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	<title>Kurt Schmalz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. Oktober 2025 um 17:13 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-21T17:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchmalzKurt.jpg|mini|Kurt Schmalz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Schmalz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1906]] in [[Frankfurt (Oder)]]; † [[2. November]] [[1964]] in [[Krähenwinkel]]) war ein deutscher Politiker in der [[Zeit des Nationalsozialismus]]. Er war stellvertretender [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Gauleiter und Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmalz besuchte bis Ostern 1906 die Volksschule in [[Ströbitz (Cottbus)|Ströbitz]]. Es folgten eine dreijährige Konditorlehre und mehrere Anstellungen im Beruf. Schmalz trat zum 10. Juli 1925 in die NSDAP ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 9.685).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37860218&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war als Ortsgruppenleiter und Bezirksleiter Niederlausitz in [[Sturmabteilung|SA]] und [[Hitlerjugend]] in der [[Lausitz]] aktiv, bevor er 1928 nach [[Braunschweig]] übersiedelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NSDAP-Funktionär in Braunschweig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:K. Schmalz Nationalsozialisten ringen um Braunschweig (1934).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;„Nationalsozialisten ringen um Braunschweig“&amp;#039;&amp;#039; von Schmalz aus dem Jahre 1934.]]&lt;br /&gt;
In Braunschweig wurde Schmalz Kreisgruppenleiter der NSDAP. Er wurde Mitte 1930 NSDAP-Bezirksleiter für den [[Freistaat Braunschweig]]. Im selben Jahr wurde er jüngstes Mitglied des [[Braunschweigischer Landtag|Braunschweigischen Landtages]]. Landtagspräsident [[Ernst Zörner|Zörner]] beschrieb seinen Parteigenossen Schmalz, der einen Sprachfehler aufwies, in einem Brief vom Juni 1932 an den Reichsorganisationsleiter [[Gregor Strasser]] folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Ich weiß, daß Herr [[Bernhard Rust|Rust]] an Schmalz einen Narren gefressen hat und daß Schmalz ein gehorsamer und deshalb bequemer Bürovorsteher (ich finde im Moment keinen passenderen Ausdruck) ohne eigene Meinung ist, der arbeiten kann, aber niemals für den Posten eines Gauleiters ernsthaft in Frage kommen kann…Hinzu kommt, daß er der deutschen Sprache noch nicht ganz sicher ist, so daß ziemliche Schnitzer bei Ansprachen vorgekommen sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Dieter Brosius: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Hannover 1994, S. 534.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1933 wurde Schmalz Abgeordneter des Reichstages. Den Aufstieg der NSDAP in Braunschweig, an dem er als Redner und Parteifunktionär großen Anteil hatte, beschreibt er in seinem 1934 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialisten ringen um Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;. Er war von April bis Juni 1933 kommissarischer Leiter des Gaues [[Süd-Hannover-Braunschweig]], bevor er vom 15. April 1933 bis August 1940 Stellvertreter für Gauleiter Bernhard Rust wurde, der als [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung|Reichserziehungsminister]] häufig abwesend war. Im Dezember 1940 wurde [[Hartmann Lauterbacher]] als Nachfolger Rusts zum neuen Gauleiter ernannt. Schmalz verlor seinen Posten und wurde im März 1941 als Stellvertreter des Gauleiters [[Arthur Greiser]] in den „[[Wartheland|Warthegau]]“ nach [[Posen]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Als die [[Rote Armee]] im Januar 1945 in das Wartheland vorrückte, setzte sich Gauleiter Greiser am 20. Januar aus Posen ab und überließ Schmalz die Fortführung seiner Amtsgeschäfte. Schmalz war somit auch Oberbefehlshaber des [[Volkssturm]] im Wartheland, dessen schlecht bewaffnete Verbände er in sinnlose Gefechte gegen die Rote Armee schickte. Er selbst entkam den russischen Truppen und geriet Ende 1945 in britische Internierungshaft, in der er bis April 1947 blieb. Er entzog sich 1950 der Strafverfolgung durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig durch mehrjährige Flucht.&lt;br /&gt;
Schmalz starb 1964 im niedersächsischen [[Krähenwinkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialisten ringen um Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1934, {{DNB|576040959}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=528}}&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Kiekenap]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Stellvertreter aus Krähenwinkel. Biografische Notizen über Kurt Schmalz (1906–1964).&amp;#039;&amp;#039; Appelhans Verlag, Braunschweig 2012, ISBN 978-3-941737-74-7.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;SCHMALZ, Kurt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S.&amp;amp;nbsp;317.&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die stellvertretenden Gauleiter und die Vertretung der Gauleiter der NSDAP im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Materialien aus dem Bundesarchiv.&amp;#039;&amp;#039; Heft 13, Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven 2003, ISBN 3-86509-020-6.&lt;br /&gt;
* Klaus Mlynek, Dirk Böttcher: &amp;#039;&amp;#039;Schmalz, Kurt.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 546.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bein]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Braunschweiger Personal.&amp;#039;&amp;#039; DöringDruck, Braunschweig 2017, ISBN 978-3-925268-56-4, S. 238–245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130533874}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130533874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130533874|VIAF=62658284}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmalz, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmalz, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krähenwinkel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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