auf laparoskopischem Weg durch. Als Assistent fungierte [[Johannes Dietl]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Semm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik Kieler Universitäts-Frauenklinik und Michaelis-Hebammenschule 1805–1995. Eine medizinhistorische Studie zum 190jährigen Bestehen.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Kiel 1995, ISBN 3-922500-57-9, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr beschrieb er die erste Entfernung eines [[Eierstock]]s mit der Röderschlinge und 1984 die laparoskopisch-assistierte vaginale [[Hysterektomie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Mit seiner laparoskopischen Chirurgie stieß Kurt Semm oft auf heftigen Widerstand. Während eines Vortrags über eine laparoskopische Entfernung einer [[Eierstock]]zyste zog ein Gegner der Technik den Stecker des Dia-Projektors aus der Steckdose und erklärte, diese Chirurgie wäre unethisch. Die endoskopische Technik wurde oft auch einfach als Unsinn bezeichnet. Noch in den 1970er Jahren behaupteten ärztliche Kollegen, dass nur Leute mit einem Hirnschaden eine solche Chirurgie betreiben würden, und rieten Semm sarkastisch zu einer Hirnuntersuchung. Von 1975 bis 1980 wurde seine Idee einer laparoskopischen [[Cholezystektomie]] von den Allgemeinchirurgen abgelehnt. 1981 forderte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie nach Semms Vortrag über die laparoskopische Appendektomie in einem Brief an den Vorstand der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]], Kurt Semm die [[Approbationsordnung|Approbation]] zu entziehen. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung über die laparoskopische Appendektomie im &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Obstetrics and Gynecology&amp;#039;&amp;#039; wurde mit der Begründung, die Technik sei unethisch, abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Bhattacharya |Titel=Kurt Semm: A laparoscopic crusader |Sammelwerk=Journal of Minimal Access Surgery |Nummer=3 |Datum=2007 |Seiten=35–36 |DOI=10.4103/0972-9941.30686}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielen von Semm in den USA abgehaltenen Kursen wurde die operative Laparoskopie dort jedoch bald akzeptiert. Über diesen Umweg kam die laparoskopische Chirurgie von dort nach Deutschland zurück und konnte sich dann auch hier durchsetzen. Im Laufe der Jahre erweiterte sich das Indikationsspektrum immer mehr und machte selbst vor der Tumorchirurgie nicht halt. Heute ist die endoskopische Technik bei vielen Operationen Standard, und zwar selbst dort, wo sie noch vor wenigen Jahren als obsolet galt. Somit gilt Semm als Vorreiter der laparoskopischen „Revolution“ nicht nur in der Frauenheilkunde, sondern auch in der Allgemeinchirurgie.&amp;lt;ref&amp;gt;Grzegorz S. Litynski: &amp;#039;&amp;#039;Highlights in the History of Laparoscopy&amp;#039;&amp;#039; (1996). Bernert Verlag, Frankfurt/Main. Foreword by Prof. Dr. med. Otto Winkelmann. ISBN 3-9804740-6-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Kurt Semm wurde für seine Leistungen wiederholt national und international geehrt.&lt;br /&gt;
* Präsident der &amp;#039;&amp;#039;International Federation of Fertility Societies&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]]würde der [[Tierärztliche Hochschule Hannover|Tierärztlichen Hochschule Hannover]] (1980)&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (1986)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]] (1987)&lt;br /&gt;
* [[Bayerischer Verdienstorden]] (1991)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Fellow]] of the [[Royal College of Obstetricians and Gynaecologists]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fellow of the International College of Surgeons ad honorem&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]] (1995)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]] (1996)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pioneer in Endoscopy Award&amp;#039;&amp;#039; (Society of American Gastrointestinal Endoscopic Surgeons) (2002)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenmitglied]]schaft der &amp;#039;&amp;#039;International Society of Gynecological Endoscopy&amp;#039;&amp;#039; (2003)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft der [[Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie]] der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]] verleiht den Kurt-Semm-Preis für wissenschaftliche Video-Beiträge aus den Bereichen [[Hysteroskopie]] und [[Laparoskopische Chirurgie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aktivitätsbestimmung der Serum-Oxytocinase als Schwangerschaftsreaktion.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]]. Medizinische Fakultät, München 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Oxytocin-Oxytocinase-Haushalt: Unter besonderer Berücksichtigung des Wehen-Problems.&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitationsschrift]]. Medizinische Fakultät, München 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wehenproblem mit besonderer Berücksichtigung des Oxytocin-Oxytocinase-Haushaltes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geburtshilfe.&amp;#039;&amp;#039; 154, 1960, S. 69–77.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pelviskopie und Hysteroskopie – Farbatlas u. Lehrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, Stuttgart 1976, ISBN 3-7945-0442-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atlas of gynecologic laparoscopy and hysteroscopy.&amp;#039;&amp;#039; Saunders, Philadelphia 1977, ISBN 0-7216-8063-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diapositiv-Atlas der Pelviskopie, Hysteroskopie und Fetoskopie.&amp;#039;&amp;#039; 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Endoscopic appendectomy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Endoscopy (Zeitschrift)|Endoscopy]].&amp;#039;&amp;#039; 15 (1983), S. 59–64, PMID 6221925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Operationslehre für endoskopische Abdominal-Chirurgie: operative Pelviskopie, operative Laparoskopie.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-7945-0391-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pelviscopy - operative guidelines for „minimally invasive surgery“ following an organ oriented classification.&amp;#039;&amp;#039; WISAP, Sauerlach b. München 1992, ISBN 3-922500-46-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pelviskopie, ein operativer Leitfaden nach einer organ-orientierten Klassifizierung für „minimal invasive Chirurgie“.&amp;#039;&amp;#039; WISAP, Sauerlach b. München 1991, ISBN 3-922500-41-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Totale Uterus Mucosa Ablatio (TUMA) - C*U*R*T* anstelle [[Endometriumablation|Endometrium-Ablation]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geburtsh Frauenheilk.&amp;#039;&amp;#039; 52 (1992), S. 773–777, [[doi:10.1055/s-2007-1023810]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Technical surgical steps of endoscopic appendectomy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Langenbecks Arch Chir.&amp;#039;&amp;#039; 376, 1991, S. 121–126, PMID 1829131.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Kieler Universitäts-Frauenklinik und Michaelis-Hebammenschule: 1805–1995; eine medizinhistorische Studie zum 190jährigen Bestehen.&amp;#039;&amp;#039; Zentrum für Operative Medizin Kiel, 1995, ISBN 3-922500-57-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Endoscopic subtotal hysterectomy without colpotomy: classic intrafascial SEMM hysterectomy. A new method of hysterectomy by pelviscopy, laparotomy, per vaginam or functionally by total uterine mucosal ablation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Int Surg.&amp;#039;&amp;#039; 81, 1996, S. 362–370, PMID 9127796.&lt;br /&gt;
* mit [[Liselotte Mettler|L. Mettler]]: &amp;#039;&amp;#039;Subtotal versus total laparoscopic hysterectomy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Obstet Gynecol Scand Suppl.&amp;#039;&amp;#039; 164 (1997), S. 88–93, PMID 9225648.&lt;br /&gt;
* mit I. Semm: &amp;#039;&amp;#039;Maintenance of Body Temperature at Laparoscopic Surgery.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Surg Technol Int.&amp;#039;&amp;#039; VIII (2000), S. 39–43, PMID 12451507.&lt;br /&gt;
* mit D. Turner: &amp;#039;&amp;#039;The Role of Computers and Robotics in Endoscopic Surgery.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Surg Technol Int.&amp;#039;&amp;#039; VIII (2000), S. 23–27, PMID 12451505.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Operationen ohne Skalpell: ein Gynäkologe als Wegbereiter der Minimal Invasiven Medizin.&amp;#039;&amp;#039; (Autobiografie), ecomed Verlag, Landsberg 2002, ISBN 3-609-20152-5.&lt;br /&gt;
* mit L. Mettler: &amp;#039;&amp;#039;Endoskopische Abdominalchirurgie in der Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-7945-1965-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Liselotte Mettler|L. Mettler]]: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 65. Geburtstag von Kurt Karl Stephan Semm: Forschungsergebnisse an der Universitäts-Frauenklinik und Michaelis-Hebammenschule Kiel.&amp;#039;&amp;#039; Universitäts-Frauenklinik Kiel, 1992.&lt;br /&gt;
* L. Morgenstern: &amp;#039;&amp;#039;Against the Tide: Kurt Karl Stephan Semm (1927–2003).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Surg Innov.&amp;#039;&amp;#039; 12, 2005, S. 5–6. [[doi:10.1177/155335060501200102]]&lt;br /&gt;
* F. H. Moll, F. J. Marx: &amp;#039;&amp;#039;A Pioneer in Laparoscopy and Pelviscopy: Kurt Semm (1927–2003).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Endourology.&amp;#039;&amp;#039; 19, 2005, S. 269–271. [[doi:10.1089/end.2005.19.269]]&lt;br /&gt;
* A. Tuffs: &amp;#039;&amp;#039;Obituary: Kurt Semm - A pioneer in minimally invasive surgery.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BMJ.&amp;#039;&amp;#039; 327, 2003, S. 397. [[doi:10.1136/bmj.327.7411.397]]&lt;br /&gt;
* J. C. Castro: &amp;#039;&amp;#039;In memoriam Dr. Kurt Karl Stephan Semm (1927–2003).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revista Mexicana de Cirugía Endoscópica.&amp;#039;&amp;#039; 4 (2003). ([https://www.medigraphic.com/pdfs/endosco/ce-2003/ce034h.pdf online]; PDF-Dokument; 400 kB)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=W. Jonat, C. Andree, T. Schollmeyer |Titel=Kieler Universitäts-Frauenklinik und Michaelis-Hebammenschule 1805–2005 |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-13-142031-6 |Online={{Google Buch |BuchID=RbU2Kuacqc0C |Seite=77}}}}&lt;br /&gt;
* [[Walter Jonat|W. Jonat]], L. Mettler, [[Thoralf Schollmeyer|T. Schollmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedenken an Prof. Dr. Kurt Semm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; 9 (2003), S. 17–19.&lt;br /&gt;
* L. Mettler: &amp;#039;&amp;#039;Obituary: Kurt Karl Stephan Semm, 1927–2003.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ISGE News.&amp;#039;&amp;#039; 10 (2003)&lt;br /&gt;
* W. Burgmer: [https://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=1126717 &amp;#039;&amp;#039;Der Todestag des Gynäkologen Kurt Semm.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutscher Rundfunk Köln]].&amp;#039;&amp;#039; Lernzeit, 16. Juli 2008.&lt;br /&gt;
* C. Baranauckas: [http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9B07E7D8113FF934A15754C0A9659C8B63 &amp;#039;&amp;#039;Kurt Semm, Founder of Laparoscopic Surgery, Dies at 76.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 27. Juli 2003.&lt;br /&gt;
* L. Mettler: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Karl Stephan Semm, 1927–2003.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.onekiloclub.org/Kurt_Semm.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;The One Kilo Club&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120204233729}}&lt;br /&gt;
* Vorstand und Beirat der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Endoskopie (AGE): [http://www.frauenarzt.de/1/2003PDF/03-10-pdf/2003-10-nachruf-semm.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nachruf Kurt Semm (1927–2003)&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frauenarzt.&amp;#039;&amp;#039; 44 (2003), S. 1106–1107. (PDF-Datei; 78 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123440173}}&lt;br /&gt;
* {{Cite web|archiveurl=https://web.archive.org/web/20120204233729/http://www.onekiloclub.org/Kurt_Semm.htm|url=http://www.onekiloclub.org/Kurt_Semm.htm|title=Kurt Karl Stephan Semm, 1927 - 2003|date=2012-02-04|accessdate=2022-04-12|author=Liselotte Mettler|publisher=The One Kilo Club|language=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123440173|LCCN=n77001452|VIAF=67373745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Semm, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Tierärztlichen Hochschule Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer wissenschaftlichen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Semm, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Semm, Kurt Karl Stephan (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tucson]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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