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	<title>Kurt Rebmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Rebmann&amp;diff=133634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Daniel 86: /* Weblinks */ IMDb-Link ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-26T12:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; IMDb-Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg im Breisgau Oberbürgermeister Rolf Böhme empfängt Generalbundesanwalt Kurt Rebmann (mit Eugen Keidel) - W140Nr.08037 - Marlis Decker (cropped).jpg|mini|Kurt Rebmann (1984)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Rebmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Mai]] [[1924]] in [[Heilbronn]]; † [[21. April]] [[2005]] in [[Stuttgart]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]]. Er war vom 1. Juli 1977 bis zum 31. Mai 1990 [[Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Rebmann war der Sohn des Verwaltungsbeamten Eugen Rebmann (1882–1967) und seiner Frau Frida geb. Wallraff (1887–1970).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archivsuche.heilbronn.de/plink/e-32239 Eintrag zu Eugen Rebmann] in der Datenbank HEUSS des [[Stadtarchiv Heilbronn|Stadtarchivs Heilbronn]], Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur ZS-10607&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1942 besuchte er das [[Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn|Karls-Gymnasium in Heilbronn]]. Am 30. März 1942 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.192.772).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33911671&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Malte Herwig: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers böser Schatten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stern (Zeitschrift)|Stern]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 24, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsteilnahme]] und schwerer Verwundung 1943 studierte Rebmann in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] [[Rechtswissenschaften]] und schloss im Jahre 1950 seine juristische Ausbildung ab. In Tübingen war Rebmann seit 1945 Mitglied der [[Verbindung Normannia Tübingen|Verbindung Normannia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1956 stand er im Justizdienst der Länder [[Württemberg-Baden]] und [[Baden-Württemberg]], unter anderem als [[Landgerichtsrat]] am [[Landgericht Heilbronn]] und als Richter am [[Landessozialgericht Baden-Württemberg]] in Stuttgart. 1956 wechselte er in die Verwaltung und ging zur [[Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund|Landesvertretung Baden-Württemberg]] nach [[Bonn]]. 1959 kehrte er nach Stuttgart zurück zum [[Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg|baden-württembergischen Justizministerium]]. 1962 war er erster Verwaltungsdirektor des [[Zweites Deutsches Fernsehen|Zweiten Deutschen Fernsehens]], kehrte dann aber wieder ins Stuttgarter Justizministerium zurück, wo er von 1965 bis 1977 als Ministerialdirektor Amtschef des Ministeriums war und unter wechselnden Ministern deren ständiger Vertreter. Rebmann war so auch für die [[Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim]] zuständig, wo später auch [[Rote Armee Fraktion|RAF]]-Mitglieder inhaftiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung [[Siegfried Buback]]s durch die RAF wurde Rebmann am 1. Juli 1977 auf Vorschlag des Bundesjustizministers [[Hans-Jochen Vogel]] (SPD) zum [[Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Verena Becker und der Verfassungsschutz.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mordanschlag auf Buback gilt als Beginn des [[Deutscher Herbst|Deutschen Herbstes]]. Kurz nach Rebmanns Amtsantritt wurden der Dresdner-Bank-Chef [[Jürgen Ponto]] in seinem Haus in [[Oberursel]] bei einem Entführungsversuch und der [[Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände|Arbeitgeberpräsident]] [[Hanns Martin Schleyer]] nach einer Entführung von RAF-Mitgliedern ermordet. Am 26. August 1977 entkam Rebmann selbst einem Anschlag auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft: Die Täter hatten den Wecker, der für die Zündung eines von [[Peter-Jürgen Boock]] gebauten Raketenwerfers vorgesehen war, nicht aufgezogen. Später sagte Boock aus, er habe den Wecker nicht aufgezogen, weil ihm Zweifel am Ziel des Anschlags gekommen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebmann bezeichnete sich selbst als „[[Hardliner]]“, der sich für eine Verschärfung des [[Strafrecht]]s und für Härte im Umgang mit [[Terrorist]]en aussprach. In den 1980er Jahren forderte er, härter gegen [[Demonstrant]]en – etwa in [[Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf|Wackersdorf]] oder an der [[Startbahn West]] – vorzugehen. Während der Schleyer-Entführung brachte Rebmann aufgrund der Aufforderung von [[Helmut Schmidt]], exotische Vorschläge vorzutragen und &amp;quot;das Undenkbare zu denken&amp;quot;, die Wiedereinführung der [[Todesstrafe]] durch die Erschießung von Terroristen, die durch „menschenerpresserische Geiselnahme“ befreit werden sollen, in die Diskussion ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen sind irrsinnig geworden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 36/1987, 31. August 1987. [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13526513.html (spiegel.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1985 durch ein [[Coming-out|Zwangsouting]] in der Presse bekannt wurde, dass sein Mitarbeiter [[Manfred Bruns]] [[schwul]] war, zog er ihn von allen [[Staatsschutz]]angelegenheiten ab, da er ihn als Sicherheitsrisiko einstufte, und versuchte, ihn [[Strafrecht|strafrechtlich]] zu verfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Schorberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Liebende diskriminiert und verurteilt. Römisch-Katholische „175er“ und ihre Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-17-044700-4, S. 67–88 (71).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Generalbundesanwalt setzte sich Rebmann beim Bundespräsidenten dafür ein, dass [[Verena Becker]] begnadigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stuberger&amp;quot;&amp;gt;[[Ulf G. Stuberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem Rechtsstaat einen Gefallen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[der Freitag]].&amp;#039;&amp;#039; 29. September 2010, S. 12–13. [https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/dem-rechtsstaat-einen-gefallen (freitag.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das führt der Journalist [[Ulf G. Stuberger]] darauf zurück, dass Becker Informantin für den [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Verfassungsschutz]] gewesen war und Rebmann ein besonders enger Vertrauter deutscher Geheimdienste gewesen sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stuberger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebmanns Nachfolger als Generalbundesanwalt war [[Alexander von Stahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rebmann war außerdem langjähriger Vorsitzender des Vereins der Württembergischen Straffälligenhilfe. Neben seiner beruflichen Laufbahn blieb Rebmann auch der [[Rechtswissenschaft]] stets verbunden: In einer von [[Gustav Heinemann]] eingesetzten Kommission arbeitete er an der Reform des [[Eherecht]]s, insbesondere des [[Ehescheidung|Scheidungsrechts]], mit und kommentierte im &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch&amp;#039;&amp;#039; etliche [[familienrecht]]liche Vorschriften. Außerdem übte Rebmann eine Lehrtätigkeit an der juristischen Fakultät der [[Universität Konstanz]] in den frühen 1980er Jahren aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]], 1981&lt;br /&gt;
* [[Senator-Lothar-Danner-Medaille]], 1982&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]], 1984&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern]], 1984&lt;br /&gt;
* Anlässlich der Feierlichkeiten zur Verabschiedung aus dem Amt des Generalbundesanwalts wurde Kurt Rebmann am 1. Juni 1990 vom damaligen Bundesjustizminister [[Hans A. Engelhard]] das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Outstanding Civilian Service Medal des US-amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;Department of the Army&amp;#039;&amp;#039; für seine Verdienste um die deutsch-amerikanische Freundschaft, 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 8: &amp;#039;&amp;#039;Supplement L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 173–175.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Pflieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Rebmann, Kurt Eugen, Jurist, Generalbundesanwalt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Band VIII, Jan Thorbecke Verlag, 2022, ISBN 978-3-7995-9583-4, S. 308–312.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119016729}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000005408|||Internationales Biographisches Archiv 28/2005 vom 16. Juli 2005 (gi)}}&lt;br /&gt;
* [https://archivsuche.heilbronn.de/plink/e-32216 Eintrag zu Kurt Rebmann] in der Datenbank HEUSS des [[Stadtarchiv Heilbronn|Stadtarchivs Heilbronn]], Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur ZS-10584&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/6e5a0080-2dd0-43f3-97ec-8c2219f52f53/ Nachlass Bundesarchiv N 1795]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm7046363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generalbundesanwalt}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungsdirektoren des ZDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119016729|LCCN=n81010239|VIAF=262795743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rebmann, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalbundesanwalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag C. H. Beck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rebmann, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalbundesanwalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Mai 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Daniel 86</name></author>
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