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	<title>Kurt Schatter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:01:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Schatter&amp;diff=2361949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2025-12-28T14:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Schatter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1881]] in [[Olbernhau]]; † [[23. März]] [[1962]] in [[Berlin-Köpenick]]) war ein [[deutsche]]r [[Volksschullehrer]], [[sozialdemokratisch]]er [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], [[Referent (Behörde)|Schulreferent]], Abgeordneter des [[Deutscher Volksrat|Deutschen Volksrates]] und der [[Volkskammer|Volkskammer der DDR]] und [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN]]-[[Aktivismus|Aktivist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schatter studierte nach Erlangung der [[Hochschulreife]] [[Pädagogik]] und wurde in [[Chemnitz]] viele Jahre als Volksschullehrer tätig. Sein besonderes Interesse galt dem [[Projekt]] einer [[Bodenreform]], die in seinem [[Geschichtsunterricht]] ausführlich behandelt wurde, wozu er auch eine eigene Veröffentlichung in Druck gab. 1917 trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) ein, der er bis 1930 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=dxQbiCdyDwQC&amp;amp;pg=PA258&amp;amp;lpg=PA258&amp;amp;dq=%22Schatter,+Kurt%22+1881&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=dUkeoSwyr2&amp;amp;sig=R1_YSsYHj92VlshtdbSw9FhN_Ps&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=_FIoTryHIcnQsga8iK2NCQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=%22Schatter%2C%20Kurt%22%201881&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Schatter, Kurt.&amp;#039;&amp;#039;] In: Andreas Pehnke: &amp;#039;&amp;#039;Widerständige sächsische Schulreformer im Visier stalinistischer Politik (1945–1959).&amp;#039;&amp;#039; Lang, 2008, ISBN 978-3-631-56993-1, abgerufen am 21. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 gründete er das Jugend- und [[Wohlfahrt]]samt von Chemnitz, das in den schweren Jahren nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Kindern und Jugendlichen soziale Hilfestellungen geboten hat. Er wurde mit dem [[Mandat (Politik)|Mandat]] der SPD in den [[Stadtrat]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die NSDAP]] 1933 wurde mit dem „[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]“ gegen ihn ein [[Berufsverbot]] verhängt. Schatter verlegte seinen Wohnsitz nach [[Berlin]] und schloss sich dem Widerstandskreis um [[Wilhelm Külz]] an. Zusammen mit [[Fritz Müller (Pädagoge)|Fritz Müller]] half er nach dem gescheiterten [[Attentat vom 20. Juli 1944]] dem von den NS-Behörden gesuchten [[Carl Friedrich Goerdeler|Carl Goerdeler]], sich zeitweise vor der Verfolgung zu verstecken. Im September 1944 wurde Schatter selber verhaftet und von einem Gericht zu einem Jahr [[Gefängnis]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die NS-Herrschaft beseitigt war, wurde Schatter im September 1945 [[Referent (Behörde)|Hilfsreferent]] für Volks-, Mittel und Sonderschulen. In der Schulabteilung der [[Deutsche Verwaltung für Volksbildung|Deutschen Verwaltung für Volksbildung]] in Berlin wurde er zum Leiter der [[Einheitsschule|Einheitsschulkommission]] berufen. 1946 wurde er Referent für Grund- und Landschulen. Schatter trat 1945 in die [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands]] (LDPD) ein und wurde Vorsitzender der Ortsgruppe von [[Berlin-Friedrichshagen]]. 1947 wurde er stellvertretender Leiter der LDPD-Schulabteilung. Von 1949 bis 1951 war er als Hauptabteilungsleiter im [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/gnd/117110620/about/html &amp;#039;&amp;#039;Schatter, Kurt.&amp;#039;&amp;#039;] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, abgerufen am 21. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1948 wurde Schatter mit dem Mandat der LDPD in den [[Liste der Mitglieder des 1. Volksrates der SBZ|Ersten Volksrat der SBZ]] und 1949 in den [[Liste der Mitglieder des 2. Volksrates der SBZ|Zweiten Volksrat]], den Vorläufer der späteren Volkskammer gewählt, diesmal für die VVN. Gleiches geschah am 19. Oktober 1950 bei der [[Liste der Mitglieder der Volkskammer der DDR (1. Wahlperiode)|Wahl zur Ersten DDR-Volkskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Erfahrungen in Widerstand und Verfolgung stellte er der [[Geschichtspolitik|erinnerungspolitischen]] Arbeit der VVN zur Verfügung, deren engerem Vorstand er angehörte. Mitte der 1950er Jahre initiierte er die Erstellung eines wissenschaftlichen Werkes über die Widerstandsbewegung, wofür ihm [[Karl Raddatz (Politiker)|Karl Raddatz]] seine Mitarbeit anbot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbf&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://bbf.dipf.de/archiv/bestaende/altbestand/nachlaesse/kurt-schatter |wayback=20160304065232 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kurt Schatter.&amp;#039;&amp;#039;}} auf der Webseite der &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF)&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Sein politischer Nachlass wird in diesen Archiven aufbewahrt:&lt;br /&gt;
* Archiv der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung: Bestandsübersicht, Stand vom Februar 2004&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bbf.dipf.de/pdf/bestandarchiv.pdf |wayback=20070606211528 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schatter, Kurt.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 60&amp;amp;nbsp;kB) in der Bestandsübersicht der &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF)&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Signatur: SCHATT 3: Nachlass Kurt Schatter – 2.2 Briefe an Kurt Schatter: Brief von Karl Raddatz an Kurt Schatter / Kurt Schatter [Adressat], Karl Raddatz [Schreiber] Berlin, 10. Juni 1955. – 1 Brief, masch. Darin: Raddatz bietet seine Mitarbeit als Leiter eines Redaktionskollegiums am vom Schatter vorgeschlagenen wissenschaftlichen Werk über die Widerstandsbewegung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bbf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bodenreform in der Schulpraxis.&amp;#039;&amp;#039; Greßler, Langensalza 1913, {{DNB|362581487}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elke Reuter, Detlef Hansel: &amp;#039;&amp;#039;Das kurze Leben der VVN von 1947 bis 1953: Die Geschichte der Verfolgten des Nazi-Regimes in der SBZ und DDR.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1997, ISBN 3-929161-97-4, S. 580.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117110620|VIAF=54917511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schatter, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schatter, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge (SPD, LDPD), MdV und VVN-Aktivist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Olbernhau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Köpenick]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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